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Falscher Bezug

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  1. Falscher Bezug

    Autor: LRKN 14.09.14 - 15:52

    Hallo Golem,

    Sigmar Gabriel hat sich nicht auf die Seite von Uber geschlagen sondern nimmt in der Stellungnahme bezug auf eine Empfehlung der "Monopolkommision":

    http://www.monopolkommission.de/images/PDF/HG/HG20/XX._HG_PM_Taximaerkte.pdf

    Ich glaube nicht das irgendein Minister in Deutschland ein Plattform die Schwarzarbeit fördert irgendwie unterstützen wird. Uber würde selbst bei kompletter Umsetzung aller Vorschläge der Monopolkommision illegale Personenbeförderung anbieten.

    Zur Info: Uber könnte seine Dienstleistung selbst unter diesen zur Zeit geltenden Paragraphen anbieten. Dies machen andere Dienstleister auch in Konkurrenz zu Taxis schon seit langer Zeit. Uber WILL sich aber einfach nicht an gültige Gesetze halten auch wenn sie es könnten.

  2. Re: Falscher Bezug

    Autor: DrWatson 14.09.14 - 15:59

    LRKN schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo Golem,
    >
    > Sigmar Gabriel hat sich nicht auf die Seite von Uber geschlagen sondern
    > nimmt in der Stellungnahme bezug auf eine Empfehlung der
    > "Monopolkommision":
    >
    > www.monopolkommission.de
    >
    > Ich glaube nicht das irgendein Minister in Deutschland ein Plattform die
    > Schwarzarbeit fördert irgendwie unterstützen wird. Uber würde selbst bei
    > kompletter Umsetzung aller Vorschläge der Monopolkommision illegale
    > Personenbeförderung anbieten.
    >
    > Zur Info: Uber könnte seine Dienstleistung selbst unter diesen zur Zeit
    > geltenden Paragraphen anbieten. Dies machen andere Dienstleister auch in
    > Konkurrenz zu Taxis schon seit langer Zeit. Uber WILL sich aber einfach
    > nicht an gültige Gesetze halten auch wenn sie es könnten.


    Je nachdem, wie die Empfehlung der Monopolkommission umgesetzt wird, wäre Uber legal. Warum sollten sie dann noch Gesetze brechen wollen?

  3. Re: Falscher Bezug

    Autor: LRKN 14.09.14 - 16:16

    Uber würde auch unter einer vollkommenen Umsetzung der Empfehlungen illegal sein. Die Monopolkommision hat NICHT vorgeschlagen Schwarzarbeit zu erlauben. Im Gegenteil:

    1. Alle Fahrer bzw. Unternehmer müssten weiterhin eine Gewerbe anmelden
    2. Alle Unternehmer müssen weiterhin Mehrwertsteuern abführen
    3. Alle müssen weiterhin Lohnsteuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen
    4. Gesetzliche Vorschriften müssen witerhin erfüllt werden wie z.B. einen Personenbeförderungsschein für Fahrer und eine medizinische Überprüfung der Fahrer alle 5 Jahre.

    All dies wird bei UberPop nicht umgesetzt bzw. befolgt.

    Die Vorschläge der Monopolkommision sind grob zusammengefasst:
    1. Freigabe der Taxitarife bis zu einer gewissen Grenze
    2. Aufhebung der Rückkehrpflicht der Mietwagen zum Betriebssitz nach beendigung eines Auftrags
    3. Abschaffung der Beförderungspflicht für Taxis (man kann also Fahrgäste ablehnen in Zukunft)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.14 16:18 durch LRKN.

  4. Re: Falscher Bezug

    Autor: PhilSt 14.09.14 - 16:18

    Auch ein schöner Link zum Thema:

    http://netzwertig.com/2014/08/25/sehr-ungewoehnlich-ein-schwedisches-taxi-unternehmen-reagiert-auf-uber-mit-innovation/

    Die Taxibranche erinnert mich hier sehr an die Musik- und Filmindustrie - auch die haben den digitalen Wandel großflächig verschlafen. Auch wenn das klischeehaft klingt, die meisten Taxiunternehmen sind nach wie vor nicht nur optisch vergilbte Buden, die am ehesten an Amtsstuben der 80er Jahre erinnern.

