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Die Nachteile der Selbstständigkeit

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  1. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: Eierspeise 08.06.20 - 16:28

    lol was denn das für ne Milchmädchenrechnung? Mimimi ich arbeite nur 2 Monate und verdiene nicht viel, hab dafür aber 10 Monate frei?

  2. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: Kill4Freedom 08.06.20 - 17:00

    Hier scheinen einige mit ihrer Ahnungslosigkeit was Steuern angeht ziemlich auftrumpfen zu wollen.
    Die Gewerbesteuer wird beim Einzelunternehmer zu 100% auf die Einkommensteuer angerechnet. Das ist nur eine Verschiebung der Steuereinnahmen vom Bund zur Kommune.

  3. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: Eierspeise 08.06.20 - 17:02

    Kill4Freedom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier scheinen einige mit ihrer Ahnungslosigkeit was Steuern angeht ziemlich
    > auftrumpfen zu wollen.
    > Die Gewerbesteuer wird beim Einzelunternehmer zu 100% auf die
    > Einkommensteuer angerechnet. Das ist nur eine Verschiebung der
    > Steuereinnahmen vom Bund zur Kommune.

    Korrekt.

  4. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: Wasserflasche 08.06.20 - 17:47

    Wenn, dann doch komplett richtig:

    - Freiberufler oder nicht hängt nicht an "studiert" sondern insb. an §18 EStG
    - Auch Freiberufler müssen Umsatzsteuer zahlen es sei denn es geht um Dinge die von der USt befreit sind wie z.B. Dozententätigkeit an anerkannten Hochschulen
    - Der Gewerbeertrag wird bei Einzelunternehmern zuerst um den Freibetrag von 24.500 EUR gekürzt.
    - Die Gewerbesteuer kann auf die Einkommensteuer angerechnet werden und zwar bis zur Höhe eines Hebesatzes von 380%, nur was darüber hinausgeht muss gezahlt werden.


    Wenn wirklich etwas nervig ist am Freiberufler-Dasein, dann, dass man nicht wirklich selbstbestimmt anlegen kann wenn man es als Vorsorgevermögen deklarieren können will falls man mal finanziell eine Weile Pech hat.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.20 17:54 durch Wasserflasche.

  5. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: thinksimple 08.06.20 - 17:52

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > scrumdideldu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sorry. Aber wie man in der Entwicklung mit einem Minimum von 500¤/Tag
    > (und
    > > das ist ja nun echt Untergrenze, das sind knapp 60¤/h) auf 2000¤ Netto
    > im
    > > Monat kommen kann ist mir ein Rätsel?
    >
    > Du bist genau der Kandidat der als Selbstständiger ein Problem hätte. Man
    > muss nämlich nicht nur Netto und Brutto unterscheiden können, sondern auch
    > in der Lage sein die Monate ohne Auftrag einzuplanen. Wenn du 500¤ am Tag
    > nimmst, nimmt dir der Staat erst mal die Hälfte weg. Wenn du dann noch eine
    > Auslastung von 50% hast, bist du schon mal ganz primitiv gerechnet bei
    > 125¤/Tag, oder rund 15¤/h. Und dann hätte die Krankenkasse noch gerne mal
    > 845¤ im Monat, die IHK ihren Beitrag, die spezielle Versicherung die man
    > haben muss ebenso, usw. usw.
    >
    > > Das musst Du erklären. Wo drückt der Staat gleich nochmal 50% mehr
    > Steuern darauf?
    >
    > Selbstständig kann nur der sein der einen Katalogberuf ausübt (da steht
    > Informatiker nicht drin) oder studiert hat. Wer darunter nicht fällt muss
    > ein Gewerbe aufmachen und damit Gewerbesteuern zahlen, die die normale
    > Steuerbelastung eines Selbstständigen um ca. 50% erhöht.

    Mir ist klar warum bei dir Selbständigkeit nicht funktioniert. Du hast schlicht keine Ahnung davon.

    Gewerbesteuer bei Personen wird direkt mit der Einkommensteuer verrechnet. Daher zahlst du nicht mehr. Das dient nur zur Verteilung auf die Kommune. 845¤ KK im Monat zahlt man wenn man über der Beitragsbemessungsgrenze liegt. Diese orientiert sich nach dem letzten Steuerbescheid. Wenn du in 2019 z.B 100.000verdient hast zahlst du die 845 in 2020(ESt-Bescheid) bis zum nächsten ESt-Bescheid. Wenn also 2020 nur 20.000 verdient hast zahlst du 2021 dann seht viel weniger KK.
    Im ersten Jahr der Selbständigkeit hast du ja nur Minimum bezahlt selbst wenn du sehr viel verdient hast. Deswegen ist diese Berechnung.mehr als gerecht. Und deswegen nutzt auch der Anwalt nix.
    Du kannst aber jederzeit Anträge auf Verringerung stellen.

    Und man rechnet sich seinen nötigen Stundensatz aus den man braucht. Aber nicht mit 365*8 Stunden wären 100%. Eher über 1200 Stunden.
    Dann funktionierts auch richtig.

    Besser ist das wenn du als Angestellter arbeitest. Selbständig bei dir wirds ohne Verwaltungs- und Steuerkenntnisse ( Kentnisse nicht Studium) eh nix.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  6. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: vvwolf 08.06.20 - 18:03

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin auch seit einigen Jahren selbstständiger Softwareentwickler und
    > werde nun zur Festanstellung zurück kehren, da die Nachteile klar die
    > Vorteile überwiegen.

    Meine Erfahrungen waren ziemlich ähnlich. Allerdings gibt es einen ganz kleinen Haken: Die Rückkehr zur Festanstellung ist oft versperrt. Projektliste und Referenzen werden häufig als nicht vollwertige Beiträge zu einem Lebenslauf bei einer Bewerbung zur Festanstellung gewertet, denn die Faktoren Duckmäusertum, bedingungslose Unterwürfigkeit, grenzenlose Flexibilität und Parteigängertum werden außerhalb einer Festanstellung nicht so gut abgeprüft - der einzustellende ehemalige Externe ist womöglich ein Provokateur, einer, der sich nicht einordnen will, oder der eine eigene Meinung hat und äußert.

    Solche Leute werden allenfalls als Projektleiter hoffnungsloser Projekte eingestellt, deren unrühmliches Ende schon zu erahnen ist (Schleudersitz).

  7. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: Trockenobst 08.06.20 - 18:12

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rechne ich die Einnahmen gegen die Ausgaben und mittel das über
    > die Zeiten ohne Auftrag, dann bin ich aktuell bei einem Netto-Einkommen von
    > ca. 2000¤.

    Selbstständigkeit und Freelancertum lohnt sich nur(!), wenn man das macht was der Markt braucht, nicht das was man selbst tun will. Das kann sich selten überlappen, vielleicht mit dem eigenen Produkt.

