Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Solar Cow angesehen: Elektrische…

Schlechted Design/Engineering...?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Schlechted Design/Engineering...?

    Autor: Eheran 11.01.19 - 13:30

    >Das einzige Problem, das wir noch haben, ist die Skalierbarkeit."

    Warum genau ist die Solarzelle denn nur ~30x60cm (0.2m²) groß?
    Hätte man das Geld für die tolle hochglanzpolierte Edelstrahlkonsturktion dafür ausgegeben, dann könnte man damit auch ein paar Akkus laden. Selbst wenn das Modul ganze 200W/m² liefert sind das nur 40W. Nach Umwandlungsverlusten kommen vielleicht 30W in den Akkus an. Im Video hängen da >30 Stück dran, da dauert es bei angenommenen 10Wh pro Akku schon den ganzen Tag, bis die geladen sind.

    Tatsächlich könnte man die Zellen schon in 1h annähern voll aufladen. Dafür müsste die Solarzelle einfach nur größer sein. Etwa ~1m². Kostet garantiert(!) viel weniger als die hochglanzpolierte Edelstrahlkonsturktion und hat auch einen echten Nutzen, statt "nur schön auszusehen".

    Warum geht es bei dem Projekten nicht um den Nutzen sondern Publicity?

  2. Re: Schlechted Design/Engineering...?

    Autor: Mixermachine 11.01.19 - 13:44

    Ich denke eher das ist Absicht.
    Die Kinder sollen den ganzen Tag in der Schule sein.
    Mich würde es nicht wundern, wenn man absichtlich die Ladung auf mindestens 4 oder mehr Stunden streckt.

    Am Ende heißt es sonst: Kind lade den Akku auf und komme nach einer Stunde wieder, sonst geht mein Handy aus.

    Build nicer stuff

  3. Re: Schlechted Design/Engineering...?

    Autor: bummelbär 11.01.19 - 13:45

    Weil das jemand finanzieren muss. Wenns aussieht wie ein Scheisshaufen, investiert da auch keiner Geld, um es dort hin zu bringen, wo es hin muss. Publicity ist sehr wichtig um Geldgeber zu finden.

  4. Re: Schlechted Design/Engineering...?

    Autor: Eheran 11.01.19 - 13:57

    Auch in dem Fall wäre ein größere Solarmodul nicht wirklich* teurer gewesen. Man hätte das Konstrukt oben einfach ein bisschen breiter machen müssen.

    *Weil dessen Kosten anteilig bei dem Teil völlig irrelevant sind.

  5. Re: Schlechted Design/Engineering...?

    Autor: JensBröcher 11.01.19 - 14:38

    In den meisten Dörfern in Kenya die nicht von KPLC ans nationale Netz angeschlossen sind, hat eh fast jede Familie bereits eine eigene Solaranlage auf dem Dach. Kinder werden nicht zur Schule geschickt weil es zu teuer ist - Die Gebühren sind zu hoch, die Bücher sind zu teuer, die Schulen sind zu weit entfernt und Transport kostet zu viel.

    Anstatt der sinnlosen Solarkuh sollten die lieber einfach Patenschaften übernehmen für die Kinder und deren Schulgebühren zahlen. Am besten in Boarding Schools (Internat). Das würde tausend mal mehr bringen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.01.19 14:47 durch JensBröcher.

  6. Re: Schlechted Design/Engineering...?

    Autor: lgo 11.01.19 - 16:08

    Natürlich geht nur "anstatt" - niemals kann sowas nebeneinander existieren!! Und das Pilotprojekt hast du natürlich auch schon besucht und festgestellt, dass es überflüssig ist. Und der OP weiß natürlich besser, wie man sowas designed. Das Golem-Forum rettet mal wieder die Welt.

  7. Re: Schlechted Design/Engineering...?

    Autor: Eheran 11.01.19 - 16:26

    Und du hast auch irgendwelche Argument...?
    Ich mein ich habe welche gebracht. JensBröcher ebenfalls. Da sollte es doch möglich sein, dass von dir mehr als nur erwärmte Luft kommt?