    Statt über Schwarzarbeit zu wettern und Gerichtsverfahren anzustrengen sollte den Fahrern von Uber der Weg in die Legalität erleichtert werden. Davon profitieren nämlich alle - die Fahrer, die ihr eigenes Geld verdienen dürfen, die Fahrgäste, weil die verstaubten Taxiunternehmen endlich den Hintern hochkriegen und im 21. Jahrhundert ankommen und nicht zuletzt der Staat, der zusätzliche Steuereinnahmen generiert und wiederum gezwungen ist, alte, längst nicht mehr zeitgemäße Regelungen zu überarbeiten.

    Für eine Personenbeförderung ist sicherlich eine gewisse Zuverlässigkeit (keine Punkte in Flensburg, keine Vorstrafen) erforderlich, ebenso wie eine Insassenunfallversicherung. Aber kein Mensch braucht mehr einen "P-Schein" mit Ortskundeprüfung, wenn jedes 50¤-Smartphone ein Navi mitbringt, das garantiert mehr Ortskunde besitzt als alle Taxifahrer, die ich in den letzten 12 Monaten hatte zusammen (und die sogar für Kurzstrecken das Navi bemühten).

    Ich hasse es einfach, wenn auf Veränderung mit pauschaler Ablehnung, Prozessen und Verboten reagiert wird, statt sich Gedanken über konstruktive Vorgehensweisen zu machen, die allen Beteiligten am Ende zum Vorteil gereichen.

  5. Re: Falscher Bezug

    Autor: nicoledos 14.09.14 - 16:22

    Uber ist nur vermittler und nicht Anbieter. Für all die Punkte ist der Fahrer zuständig. In welchen Umfang der einzelne Fahrer verpflichtet sich als Gewerbe anmelden oder Genehmigungen ein zu holen ist der Fahrer verantwortlich. eBay prüft auch nicht ob du einen Gewerbeschein benötigst oder noch privat handelst.

  6. Re: Falscher Bezug

    Autor: DrWatson 14.09.14 - 16:32

    LRKN schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Vorschläge der Monopolkommision sind grob zusammengefasst:
    > 1. Freigabe der Taxitarife bis zu einer gewissen Grenze
    > 2. Aufhebung der Rückkehrpflicht der Mietwagen zum Betriebssitz nach
    > beendigung eines Auftrags
    > 3. Abschaffung der Beförderungspflicht für Taxis (man kann also Fahrgäste
    > ablehnen in Zukunft)

    Diese Punkte würde Uber bereits legal machen. Die von dir aufgestellte Behauptung, Uber-Fahrer würden keine Steuern zahlen ist eine unbewiesene Behauptung deinerseits.

    An keine Stelle sagt Uber "Bitte zahlen Sie keine Steuern"

    Jeder Bürger ist im übrigen Verpflichtet seine Einkommensverhältnisse dem Finanzamt gegenüber offenzulegen und dementsprechend Steuern zu zahlen.

  7. Re: Falscher Bezug

    Autor: LRKN 14.09.14 - 16:35

    > Statt über Schwarzarbeit zu wettern und Gerichtsverfahren anzustrengen
    > sollte den Fahrern von Uber der Weg in die Legalität erleichtert werden.
    Es wird niemanden verboten eine regelkonforme Tätigkeit aufzunehmen. Du mußt nur eine Gewerbeanmeldung bei deiner Handelskammer beantragen, dann gehst du zum zuständigen Amt für Mietwagenkonzessionen und beantragst eine Konzession und meldest dein Unternehmen bei der Steuerbehörde an. Den P-Schein kannst du in ein paar Wochen machen. Dann noch eine gewerbliche Versicherung für das Auto abschließen und schon bist du völlig legaler Uber-Fahrer. Es wird niemand daran gehindert ein Personenbeförderungunternehmen zu gründen.

    > Davon profitieren nämlich alle - die Fahrer, die ihr eigenes Geld verdienen
    > dürfen, die Fahrgäste, weil die verstaubten Taxiunternehmen endlich den
    > Hintern hochkriegen und im 21. Jahrhundert ankommen und nicht zuletzt der
    > Staat, der zusätzliche Steuereinnahmen generiert und wiederum gezwungen
    > ist, alte, längst nicht mehr zeitgemäße Regelungen zu überarbeiten.
    Verbindest du mit "21. Jahrhundert" die Mögichkeit per App ein Fahrzeug zu bestellen das dich von A nach B bringt? Wenn ja dann mytaxi.com oder taxi.eu mal ausprobieren. Völlig legale Möglichkeiten ein Fahrzeug zu bestellen.