    Ich kenne Freiberufler in anderen Bereichen, und von deren Vorstellungen für was man alles einen Auftrag kriegt sind meistens nur ein zwei Jobs übrig geblieben, die in der Regel nicht den Monat voll machen.

    "Das System" in Deutschland denkt einfach, das jeder Freelancer so viele goldene Aufträge hat und daher kann man da auch richtig abgreifen. Die Realität sind sehr viele Kleinkrauter, Leute die nicht umziehen können und deswegen jeden Job annehmen, und dann die ganzen Prekären der Medien und Presse.

    Das man bei diesen zunehmend die Frage stellt, ob sie wirklich "Freiberufler" sein müssen, ist eine richtige Frage. Den Leuten am Ende Mindestrente mit 65 zahlen zu dürfen, obwohl sie keine Rücklagen haben ist letztendlich auch eine Vergesellschaftung von fragwürdigen Lebensstilen.

    > mehr Steuern als Strafe drauf. Basissteuer also irgendwo bei 48%, zuzüglich
    > Sonderabgaben, absurden Krankenkassenbeiträgen und diversen anderen
    > Versuchen wirklich jeden Cent noch mal raus zu pressen.

    Ab etwa 100.000 Jahresgehalt hat man einen Steuerberater und der erklärt dir mal warum Freelancer ab einem gewissen Umsatz lieber ein Gewerbe sein sollten.

    > bin z.Z. - wieder mal - mit der TK in einem Rechtsstreit, weil diese die
    > rund 7000¤ nachweislich zu viel eingezogenen Beiträge nicht rausrücken

    Die Krankenkasse hält sich gnadenlos an die Gesetze. Das ist ein Thema, wo man ein paar Tage wirklich sich beschäftigen muss, regelmäßig seine Einkommensteuerbescheide rein schickt.

    Vielen Leute haben 2019 sehr gut verdient und dann kam der Crash. Diese Leute gehen dann zur Krankenkasse und wenn diese Kulant ist, wird sie die Beiträge vorläufig senken. Rechtlich können sie aber darauf bestehen dass du das Geld erst mit dem Einkommenssteuerbescheid 2020(!) zurückbekommst. Die Foren sind voll mit Leuten, wo die Krankenkasse nicht kulant ist.

    Für die Krankenkassenkosten von Selbstständigen kann nur die Politik was. Das man überhaupt wieder was zurück bekommt, lag an der EU. Die SPD hat jahrelang gemauert und behauptet, wer zu zu viel bezahlt hat einfach seine Finanzen nicht im Griff. Das war staatlicher Diebstahl.

    > Firmen aktuell nur noch per ANÜ einstellen. Das wäre für mich als
    > solo-Selbstständiger allerdings ein unverhältnismäßig großer Aufwand

    Mit der Ausnahme von GmbHs, die bekommen immer noch Verträge mit einem Hopser über den Vermittler.

    > eine extrem destruktive Arbeitsmentalität, in der von
    > Verbesserungsvorschlägen niemand was hören will

    Ich muss hier definitiv ein Schild für gewisse DAX Unternehmen halten.
    Mögen die Prozesse häufig Banane sein und die Hardware Offshorefreunde absolutes Low End, wenn man zur Sache Optimierungen vorschlägt, waren bisher alle dafür. Es hat vielleicht mal ein Jahr gedauert. Bei dem anderen Projekt konnten wir mehr Server für viel weniger Geld betreiben. Der Modulleiter war dann der King, er konnte Budgetspielräume finden und mich prompt noch sechs Monate länger beschäftigen ;)

    Was ich aber für bizarre Fließband-IT und "eigentlich ist das noch Minenarbeit, aber nur in PHP statt mit Spitzhacke"-Stories in den letzten Wochen in Foren lesen musste, erschreckt mich. Da habe ich in den letzten 10 Jahren anscheinend Glück gehabt.

    > Also wird der Externe lieber für Dulli-Aufgaben eingesetzt

    Wenn du mehr als 70¤/h aufrufst und Dulli Arbeiten machst, ist da was im Argen.

    Im letzten Projekt habe ich mehrere große Hardware+Softwareinstanzen aufgezogen, die bis heute auf mehreren Kontinenten laufen. Ich bin weder Admin noch Architekt, das war ein "Nebenprojekt" aus dem IT-Baukasten des Konzerns. Jetzt laufen 5 Millionen Requests pro Tag.

    Wir durften das mehrmals machen, weil wir so trocken erfolgreich damit waren die teilweise Pontius und Pilatus IT Labyrinthe des Konzerns zu bespielen, während andere Monate mit der Freischaltung eines simplen Verzeichnisses in drei Ländern kämpfen.

    > Qualifikationen verfügt? "Bitte wischen sie hier mal durch und bringen sie
    > dann den Müll runter."

    Die Leute die ich kenne und mehr als 50¤/h die Stunde aufrufen, machen eher Sachen wie "altes Javascript Framework in 200 Formularen raus, neues Framework rein, sie haben drei Monate". Das ist nicht mal eben den Müll runter bringen. Die Aufgaben werden einem doch beim Bewerbungsgespräch erklärt, oder? So einen Quatsch würde ich nicht nehmen.

    > Wer also die Selbstständigkeit erwägt um in spannenden Projekten sich
    > selbst zu verwirklichen, dem muss ich dringend davon abraten

    Wie oben gesagt: ich mache das, was mir liegt, was herausfordernd ist und manchmal auch Frisch ist. Die Sachen die ich absolut gerne machen würde, z.B. Cloud Themen, die bekommen tatsächlich zunehmend die Internen.

    Mein Vorteil als schneller Externer ist, dass ich eine Breite Basis habe, meine Arbeit mache ohne Extrarunden bei den Chefs für Beförderungspoints. Da ich schneller bin als interne, kann ich in der Downtime "bezahlt" Fortbilden, suche nach Optmierungsmöglichkeiten. Beim letzten Projekt habe ich den Serverstartup von 55s pro Instanz auf 15 Sekunden geschrumpft. Die "Profis" behaupteten das geht gar nicht, jahrelang.

    In den letzten Wochen hatte ich vereinzelt Angebote, während andere gar nichts kriegen. Das ist auch ein Teil der selbstständigen Mentalität. The wheel never stops spinning. Wer sich kaum um Networking kümmert und dann zu Krisenzeiten Leute anpingt, die von dir Jahrelang nichts gehört haben, ist doch klar dass der mit 100 verzweifelten Anfragen keinem dieser Leute nur eine Antwort gibt.

