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  5. › Smartphone-Prognosen: Das Scheitern…

Jahre Studium und trotzdem nix können

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  1. Jahre Studium und trotzdem nix können

    Autor: körner 01.12.16 - 16:15

    Willkommen in der Welt der Marktforscher

  2. Re: Jahre Studium und trotzdem nix können

    Autor: DeathMD 01.12.16 - 16:27

    Endlich sagt das mal jemand. Ich vertraue prinzipiell nur auf meine Wahrsagerin, die lag bisher immer richtig.

  3. Re: Jahre Studium und trotzdem nix können

    Autor: rugel 01.12.16 - 16:32

    Aber mit Geschwafel Geld verdienen können die ganz gut. Zu Schade dass ich was ordentliches studiert habe und nicht Marktforscher oder Abmahnanwalt geworden bin.

  4. Re: Jahre Studium und trotzdem nix können

    Autor: sofries 01.12.16 - 17:00

    rugel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber mit Geschwafel Geld verdienen können die ganz gut. Zu Schade dass ich
    > was ordentliches studiert habe und nicht Marktforscher oder Abmahnanwalt
    > geworden bin.

    Mich würde es sehr interessieren, was man so ordentliches studiert haben muss, um ein solch beschränktes Weltbild zu haben. Alle Marktforscher sind Scharlatane, jeder Jurist schickt nur Abmahnungen und Informatiker kennen Frauen nur aus den einschlägigen Erotikstreamseiten.

  5. Re: Jahre Studium und trotzdem nix können

    Autor: DeathMD 01.12.16 - 17:18

    Einfach nicht ernst nehmen und ignorieren. Der Einwand kommt meist von Menschen, die mit 2+2,2 überfordert aber dennoch der Überzeugung sind, bessere Prognosen abliefern zu können. Es ist ein ähnlicher Menschenschlag wie der, der sein "Wissen" von Facebook bezieht, Zahlen prinzipiell eher skeptisch gegenübersteht und sich deshalb lieber auf das Bauchgefühl von irgendeinem Stammtischschreier verlässt.

  6. +1 (kwt)

    Autor: _4ubi_ 01.12.16 - 17:27

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einfach nicht ernst nehmen und ignorieren. Der Einwand kommt meist von
    > Menschen, die mit 2+2,2 überfordert aber dennoch der Überzeugung sind,
    > bessere Prognosen abliefern zu können. Es ist ein ähnlicher Menschenschlag
    > wie der, der sein "Wissen" von Facebook bezieht, Zahlen prinzipiell eher
    > skeptisch gegenübersteht und sich deshalb lieber auf das Bauchgefühl von
    > irgendeinem Stammtischschreier verlässt.

  7. Re: Jahre Studium und trotzdem nix können

    Autor: Squirrelchen 01.12.16 - 20:03

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einfach nicht ernst nehmen und ignorieren. Der Einwand kommt meist von
    > Menschen, die mit 2+2,2 überfordert aber dennoch der Überzeugung sind,
    > bessere Prognosen abliefern zu können. Es ist ein ähnlicher Menschenschlag
    > wie der, der sein "Wissen" von Facebook bezieht, Zahlen prinzipiell eher
    > skeptisch gegenübersteht und sich deshalb lieber auf das Bauchgefühl von
    > irgendeinem Stammtischschreier verlässt.

    So ist es, zumal ja bereits vor 4 Jahren auch pauschal vorher gesehen werden konnte, dass MS mit dem Handymarkt so verbockt.
    Apple ist ja absolut noch in der Range, und naja gut, Android hätte genauso untergehen können, aber hat sich nun mal durchgesetzt. Ob dies heute nochmal so wäre oder stattdessen eher Windows dann groß werden würde, ist hierbei eine andere Frage.

    ------------------
    Ich könnte Ausnussen vor Nussigkeit!

    Es grüßt,
    Dat Hörnchen

  8. Re: Jahre Studium und trotzdem nix können

    Autor: Graf Fiti 01.12.16 - 20:58

    Genau ist doch aber der Punkt. Wofür dann überhaupt solche Prognosen, wenn man es sowieso nicht vorhersehen kann?

  9. Re: Jahre Studium und trotzdem nix können

    Autor: yoyoyo 01.12.16 - 21:53

    Man kann auch Prognosen machen mit hoher Unsicherheit, muss das dann aber eben klar kommunizieren. Davon findet sich aber wenig. Eine Prognose ohne Analyse inwieweit diese belastbar ist, ist praktisch wertlos.

    Das ist auch nichts ungewöhnliches, die ganze Versicherungsmathematik handelt mit niedrigen Eintrittswahrscheinlichkeiten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.12.16 21:55 durch yoyoyo.

  10. Re: Jahre Studium und trotzdem nix können

    Autor: Squirrelchen 02.12.16 - 01:15

    Graf Fiti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau ist doch aber der Punkt. Wofür dann überhaupt solche Prognosen, wenn
    > man es sowieso nicht vorhersehen kann?

    Solche Statistiken machen durchaus für die Zielgruppe Sinn - und diese Zielgruppe sind nicht die Golem Leser ;)
    Diese Zielgruppe sind zum einen Investoren oder Produzenten (wie beispielsweise App-Produzenten) interessant.
    Ob diese dann die Statistica für bare Münze nehmen oder schlicht für einen Anhaltspunkt, ist ja hierbei 2. Rangig.

