1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Selbstverpflichtung: Facebook…

Was gibt's da zu verhandeln?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Was gibt's da zu verhandeln?

    Autor: eskimo 08.09.11 - 13:07

    ich diskutiere doch auch nicht mit dem Polizisten, ob ich hier im Parkverbot stehen darf. Ich vermute mal, mit facebook wird es so laufen, um im Bild zu bleiben, daß sie sich verpflichten, jeden Tag NUR während der Geschäftszeiten da zu parken (sichert schließlich Arbeitsplätze und bringt Gewerbesteuer, etc.) und dann aber ganz sicher schnell wegzufahren. Und das wird dann als befriedigender Kompromiss und Sieg der Politik gefeiert.

  2. Re: Was gibt's da zu verhandeln?

    Autor: dakira 08.09.11 - 14:17

    eskimo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich diskutiere doch auch nicht mit dem Polizisten, ob ich hier im
    > Parkverbot stehen darf.

    Selber Schuld. Ich mach das seit Jahren erfolgreich. Das regt andere zwar immer auf, wenn man mit einem "blauen Auge" davon kommt, aber mein Schaden ist es nicht. Man muss nur wissen, wie man mit den Leuten reden muss.

    Das ist genau so, wie die Diskutiererei auf dem Fussballplatz. "Hey, sorry.. ich bin nur ausgerutscht. ich werde in Zukunft besser aufpassen." Keine gelbe Karte, obwohl sie verdient gewesen waere. Es diskutieren trotzdem IMMER alle Spieler mit dem Schiri.. und warum. Weil der Trainer sagt sie sollen das machen.. weil es sich lohnt.

  3. Re: Was gibt's da zu verhandeln?

    Autor: evilchen 08.09.11 - 14:41

    diskusion nennst du das im fußball?

    Du meinst die stellen, wo ein Spieler von seinem Verwundeten gegner aufsteht, zum Schiri geht und, die Hände nach hinten abgewinkelt, "WAS? DA WAR DOCH NIX!..Ach halt doch das maul du vollidiot" ruft?

    Ich glaube nicht dass das gutes Beispiel hinhalten sollte ;)

  4. Re: Was gibt's da zu verhandeln?

    Autor: Keridalspidialose 08.09.11 - 15:10

    eskimo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich diskutiere doch auch nicht mit dem Polizisten, ob ich hier im
    > Parkverbot stehen darf.

    Du nicht. Ich habe es zwar nie verstanden wieso, aber viele andere machen das.

    ___________________________________________________________

  5. Re: Was gibt's da zu verhandeln?

    Autor: eskimo 08.09.11 - 15:22

    dakira schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eskimo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ich diskutiere doch auch nicht mit dem Polizisten, ob ich hier im
    > > Parkverbot stehen darf.
    >
    > Selber Schuld. Ich mach das seit Jahren erfolgreich. Das regt andere zwar
    > immer auf, wenn man mit einem "blauen Auge" davon kommt, aber mein Schaden
    > ist es nicht. Man muss nur wissen, wie man mit den Leuten reden muss.
    Danke, genau das meinte ich!
    Immer auf den eigenen Vorteil (im Falle FB eben den maximalen, kurzfristig erzielbaren Profit) achten, wenn nötig, auch mal schmieren oder die Ellenbogen einsetzen.
    Das Problem ist nur: Menschen mit dieser Lebenseinstellung haben, wenn überhaupt, auch nur "Freunde", die genauso denken, was sich fatal bemerkbar macht, z. B. wenn man sie mal braucht, weil man an jemand geraten ist, der noch kräftigere Ellenbogen hat.

    Und Firmen mit solcher Corporate Culture werden langfristig auch nicht überleben,
    dazu ist die Konkurrenz zu gross. Google etwa hat einen großen Teil seines Erfolgs seiner Maxime "Dont be evil" zu verdanken (Auch wenn sie s wahrlich nicht immer einhalten)

  6. Re: Was gibt's da zu verhandeln?

    Autor: smirg0l 08.09.11 - 15:40

    Was ich mich frage: Facebook macht sein Geld ausschließlich mit unseren Daten. Wieso sollten die sich darauf einlassen, diese Daten nicht mehr in uneingeschränkter Form zu verwenden.
    Und noch viel wichtiger: Wenn man das reglementiert, wer überprüft dann die Einhaltung? Und was sind die Konsequenzen der Nicht-Einhaltung? Und wer setzt das überhaupt durch?