  8. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: thinksimple 08.06.20 - 18:15

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OtherOne schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Wenn man nicht studiert hat, sondern die eigentlich für den Job
    > wesentlich
    > > sinnvollere Ausbildung gemacht hat"
    > >
    > > "Netto-Einkommen von ca. 2000¤."
    > >
    > > Das liegt bestimmt an deiner überaus hohen Qualifikation und extrem
    > guten
    > > Verbesserungsvorschlägen. Nicht zu vergessen setzen die die
    > > Verantwortlichen dich vermutlich auch immer für "Dulli" Aufgaben ein,
    > weil
    > > du wesentlich besser im Bereich von komplexen Algorithmen bist, als die
    > > Angestellten mit Masterabschluss.
    > >
    > > Es könnte auch an etwas anderem liegen, aber dann wären ja nicht die
    > > anderen Schuld.
    >
    > Wow.. sei noch etwas herablassender in deiner Wortwahl und man könnte
    > meinen du steckst gerade noch voll im Studium und hast noch nie wo anders
    > gearbeitet außer anner Tanke, wo du immer davon schwärmst, dass du mit
    > deinem fertigen Studium direkt mit 120k Netto p.a. einsteigst, weil all die
    > ander'n Dullis eh nix können.
    >
    > Als ob ein Studium je etwas über eine Qualifikation im Beruf ausgesagt
    > hätte. Im Grunde sagt das nur zwei Dinge aus.
    > 1. du bist in der Lage komplexes Lernmaterial zu analysieren und im
    > allerbesten Fall, aber auch hier nicht immer, zu verstehen... im Regelfall
    > es zumindest so lange, dass es auswendig gelernt für eine Prüfung/Abfrage
    > reicht.
    > 2. du bist in der Lage dir in kurzer Zeit viel Wissen anzueignen.
    >
    > Für den Beruf an sich ist dabei aber die Fachrichtung eher irrelevant. Da
    > kriegst du in einer Ausbildung mehr Zeug an die Hand, was du letztendlich
    > auch mit Studium dann nochmals in den ersten 1-2 Jahren im Betrieb
    > nachholst.
    >
    > Wenn ich 100 Bachelor/Master vor mir habe und 100 ausgebildete Fachkräfte..
    > kann ich bei beiden nicht sagen, welche davon gute Entwickler sind.
    > Was ich aber relativ sagen kann ist, dass ich bei den studierten
    > Fachkräften davon ausgehen kann, dass diese sich fehlendes Fachwissen
    > aneignen können. (ob sie es dann auch anwenden können ist ein anderer
    > Schuh)
    > Bei den ausgebildeten Fachkräften kann ich leider nicht sagen, ob die
    > Thematik evtl zu komplex für sie ist, basierend auf ihren Abschlüssen.
    >
    > Ein Paradebeispiel dafür, wie irrelevant ist was du studiert hast, sondern
    > mehr zählt, dass du studiert hast, ist der Vater einer Bekannten.
    > Kristallogie studiert... steine sind aber scheisse... also ist er jetzt
    > Entwicklungstechnischer IT Consultant/Entwickler für Millardenunternehmen
    > in Singapur, bei denen er neue Funktionen in deren Software plant und
    > implementiert.
    >
    > Genau so Blödsinnig ist es zu sagen, dass sie ihm wegen seinem
    > Bildungsabschluss nur Dulliaufgaben geben, weil das letztendlich nichts
    > über seine Qualifikation aussagt.
    >
    > Wenn du schon so gut in komplexen Algorithmen bist... sollte der einfache
    > hier für dich ein Klacks sein...
    > Studiert - kein Gewerbe nötig als Freiberufler
    > Nicht studiert - Gewerbe nötig als Freiberufler und damit Umsatzsteuer,
    > Gewerbesteuer und und und... heisst dass für ein und die selbe Leistung
    > unterm Strich nur ein Bruchteil dessen hängen bleibt wie bei einem
    > studierten Freiberufler der kein Gewerbe benötigt.
    >
    > Ergo, wenn Gewerbe nötig, dann Geld mucho weniger... du verstehst?
    >
    > Und 2000¤ Netto im Schnitt ist noch ein so komplexer mathematischer Vorgang
    > der dir sicherlich nicht schwer fallen wird...
    > Nehmen wir mal an, auch wenn er nur eine Ausbildung gemacht hat, ist er ein
    > Specialist für eine Sondersoftwarelösung, die durchaus komplex ist und
    > entsprechend wenige Verfügbare Fachkräfte aufm Markt sind...
    >
    > Wenn er im Januar bis April Aufträge hat, kann er dort auch bei insgesamt
    > 80 Arbeitstagen zu 100% Auslastung und 1200¤ Tagessatz = 96.000¤ in vier
    > Monaten verdienen, wenn er dafür die nächsten 8 Monate keine Aufträge mehr
    > hat. 50% der 96k greift sich der Fiskus... bleiben noch 48k... private KV
    > ca. 800¤/Monat = 9600¤/Jahr = 38,4k Rest, private Rente, 5000¤
    > Werbungskosten übers Jahr (Homepage, SEO, Anzeigen, Inserate)...
    > Firmenwagen/Übernachtungen/Reisekosten, Miete evtl noch, Schulungen und
    > zack biste bei 24.000¤ und hast somit ein Monatsnetto von 2000¤.
    >
    > So, jetzt kannste dir ja mal ausrechnen... dass wenn er z.B. kein
    > Specialist ist und er nen Tagessatz von sagen wir mal nur 800¤ berechnet,
    > was eh schon recht ok ist. Wären das bei 220 Werktagen im Jahr und 100%
    > Auslastung und Abrechenbaren Stunden = 176k.
    > Davon gehen wieder 50% weg... 88k... hier wieder die 9600 für die KV weg =
    > 78.400... 5000 für Werbungskosten = 73,4k, Privatrente und sonstige
    > Versicherungen piapapo... Firmenwagen, Reisekosten... bleiben halt noch z.B
    > 60k übrig, was einem Monatsnetto von 5000¤ entspricht.
    > WENN er die 12 Monate zu 100% ohne Fehltage arbeitet...
    > Lass ihn mal mit Grippe 2-4 Wochen im Bett liegen... brechen vom
    > Jahresumsatz halt mal 14.666,66¤+/- weg (je nachdem was für n Monat ist und
    > welche Feiertage sind und wie die Wochenenden liegen). Dann will er vllt
    > auch mal Urlaub machen... 24 Urlaubstage sind der gesetzliche Standard...
    > vllt hat er bock zumindest 20 zu nehmen übers Jahr verteilt... macht wieder
    > 14,6k also 29,2k insgesamt dieses Jahr die abgehen... rechnen wir das mal
    > hoch kommen wir eben nicht mehr auf ein Monatsnetto von 4,16k, sondern (und
    > jetzt wird es wichtig, denn hier darf man nicht anteilig rechnen, da die
    > Fixkosten Fixkosten heissen, weil sie Fix sind)...
    >
    > 50% von 176 - 29,2 = 73,4k - 9600 - 5000 - 23,4k restliche Fixkosten =
    > 45,4k... das auf 12 Monate verteilt sind ca. 3,8k Netto.. schon hat er im
    > Schnitt 1200¤ weniger, wegen zwei fehlender Monate...
    >
    > Jetzt sind aber nicht unbedingt immer 10 Monate pro Jahr zu 100% Auslastung
    > vorhanden... entsprechend wird das immer weniger...
    > Da du ja anscheinend hochkomplexe Mathe aus dem FF kannst, sollte dir diese
    > Beispielrechnung, die dir jeder Hauptschüler, der zumindest nen Dreisatz
    > beherrscht, vorlegen kann, klar sein oder war das einfach nur nicht komplex
    > genug?

