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Darum ...

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  1. Darum ...

    Autor: Yo 01.11.19 - 13:03

    ... habe ich meine Gartenbewässerungsanlage mit einem Rapsi selbst gelöst. Ohne (Ge)cloud-Zwang und das Problem der Abhängigkeit von einem Anbieter.
    Zuerst hatte ich natürlich von dem Gardena Debakel gelesen als da mal die Server ausgefallen sind und das mitten in der Sommerferien-Saison. Da sind dann bestimmt einige Pflanzen eingegangen weil die Leute in den Ferien waren.

    Und seit ca. 4 Wochen haben wir eine neue Mikrowelle und einen Combi-Steamer von V-Zug mit WLAN und V-Zug Home ... die Mikrowelle war schon nach 2 Wochen defekt (die Steuerung wurde aber auf Kulanz ausgetauscht) und der Steamer hatte mal ein ganzes Wochenende lang Probleme weil wohl die Cloud nicht erreichbar war.

    Schöne neue Welt ;-)

    // Yo

  2. Re: Darum ...

    Autor: rawcode 01.11.19 - 18:15

    ich habe ja nichts dagegen, wenn ein Service, der Zugriff von außen braucht oder nach außen bietet in die Klaut eingebunden wird. Aber warum...

    ...braucht ein Schlauheim einen Server im Netz? Reicht doch wenn der Server bei mir im Haus läuft und ich wahlweise die Steuerung von außen je nach Sicherheitsbedürfnis deaktivieren kann. Wenn die Cloud als Zusatzfeature drin ist, von mir aus. Aber das es das _braucht_ ist doch scheiBe.

    ...braucht mein Elektroauto kostenpflichtigen Zugriff auf einen Klaut-Server damit ich die Standheizung vorprogrammieren kann? Das ging doch beim Benziner mit Webasto doch auch offline. Für den Zugriff per App sehe ich das ja ein. Aber für die Programmierung vom Auto aus...geht's noch?

    Mag ja alles schön 'convenient' (heißt übrigens 'annehmlich') sein, setzt mich aber dem alten Problem aus, das zur Gründung der Free-Software-Bewegung geführt hat: wenn der Betreiber pleite geht oder einfach den Dienst einstellt, kann ich mein ganzes Smarthom wegschmeißen.

  3. Re: Darum ...

    Autor: radnerd 02.11.19 - 05:28

    Bei den "guten" Lösungen für Smarthome ist das auch in der Regel so. Das Problem: Einrichtung und Betrieb sind für Otto-Normal-Nutzer zu komplex. Mit App runterladen und QR-Code scannen ist es dann nicht getan.

    Weil aber jeder einfache Anwender auch stolz zeigen will, dass er in einer App den richtigen Button drücken kann, entwickelt die Industrie entsprechende Lösungen.

    So lange es immer noch Lösungen gibt, die entsprechend customized auch ohne Fremdserver laufen (bspw. Homematic IP), hab ich damit kein Problem. Schwierig wirds, wenn durch die hohe Nachfrage der einfachen Anwender die eigentlich besseren, aber komplexeren Lösungen verschwinden. Siehe einige Saug- oder Mähroboter, die man nur noch mit wilden Hacks oder alter Firmware ohne Cloud mit eigenem Server betreiben kann. Der Hack selber ist ja gar nicht das Problem, nur beendet er meist die Gewährleistung und mit OTA-Updates ist dann auch Essig.

    Wäre schön, wenn die Industrie beide Lager berücksichtigt: Karo einfach aber dafür mit zentraler Cloud und wer die Mittel hat, kann das Gerät mit eigener Infrastruktur anbinden. Leider ist ersteres für die Anbieter zwecks Reichweite und Kundenbindung (siehe Gardena) meist attraktiver :/

  4. Re: Darum ...

    Autor: Anonymer Nutzer 02.11.19 - 08:06

    radnerd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei den "guten" Lösungen für Smarthome ist das auch in der Regel so. Das
    > Problem: Einrichtung und Betrieb sind für Otto-Normal-Nutzer zu komplex.
    > Mit App runterladen und QR-Code scannen ist es dann nicht getan.

    Jedesmal, wenn ich dank meines iPads, das von Apple so entwickelt als HomeServer agiert, das Licht aus 300 km Entfernung ausschalte, wird mir auf neues bewusst, dass „Komplexität“ nur eine Ausrede der Hersteller ist.

    App (Home) und Benutzerkonto - mehr braucht es nicht.

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