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In der Fachkräftemangel....

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  1. Re: In der Fachkräftemangel....

    Autor: spiderbit 30.10.13 - 13:05

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Willkommen in der Realität...
    > hab zwar nur ne Ausbildung... hab aber ne stelle besetzt die für nen
    > Bachelor ausgeschrieben war und habe auch dasselbe Angebot bekommen... 2200
    > brutto... zwar mit stetiger Lohnsteigerung vertraglich geregelt...
    > aber das ist schon sehr nah dran für Einsteiger ..

    man merkt das ihr alle nicht studiert habt ;) ist witzig ist anscheinend ne "klassen" oder "schichten"-frage ob man über jahresgehälter verhandelt oder Monatsgehälter, hängt wohl davon zusammen das man den nicht studierten nicht zu traut das sie im Kopf das Gehalt / 12 teilen. Wärend der Studierte oft sein Arbeitszeugnis selbst schreiben darf ;)

    Aber das nur mal am Rande sollte auch nicht überheblich klingen, ich sag nur wie es offenbar ist, ohne es zu werten.

    > Der einzige Vorteil heutzutage ist, dass IT´ler sowie in der
    > Ausbildung, als auch im Studium... aus dem reinen Gedanken "das gibt viel
    > Kohle" zustande kommen... dementsprechend ist auch die, ich nenn sie mal
    > "talentierte" Masse an IT´lern relativ klein... bei mir in der klasse
    > waren von 25 am Ende ausgebildeten ITlern... 8 Dabei die für den Markt gut
    > bis sehr gut brauchbar waren... 3 davon waren nur sehr gut, weil sie gut
    > lernen konnten... nicht weil sie sich dafür interessierten... die
    > "hochwertigen" fünf ITler haste auch abseits des wesentlich besseren
    > notenspiegels bemerkt...

    Das ist aber ein Irrtum, ich deine Aussage, klar ein gewisser Rest an IT-interesse und Lernfähigkeit muss bei personen da sein, aber ich habe schon im Studium zu einigen Kollegen gesagt die eher Fachferner waren die ich quasi durchs Studium mit gebracht habe, die wahrscheinlich ohne mit mir zu lernen es nicht gepackt hätten. Einer hat sich nach dem Studium sogar bei mir explizit mit solch einer aussage bedankt, also was hab ich denen gesagt, sorry für den langen satz ;), das sie später wohl mal mehr verdienen werden wie ich.

    Warum, Auftreten, wenn man halt geil auf Anzüge und sowas ist, dann ist das viel wichtiger, ein reiner IT-ler sucht man heute selten.

    Das es so weit kommen konnte dann, das ich gar keinen Job bekomme und diese Leute schon, hätte ich dann auch nciht mit gerechnet. Obs nun am Anzug oder am Übergewicht oder der falschen spezialisierung oder sonstigem Auftreten lag kann ich nicht sagen, aber wohl an einem davon oder eine mischung aus den genannten faktoren, warum, vorstellungsgespräche bekam ich viele, nur dann halt nie mehr.


    > das lag am interesse, am umgang, an der art an
    > sich... den "geldgeil" IT´ler in der Klasse haste fix gefunden wenns
    > darum ging das einer beim thema java, sql, netzwerktechnik oder sonst was
    > rumgejammert hat... "mimimi, hab da kein bock drauf, das thema langweilt
    > mich so"...

    Ja und genau solche sucht man, leute die führungsverantwortung haben können, Leute die Arschlöcher sind, die sich nicht zu fein sind einen Raus zu werfen etc... es ist ein fataler Irrtum zu glauben das man reine ITler primär sucht heute, die im zweifel in ihrem kleinen Büro irgendwo hocken und sich vom rest abschotten. Jeh nach branche sollen die auch zum Kunden fahren und sogar aquise machen. Das mag bei studierten vielleicht noch stärker gelten als bei ausgebildeten... "ihr seit doch eh viel zu teuer für Entwicklung und Programmierung" man soll halt UMLS malen können und die dann den Indern per Telekonferenz erklären oder änliches (klar die branche ist vielfältig das stimmt verallgemeinert natürlich alles auch nicht, aber die tendenzen gehen in die richtung)

    > Wenn ich das mal so zumindest bei den Ausgebildeten hochrechne... 14.000
    > Absolventen... von 25 Azubis 5 brauchbar... macht 1/5tel... macht rund
    > 2.800 fähige IT´ler pro Jahr, den rest für die Tonne... zumindest bei
    > den ausgebildeten ;) das auf 40.000 freie stellen, da siehts dann schon
    > recht gut für einen wenn man zu dem einen 5tel gehört...

