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Erst mit Apple wird Schwung in die Sache kommen...

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  1. Erst mit Apple wird Schwung in die Sache kommen...

    Autor: hifimacianer 12.02.15 - 11:45

    Auch wenn es viele nicht gerne höhren, erst mit Apples Einstieg in diesen Markt wird Bewegung in die Sache kommen.

    Es ist wie bei vielen Produktkategorien zuvor auch: Apple schaut sich den Markt an, analysiert die bisherigen Schwächen, und kommt mit einer Lösung die massenkompatibel wird. Mit durchdachten Details und dem gewissen etwas.

    Bisherige Smartwatches haben oft noch den Charme von Technik-Gadgets für Nerds. Sie mögen zwar technisch durchaus interessant sein, aber sie sind nicht massenkompatibel. Entweder auf lange Laufzeit getrimmt, dafür aber mit hässlicher GUI, oder auf pseudo-chic gemacht, aber ohne wirklich durchdachte Bedienkonzepte.

    Apple geht ganz bewusst weg von den technischen Details, und konzentriert sich auf die Bedienung, interessante Funktionen und vor allem aufs Design. Nicht umsonst wurden Prototypen der Uhr in Pariser Modeboutiquen und in der Vogue vorgestellt, und das Marketing legt auch besonderen Wert auf die optischen Details, wie den verschiedenen Gehäusedematerialen und Armbändern mit sehr durchdachten Schließmechanismen und besonderer Materialqualität.

    Eine Uhr ist nun mal in erster Linie ein Modeartikel, und damit sehr starken individuellen Designvorlieben unterworfen. Mit den Kombinationsmöglichkeiten aus Gehäusematerial und den verschiedenen Armbändern setzt Apple genau hier an: jeder soll sich "seine" Uhr individuell nach seinem Geschmack "bauen" können. Technische Details sind da erst mal Nebensache.

    Und was das Thema Laufzeit angeht, wird das ganze für meinen Geschmack viel zu hoch gehängt. Wenn die Uhr einen Tag durchhält sollte das für die meisten Nutzer völlig ausreichend sein (wie auch beim Handy). Das vollständige Laden wird, anders als beim Handy, in deutlich unter einer Stunde von statten gehen. Man kann sie also auch mal zwischendurch laden. Und da die Uhr ja keine Infos verliert wenn sie mal leer ist, wäre ein leerer Akku auch kein Beinbruch. Nach dem Laden muss man weder die Uhrzeit noch sonst was neu einstellen, sondern nutzt sie einfach.

  2. Re: Erst mit Apple wird Schwung in die Sache kommen...

    Autor: JarJarThomas 12.02.15 - 12:32

    Stimme dir vollkommen zu.
    Ich sehe bereits aus praktischer Erfahrung einen Grund warum die Apple Watch sich besonders verkauft.
    Die Herzschlagübertragung.
    Als Mit 30er mit Kind und Frau und entsprechendem Freundeskreis weiss ich dass JEDE Frau im Freundeskreis sich genau deswegen eine wünscht.
    Was in der Praxis heisst es werden eh gleich 2

  3. Re: Erst mit Apple wird Schwung in die Sache kommen...

    Autor: lemete 12.02.15 - 13:14

    Hauptsächlich wird sich diese gut verkaufen, weil hier extrem Werbung gefahren werden wird... in den Medien und von Apple selbst natürlich.. Dann werden auch nicht IT-Menschen mit dem Begriff Smartwatch etwas anfangen können.

  4. Re: Erst mit Apple wird Schwung in die Sache kommen...

    Autor: Anonymer Nutzer 12.02.15 - 15:13

    JarJarThomas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimme dir vollkommen zu.
    > Ich sehe bereits aus praktischer Erfahrung einen Grund warum die Apple
    > Watch sich besonders verkauft.
    > Die Herzschlagübertragung.
    > Als Mit 30er mit Kind und Frau und entsprechendem Freundeskreis weiss ich
    > dass JEDE Frau im Freundeskreis sich genau deswegen eine wünscht.
    > Was in der Praxis heisst es werden eh gleich 2

    Und weshalb haben diese Frauen in den vergangenen 15 Jahren keine Uhr gekauft,die die Herzfrequenz messen kann?

  5. Re: Erst mit Apple wird Schwung in die Sache kommen...

    Autor: hifimacianer 12.02.15 - 15:34

    Ich denke es ging ihm mehr um die Funktion, die eigene Herzfrequenz auf der Uhr des Partners spürbar zu machen. Die AppleWatch kann das nämlich...

