1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Smartphones: ZTE soll Mitarbeiter…

Erschreckend

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Erschreckend

    Autor: Cok3.Zer0 09.01.17 - 13:29

    Da wird offenbar in Erfahrung gebracht, wer sich wo bewirbt, und seine Loyalität deswegen in Frage gestellt.
    OK, aber dass man das öffentlich kommuniziert und meint, diese Personen würden bevorzugt gekündigt, ist echt erschreckend!
    ZTE beteiligt sich am marktwirtschaftlichen Wettbewerb, greift auf der anderen Seite zu derartigen Mitteln. Sagt auch viel über China aus.

  2. Re: Erschreckend

    Autor: bofhl 09.01.17 - 15:14

    Cok3.Zer0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da wird offenbar in Erfahrung gebracht, wer sich wo bewirbt, und seine
    > Loyalität deswegen in Frage gestellt.
    > OK, aber dass man das öffentlich kommuniziert und meint, diese Personen
    > würden bevorzugt gekündigt, ist echt erschreckend!
    > ZTE beteiligt sich am marktwirtschaftlichen Wettbewerb, greift auf der
    > anderen Seite zu derartigen Mitteln. Sagt auch viel über China aus.

    ZTE ist ein 100% Staatsbetrieb! Huawei ist dagegen eine private Firma und steht in Konkurrenz zu ZTE - und man darf eben nicht vergessen, dass China eben keine Demokratie, sondern eine nahezu reine kommunistische Diktatur ist! Das wird immer wieder mal vergessen....

  3. Re: Erschreckend

    Autor: denta 09.01.17 - 17:08

    Man sollte nicht glauben, dass chinesiche Privatunternehmen nicht unter staatlichem Einfluß und staatlicher Kontrolle sowie staatlicher Mitbestimmung stehen.

  4. Re: Erschreckend

    Autor: Cok3.Zer0 09.01.17 - 20:36

    Naja, dann wirds eben kein ZTE-Telefon... Mit Huawei bin ich auch nicht zufrieden.
    Es dürfte schon konkraproduktiv sein, wenn der Wettbewerb um die besten Arbeitsplätze stigmatisiert wird, vermutlich sogar negativ ausgelegt wird, wenn sich die nun Gekündigten woanders bewerben. Wenn man sich als wertvoller einstuft und eine vermeintlich bessere Firma "verdient", verliert ZTE unter Umständen gute Arbeiter.

  5. Re: Erschreckend

    Autor: Komischer_Phreak 09.01.17 - 20:49

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ZTE ist ein 100% Staatsbetrieb! Huawei ist dagegen eine private Firma und
    > steht in Konkurrenz zu ZTE - und man darf eben nicht vergessen, dass China
    > eben keine Demokratie, sondern eine nahezu reine kommunistische Diktatur
    > ist! Das wird immer wieder mal vergessen....

    Vollkommener Unsinn; es ist genau andersrum. ZTE ist privat, Huawei ist staatlich. Steht auch so im Artikel. Und fragt man Wiki nach Huawei, kann man lesen

    "In den 1980er Jahren begann die chinesische Regierung mit dem Versuch, die bis dahin unterentwickelte Telekommunikationsinfrastruktur des Landes zu modernisieren. Im Zuge dieser Modernisierungsbemühungen gründete Ren Zhengfei 1987 in Shenzhen das Unternehmen Huawei. Sein Ziel war es, ein chinesisches Telekommunikationsunternehmen zu schaffen, das mit ausländischen Wettbewerbern konkurrieren konnte."

  6. Re: Erschreckend

    Autor: Komischer_Phreak 09.01.17 - 20:51

    Cok3.Zer0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, dann wirds eben kein ZTE-Telefon... Mit Huawei bin ich auch nicht
    > zufrieden.
    > Es dürfte schon konkraproduktiv sein, wenn der Wettbewerb um die besten
    > Arbeitsplätze stigmatisiert wird, vermutlich sogar negativ ausgelegt wird,
    > wenn sich die nun Gekündigten woanders bewerben. Wenn man sich als
    > wertvoller einstuft und eine vermeintlich bessere Firma "verdient",
    > verliert ZTE unter Umständen gute Arbeiter.

    Weil die anderen Firmen so viel sozialer sind? Die in China gefertigten iPhones werden auch unter übelsten Bedingungen hergestellt. Wenn Du so argumentierst, kannst Du praktisch gar kein Smartphone mehr kaufen.

  7. Re: Erschreckend

    Autor: Cok3.Zer0 09.01.17 - 21:20

    Dewegen kann man damit schlecht argumentieren, weil's eben alle so machen. Bei Kleidung ist es doch das gleiche, ebenfalls nicht nur in China. Offenbar benötigt man trotz SMD-Bauelementen noch sehr viel billige Handarbeit bei der Herstellung.