    ------------------
    Ich könnte Ausnussen vor Nussigkeit!

    Es grüßt,
    Dat Hörnchen

  11. Re: Jahre Studium und trotzdem nix können

    Autor: maverick1977 02.12.16 - 05:06

    Squirrelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Zielgruppe sind zum einen Investoren oder Produzenten (wie
    > beispielsweise App-Produzenten) interessant.
    > Ob diese dann die Statistica für bare Münze nehmen oder schlicht für einen
    > Anhaltspunkt, ist ja hierbei 2. Rangig.

    Und genau damit nehmen sie Einfluss auf den Markt. Windows Phone hat einen Marktanteil von 0,4%. 2020 soll es nur noch 0,1% sein. Also brechen dreiviertel der potentiellen Kunden im Windows Store für mobile Apps weg. Wer entwickelt denn jetzt überhaupt noch Mobile Apps für den Windows Store? Und damit haben die Analysten das Ende des Windows Smartphones besiegelt. Und alles nur wegen einer absolut unsinnigen Meinung, die sie zu äußern glaubten.

  12. Re: Jahre Studium und trotzdem nix können

    Autor: Pjörn 02.12.16 - 07:04

    Graf Fiti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau ist doch aber der Punkt. Wofür dann überhaupt solche Prognosen, wenn
    > man es sowieso nicht vorhersehen kann?

    Struktureller Egoismus,Einfluss auf Shareholder Values,Fluktuations-Stimulierung der Finanz- und Aktienmärkte...

    Wahrscheinlich sind sich auch einige noch nicht ganz darüber bewusst,was eigentlich beim Hochfrequenzhandel so alles in hoher Frequenz abläuft. Finanztransaktionen können nur dann eine hohe Frequenz (HFT) erreichen, wenn man den Mensch auch weitestgehend aus den Kaufentscheidenden Prozessen heraus hält. Das bedeutet, Computer konsumieren und verarbeiten dann natürlich auch sämtliche relevanten Wirtschaftsnachrichten (Bloomberg,FT,WCJ etc.).

    Prognosen können also nicht nur ungewollt »die Märkte« stimulieren, manche Prognosen sollen sogar genau das.

    Ave Arvato!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.12.16 07:06 durch Pjörn.

  13. Re: Jahre Studium und trotzdem nix können

    Autor: Snoozel 02.12.16 - 09:24

    Oder auch gut: Notar. Assistentin laufen lassen, selbst nur im Büro hocken und ab und an was für viel Geld unterschreiben lassen.

  14. Re: Jahre Studium und trotzdem nix können

    Autor: DeathMD 02.12.16 - 09:24

    Nach der Logik müsste der Marktanteil von Windows Mobile allerdings viel höher sein, da die Prognose bei 11,4 % lag. Ich glaube solche Analysen nehmen auf den Endverbraucher eher wenig Einfluss, da haben einschlägige Medien wie "Computerbild" etc. mehr Bedeutung. Börsenkurse werden da schon viel eher von Prognosen beeinflusst und Investoren ziehen sie zur Entscheidungshilfe heran.

    Die verstehen solche Voraussagen in der Regel und sind sich - im Gegensatz zum Großteil der Menschen - bewusst, dass diese mit bestimmten Unsicherheiten (die in den Analysen kommuniziert werden) verbunden sind und daraus leiten sie eine Strategie ab. Bei hoher Unsicherheit werden bspw. Gegengeschäfte getätigt, die bei einem Nichteintritt der Vorhersage die Verluste ausgleichen oder vl. überhaupt nicht investiert.

  15. Re: Jahre Studium und trotzdem nix können

    Autor: blaub4r 02.12.16 - 10:23

    maverick1977 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Squirrelchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Diese Zielgruppe sind zum einen Investoren oder Produzenten (wie
    > > beispielsweise App-Produzenten) interessant.
    > > Ob diese dann die Statistica für bare Münze nehmen oder schlicht für
    > einen
    > > Anhaltspunkt, ist ja hierbei 2. Rangig.
    >
    > Und genau damit nehmen sie Einfluss auf den Markt. Windows Phone hat einen
    > Marktanteil von 0,4%. 2020 soll es nur noch 0,1% sein. Also brechen
    > dreiviertel der potentiellen Kunden im Windows Store für mobile Apps weg.
    > Wer entwickelt denn jetzt überhaupt noch Mobile Apps für den Windows Store?
    > Und damit haben die Analysten das Ende des Windows Smartphones besiegelt.
    > Und alles nur wegen einer absolut unsinnigen Meinung, die sie zu äußern
    > glaubten.

    Da brauch man keinen Analysten um das vorher sagen zu können. Außerdem hätte dann ja nach deiner Logik der aktuelle Marktanteil irgend wo bei +/- 14% sein müssen.

    Die Schuld liegt nur bei Microsoft, is welchen Gründen auch immer , sie haben das alleine und ohne fremdeinwirken selbst vergeigt.

    Falsche Update versprechen, und kein einheitlicher erkennbarer weg sind nur einige der Gründe.

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