    Was für ein Quark.
    Für diese Berechnung gäbs ab Zeile 1 ne 6.
    Der Staat zieht nicht einfach 50% ab.
    Denn für die Einkommensteuer zählt das zu versteuernde Einkommen und nicht der Umsatz.
    Bei der Gewerbesteuer wird ein Freibetrag von 24.500¤ abgezogen. Und die Gewerbesteuer wird direkt mit der Einkommensteuer abgezogen.
    Das zu versteuernde Einkommen ist der Gewinn aus selbständiger Tätigkeit. Der Gewinn berechnet sich aus den Umsatzerlösen abzgl. Betriebsausgaben, Abschreibungen etc. Dieser Gewinn wird dann in die persönliche ESt eingetragen wo wiederum gewisse Ausgaben abgesetzt werden können.
    Dann erst wird die Steuer berechnet.
    KK berechnet sich aus dem Einkommensteuerbescheid und nicht nach irgendwelchen Umsätzen.
    Wenn man krank ist und kein Einkommen hat bekommt man Krankengeld. Das geht auch als Selbständiger mit Gewerbe.
    Und man berechnet seinen Stundensatz usw. nach den möglichen Arbeitsstunden. Und das sind max 1400/Jahr. Wobei dies schon 100% wären. Normalerweise rechnet man eher mit 1200h.
    Informiert euch einfach vorher mal. Und nicht hinterher einen auf Mimimi machen.
    Wer 100.000 im Jahr Umsatz (Stundensatz 80¤) mit reiner Dienstleistung macht dem bleiben schon 3.500-4000¤ im Schnitt pro Monat netto. Und das Auto ist hier schon bezahlt.

    Das ist aber das Problem. Man informiert sich vorher nicht (Gibt übrigends Kurse hierfür), glaubt das man EEinnahmen

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  9. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: thinksimple 08.06.20 - 18:16

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OtherOne schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Wenn man nicht studiert hat, sondern die eigentlich für den Job
    > wesentlich
    > > sinnvollere Ausbildung gemacht hat"
    > >
    > > "Netto-Einkommen von ca. 2000¤."
    > >
    > > Das liegt bestimmt an deiner überaus hohen Qualifikation und extrem
    > guten
    > > Verbesserungsvorschlägen. Nicht zu vergessen setzen die die
    > > Verantwortlichen dich vermutlich auch immer für "Dulli" Aufgaben ein,
    > weil
    > > du wesentlich besser im Bereich von komplexen Algorithmen bist, als die
    > > Angestellten mit Masterabschluss.
    > >
    > > Es könnte auch an etwas anderem liegen, aber dann wären ja nicht die
    > > anderen Schuld.
    >
    > Wow.. sei noch etwas herablassender in deiner Wortwahl und man könnte
    > meinen du steckst gerade noch voll im Studium und hast noch nie wo anders
    > gearbeitet außer anner Tanke, wo du immer davon schwärmst, dass du mit
    > deinem fertigen Studium direkt mit 120k Netto p.a. einsteigst, weil all die
    > ander'n Dullis eh nix können.
    >
    > Als ob ein Studium je etwas über eine Qualifikation im Beruf ausgesagt
    > hätte. Im Grunde sagt das nur zwei Dinge aus.
    > 1. du bist in der Lage komplexes Lernmaterial zu analysieren und im
    > allerbesten Fall, aber auch hier nicht immer, zu verstehen... im Regelfall
    > es zumindest so lange, dass es auswendig gelernt für eine Prüfung/Abfrage
    > reicht.
    > 2. du bist in der Lage dir in kurzer Zeit viel Wissen anzueignen.
    >
    > Für den Beruf an sich ist dabei aber die Fachrichtung eher irrelevant. Da
    > kriegst du in einer Ausbildung mehr Zeug an die Hand, was du letztendlich
    > auch mit Studium dann nochmals in den ersten 1-2 Jahren im Betrieb
    > nachholst.
    >
    > Wenn ich 100 Bachelor/Master vor mir habe und 100 ausgebildete Fachkräfte..
    > kann ich bei beiden nicht sagen, welche davon gute Entwickler sind.
    > Was ich aber relativ sagen kann ist, dass ich bei den studierten
    > Fachkräften davon ausgehen kann, dass diese sich fehlendes Fachwissen
    > aneignen können. (ob sie es dann auch anwenden können ist ein anderer
    > Schuh)
    > Bei den ausgebildeten Fachkräften kann ich leider nicht sagen, ob die
    > Thematik evtl zu komplex für sie ist, basierend auf ihren Abschlüssen.
    >
    > Ein Paradebeispiel dafür, wie irrelevant ist was du studiert hast, sondern
    > mehr zählt, dass du studiert hast, ist der Vater einer Bekannten.
    > Kristallogie studiert... steine sind aber scheisse... also ist er jetzt
    > Entwicklungstechnischer IT Consultant/Entwickler für Millardenunternehmen
    > in Singapur, bei denen er neue Funktionen in deren Software plant und
    > implementiert.
    >
    > Genau so Blödsinnig ist es zu sagen, dass sie ihm wegen seinem
    > Bildungsabschluss nur Dulliaufgaben geben, weil das letztendlich nichts
    > über seine Qualifikation aussagt.
    >
    > Wenn du schon so gut in komplexen Algorithmen bist... sollte der einfache
    > hier für dich ein Klacks sein...
    > Studiert - kein Gewerbe nötig als Freiberufler
    > Nicht studiert - Gewerbe nötig als Freiberufler und damit Umsatzsteuer,
    > Gewerbesteuer und und und... heisst dass für ein und die selbe Leistung
    > unterm Strich nur ein Bruchteil dessen hängen bleibt wie bei einem
    > studierten Freiberufler der kein Gewerbe benötigt.
    >
    > Ergo, wenn Gewerbe nötig, dann Geld mucho weniger... du verstehst?
    >
    > Und 2000¤ Netto im Schnitt ist noch ein so komplexer mathematischer Vorgang
    > der dir sicherlich nicht schwer fallen wird...
    > Nehmen wir mal an, auch wenn er nur eine Ausbildung gemacht hat, ist er ein
    > Specialist für eine Sondersoftwarelösung, die durchaus komplex ist und
    > entsprechend wenige Verfügbare Fachkräfte aufm Markt sind...
    >
    > Wenn er im Januar bis April Aufträge hat, kann er dort auch bei insgesamt
    > 80 Arbeitstagen zu 100% Auslastung und 1200¤ Tagessatz = 96.000¤ in vier
    > Monaten verdienen, wenn er dafür die nächsten 8 Monate keine Aufträge mehr
    > hat. 50% der 96k greift sich der Fiskus... bleiben noch 48k... private KV
    > ca. 800¤/Monat = 9600¤/Jahr = 38,4k Rest, private Rente, 5000¤
    > Werbungskosten übers Jahr (Homepage, SEO, Anzeigen, Inserate)...
    > Firmenwagen/Übernachtungen/Reisekosten, Miete evtl noch, Schulungen und
    > zack biste bei 24.000¤ und hast somit ein Monatsnetto von 2000¤.
    >
    > So, jetzt kannste dir ja mal ausrechnen... dass wenn er z.B. kein
    > Specialist ist und er nen Tagessatz von sagen wir mal nur 800¤ berechnet,
    > was eh schon recht ok ist. Wären das bei 220 Werktagen im Jahr und 100%
    > Auslastung und Abrechenbaren Stunden = 176k.
    > Davon gehen wieder 50% weg... 88k... hier wieder die 9600 für die KV weg =
    > 78.400... 5000 für Werbungskosten = 73,4k, Privatrente und sonstige
    > Versicherungen piapapo... Firmenwagen, Reisekosten... bleiben halt noch z.B
    > 60k übrig, was einem Monatsnetto von 5000¤ entspricht.
    > WENN er die 12 Monate zu 100% ohne Fehltage arbeitet...
    > Lass ihn mal mit Grippe 2-4 Wochen im Bett liegen... brechen vom
    > Jahresumsatz halt mal 14.666,66¤+/- weg (je nachdem was für n Monat ist und
    > welche Feiertage sind und wie die Wochenenden liegen). Dann will er vllt
    > auch mal Urlaub machen... 24 Urlaubstage sind der gesetzliche Standard...
    > vllt hat er bock zumindest 20 zu nehmen übers Jahr verteilt... macht wieder
    > 14,6k also 29,2k insgesamt dieses Jahr die abgehen... rechnen wir das mal
    > hoch kommen wir eben nicht mehr auf ein Monatsnetto von 4,16k, sondern (und
    > jetzt wird es wichtig, denn hier darf man nicht anteilig rechnen, da die
    > Fixkosten Fixkosten heissen, weil sie Fix sind)...
    >
    > 50% von 176 - 29,2 = 73,4k - 9600 - 5000 - 23,4k restliche Fixkosten =
    > 45,4k... das auf 12 Monate verteilt sind ca. 3,8k Netto.. schon hat er im
    > Schnitt 1200¤ weniger, wegen zwei fehlender Monate...
    >
    > Jetzt sind aber nicht unbedingt immer 10 Monate pro Jahr zu 100% Auslastung
    > vorhanden... entsprechend wird das immer weniger...
    > Da du ja anscheinend hochkomplexe Mathe aus dem FF kannst, sollte dir diese
    > Beispielrechnung, die dir jeder Hauptschüler, der zumindest nen Dreisatz
    > beherrscht, vorlegen kann, klar sein oder war das einfach nur nicht komplex
    > genug?

