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soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

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  1. soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

    Autor: alter_ego 18.04.13 - 14:28

    vielleicht wäre es nicht schlecht wenn veröffentlicht werden würde, wie den dieser "Konzentrationsverlust" gemessen bzw. berechnet wurde.
    Gibt es da eine Publikation?

    Grundsätzlich wurde wohl impliziert, dass jede dieser "Ablenkung" die Produktivität desjenigen Nutzers senkt bzw. ganz verhindert.
    Und wie soll denn ermittelt werden, dass in der Zwischenzeit überhaupt eine reelle Wertschöpfung durch den MA stattgefunden hätte.
    8 Stunden Arbeitszeit =! 8 Stunden Produktivität/Wertschöpfung. Das hat aber nix mit sozialen Netzen oder o.ä. zu tun.

  2. Re: soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

    Autor: ichbinhierzumflamen 18.04.13 - 14:29

    alter_ego schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vielleicht wäre es nicht schlecht wenn veröffentlicht werden würde, wie den
    > dieser "Konzentrationsverlust" gemessen bzw. berechnet wurde.
    > Gibt es da eine Publikation?
    >
    > Grundsätzlich wurde wohl impliziert, dass jede dieser "Ablenkung" die
    > Produktivität desjenigen Nutzers senkt bzw. ganz verhindert.
    > Und wie soll denn ermittelt werden, dass in der Zwischenzeit überhaupt eine
    > reelle Wertschöpfung durch den MA stattgefunden hätte.
    > 8 Stunden Arbeitszeit =! 8 Stunden Produktivität/Wertschöpfung. Das hat
    > aber nix mit sozialen Netzen oder o.ä. zu tun.


    ich hab eben schon nen thread ebenfalls dazu erstellt, ich zweifel da auch an der richtigkeit der studie ;)

  3. Re: soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

    Autor: Korashen 18.04.13 - 14:40

    Das ist doch ganz einfach, wenn ich meinen Code kompiliere, dann dauert das so ~10 Minuten, bis das durch ist.

    Wenn ich in diesen 10 Minuten auf Facebook surfe, dann bin ich unproduktiv.
    Wenn ich ihn diesen 10 Minuten Gehirn-AFK auf meinen Monitor starre, dann bin ich produktiv.

    So einfach ist das. :)

  4. Re: soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

    Autor: schap23 18.04.13 - 14:52

    Wenn Du aber in den 10 Minuten an etwas völlig anderes gedacht hast, wirst Du nicht direkt wieder an dem ursprünglichen Problem arbeitne können. Stattdessen wäre es vielleicht sinnvoll, darüber nachzudenken, warum die Compilation überhaupt 10 Minuten dauern muß

  5. Re: soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

    Autor: Nec 18.04.13 - 14:57

    Oder man kann auf Xing nach Leuten suchen, die sich damit auskennen. Oder bei Stackoverflow suchen. Ist aber alles, wie im gesagt, unproduktiv.

  6. Re: soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

    Autor: fehlermelder 18.04.13 - 15:05

    > Laut einer Modellrechnung des Eco hat ein 75-Jähriger rund acht Monate seines Lebens mit
    > dem Sichten und Löschen von E-Mails verbracht. Sechs Lebensjahre hat sich die Person
    > rechnerisch in sozialen Netzwerken wie Facebook aufgehalten.

    ist auch nicht schlecht. Entweder geht man hier davon aus, dass E-Mails seit 75 Jahren in gleichbleibender Anzahl verschickt werden,
    oder dass in XX Jahren die Leute E-Mails noch so nutzen, wei heute,
    oder die Altersgruppe der 75+ ist hier aktiver als ich je gedacht hätte ^^

  7. Re: soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

    Autor: Vogel22 18.04.13 - 15:25

    Schon lustig, angesichts der Tatsache, dass vorgestern / vorvorgestern in einer kurzen Nachricht auf der Internetpräsenz der WirtschaftsWoche eben das Gegenteil proklamiert wurde: Das Surfen zwischendurch solle die Arbeitsproduktivität steigern (weil Entspannung und so) - genauso wie Katzenbilder und Zimmerpflanzen :)

  8. Re: soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

    Autor: .02 Cents 18.04.13 - 15:29

    Sicher kein einfaches Mass - immerhin muss man ja stets berücksichtigen, das es gewisse Leerzeiten gibt u.ä.

