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Team Events

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  1. Team Events

    Autor: schap23 20.08.18 - 17:23

    Wenn ich die Beispiele für Team-Events lese, kommt mir das wie eine ideale Möglichkeit vor, Diskriminierung von Teammitgliedern zu betreiben. Sportliche Events grenzen alle aus, die körperlich da nicht mithalten können. Vieles zielt auf junge, unabhängige Mitarbeiter ab. Wenn man da nicht dazugehört, wird man erst recht ausgegrenzt.

    Viel wichtiger ist es, funktionierende Teams zusammenzuhalten und Arbeitskräfte nicht mehr oder weniger willkürlich zwischen Teams hin- und herzuschieben. In meinem Berufsleben hatte ich häufig den Eindruck, gut zusammenhaltende Teams wären nicht erwünscht. Sobald die Teammitglieder sich aufeinander verlassen können, da jeder weis, was er vom anderen erwarten kann, wird das Team auseinandergerissen.

  2. Re: Team Events

    Autor: divStar 20.08.18 - 22:43

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich die Beispiele für Team-Events lese, kommt mir das wie eine ideale
    > Möglichkeit vor, Diskriminierung von Teammitgliedern zu betreiben.
    Gibt es tatsächlich. Allerdings war das bei mir zum Beispiel nie ein Problem (und ich bin etwas übergewichtig).

    > Sportliche Events grenzen alle aus, die körperlich da nicht mithalten
    > können. Vieles zielt auf junge, unabhängige Mitarbeiter ab. Wenn man da
    > nicht dazugehört, wird man erst recht ausgegrenzt.
    Oder man überwindet sich und macht so viel mit wie man kann - oder man feuert von der Seite an, fährt mit dem Fahrrad statt nebenher zu laufen oder hilft beim Erstellen der Logos oder sonstwas. Das habe ich alles bei den Marathonlauf-Events mitbekommen. Ich habe kein einziges mal dran teilgenommen weil es mich einfach nicht interessiert (ich empfinde es als pure Zeitverschwendung). Aber es hatte Spaß gemacht sich über Logos Gedanken zu machen oder auch die Beteiligten anzufeuern.

    Man wird per se ja nicht diskriminiert. Und dafür, dass man sich selbst diskriminiert - kann keiner was. Man kann auch einfach versuchen das Bestmögliche aus irgendeinem Event zu machen.

    > Viel wichtiger ist es, funktionierende Teams zusammenzuhalten und
    > Arbeitskräfte nicht mehr oder weniger willkürlich zwischen Teams hin- und
    > herzuschieben. In meinem Berufsleben hatte ich häufig den Eindruck, gut
    > zusammenhaltende Teams wären nicht erwünscht. Sobald die Teammitglieder
    > sich aufeinander verlassen können, da jeder weis, was er vom anderen
    > erwarten kann, wird das Team auseinandergerissen.
    Tja ... ich habe das Gefühl, dass du hier etwas verwechselst. Die IT-Leitung ist bestimmt über jedes gut-funktionierende Team heilfroh, denn es erledigt Arbeit meist am produktivsten.

    Das Problem an der Sache ist aber, dass sobald Menschen perfekt harmonieren, sich das Gefühl einstellt, dass man nicht weiterkommt und alles gleich ist. Außerdem ist ein Zusammenhalten des Teams oftmals gar nicht möglich weil die Fluktuation sehr groß ist bzw. Entwickler umdisponiert werden weil irgendwo etwas brennt und der bestimmte Entwickler einfach die entsprechenden Ausfälle mit am besten kompensieren kann.

    Übrigens: wir haben nicht viele Team-Events - mal nen Ausflug gemeinsam (als "internes" Team) irgendwohin, mal haben die "Externen" eine Art Event bei dem sie lernen sollen sich zu vertrauen blabla. Mal haben wir als Scrum-Team n Event wie Burger-Essen oder einen gemeinsamen Spieleabend. Da dies alles in der Freizeit passiert, kann (und will) man niemanden dazu zwingen - aber es erscheinen meist fast alle. Burger-Essen kommen sogar die Vegetarier, die dann einen Salat oder nen Veggie-Burger zu sich nehmen.
    Es funktioniert halt vieles wenn man will. Ist man aber dauerhaft negativ oder im Team unzufrieden, sollte man schauen, ob man nicht woanders unterkommen kann.

    Deswegen ist es mir bei einer neuen Stelle z.B. auch sehr wichtig gewesen mindestens die Team- und Abteilungsleitung kennen zu lernen (und später auch das Team). Ich will wissen, ob ich mit den Leuten, mit denen ich dann ein Drittel meines Lebens für Jahre verbringen werde, einigermaßen harmoniere. Aber eben nicht durchgängig - sonst würde sich die oben erwähnte Langeweile einstellen.

  3. Re: Team Events

    Autor: PerilOS 21.08.18 - 01:31

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich die Beispiele für Team-Events lese, kommt mir das wie eine ideale
    > Möglichkeit vor, Diskriminierung von Teammitgliedern zu betreiben.
    > Sportliche Events grenzen alle aus, die körperlich da nicht mithalten
    > können. Vieles zielt auf junge, unabhängige Mitarbeiter ab. Wenn man da
    > nicht dazugehört, wird man erst recht ausgegrenzt.
    >
    > Viel wichtiger ist es, funktionierende Teams zusammenzuhalten und
    > Arbeitskräfte nicht mehr oder weniger willkürlich zwischen Teams hin- und
    > herzuschieben. In meinem Berufsleben hatte ich häufig den Eindruck, gut
    > zusammenhaltende Teams wären nicht erwünscht. Sobald die Teammitglieder
    > sich aufeinander verlassen können, da jeder weis, was er vom anderen
    > erwarten kann, wird das Team auseinandergerissen.


    Mach ne Bootstour. Geht essen. Grillt etwas. Spielt etwas Badminton.
    Team-Events sind immer Multi-Dimensional. Wenn die Pumper gerne sport machen, sitzen die anderen am Tisch und unterhalten sich und kümmern sich ums Fleisch.
    Interaktion hat man permanent. Auch zwischen den "Sportlern" und den "Faulen".
    Alt oder Jung macht da keinen Unterschied. Ich hab immer in Teams gearbeitet wo die Leute von Jung bis Alt gereicht haben. Trotzdem haben wir uns alle gut verstanden und Spaß bei Events gehabt.

    Und das erste was ich gerne in nem neuen Job mache ist in der ersten Woche mit ein paar Kollegen und meinem Chef essen zu gehen. Dann ist man gleich "drin" in der Truppe.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.08.18 01:32 durch PerilOS.

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