    Was für ein Quark.
    Für diese Berechnung gäbs ab Zeile 1 ne 6.
    Der Staat zieht nicht einfach 50% ab.
    Denn für die Einkommensteuer zählt das zu versteuernde Einkommen und nicht der Umsatz.
    Bei der Gewerbesteuer wird ein Freibetrag von 24.500¤ abgezogen. Und die Gewerbesteuer wird direkt mit der Einkommensteuer abgezogen.
    Das zu versteuernde Einkommen ist der Gewinn aus selbständiger Tätigkeit. Der Gewinn berechnet sich aus den Umsatzerlösen abzgl. Betriebsausgaben, Abschreibungen etc. Dieser Gewinn wird dann in die persönliche ESt eingetragen wo wiederum gewisse Ausgaben abgesetzt werden können.
    Dann erst wird die Steuer berechnet.
    KK berechnet sich aus dem Einkommensteuerbescheid und nicht nach irgendwelchen Umsätzen.
    Wenn man krank ist und kein Einkommen hat bekommt man Krankengeld. Das geht auch als Selbständiger mit Gewerbe.
    Und man berechnet seinen Stundensatz usw. nach den möglichen Arbeitsstunden. Und das sind max 1400/Jahr. Wobei dies schon 100% wären. Normalerweise rechnet man eher mit 1200h.
    Informiert euch einfach vorher mal. Und nicht hinterher einen auf Mimimi machen.
    Wer 100.000 im Jahr Umsatz (Stundensatz 80¤) mit reiner Dienstleistung macht dem bleiben schon 3.500-4000¤ im Schnitt pro Monat netto. Und das Auto ist hier schon bezahlt.

    Das ist aber das Problem. Man informiert sich vorher nicht (Gibt übrigends Kurse hierfür), rechnet den falschen Satz, bekommt am Anfang wenig Aufträge, muss dann sein fettes Auto zahlen, und nach 2-3Jahren meldet sich das Finanzamt das man was haben will. Dann schnell schnell irgendwie ne ESt zusammengebastelt und weggeschickt. Böses Erwachen und maulen.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  10. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: GuidoSH 08.06.20 - 18:22

    twothe schrieb:

    > Wer darunter nicht fällt muss
    > ein Gewerbe aufmachen und damit Gewerbesteuern zahlen, die die normale
    > Steuerbelastung eines Selbstständigen um ca. 50% erhöht.

    Danke, damit hast Du noch mal bestätigt, was schon zu vermuten war: Du bist ziemlich ahnungslos bei dem ganzen Thema und die Probleme, die Du in der Selbständigkeit hattest, liegen vermutlich primär in Deiner Person begründet.

    Bis zum 3,8fachen Betrag des Gewerbesteuermessbetrages wird bei Einzelunternehmern und Gesellschaftern einer Personengesellschaft mit der Einkommenssteuer verrechnet. So lange der Hebesatz einer Gemeinde nicht bei 390% oder höher liegt, steigt die Steuerbelastung eines Selbstständigen durch die Gewerbesteuer um 0,0 Cent.

    Mal ein vereinfachtes Rechenbespiel (60.000 EUR Gewerbeertrag, 55.000 EUR zu versteuerndes Einkommen, 400% Hebesatz*).

    EKSt.: 14.922,97 EUR
    Messbetrag Gewerbesteuer: 2.100 EUR
    Gewerbesteuer: 8.400 EUR
    Abzug Gewerbesteuer von EkSt. 7.980 EUR

    Die Netto-Belastung durch die Gewerbesteuer beträgt in dem Beispiel 420 EUR. Wie das jetzt eine 50% Erhöhung der Steuerbelastung sein soll, weißt Du Deutschlandweit ganz exklusiv.