  8. Re: Schlechted Design/Engineering...?

    Autor: JensBröcher 11.01.19 - 16:35

    Ich lebe in Kenia - Und habe längere Zeit für die kenianische Regierung gearbeitet und dabei weite Teile des Landes besucht.

    Dieses Solarkuh Projekt ist ein "Feel good" Projekt, perfekt um es bei internationalen Konferenzen und in den Medien vorzustellen, geht aber an den Realitäten vor Ort komplett vorbei und bringt letztendlich wenig bis nichts. Derart Projekte gibt es leider viel zu viele in Kenia.

  9. Re: Schlechted Design/Engineering...?

    Autor: Shismar 11.01.19 - 22:00

    Es waren halt keine Argumente sondern nur Mimimi.

    Details wie die Menge Edelstahl oder die Größe der Solarfläche sind beliebig modifizierbar. Es kommt darauf an, solche Projekte zu finanzieren und dann herauszufinden was wo geht, und was vielleicht nicht.

    Auch, oder vielleicht gerade, aus Europa stammende Menschen die in Afrika leben oder arbeiten können gegenüber Innovationen unglaublich beschränkt sein. Einfach machen und schauen was passiert.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Rolls-Royce Power Systems AG, Friedrichshafen
  2. NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg
  3. DE-CIX Management GmbH, Frankfurt Osthafen
  4. über duerenhoff GmbH, Raum Mannheim

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 99,99€ (versandkostenfrei)
  2. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)
  3. 54,99€
  4. 59,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Security: Vernetzte Autos sicher machen
Security
Vernetzte Autos sicher machen

Moderne Autos sind rollende Computer mit drahtloser Internetverbindung. Je mehr davon auf der Straße herumfahren, desto interessanter werden sie für Hacker. Was tun Hersteller, um Daten der Insassen und Fahrfunktionen zu schützen?
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Alarmsysteme Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Autos
  2. Netzwerkanalyse Wireshark 3.0 nutzt Paketsniffer von Nmap
  3. Sicherheit Wie sich "Passwort zurücksetzen" missbrauchen lässt

Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
Uploadfilter
Der Generalangriff auf das Web 2.0

Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  2. EU-Urheberrecht Die verdorbene Reform
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

  1. App Store: Neue Entwicklerregeln verlangen iPhone-Xs-Max-Unterstützung
    App Store
    Neue Entwicklerregeln verlangen iPhone-Xs-Max-Unterstützung

    Wer eine App in Apples App Store einreichen will, muss ab nächster Woche ein paar neue Grundregeln beachten. Es geht vor allem um die Unterstützung besonders neuer Geräte und die Reduktion der Arbeitsspeicherbelegung.

  2. Sicherheit: Brände beim Streetscooter der Deutschen Post
    Sicherheit
    Brände beim Streetscooter der Deutschen Post

    Die Deutsche Post hat ein Problem mit dem elektrischen Zustellerfahrzeug Streetscooter: Zwei der E-Transporter fingen Feuer, berichtete das ARD-Magazin Plusminus. Mittlerweile sei die Gefahr bei zunächst 460 potenziell brandgefährdeten Fahrzeugen aber beseitigt.

  3. Stadia angespielt: Um die Grafikoptionen kümmert sich Google
    Stadia angespielt
    Um die Grafikoptionen kümmert sich Google

    GDC 2019 Beim Ausprobieren und im Gespräch mit Entwicklern wird immer klarer: Stadia von Google ist als eigenständige Plattform zu verstehen und nicht als simpler Streamingdienst. Momentan kommt für das Bild noch der Codec VP9 zum Einsatz.


  1. 08:53

  2. 08:42

  3. 08:30

  4. 08:09

  5. 07:53

  6. 00:13

  7. 20:33

  8. 19:04