    Du brauchst also gar nicht mehr am Telefon zu sagen "ich hab' 200 Puls", sondern dein Partner spürt das direkt und spricht dich dann erst mal lieber nicht an :-)

  6. Re: Erst mit Apple wird Schwung in die Sache kommen...

    Autor: Sebbi 12.02.15 - 15:49

    hifimacianer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke es ging ihm mehr um die Funktion, die eigene Herzfrequenz auf der
    > Uhr des Partners spürbar zu machen. Die AppleWatch kann das nämlich...
    >
    > Du brauchst also gar nicht mehr am Telefon zu sagen "ich hab' 200 Puls",
    > sondern dein Partner spürt das direkt und spricht dich dann erst mal lieber
    > nicht an :-)

    Und warum sollte das nicht auch bei Android Wear gehen? Praktisch alle Uhren haben einen Pulsmesser und können vibrieren. Entsprechende App starten und Bämm ... wundert mich, dass so eine App noch niemand geschrieben haben soll ;-)

  7. Re: Erst mit Apple wird Schwung in die Sache kommen...

    Autor: hifimacianer 12.02.15 - 16:09

    Ich habe nicht behauptet, dass dies nur mit der AppleWatch gehen wird.
    Apple hat es aber nun mal direkt in die hauseigene Messaging-App integriert, funktioniert also out-of-the-box mit JEDER AppleWatch.

    Bei AndroidWear müsste die entsprechende App erst mal geschrieben, und dann auch noch auf beiden Uhren installiert werden.

  8. Re: Erst mit Apple wird Schwung in die Sache kommen...

    Autor: cuthbert34 12.02.15 - 21:01

    Welcher Mensch möchte denn bitte den Herzschlag des Partners / der Partnerin am Handgelenk spüren?

    Oder hab ich was falsch verstanden?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.15 21:02 durch cuthbert34.

  9. Re: Erst mit Apple wird Schwung in die Sache kommen...

    Autor: LeoHart 13.02.15 - 03:30

    Genau so sieht aus. Die Applewatch wird sich technisch kaum vom Rest unterscheiden aber die Hipster werden zum gewünschten Erfolg schon beitragen.

    Ich für meinen Teil sehe bis heute keinen Vorteil einer Smartchwatch. Den einzigen vernüftigen Sinn einer Smartwatch sehe ich wegen dem direkten Körperkontakt als Multisensor für die Kontrolle unterschiedlicher Vitalwerte.
    Aber so lange man keine grobe Blutwerte ermittelten kann sind diese eher als Spielzeug zu betrachten.

  10. Re: Erst mit Apple wird Schwung in die Sache kommen...

    Autor: Trollversteher 13.02.15 - 08:12

    Solange Apple das Laufzeit/Akku Problem bei der Apple Watch nicht in den Griff bekommen hat, wird das Teil ein Flopp, egal wie überlegen es in anderer Hinsicht sein mag. Ich bin ja auch ein Fan von Apple Produkten, aber ein bisschen Realismus und Kritikfähigkeit sollte man sich doch schon noch bewahren...

  11. Re: Erst mit Apple wird Schwung in die Sache kommen...

    Autor: Trollversteher 13.02.15 - 08:14

    >Und warum sollte das nicht auch bei Android Wear gehen? Praktisch alle Uhren haben einen Pulsmesser und können vibrieren. Entsprechende App starten und Bämm ... wundert mich, dass so eine App noch niemand geschrieben haben soll ;-)

    Weil das bei der Apple Uhr nicht über Vibration funktioniert, sondern über diesen "Klopfmechanismus" der sich dann wohl tatsächlich so anfühlt wie ein Puls und nicht wie ein stotternder Vibrator.

  12. Re: Erst mit Apple wird Schwung in die Sache kommen...

    Autor: hifimacianer 13.02.15 - 08:45

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange Apple das Laufzeit/Akku Problem bei der Apple Watch nicht in den
    > Griff bekommen hat, wird das Teil ein Flopp, egal wie überlegen es in
    > anderer Hinsicht sein mag. Ich bin ja auch ein Fan von Apple Produkten,
    > aber ein bisschen Realismus und Kritikfähigkeit sollte man sich doch schon
    > noch bewahren...

    Ganz ehrlich, ich kann die Diskussion um die Laufzeiten bei Smartwatches echt nicht ganz nachvollziehen. Für mich wäre es überhaupt kein Problem so eine Smartwatch (egal ob von Apple oder eine andere) abends an den Strom zu hängen. Das ganze ist aufgrund der Smartphones ohnehin schon so in Fleisch und Blut übergegangen, dass dies zumindest für mich absolut kein KO-Kriterium ist. Vor allem weil so eine Smartwatch ja auch viel kürzere Ladezeiten wie ein Smartphone hat, so dass man sie sogar morgens während man duscht schnell komplett laden kann.

    So lange die Uhr einen ganzen Tag bei durchschnittlicher Nutzung durchhält, wäre das für mich absolut ausreichend. Das lästige Uhr und Datum stellen von normalen Uhren (nach einem Batteriewechsel) ist ja bei Smartwatches auch nicht fällig, die nutzt man einfach weiter als ob nichts gewesen wäre.

    Und die 3-4 Stunden Laufzeit der AppleWatch (aus den Gerüchten) muss man eben auch mal vor einen realistischen Hintergrund stellen. Dort wurde von 3-4 Stunden BENUTZUNG gesprochen, also tatsächlicher Interaktion auf dem Display, in den Apps herumspielen etc. Ganz ehrlich, das schaffe ich an einem normalen Tag nicht mal mit dem Smartphone! Man kann also davon ausgehen, dass die Uhr bei üblicher Nutzung locker einen Tag durchhält.