    Ich meine ja die Dreistheit als Alleinstellungsmerkmal, das anzusagen und öffentlich zu implizieren, dass man (der chin. Staat?!) allen Arbeitern in sämtlichen Abteilungen hinterherspitzelt. Man kann vielleicht bei der Billigherstellung noch mit dem Wettbewerb argumentieren, wenn aber dieses Argument allen Arbeitern für sich verwehrt bleibt, ist die Firma komplett im Eimer.

  8. Re: Erschreckend

    Autor: Enter the Nexus 10.01.17 - 10:47

    Komischer_Phreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vollkommener Unsinn; es ist genau andersrum. ZTE ist privat, Huawei ist
    > staatlich.

    Im Artikel steht:
    "Huawei ist eine Art Genossenschaft und anders als ZTE nicht in staatlichem Besitz."

  9. Re: Erschreckend

    Autor: Cok3.Zer0 10.01.17 - 16:16

    Nahezu alle "Anteile" werden offenbar von einem "trade union committee" der Huawei Investment & Holding Co., Ltd. "verwaltet". Die (nur chin.) Arbeiter haben kein Mitspracherecht. Die nichthandelbaren Anteile dienen offenbar nur als Belohnung.
    Nach einer Genossenschaft klingt das nicht

    "Trade unions are mass organizations of the working class formed by the workers and staff members on a voluntary basis." "Trade union organizations at various levels shall be established according to the principle of democratic centralism." "Trade union committees at various levels shall be democratically elected at members' assemblies or members' congresses." http://www.china.org.cn/english/DAT/214784.htm

    Hört sich als erstes wie ein Betriebsrat an, aber sie dürften so wenig im "Staatsbesitz" wie Volkseigene Betriebe sein. Demokratischer Zentralismus ist wohl etwas anderes im Leninismus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.17 16:21 durch Cok3.Zer0.

  10. Re: Erschreckend

    Autor: Komischer_Phreak 10.01.17 - 16:47

    Enter the Nexus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Komischer_Phreak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vollkommener Unsinn; es ist genau andersrum. ZTE ist privat, Huawei ist
    > > staatlich.
    >
    > Im Artikel steht:
    > "Huawei ist eine Art Genossenschaft und anders als ZTE nicht in staatlichem
    > Besitz."

    Sehr seltsam. Ich eröffne mal einen @golem-Thread. Ich hatte es genau anders herum gelesen o_O

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. WEGMANN automotive GmbH, Veitshöchheim bei Würzburg
  2. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel
  3. Erlanger Stadtwerke AG, Erlangen
  4. Dataport, verschiedene Standorte

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Threadripper 3990X im Test: AMDs 64-kerniger Hammer
Threadripper 3990X im Test
AMDs 64-kerniger Hammer

Für 4.000 Euro ist der Ryzen Threadripper 3990X ein Spezialwerkzeug: Die 64-kernige CPU eignet sich exzellent für Rendering oder Video-Encoding, zumindest bei genügend RAM - wir benötigten teils 128 GByte.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ryzen Mobile 4000 (Renoir) Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
  2. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  3. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks

Unitymedia: Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS
Unitymedia
Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia stellt sein Netz derzeit auf Docsis 3.1 um. Für Kunden kann das viel Arbeit beim Austausch ihrer Fritzbox bedeuten, wie ein Fallbeispiel zeigt.
Von Günther Born

  1. Hessen Vodafone bietet 1 GBit/s in 70 Städten und kleineren Orten
  2. Technetix Docsis 4.0 mit 10G im Kabelnetz wird Wirklichkeit
  3. Docsis 3.1 Magenta Telekom bringt Gigabit im Kabelnetz

Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

  1. Grünheide: Tesla-Wald darf weiter gerodet werden
    Grünheide
    Tesla-Wald darf weiter gerodet werden

    Die Rodungsarbeiten für das Tesla-Gelände Grünheide dürfen fortgesetzt werden, hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg entschieden. Die Eilanträge zweier Umweltverbände wurden zurückgewiesen.

  2. Subdomain-Takeover: Hunderte Microsoft-Subdomains gekapert
    Subdomain-Takeover
    Hunderte Microsoft-Subdomains gekapert

    Ein Sicherheitsforscher konnte in den vergangenen Jahren Hunderte Microsoft-Subdomains kapern, doch trotz Meldung kümmerte sich Microsoft nur um wenige. Doch nicht nur der Sicherheitsforscher, auch eine Glücksspielseite übernahm offizielle Microsoft.com-Subdomains.

  3. Defender ATP: Microsoft bringt Virenschutz für Linux und Smartphones
    Defender ATP
    Microsoft bringt Virenschutz für Linux und Smartphones

    Microsoft Defender ATP gibt es bereits für Windows 10 und MacOS. Anscheinend möchte Microsoft aber noch weitere Betriebssysteme bedienen - darunter Linux, Android und iOS. Entsprechende Previewversionen sollen kommen.


  1. 23:17

  2. 19:04

  3. 18:13

  4. 17:29

  5. 16:49

  6. 15:25

  7. 15:07

  8. 14:28