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Kopfschütteln

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  1. Kopfschütteln

    Autor: Tyantreides 04.04.14 - 14:25

    In Zeiten wo man sich als ehrlicher Käufer von BluRays immer wieder über zu starke Schutzmechanismen ärgern muss sollte sich die Filmindustrie in Grund und Boden schämen. Man ist ja schon froh wenn die Scheibe die man gerade erworben hat überhaupt läuft und nicht gleich wegen der Schutzmaßnahmen gar nicht erst startet (siehe Avatar).
    Und wenn einem dann auch noch Werbung, und Trailer für andere Filme aufgezwungen werden die von einer “Kopieren von BluRays ist strafbar” Meldung gefolgt sind frag ich mich manchmal warum ich eigentlich so doof bin und immer noch BluRays kaufe.
    Die Filmindustrie hat genauso wie die Musikindustrie noch vor nicht zu langer Zeit nicht verstanden worum es eigentlich geht.
    Es geht um den Content! verdammte Axt. Wenn der Film scheiße ist, kauft sich den keiner ob nun mit oder ohne Kopierschutz.
    In Zeiten von BluRay bemängle ich z.B. die oft mäßige Soundqualität der Filme in deutscher Tonspur. Hier wir offenbar aus reiner Kostenersparnis nicht etwa eine HD Master Audio Spur verwendet wie in Englisch, sondern oft nur Dolby Digital 5.1 welches gegen ein Lossless Format klingt wie eine Kassette gegen eine CD.
    Solche BluRays kaufe ich nicht. Ich möchte ein rundes Produkt mit für die Technologie angemessener Bild UND Soundqualität. Daher kommen für mich dubiose Rips oder komprimierte Filmchen aus dem Internet schon mal gar nicht in Frage.
    Der Markt ist durchaus da…. man muss ihn nur richtig bedienen. Und genau das müssen die Macher lernen. Nicht der Kopierschutz sorgt für Käufe sondern die Qualität des Produkts.

  2. Re: Kopfschütteln

    Autor: skinnie 05.04.14 - 17:49

    Also ich finde gerade die deutschsprachige Tonspur meist in besserer Klangqualität, als die englische. Vor allem bei den Dialogen.

  3. Re: Kopfschütteln

    Autor: morecomp 05.04.14 - 21:14

    skinnie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich finde gerade die deutschsprachige Tonspur meist in besserer
    > Klangqualität, als die englische. Vor allem bei den Dialogen.

    Die Original Tonspur ist in jedem Fall überlegen. Wer englisch spricht, und die Atmosphäre geniesen möchte, der sollte sich lieber das Original besorgen.
    Serien sind manchmal auch noch anders Geschnitten. WTF?

    Die werden hier konsequent verstümmelt. Von dem ganz abgesehen, dass sie auch viel schlechter klingen. Die Handlung wird hier rigoros gekürzt. Umgebaut. Einfach bescheuert.

    Am besten besorgt man sich den Import aber der ist halt dann ohne deutsche Tonspur. Titanic hab ich zum Beispiel noch nie ganz in deutsch gesehen. Nach 10 Minuten deutschem Ton, hab ich die Bluray ausgeworfen. Nicht wirklich.

    Und jetzt noch zum Thema: Dem Verbot von der Kopierschutzsoftware, oder dem Vorgehen dagegen, stehe ich mit gemischten Gefühlen gegenüber. Ich besitze circa 1000 Originale. Oder mehr. Wirklich. Ich bin auch nicht mit der genauen Stückzahl auf dem Laufenden. Ich bin ein Sammler. Oder war, mal sehen.

    Wenn alles verschärft wird, werde ich nur noch Topfilme kaufen. AAA Filme und nich auch noch BBB, so schlecht war der auch nicht, vielleicht schauen wir den ja nochmal an. Ach, zur Menge, mir kam es auch schon öfter vor, dass ich eine Bluray mehrfach gekauft habe. Zum Überblick müsste man eine Liste haben und pflegen.
    Haben tu ich die, nur ich kauf mehr Filme, als die ich dort eintrage.
    Dann manchmal auch doppelt oder dreifach? An mir liegt es also bestimmt nicht, wenn die FI zu wenig Umsatz hat. Noch nicht.

    Die nächsten werde ich mir dann vielleicht bald nur noch... ? Leihen? Oder.. La... na, irgendwie so. Außerdem nimmt das so viel weniger Platz ein.
    Langsam muss ich eh Prioritäten setzen, entweder Regale für Filme oder Beamer und Leinwand. Wenn ich die aber gar nicht ansehen kann, dann brauche ich auch keine neuen mehr.
    Vielleicht mache ich auch Kartons für den Keller voll, dann wäre es aber auch nicht schlecht, wenn ich auf die Filme doch noch irgendwie zugreifen könnte, was die FI NULL berücksichtigt.