    Und der Staat kann keine zusätzlichen Steuereinnahmen generieren wenn die Fahrer/Unternehmer keine Steuernummer haben mit der sie Steuern zahlen können. Also ohne richtige Anmeldung gibts auch keine Steuereinnahmen.

    > Für eine Personenbeförderung ist sicherlich eine gewisse Zuverlässigkeit
    > (keine Punkte in Flensburg, keine Vorstrafen) erforderlich, ebenso wie eine
    > Insassenunfallversicherung. Aber kein Mensch braucht mehr einen "P-Schein"
    > mit Ortskundeprüfung, wenn jedes 50¤-Smartphone ein Navi mitbringt, das
    > garantiert mehr Ortskunde besitzt als alle Taxifahrer, die ich in den
    > letzten 12 Monaten hatte zusammen (und die sogar für Kurzstrecken das Navi
    > bemühten).
    Wer sich auf Google-Maps verlässt ist verloren. Die Navifunktion von Google Maps ist so mies das du permanent ärger mit Fahrgästen bekommen würdest weil Google-Maps tierische Umwege fährt.

    > Ich hasse es einfach, wenn auf Veränderung mit pauschaler Ablehnung,
    > Prozessen und Verboten reagiert wird, statt sich Gedanken über konstruktive
    > Vorgehensweisen zu machen, die allen Beteiligten am Ende zum Vorteil
    > gereichen.
    Es wird nichts pauschal Abgelehnt. Abgelehnt wird nur das eine Schwarzmarkt-Plattform wie Uber versucht sich die Taschen mit illegaler Beschäftigung voll zu machen. Das hat langfristig für niemanden Vorteile weil dem Staat Einnahmen wegbrechen, reguläre Arbeitsplätze vernichtet werden und die Fahrer von Uber sich selber ausbeuten oder von Uber missbraucht werden. Kleiner Vorgeschmack?

    Hier:
    http://www.buzzfeed.com/johanabhuiyan/uber-drivers-are-protesting#c7nke2

  8. Re: Falscher Bezug

    Autor: DrWatson 14.09.14 - 16:49

    LRKN schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird niemanden verboten eine regelkonforme Tätigkeit aufzunehmen.

    Dass die Monopolkommission sich veranlasst sieht etwas zu tun hat wohl auch einen Grund.

    > Verbindest du mit "21. Jahrhundert" die Mögichkeit per App ein Fahrzeug zu
    > bestellen das dich von A nach B bringt? Wenn ja dann mytaxi.com oder
    > taxi.eu mal ausprobieren. Völlig legale Möglichkeiten ein Fahrzeug zu
    > bestellen.

    Wobei das auch nicht alle toll finden. Der Vorsitzende des Haburger Taxiverbandes hat mytaxi jedenfalls als "Schlag in die Fresse" bezeichnet.

    > Und der Staat kann keine zusätzlichen Steuereinnahmen generieren wenn die
    > Fahrer/Unternehmer keine Steuernummer haben mit der sie Steuern zahlen
    > können.

    Für Steuereinahmen ist es eher unerheblich, ob die Preise starr sind oder nicht.

  9. Re: Falscher Bezug

    Autor: LRKN 14.09.14 - 16:56

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LRKN schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Vorschläge der Monopolkommision sind grob zusammengefasst:
    > > 1. Freigabe der Taxitarife bis zu einer gewissen Grenze
    > > 2. Aufhebung der Rückkehrpflicht der Mietwagen zum Betriebssitz nach
    > > beendigung eines Auftrags
    > > 3. Abschaffung der Beförderungspflicht für Taxis (man kann also
    > Fahrgäste
    > > ablehnen in Zukunft)
    >
    > Diese Punkte würde Uber bereits legal machen. Die von dir aufgestellte
    > Behauptung, Uber-Fahrer würden keine Steuern zahlen ist eine unbewiesene
    > Behauptung deinerseits.
    >
    > An keine Stelle sagt Uber "Bitte zahlen Sie keine Steuern"
    >
    > Jeder Bürger ist im übrigen Verpflichtet seine Einkommensverhältnisse dem
    > Finanzamt gegenüber offenzulegen und dementsprechend Steuern zu zahlen.