  13. Re: Erst mit Apple wird Schwung in die Sache kommen...

    Autor: Trollversteher 13.02.15 - 09:19

    >Ganz ehrlich, ich kann die Diskussion um die Laufzeiten bei Smartwatches echt nicht ganz nachvollziehen. Für mich wäre es überhaupt kein Problem so eine Smartwatch (egal ob von Apple oder eine andere) abends an den Strom zu hängen. Das ganze ist aufgrund der Smartphones ohnehin schon so in Fleisch und Blut übergegangen, dass dies zumindest für mich absolut kein KO-Kriterium ist. Vor allem weil so eine Smartwatch ja auch viel kürzere Ladezeiten wie ein Smartphone hat, so dass man sie sogar morgens während man duscht schnell komplett laden kann.

    Das besondere Problem von Apples Smartwatch dabei ist aber, dass gerade deren Vorteile, nämlich nicht einfach nur eine erweiterte Anzeige für Smartphone-Inhalte zu sein, sondern ein vollwertiger "Armbandcomputer", verloren gehen, wenn wie nach ersten Berichten der Akku bereits nach zwei bis vier Stunden intensiver Nutzung leer ist. Übernacht aufzuladen wäre für mich auch kein großes Problem, aber die Uhr mehrmals am Tag abzunehmen um sie auf die Ladestation zu legen wäre mir persönlich zu umständlich für ein wirklich Alltagstaugliches Gerät. Aber die Uhr ist ja noch nicht serienreif, viellleicht tut sich bis zur Markteinführung ja noch was.

  14. Re: Erst mit Apple wird Schwung in die Sache kommen...

    Autor: hifimacianer 13.02.15 - 09:46

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das besondere Problem von Apples Smartwatch dabei ist aber, dass gerade
    > deren Vorteile, nämlich nicht einfach nur eine erweiterte Anzeige für
    > Smartphone-Inhalte zu sein, sondern ein vollwertiger "Armbandcomputer",
    > verloren gehen, wenn wie nach ersten Berichten der Akku bereits nach zwei
    > bis vier Stunden intensiver Nutzung leer ist.

    Eigentlich IST sie nur der verlängerte Arm des iPhones. Viele Funktionen werden nur möglich sein wenn sie per BT mit dem iPhone verbunden ist. Klar, einiges wird auch ohne gehen, aber die Frage wird sein wie viel man davon tatsächlich auch auf der Uhr direkt nutzt, und wofür man dann doch lieber das iPhone herausholt.

    Was auch noch zu klären wäre ist die Frage was in den Gerüchten eigentlich mit "intensiver Nutzung" gemeint ist. Wenn ich mir auf dem iPhone die Aktivitätsanzeige anschaue, dann komme ich auf den Tag gesehen in der Regel auf keine 4 Stunden Benutzung. Also Zeit in der ich direkt etwas mit dem Gerät mache. Und da ist dann schon Facebook- und Twitternutzung dabei, was zeitlich gesehen noch den größten Anteil ausmacht. Letzteres fällt ja bei der Uhr schon mal flach, wodurch ich mich wirklich frage wie ich da jemals auf 3-4 Stunden intensive Nutzung kommen will.
    Eine längere Mail oder Nachricht werde ich weiterhin mit dem iPhone schreiben, bleibt also die Anzeige von Nachrichten und deren kurze Beantwortung (per Siri oder fertiger Textbausteine), die Anzeige von Terminen und die Aktivitätsanzeige.

    Das Aufzeichnen der Aktivitätsdaten wie Schrittzähler etc. läuft ja dauerhaft im Hintergrund, das zählt nicht als Nutzung (wie auch beim iPhone). Erst wenn man diese Daten in einer Auswertung angezeigt haben möchte, zählt das als Nutzung.
    Wer also beim Joggen dauerhaft auf die Uhr schaut, der nutzt sie, wer aber nur ab und zu mal nach dem Zwischenstand schaut, der nutzt sie nur zeitweise.

    > Übernacht aufzuladen wäre für
    > mich auch kein großes Problem, aber die Uhr mehrmals am Tag abzunehmen um
    > sie auf die Ladestation zu legen wäre mir persönlich zu umständlich für ein
    > wirklich Alltagstaugliches Gerät. Aber die Uhr ist ja noch nicht
    > serienreif, viellleicht tut sich bis zur Markteinführung ja noch was.

    Ich denke man wird die Uhr nicht zwischendurch laden müssen. Wie gesagt, wie soll man denn an einem normalen Tag auf 3-4 Stunden aktive NUTZUNG einer Uhr kommen, wenn man darauf wohl eher kaum längere Texte oder Artikel liest (oder durch die Facebook und Twitter timeline stöbert)? Irgendwann muss man ja auch noch mal was arbeiten!?

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