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Stellenabbau trotz gewinn ...
Autor: XYoukaiX 24.04.19 - 13:30
Schon irgendwie traurig, so wie sich das liest würden die auch noch mehr als genug Gewinn erwirtschaften ohne massenweise Personal zu kündigen ...
Man weis ja nicht genau wer da alles rausfliegt usw. aber meistens trifft es doch die kleinen arbeiter und nicht die ganzen überbezahlten Manager.
Genauso wie bei der Agentur für Arbeit wo auch die leute alle rausfliegen weil die scheinbar einen guten job gemacht haben (auch wenn ich das aus eigenen erfahrungen eher nicht so sehen kann)
Sowas sollte man gesetzlich verbieten und Stellenabbau nur zulassen wenn sich die jeweiligen angestellten halt scheiße verhalten haben oder wirklich richtig schlecht sind bzw. die Firma die leute aus Kostengründen nicht halten kann (was bei 700 Millionen Gewinn eher nicht der Fall sein sollte)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.04.19 13:32 durch XYoukaiX. -
Re: Stellenabbau trotz gewinn ...
Autor: schap23 24.04.19 - 13:58
Ob es allerdings Sinn macht, Leute zu halten, die nicht lesen können, ist zumindest eine Frage Wert. SAP hat nicht trotz Gewinn Stellen abgebaut, sondern wegen der Umstrukturierung einen Verlust gemacht. Soweit ich weiß, werden Leute auch nicht entlassen, sondern mit Abfindungen und Altersteilzeit dazu bewegt, die Firma freiwillig zu verlassen.
Ich halte es auch nicht für menschlich vertretbar, Leuten nur rumsitzen zu lassen, mit denen man nichts mehr anfangen kann, weil man ihnen aus Altersgründen nicht mehr die Einarbeitung in eine neue Aufgabe zutraut. Dann doch besser den Leuten mit dem vielen Geld, das die Umstrukturierung kostet, die Möglichkeit zu geben, sich anderswo zu verwirklichen. -
Re: Stellenabbau trotz gewinn ...
Autor: wonoscho 24.04.19 - 14:39
Politiker und leitende Mitarbeiter in Konzernen können sich scheinbar problemlos selbst in einem Alter von über 60 Jahren immer wieder in wichtige neue Ämter einarbeiten.
Weshalb sollte das bei weniger hoch bezahlten Mitarbeitern nicht möglich sein? -
Re: Stellenabbau trotz gewinn ...
Autor: yumiko 24.04.19 - 14:57
wonoscho schrieb:
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> Politiker und leitende Mitarbeiter in Konzernen können sich scheinbar
> problemlos selbst in einem Alter von über 60 Jahren immer wieder in
> wichtige neue Ämter einarbeiten.
>
> Weshalb sollte das bei weniger hoch bezahlten Mitarbeitern nicht möglich
> sein?
Können sie meist nicht.
Erstens haben die eben viele Leute um sich rum, welche genau die Arbeit machen, wofür der Posten eigentlich da ist, und zweitens wenn sie dann mal eine Entscheidung selbst treffen geht alles schief.
Wären sie doch besser beim Golfen oder Hurenhaus in Brasilien geblieben. -
Re: Stellenabbau trotz gewinn ...
Autor: sodom1234 24.04.19 - 16:29
Hey Du weißt nicht wie Scheiße das ist immer alles Selber zu machen lassen. Immer dieser Aufwand .. eMail-Fwd-Clicken und dann noch die Einleitung "Kümmer Dich drum" zu tippen.
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Re: Stellenabbau trotz gewinn ...
Autor: kellemann 24.04.19 - 20:36
Man sollte schon bedenken das wir hier, dank deutscher Gesetze, von Abfindungen sprechen. Ich glaube nicht, dass sich ein langjähriger SAP Mitarbeiter beschwert, wenn er geht und nochmal 100-200k ¤ auf die Hand bekommt. Als guter Arbeitnehmer hat man doch innerhalb von 2-4 Wochen einen neuen Job. Wenn man bereits Ü50 ist, reden wir hier sicherlich eher von einem frühzeitigem Ruhestand, dank Betriebsrenten und Co, kann man seinen Lebensabend genießen.
Gerade den 2. Fall gab es hier bei uns in einem Bayer-Werk, da sind Reihenweise 55-60 jährige die letzten 2 Jahre in Rente gegangen, dank Betriebsrente die gute 150% der gesetzlichen
ausmacht überhaupt kein Problem. Ich habe bisher keinen getroffen, der traurig darüber war.
In den USA wären die "You're fired" Briefe ins Haus geflattert.