    Also endet also irgendwie darin, dass ich mir die Filme Leihe und keine mehr kaufe. Wenn man ehrlich ist, so oft sieht man sich einen Film auch nicht an, dass sich ein Kauf auch wirklich lohnt. Oder Lagerung, aber das muss man mir überlassen und nicht den BWLern.
    Man versucht eben gerne, ohne wirkliche Leistung mehr Gewinn zu erzielen. Wie die BWLer eben so sind. Nur das funktioniert in den seltensten Fällen, schon bemerkt? Firmen werden mit der Strategie reihenweise an die Wand gefahren. Ein Geschäftsmodell, das nicht gut funktioniert, wird optimiert, und dann funktioniert es gar nicht mehr. Supi.

    Hoffentlich schießen sie sich, mit ihrer guten Idee auch heftigst selbst ins Knie. Denn jeder komprimierte Film, ist nicht auch automatisch eine verkaufte Disc: was ist mit den verkauften, die trotzdem kopiert werden? Hirnies?

  4. Re: Kopfschütteln

    Autor: Tyantreides 07.04.14 - 13:47

    skinnie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich finde gerade die deutschsprachige Tonspur meist in besserer
    > Klangqualität, als die englische. Vor allem bei den Dialogen.

    Das was du meinst hat nichts mit der Klangqualität zu tun. Der Eindruck, das Dialoge in deutscher Syncronisation besser zu verstehen sind hängt schlicht weg mit der anderen Abmischung des Tons zusammen. Die Sprache wird in deutsch ja hinterher im Studio dazugemischt und nicht bei den Dreharbeiten direkt aufgenommen. Wenn eine englische Tonspur gut gemischt ist klingt das in einem Mehrkanal Setup jedoch deutlich besser und vor allem authentischer.

    Wenn man einen Heimkinoreciever sein eigen nennt, kann man ohnehin die Dialoge separat mehr herausheben über das anheben des Centerkanal-Pegels. Dafür gibt es ja Tonprogramme (DSPs) am Gerät.

    Ich persönlich höre Filme gern unbehandelt so wie sie von der Scheibe kommen (Yamaha hat da ne nette Funktion die sich "Pure Direct" nennt.)

    Bei einem True HD oder einer HD Master Audio Spur oder einem PCM Format hört man dann plötzlich Dinge in Filmen, die vorher nicht da waren. Da wird aus einem "Wuuummm" wenn ein Auto explodiert dann nämlich ein "Wuuum" mit anderen Geräuschen bei denen man im Detail wahrnehmen kann welches Trümmerteil wo hin geflogen ist. Und das ganze findet nicht hinter einer imaginären Dämpfungsmauer statt, sondern (entsprechende Lautsprecher mal vorausgesetzt) direkt vor dir. Akkustisch stehst du direkt daneben.

    Ein Dolby Digital Downmix gibt zwar auch 6 Kanäle wieder, komprimiert diese jedoch. Das Ergebnis ist ein Dynamikverlust und das Abschneiden verschiedene Töne. Bei DTS werden die Rückwärtigen Kanäle sogar unterhalb von 80 Hz ganz abgeschnitten. Das mag alles für 0815 Brüllwürfel aus dem Mediamarkt nicht weiter von Bedeutung sein. (Hauptsache laut!!!!)

    Aber laut kann jeder... die Schwierigkeit im Heimkino liegt darin, alles Hörbar zu machen was da ist und es sauber von einander zu trennen. So entsteht eine unvergleichliche Klangdichte, die gerade in Actionfilmen für mich den Reiz des Films ausmacht. Mit meinen 2 Subwoofern ein Glas vom Tisch wandern lassen kann ich leicht. Aber es zu tun und trotzdem das Gespräch sauber und verständlich zu hören das ist der heilige Gral.

    Eine der wenigen Dolby Digital Downmixes die mich klanglich wirklich überzeugt haben war der von Starwars auf DvD. Nach THX Norm abgemischt holen die alles aus dem Format was geht. Sehr beeindruckend. Aber häufig werden für die 5.1 Downmixes deutlich hörbar 2.1 Stereo Vorlagen benutzt und das nennt man dann Dolby Digital 5.1 weils besser klingt auf der Packung.

    Es gibt zum glück so langsam einige die es richtig machen.

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