    Wir können das auch mit 100.000 Gewerbeertrag und 95.000 EUR zu versteuerndes Einkommen rechnen. Dann kommen 32.637,48 EUR EkSt. zusammen und 700 EUR Netto-Belastung durch die Gewerbesteuer.



    * 402% ist der durchschnittliche Hebesatz in Deutschland

  11. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: Trockenobst 08.06.20 - 18:26

    vvwolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Erfahrungen waren ziemlich ähnlich. Allerdings gibt es einen ganz
    > kleinen Haken: Die Rückkehr zur Festanstellung ist oft versperrt.

    Wenn alles scheitert, Mittelstand in der nahen Pampa. Mag sein, dass dort gerne noch ala Schülerzeitung läuft. Man hat aber fast unlimitierte Zeit die Probleme zu lösen, auf weiten Fabrikgeländen ist Home Office inzwischen nichts unbekanntes mehr und einige Zahlen gar nicht mal so schlecht. Die Chefs sind meist eher einfache Menschen gewöhnt, wenn man gezielt Optimierungen anbringt und sie auch leisten kann, hat man meist einen Job for life.

    Ein alter Arbeitskollege hat mit 50 noch mal den Wechsel der Festanstellung via Microsoft Produkte gewagt und arbeitet jetzt in einer solchen Firma. Er sagt, Gehalt ist an der Grenze was er akzeptiert hätte, aber die Freiheiten die er hat sind immens. Wenn er sagt, er braucht einen Top-Laptop wegen 16GB Speicher oder einen 32" Curved Monitor, dann kriegt er den einfach.

    Die Robotertrainingsstation oder das Update einer Infrastrukturkomponente am Fließband kosten schnell mehrere 10000¤ da ist ein Laptop für 3000¤ dazu Büromaterial :)

    > Solche Leute werden allenfalls als Projektleiter hoffnungsloser Projekte
    > eingestellt, deren unrühmliches Ende schon zu erahnen ist (Schleudersitz).

    Alternativ einfach zum Staat. Es gibt inzwischen viele Boniprogramme zum regulären Gehalt wenn man nicht Studiert hat. Nehmen tun sie fast alle. Ich kenne zwei Väter die aus Gründen nur 30h die Woche arbeiten können und haben hier einen befriedigenden Deal bekommen.

  12. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: Trockenobst 08.06.20 - 18:42

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir ist klar warum bei dir Selbständigkeit nicht funktioniert. Du hast
    > schlicht keine Ahnung davon.

    Ich wurde selbstständig, weil ich ständig andere Sachen machen wollte. Wenn du im Automotive arbeitest, machst du nur Automotive. Da schaut man selten über den Tellerrand. Mir wird auch nach zwei, drei Jahren in der Regel ein Projekt zu langweilig. Wer diesen Wechsel gerne hat, auch mal andere Themen zu machen, Frontend, Backend, Middleware, Systeme aufbauen etc. der wird in 90% der Jobs nicht glücklich werden.

    Da ist die Selbständigkeit für mich der bessere Weg. Firmen sehen dieses hin und her springen bei Festen eher mit einer negativen Sicht. Die erwarten deine Geilheit auf Organigramm Schach.
    Vom CV ist es häufig schwierig sich für einen Job zu bewerben der ganz anders ist als das was man Jahre lang gemacht hat. Wer Backend macht, braucht einen Mannmonat um Webtechniken zu verstehen. Wenn man sich das nicht im Privatleben aneignet und nicht bereit ist im CV etwas zu schummeln, hat wenig Optionen.

    Als Fullstack Developer habe ich in dem Kontext keine Sorgen, aber das ist eben nur eine Sichtweise. Selbständigkeit hat auch was das die Amis "Hustling" nennen, du bist immer irgendwie auf der Suche nach dem Nächsten, dem lustigerem, dem Neuen. Dann lernt man automatisch die Regeln von Finanzen, Steuern, Cashflow etc. weil das eben zum Lebensstil passt.

    Es hat seinen Grund gehabt, warum die Ich-AGs damals gescheitert sind. In der deutschen Schule lernt man dieses "Selbstverkaufen" und immer "dabei sein" nicht. Ich kenne Architekten, die sind gut in ihrem Fach, aber beschissene Verkäufer. Als Freiberufler ungeeignet. Das Resultat ist dann lange Stunden vor der Kiste Treppen malen, für prekäres Geld. Dafür haben sie dann auch noch studiert.

  13. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: SoD 08.06.20 - 18:53

    vvwolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Erfahrungen waren ziemlich ähnlich. Allerdings gibt es einen ganz
    > kleinen Haken: Die Rückkehr zur Festanstellung ist oft versperrt.
    > Projektliste und Referenzen werden häufig als nicht vollwertige Beiträge zu
    > einem Lebenslauf bei einer Bewerbung zur Festanstellung gewertet, denn die
    > Faktoren Duckmäusertum, bedingungslose Unterwürfigkeit, grenzenlose
    > Flexibilität und Parteigängertum werden außerhalb einer Festanstellung
    > nicht so gut abgeprüft - der einzustellende ehemalige Externe ist womöglich
    > ein Provokateur, einer, der sich nicht einordnen will, oder der eine eigene
    > Meinung hat und äußert.

    So geht es mir, mit der vorherigen Leitungsfunktion, damit habe ich mich absolut ins aus geschossen...

  14. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: SoD 08.06.20 - 19:01

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn alles scheitert, Mittelstand in der nahen Pampa. Mag sein, dass dort
    > gerne noch ala Schülerzeitung läuft. Man hat aber fast unlimitierte Zeit
    > die Probleme zu lösen, auf weiten Fabrikgeländen ist Home Office inzwischen
    > nichts unbekanntes mehr und einige Zahlen gar nicht mal so schlecht. Die
    > Chefs sind meist eher einfache Menschen gewöhnt, wenn man gezielt
    > Optimierungen anbringt und sie auch leisten kann, hat man meist einen Job
    > for life.

    Wo gibt es denn den Mittelstand? Das was hier um Stuttgart schon Pampa ist ~50km entfernt, hat Einstellungstests
    auf FAANG Niveau, wer da im Livecoding am Whiteboard und einer anschließenden kleinen Präsentation für C Level, nicht brilliert,
    bekommt den begehrtern Vertrag mit den abgegoltenen Überstunden und generösen 26 Tagen Urlaub, nicht.
    Vielleicht ist es in anderen Regionen besser, aber hier meint jede Klitsche, es sich erlauben zu können, nur noch Rockstars einzustellen.
    Natürlich dann auch nur mit 65k, für >10 Jahre Berufserfahrung und Mitarbeiter- und Projektverantwortung.

  15. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: vvwolf 08.06.20 - 19:06

    SoD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > nicht so gut abgeprüft - der einzustellende ehemalige Externe ist
    > womöglich
    > > ein Provokateur, einer, der sich nicht einordnen will, oder der eine
    > eigene
    > > Meinung hat und äußert.
    >
    > So geht es mir, mit der vorherigen Leitungsfunktion, damit habe ich mich
    > absolut ins aus geschossen...