    Grundsätzlich hast du recht. Allerdings habe ich und einige andere Testfahrer in den letzten Wochen UberPop-Fahrer bestellt und wir haben diese den entsprechenden Behörden gemeldet. Bis jetzt war kein einziges Fahrzeug als Mietwagen zugelassen und keiner der Autobesitzer hatte ein Mietwagenunternehmen zugelassen. Somit ist liegt die Schwarzarbeitquote bei ca. 25 Testfahrten bei 100%.

    Uber könnte einfach bei der Aufnahme der Fahrer bzw. Fahrzeuge einfach kontrollieren ob alle Papiere vorhanden sind und somit alles Rechtskonform machen. Das wollen sie aber nicht...

    Außerdem kann ein Privatmensch keine Mehrwertsteuern in seiner Lohnsteuer angeben, weil ein Privatmensch keine Mehrwertsteuereinnahmen abführen kann. Das kann nur ein Gewerbe und dafür braucht man eine Gewerbeanmeldung. Wer also ohne Gewerbeanmeldung eine gewerbliche Tätigkeit nachkommt wie Personenbeförderung begeht automatisch ein Steuerbetrug weil er technisch gesehen garkeine Steuern abführen kann ohne Steuernummer. Denn für jeden Umsatz den er bei einer Fahrt macht muss er 19% MwSt. abführen.

  10. Re: Falscher Bezug

    Autor: Der_Ing. 14.09.14 - 17:01

    > Statt über Schwarzarbeit zu wettern und Gerichtsverfahren anzustrengen
    > sollte den Fahrern von Uber der Weg in die Legalität erleichtert werden.
    > Davon profitieren nämlich alle - die Fahrer, die ihr eigenes Geld verdienen
    > dürfen, die Fahrgäste, weil die verstaubten Taxiunternehmen endlich den
    > Hintern hochkriegen und im 21. Jahrhundert ankommen und nicht zuletzt der
    > Staat, der zusätzliche Steuereinnahmen generiert und wiederum gezwungen
    > ist, alte, längst nicht mehr zeitgemäße Regelungen zu überarbeiten.
    Woher sollen denn die "neuen Steuereinnahmen" kommen? Erst einmal brechen die Einnahmen und damit die Steuerzahlungen von Taxiunternehmen ein, während die "Privatfahrer" in aller Regel keine Gewerbeanmeldung für ihre Personenbeförderung besitzen dürften. (Wegen des Rattenschwanzes an Papierkrieg und Ausgaben wäre das Ganze dann ja nicht mehr rentabel.) Danach werden entweder Fahrer gefeuert und liegen dem Steuerzahler auf der Tasche, oder die eh schon mickrigen Verdienste werden noch weiter reduziert.

    > Für eine Personenbeförderung ist sicherlich eine gewisse Zuverlässigkeit
    > (keine Punkte in Flensburg, keine Vorstrafen) erforderlich, ebenso wie eine
    > Insassenunfallversicherung.
    Wenn es etwa zu einem Fall kommen sollte, in dem eine Kfz-Haftpflicht/ Insassenunfallversicherung für Schäden eines Uber-Fahrgastes zahlen sollte, ohne den Fahrer in Regress zu nehmen, wäre vielleicht auch eine Klage wegen dieser Zweckentfremdung der von den anderen Versicherungsnehmern gezahlten Beiträge zu erwägen. Immerhin wurde ja keine Versicherung für die Personenbeförderung (mit den dem Zusatzrisiko entsprechenden Zuschlägen) abgeschlossen. Ein durch (Mit-) Verschulden eines illegalen Personenbeförderers invalider "Mitfahrer" kann schnell ein Millionenfall werden, wenn sich auch noch seine Krankenkasse wegen der Behandlungskosten meldet.