    Facebook und auch Google, als bekanntes Beispiel, verstoßen nun bekanntermaßen gegen bestehendes, deutsches Datenschutzrecht. Das wird denen auch absolut bewusst sein, wir sind ja nicht gerade der kleinste Markt auf der Welt. Angst scheinen sie nicht zu haben, denn sonst hätten die schon was geändert. Notwendigkeit zur Angst scheint auch nicht da zu sein, denn mehr als "Du pöser Pursche!" kann unsere Regierung offensichtlich nicht sagen, siehe offener Brief. Offensichtlicher konnte die Machtlosigkeit nicht demonstriert werden, wenn man schon gezwungen ist, freundlich um die Einhaltung bestehender Gesetze zu bitten.

    Wo ist da jetzt Bedarf zur Diskussion? Was soll das bringen?
    Um bei dem Fußball-Beispiel zu bleiben: Ich handle doch auch nicht vor jedem Spiel mit dem Schiedsrichter die Regeln für meinen Verein neu aus?

    Und jetzt mal ganz im Ernst:
    Wie kann es sein, dass für große Firmen sowas elementares wie Datenschutz- und Persönlichkeitsrechte dem Anschein nach verhandelbar sind?!

  7. Re: Was gibt's da zu verhandeln?

    Autor: Lokster2k 08.09.11 - 18:11

    smirg0l schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und jetzt mal ganz im Ernst:
    > Wie kann es sein, dass für große Firmen sowas elementares wie Datenschutz-
    > und Persönlichkeitsrechte dem Anschein nach verhandelbar sind?!
    Nichts spielt eine Rolle außer Profit...menschliche Grenzen? Die hat unsere Unternehmenslandschaft längst hinter sich gelassen...hat halt zu sehr gestört beim Profit machen...
    Was ist denn heutzutage noch wirklich nicht verhandelbar?
    Menschen müssen unter Umständen arbeiten, da hattens die meisten Sklaven früher besser, Ressourcen und Umwelt werden derartig ausgebeutet, dass das ganze grad mal ein paar Generationen lang möglich ist. Es kommen Dinge vor, wie der Schweinegrippeimpfstoff, der unausgereift und völlig panisch auf Druck des herstellenden Pharmakonzerns von der Politik propagiert wird. Giftstoff- und Keimbelastet Lebensmittel am laufenden Meter.
    In Medien und Werbung werden solche Ideale Propagiert, die es nur von Phtotoshop oder in Actionfilmen gibt.
    Das Rechtsstaatlichkeitsprinzip wird verhöhnt, Aktionen einiger weniger haben Jobverluste tausender zu verantworten welche dafür nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Die USA foltern legal und illegal Menschen und Deutschland führt wieder Angriffskriege für sie, was nicht legal ist.
    So könnte man noch den ganzen Tag weiter machen...da sind ein paar verkaufte Daten nur ein kleiner Kratzer in der Selbstverstümmelung der Gesellschaft...

    ********************************
    Consumocalypse Now!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Schleich GmbH, München
  2. TenneT TSO GmbH, Lehrte
  3. L-Bank, Karlsruhe
  4. Universität zu Köln, Köln

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Zotac GAMING GeForce RTX 3090 Trinity 24GB GDDR6X für 1.629€)
  2. (u. a. Ancestors Legacy - Complete Edition für 9,99€, Tom Clancy's EndWar für 2,99€, Maneater...
  3. 58,19€ (PC), 67,89€ (PS4 inkl. PS5-Upgrade), 67,89€ (Xbox One inkl. Series-X-Upgrade...
  4. (u. a. Corsair Flash Voyager GT 512GB USB-Stick für 99,90€, Reolink RLC-410W WLAN...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Star Wars: Darth-Vader-Darsteller Dave Prowse ist tot
Star Wars
Darth-Vader-Darsteller Dave Prowse ist tot

Er war einer der großen Stars der originalen Star-Wars-Trilogie und doch kaum jemandem bekannt. David Prowse ist im Alter von 85 Jahren gestorben.
Ein Nachruf von Peter Osteried

  1. Spaceballs Möge der Saft mit euch sein
  2. The Mandalorian Erste Folge der zweiten Staffel ist online
  3. Star Wars Disney und Lego legen Star Wars Holiday Special neu auf

Made in USA: Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren
Made in USA
Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren

Zu unbequemen Fragen schweigen die Transatlantiker Manuel Höferlin, Falko Mohrs, Metin Hakverdi, Norbert Röttgen und Friedrich Merz. Das wirkt unredlich.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Sandworm Hacker nutzen alte Exim-Sicherheitslücke aus

No One Lives Forever: Ein Retrogamer stirbt nie
No One Lives Forever
Ein Retrogamer stirbt nie

Kompatibilitätsprobleme und schlimme Sprachausgabe - egal. Golem.de hat den 20 Jahre alten Shooter-Klassiker No One Lives Forever trotzdem neu gespielt.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper

  1. Heimcomputer Retro Games plant Amiga-500-Nachbau
  2. Klassische Spielkonzepte Retro, brandneu
  3. Gaming-Handheld Analogue Pocket erscheint erst 2021