    Naja bei nem Studium bleibt irgendwann nach zig Jahren schon was hängen wenn das irgendwie geschafft hast, hast auch bisschen mehr ahnung wie irgend ein Windows-selbst-installer und heim-pc-schrauber, sonst musst schon stark betrügen um da durch zu kommen. Klar mag sein das der eine oder andere schon vorm Studium mehr drauf hatte wie die Jungs danach, aber wie man man mir sieht bringt einem das auch nix, wenn man eben nicht primär nach IT-fähigkeiten sondern nach ner Eierlegenden-Wollmilchsau sucht die primär BWL-er ist und noch bisschen IT wissen hat. Hat den Vorteil das der Technikdoofe Chef den Menschen noch versteht und die ne gemeinsame Sprachebene finden... Selbst Maschinenbauer entwicklen heute zeug und wie gesagt da die Unternehmer oft besser mit denen klar kommen ist das denen wichtiger als ob sie eine ein bisschen hochwertigere technische lösung bekommen aber länger mkit dem Itler reden müssen weil sie 2 verschiedene sprachen haben.


    > mich interessiert... jeder andere job wäre nichts für mich, wenn es mir nur
    > ums geld ginge, ich die arbeit aber zum kotzen find.

    Das ist aber oft kein guter Punkt man sollte selten seine Leidenschaft zum Job machen, ja ich weiß viele ITler können nicht anders aber das führt dann oft dazu das man den Spass dran zumindest teilweise verliert.

    Hatte auch schon mal in ner kleinen Klitsche gearbeitet recht erfolgreich die haben wohl ihr STudium abgebrochen wegen der Firma einer war eher technisch versiert stärker der andere stärker bwl-mäsig. Aber auch der Techniker hat gesagt er schaltet wenn er heim kommt dann grundsätzlich keinen pc mehr daheim ein. Das mag auch altersbedingt sein aber ja man kann sich auch den spass an fast allem verderben wenn man damit zu viel stress bekommt.

  2. Re: In der Fachkräftemangel....

    Autor: spiderbit 30.10.13 - 13:27

    NACHTRAG:

    BTW gibt es Volkswirtschaftlich, ja nur 2 Punkte wenn jetzt die Löhne in der IT also sinken (1% nonimal steigen sind nach abzu der inflation real eine Senkung).

    Die da wäre, das andere mehr Rendite machen, wir stellen immer mehr Zeug her, wenn also der ITler nicht mehr konsumiren darf, dann darf irgend jemand anders auf deren kosten viel mehr konsumieren bzw geld unters kissen legen.
    Wir werden immer reicher als Gesellschaft trotzdem verkommt alles immer mehr, für die breite masse und da zählt eben am oberen ende (Mittelschicht) auch die IT dazu auf unsere kosten wird gespart, wenn wir natürlich eh jeden Job zu jeder Kondition an nehmen, weil Arbeitslosigkeit als nicht hinnehmbar dargestellt wird und auch so empfunden wird, dann sinken natürlich trotz mangel die preise. Wobei das Lohn-thema ja nur ein ersatzthema ist weil man über bessere Arbeitsbedingungen ja eh kaum reden kann, sowas wie Teilzeit ist im IT-sektor praktisch eh undenkbar (wenige ausnahmen bestätigen die regel) wrüde auch wenig sinn ergeben da man teilzeit schnell bei +-0 auf Hartz4 niveau ist bei den schlechten Löhnen.

    Es gibt btw ein anderes Beispiel wo ähnliche Mechanismen greifen in den USA werden Piloten extrem schlecht bezahlt, wie Busfharer oder darunter, da sie für die Lernstunden oder ähnliches noch kredite aufgenommen haben, gehen die da teilweise beinahe bankrott, aber sie lieben eben das fliegen und nehmen das dann hin, genau so wird mit ITlern auch umgegangen, es wird gnadenlos grenzenlos ausgenutzt das sie die Tätigkeit lieben, daher wird der Preis gedumpt wie blöd. Und man wird bezahlt wie viele andere die nicht studiert haben. oder teils sogar darunter...

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