    Das ist auch so ein Ding in Deutschland. Führungsfunktionen... Besser, man behauptet für die Zeit Arbeitslosigkeit oder Alkoholkrankheit - damit hat man mehr Chancen eingestellt zu werden als als Ex-Führungskraft.

    Das ist so ein Ding, das bekommt man aus den Köpfen nicht mehr heraus.

  16. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: Trockenobst 08.06.20 - 19:17

    SoD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht ist es in anderen Regionen besser, aber hier meint jede
    > Klitsche, es sich erlauben zu können, nur noch Rockstars einzustellen.
    > Natürlich dann auch nur mit 65k, für >10 Jahre Berufserfahrung und
    > Mitarbeiter- und Projektverantwortung.

    Sorry, dann suchen die nicht wirklich.

    Solche Feuerreifen in der Manage dienen nur zur Show den Job "aufwendig" wirken zu lassen.
    Damit sich der Kandidat nicht über die wenigen 65k im Jahr beschwert. Wenn keiner anbeißt, dann machen sie das Nice-To-Have Projekt eben nicht. Kenne ich zu genüge.

    Ein Ex-Kollege von mir hat mehrere Meetings gehabt und bei dreien ist er praktisch schon in der Vorbesprechung raus gegangen. Die wollten auch das er 1,5 Jobs zum Preis von einem macht, ohne Überstunden. Aber so dreckig versteckt, das man fast von rein legen sprechen könnte.

    Ich habe "zum Spass" mehrere Einstellungstests mitgemacht und die GAFAM Level Test habe ich auch nur dort machen müssen, wo die wirklich ans eingemachte gehen (Mikroskopsteuerung, Drucksensoren für Chemie, solche Sachen). Da verstehe ich, dass man die PHP-Freunde mit stark 'verbogenem' CV raus filtern will.

    Man muss dann auch bei seinen eigenen Suchen deutlich machen, was man erwartet dann kriegt man auch solche Einladungen nicht.

  17. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: Trockenobst 08.06.20 - 19:22

    SoD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So geht es mir, mit der vorherigen Leitungsfunktion, damit habe ich mich
    > absolut ins aus geschossen...

    Leute, das ist eine Schlacht wo 50% des Sieges ist, dass man den Fuss in die Tür kriegt.
    Absolute Ehrlichkeit ist hier komplett fehl am Platz. Wer abstruse Regeln und Konzepte vorgibt, der bekommt abstruse Angebote.

    Behaupte einfach, dass denen das Budget für deinen Job ausgegangen ist.
    Die ganze Abteilung ging in den Offshore. Firma hat eine andere Management-Philosophie ausprobiert. Gerade wenn ein Chef in Rente geht und sein Sohn reinkommt, ist das eine gute Entschuldigung warum du gehen musstest.

    Alter Kumpel als angebliche Referenz nennen, der "ihnen Hintergrund geben kann". Sechs Monate nach Torschuss fragt keiner nach, ob du vorne im Schuh extra Gewichte für einen extraharten Tritt hattest.

  18. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: OtherOne 08.06.20 - 19:40

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wow.. sei noch etwas herablassender in deiner Wortwahl und man könnte
    > meinen du steckst gerade noch voll im Studium und hast noch nie wo anders
    > gearbeitet außer anner Tanke, wo du immer davon schwärmst, dass du mit
    > deinem fertigen Studium direkt mit 120k Netto p.a. einsteigst, weil all die
    > ander'n Dullis eh nix können.
    >
    > Als ob ein Studium je etwas über eine Qualifikation im Beruf ausgesagt
    > hätte. Im Grunde sagt das nur zwei Dinge aus.
    > 1. du bist in der Lage komplexes Lernmaterial zu analysieren und im
    > allerbesten Fall, aber auch hier nicht immer, zu verstehen... im Regelfall
    > es zumindest so lange, dass es auswendig gelernt für eine Prüfung/Abfrage
    > reicht.
    > 2. du bist in der Lage dir in kurzer Zeit viel Wissen anzueignen.
    >
    > Für den Beruf an sich ist dabei aber die Fachrichtung eher irrelevant. Da
    > kriegst du in einer Ausbildung mehr Zeug an die Hand, was du letztendlich
    > auch mit Studium dann nochmals in den ersten 1-2 Jahren im Betrieb
    > nachholst.
    >
    > Wenn ich 100 Bachelor/Master vor mir habe und 100 ausgebildete Fachkräfte..
    > kann ich bei beiden nicht sagen, welche davon gute Entwickler sind.
    > Was ich aber relativ sagen kann ist, dass ich bei den studierten
    > Fachkräften davon ausgehen kann, dass diese sich fehlendes Fachwissen
    > aneignen können. (ob sie es dann auch anwenden können ist ein anderer
    > Schuh)
    > Bei den ausgebildeten Fachkräften kann ich leider nicht sagen, ob die
    > Thematik evtl zu komplex für sie ist, basierend auf ihren Abschlüssen.
    >
    > Ein Paradebeispiel dafür, wie irrelevant ist was du studiert hast, sondern
    > mehr zählt, dass du studiert hast, ist der Vater einer Bekannten.
    > Kristallogie studiert... steine sind aber scheisse... also ist er jetzt
    > Entwicklungstechnischer IT Consultant/Entwickler für Millardenunternehmen
    > in Singapur, bei denen er neue Funktionen in deren Software plant und
    > implementiert.
    >
    > Genau so Blödsinnig ist es zu sagen, dass sie ihm wegen seinem
    > Bildungsabschluss nur Dulliaufgaben geben, weil das letztendlich nichts
    > über seine Qualifikation aussagt.
    >
    > Wenn du schon so gut in komplexen Algorithmen bist... sollte der einfache
    > hier für dich ein Klacks sein...
    > Studiert - kein Gewerbe nötig als Freiberufler
    > Nicht studiert - Gewerbe nötig als Freiberufler und damit Umsatzsteuer,
    > Gewerbesteuer und und und... heisst dass für ein und die selbe Leistung
    > unterm Strich nur ein Bruchteil dessen hängen bleibt wie bei einem
    > studierten Freiberufler der kein Gewerbe benötigt.
    >
    > Ergo, wenn Gewerbe nötig, dann Geld mucho weniger... du verstehst?
    >
    > Und 2000¤ Netto im Schnitt ist noch ein so komplexer mathematischer Vorgang
    > der dir sicherlich nicht schwer fallen wird...
    > Nehmen wir mal an, auch wenn er nur eine Ausbildung gemacht hat, ist er ein
    > Specialist für eine Sondersoftwarelösung, die durchaus komplex ist und
    > entsprechend wenige Verfügbare Fachkräfte aufm Markt sind...
    >
    > Wenn er im Januar bis April Aufträge hat, kann er dort auch bei insgesamt
    > 80 Arbeitstagen zu 100% Auslastung und 1200¤ Tagessatz = 96.000¤ in vier
    > Monaten verdienen, wenn er dafür die nächsten 8 Monate keine Aufträge mehr
    > hat. 50% der 96k greift sich der Fiskus... bleiben noch 48k... private KV
    > ca. 800¤/Monat = 9600¤/Jahr = 38,4k Rest, private Rente, 5000¤
    > Werbungskosten übers Jahr (Homepage, SEO, Anzeigen, Inserate)...
    > Firmenwagen/Übernachtungen/Reisekosten, Miete evtl noch, Schulungen und
    > zack biste bei 24.000¤ und hast somit ein Monatsnetto von 2000¤.
    >
    > So, jetzt kannste dir ja mal ausrechnen... dass wenn er z.B. kein
    > Specialist ist und er nen Tagessatz von sagen wir mal nur 800¤ berechnet,
    > was eh schon recht ok ist. Wären das bei 220 Werktagen im Jahr und 100%
    > Auslastung und Abrechenbaren Stunden = 176k.
    > Davon gehen wieder 50% weg... 88k... hier wieder die 9600 für die KV weg =
    > 78.400... 5000 für Werbungskosten = 73,4k, Privatrente und sonstige
    > Versicherungen piapapo... Firmenwagen, Reisekosten... bleiben halt noch z.B
    > 60k übrig, was einem Monatsnetto von 5000¤ entspricht.
    > WENN er die 12 Monate zu 100% ohne Fehltage arbeitet...
    > Lass ihn mal mit Grippe 2-4 Wochen im Bett liegen... brechen vom
    > Jahresumsatz halt mal 14.666,66¤+/- weg (je nachdem was für n Monat ist und
    > welche Feiertage sind und wie die Wochenenden liegen). Dann will er vllt
    > auch mal Urlaub machen... 24 Urlaubstage sind der gesetzliche Standard...
    > vllt hat er bock zumindest 20 zu nehmen übers Jahr verteilt... macht wieder
    > 14,6k also 29,2k insgesamt dieses Jahr die abgehen... rechnen wir das mal
    > hoch kommen wir eben nicht mehr auf ein Monatsnetto von 4,16k, sondern (und
    > jetzt wird es wichtig, denn hier darf man nicht anteilig rechnen, da die
    > Fixkosten Fixkosten heissen, weil sie Fix sind)...
    >
    > 50% von 176 - 29,2 = 73,4k - 9600 - 5000 - 23,4k restliche Fixkosten =
    > 45,4k... das auf 12 Monate verteilt sind ca. 3,8k Netto.. schon hat er im
    > Schnitt 1200¤ weniger, wegen zwei fehlender Monate...
    >
    > Jetzt sind aber nicht unbedingt immer 10 Monate pro Jahr zu 100% Auslastung
    > vorhanden... entsprechend wird das immer weniger...
    > Da du ja anscheinend hochkomplexe Mathe aus dem FF kannst, sollte dir diese
    > Beispielrechnung, die dir jeder Hauptschüler, der zumindest nen Dreisatz
    > beherrscht, vorlegen kann, klar sein oder war das einfach nur nicht komplex
    > genug?