    > Ich hasse es einfach, wenn auf Veränderung mit pauschaler Ablehnung,
    > Prozessen und Verboten reagiert wird, statt sich Gedanken über konstruktive
    > Vorgehensweisen zu machen, die allen Beteiligten am Ende zum Vorteil
    > gereichen.
    Na, dann wärst Du doch auch einverstanden, wenn Dein Arbeitgeber, so Du einen hast, Deinen Job vom billigsten per App gefundenen Anbieter machen ließe und nur die tatsächlich von Dir abgeschlossenen Arbeiten bezahlte. Bei einem Arbeitsunfall dürfte er dann die billigste per App auffindbare Person, die "Pflasterkleben nach Hausfrauenart" anbietet, holen statt eines Betriebsarztes. Das würde seine Kosten senken, den Gewinn und damit die zu zahlenden Steuern erhöhen, und nach Deiner Angabe würde es allen Beteiligten am Ende zum Vorteil gereichen.

  11. Re: Falscher Bezug

    Autor: DrWatson 14.09.14 - 17:17

    LRKN schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grundsätzlich hast du recht. Allerdings habe ich und einige andere
    > Testfahrer in den letzten Wochen UberPop-Fahrer bestellt und wir haben
    > diese den entsprechenden Behörden gemeldet. Bis jetzt war kein einziges
    > Fahrzeug als Mietwagen zugelassen und keiner der Autobesitzer hatte ein
    > Mietwagenunternehmen zugelassen. Somit ist liegt die Schwarzarbeitquote bei
    > ca. 25 Testfahrten bei 100%.

    Da muss dann eben besser kontrolliert werden. Laut Polizei Frakfurt sind 50% der Taxis illegal unterwegs und in Berlin sieht es ähnlich aus.

    [www.hr-online.de]

    > Außerdem kann ein Privatmensch keine Mehrwertsteuern in seiner Lohnsteuer
    > angeben, weil ein Privatmensch keine Mehrwertsteuereinnahmen abführen kann.
    > Das kann nur ein Gewerbe und dafür braucht man eine Gewerbeanmeldung.

    Eine Gewerbeanmeldung ist schnell getan. Niemand hält Uber Fahrer davon ab das zu tun.

    Jetzt pauschal davon auszugehen, dass Uberfahrer Steuern hinterziehen zeugt nicht gerade von einer objektiven Sichtweise.

  12. Re: Falscher Bezug

    Autor: robinx999 14.09.14 - 17:20

    > 2. Alle Unternehmer müssen weiterhin Mehrwertsteuern abführen
    > 3. Alle müssen weiterhin Lohnsteuern und Sozialversicherungsbeiträge
    > zahlen
    Gerade diese Punkte könnte man evtl. wirklich mit Passenden Gesetzes Änderungen auf UBER bzw. vergleichbare Dienste abwälzen (so das gar nicht erst das Problem entsteht das einige leute Schwarz arbeiten ohne es zu wissen). Die Mehrwertsteuer könnte über Uber direkt abgeführt werden und man könnte ähnlich wie bei Minijobs wo es ja diese Mini-Jobzentrale gibt auch die Fahrer von Uber Irgendwo anmelden (evtl. könnte das sogar die Mini-Jobzentrale mit übernehmen) und so lange die Einnahmen aller Minijobs unter 450¤ / Monat bleiben könnte man einen Pauschalsteuersatz anwenden (der dann ebenfalls von dem Dienstanbieter abgeführt wird), das würde es doch stark vereinfachen.
    also Analog hierzu http://de.wikipedia.org/wiki/Geringf%C3%BCgige_Besch%C3%A4ftigung#Pauschalsteuer

  13. Re: Falscher Bezug

    Autor: NeroC 14.09.14 - 18:56

    > Die Vorschläge der Monopolkommision sind grob zusammengefasst:
    > 1. Freigabe der Taxitarife bis zu einer gewissen Grenze
    > 2. ...
    Und ich suche mir dann Flughafen aus der Schlange der wartenden Taxis das mit dem günstigsten Tarif für die 12 km bis zu meiner Wohnung aus. Wenn die Fahrer alle den gleichen Preis wollen, haben wir einen Fall für das Kartellamt.

  14. Re: Falscher Bezug

    Autor: p3x4722 14.09.14 - 20:32

    Stell ich mir lustig vor, am Flughafen erst einmal 50 Fahrer befragen zu müssen, bevor man am Preiswertesten nach Hause kommt. Und wenn dann jeder noch Verhandeln will macht es das ganze bestimmt noch interessanter.

  15. Re: Falscher Bezug

    Autor: DrWatson 14.09.14 - 20:44

    p3x4722 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stell ich mir lustig vor, am Flughafen erst einmal 50 Fahrer befragen zu
    > müssen, bevor man am Preiswertesten nach Hause kommt. Und wenn dann jeder
    > noch Verhandeln will macht es das ganze bestimmt noch interessanter.

    Überfordern dich unterschiedliche Preise so sehr?

    Was machst du dann an einem Flughafen, wo jeder Flug unterschiedlich viel kostet?

  16. Re: Falscher Bezug

    Autor: Moe479 14.09.14 - 22:02

    outsourced nennt man das weitläufig, ist das dein job schon? wenn nicht ... keine bange, das kommt auch noch ... dann gibt dir vermittlung xyz den auftrag bei stelle x zu erscheinen und du bist für alles inklusive arbeitsicherheit und soz abgaben selbstverantwortlich das geforderte hinzubekommen, dann gibt es welche die darauf scheissen und mit denen musst du ersteinmal konkurrieren, ob du sie anzeigst older nicht ... viel spass dabei!

  17. Re: Falscher Bezug

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.14 - 22:10

    LRKN schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich glaube nicht das irgendein Minister in Deutschland ein Plattform die
    > Schwarzarbeit fördert irgendwie unterstützen wird.

    Nirgendwo gibts mehr Schwarzarbeit als beim Mittelstand. Und für den setzen sich die Volksparteien immer gerne ein.

  18. Re: Falscher Bezug

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.14 - 22:14

    p3x4722 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stell ich mir lustig vor, am Flughafen erst einmal 50 Fahrer befragen zu
    > müssen, bevor man am Preiswertesten nach Hause kommt. Und wenn dann jeder
    > noch Verhandeln will macht es das ganze bestimmt noch interessanter.

    Rennst du in einer Stadt durch sämtliche Supermärkte um erst mal die Preise zu vergleichen oder gehst du einfach in den nächsten und holst dir was du brauchst?

  19. Re: Falscher Bezug

    Autor: p3x4722 14.09.14 - 22:31

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > p3x4722 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Stell ich mir lustig vor, am Flughafen erst einmal 50 Fahrer befragen zu
    > > müssen, bevor man am Preiswertesten nach Hause kommt. Und wenn dann
    > jeder
    > > noch Verhandeln will macht es das ganze bestimmt noch interessanter.
    >
    > Rennst du in einer Stadt durch sämtliche Supermärkte um erst mal die Preise
    > zu vergleichen oder gehst du einfach in den nächsten und holst dir was du
    > brauchst?

    Korrekt! Mach ich nicht. Daher ist für mich auch eine Regulierung der Taxi und Fahrunternehmen unwichtig um nicht zu sagen unnötig und Uber so etwas von überflüssig.
    Aber ich hatte ja auch geschrieben: "Stell ich mir lustig vor...".
    Für solche Faxen hab ich persönlich einfach keine Zeit und wegen 50¤Cent feilschen ist schon mehr als "Geiz ist Geil".

  20. Re: Falscher Bezug

    Autor: p3x4722 14.09.14 - 22:44

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > p3x4722 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Stell ich mir lustig vor, am Flughafen erst einmal 50 Fahrer befragen zu
    > > müssen, bevor man am Preiswertesten nach Hause kommt. Und wenn dann
    > jeder
    > > noch Verhandeln will macht es das ganze bestimmt noch interessanter.
    >
    > Überfordern dich unterschiedliche Preise so sehr?
    >
    > Was machst du dann an einem Flughafen, wo jeder Flug unterschiedlich viel
    > kostet?

    Das zwei; dreimal, was ich im Jahr fliege wird nicht spontan am Flughafen geplant, sondern zu Hause meist mit diversen Vergleichsportalen.
    Eine Taxifahrt nach Hause kommt aber meist spontan, weil man zB mit Freunden etwas getrunken hat und das Auto stehen lassen muss; etc pp...

    Und wie schon geschrieben: "Stell ich mir lustig vor..." muss ja nicht bedeuten, das es so kommen muss.
    Wenn die Preise sich dann Uber angepasst haben, werden die 3 Taxen, die es dann noch gibt, relativ schnell weg sein, so das ich dann doch lieber wie gewohnt mit meinem eigenen Auto fahre, bevor ich dann warten muss bis mal ein Uber-Auto freigeworden ist.

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