    Da fühlt sich wieder einer ohne Studium auf den Schlips getreten. Niemand hat behauptet, dass nicht jemand ohne Studium besonders gut sein kann, nur ist es eben seltener. Der TE hat einfach so stark von sich geschwärmt, dass mir schlecht wurde und auch schon in Beiträgen zuvor andere Projekte niedergemacht, obwohl Sie ziemlich gut waren. Das lässt mich den Schluss ziehen, dass es sich hier um einen handelt, der sich selbst massiv überschätzt und allen anderen die Schuld gibt an allem. Das ist ein häufiges Muster des Dunning-Kruger-Effekts. Das passiert meiner Erfahrung nach bei Leuten mit Ausbildung häufiger als mit Studium, da Sie nicht wissen, was sie nicht wissen. Ich habe übrigens selbst eine Ausbildung gemacht und anschließend studiert und arbeite schon über knapp 10 Jahre.

    Ich weiß nicht was du mit deiner Rechnung willst. Soll ich jetzt Mitleid haben? Wer selbstständig für 2k Netto als Entwickler arbeitet ist einfach ein Idiot und sollte sich dringend eine Festanstellung suchen oder einen Grundkurs zu BWL besuchen. (Das lernt man übrigens auch im Studium) *scnr*

  19. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: SoD 08.06.20 - 19:44

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SoD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So geht es mir, mit der vorherigen Leitungsfunktion, damit habe ich mich
    > > absolut ins aus geschossen...
    >
    > Leute, das ist eine Schlacht wo 50% des Sieges ist, dass man den Fuss in
    > die Tür kriegt.
    > Absolute Ehrlichkeit ist hier komplett fehl am Platz. Wer abstruse Regeln
    > und Konzepte vorgibt, der bekommt abstruse Angebote.
    >
    > Behaupte einfach, dass denen das Budget für deinen Job ausgegangen ist.
    > Die ganze Abteilung ging in den Offshore. Firma hat eine andere
    > Management-Philosophie ausprobiert. Gerade wenn ein Chef in Rente geht und
    > sein Sohn reinkommt, ist das eine gute Entschuldigung warum du gehen
    > musstest.
    >
    > Alter Kumpel als angebliche Referenz nennen, der "ihnen Hintergrund geben
    > kann". Sechs Monate nach Torschuss fragt keiner nach, ob du vorne im Schuh
    > extra Gewichte für einen extraharten Tritt hattest.

    Ich musste nicht gehen, ich bin von selbst gegangen. Es ging fast alles nach Nearshore
    und neben dem Team in Deutschland, der Projektverantwortung und den Kundenbesuchen in Deutschland,
    hatte ich plötzlich, je nach Projekt, noch 1-3 Teams im Ausland zu managen. Das geht schnell mal auf 70h die Woche,
    gerade wenn man Sonntag Nachmittags schon los fliegt.
    Da muss ich auch nichts behaupten, das steht auch weitestgehend in meinem sehr guten Arbeitszeugnis.
    Interessiert aber nicht, denn man will niemand aus einer Leitungsfunktion, der dann auch erstmal eine Pause eingelegt hat.

  20. Re: Die Nachteile der Selbstständigkeit

    Autor: vvwolf 08.06.20 - 20:14

    SoD schrieb:
    > Da muss ich auch nichts behaupten, das steht auch weitestgehend in meinem
    > sehr guten Arbeitszeugnis.
    > Interessiert aber nicht, denn man will niemand aus einer Leitungsfunktion,
    > der dann auch erstmal eine Pause eingelegt hat.

    Wie gesagt, shredder den Mist. Kein Grund für Ehrlichkeit.

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