    Eines der wichtigsten Konzepte dabei für mich ist Fragmentierung. Dazu zählen die ganzen Meetings genauso, wie Kollegen die der Meinung sind, es sei jederzeit OK wenn jemand an seinem Schreibtisch sitzt, denjenigen mit dem aktuellen Problem zu belasten, etc. Und natürlich zählen auch alle anderen Ablenkungen dazu, die im Artikel aufgezählt sind.

    Es gibt da recht gute Bücher zu dem Thema von Tom DeMarco - eines der Grundkonzepte ist da "Flow" - wenn man sich tatsächlich konzentriert auf eine Aufgabe fokussiert, dann ist das Produktivitätssteigernd, weil man dann wirklich "drin ist" in seiner Aufgabe. Ich mus aber sagen: Bei mir dauert es ca 10-15 min, bis ich wirklich voll in einer Aufgabe so drin bin, das ich so etwas wie Flow verspüre. Die meisten Unterbrechungen bringen einen aber wieder raus, und dann dauert es wieder so lange, um wieder richtig rein zu kommen.

    In meinem Grossraum Büro getriebenen Projektalltag habe ich aber im Schnitt 4 Meetings am Tag, daneben noch diverse Anrufe und sonstige kurzfristigen Probleme. Es ist eher selten, das ich überhaupt mal 30 Minuten am Stück nicht unterbrochen werde - meist nur, wenn ich vor 7:00 Uhr anfange, weil dann noch niemand lokal zu Hause ist. Mit den Outsourcing Kollegen in Indien ändert sich aber das auch zunehmend ... was ein weiteres Problem ist mit "moderner" Projektorganisation: Da werden dann Leute einfach als Resourcen in Projekten zusammengewürfelt - gerne auch mal mehrere unterschiedliche Projekte für einzelne Personen. Der Projektplan binhaltet ja eine Resourcen Planung, und wenn daraus ervorgeht, das Resource A nur 47,8 Prozent benötigt wird ...

    Also ich will das gar nicht bestreiten, das da viel verloren geht an Zeit mit Facebook und Co. Ich denke aber, das man mit vernünftigerer Arbeitsorganisation zumindest im Effektivitätsbereich so viel reinholen könnte ... aber das Resourcen Denken ist einfach im modernen HR Prozess viel zu zentral - eigentlich will ja kein Grossunternehmen wirklich gute Leute, sondern eben austauschbare Resourcen. Mittelmässigkeit ist da der König, weil Mittelmässigkeit ist Austauschbar. Ohne Austauschbarkeit fühlt sich der selber extrem austauschbare HRler bedroht ... aber ich schweife ab ... ;)

  9. Re: soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

    Autor: asic 18.04.13 - 15:30

    Ich denke auch, dass jemand der gerade im Workflow ist, sich nicht von solchen Dingen ablenken lässt.

    Die größten Einbrüche in der Produktivität sind m.M.n. immer noch Meetings - ja sie sind wichtig, aber wenn man am Tag drei davon hintereinander hat, kommt man erst nach dem Mittag zum richtigen Arbeiten.

  10. Re: soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

    Autor: Korashen 18.04.13 - 15:47

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stattdessen wäre es vielleicht sinnvoll, darüber nachzudenken, warum die
    > Compilation überhaupt 10 Minuten dauern muß

    Für solche Dinge bin ich nicht verantwortlich, dafür gibt es im Team andere Leute.
    Und nur dass wir uns nicht falsch verstehen: Ich hab da mal nachgefragt, warum das so lange dauert. Das werd ich jetzt nie wieder tun... if you know what I mean...

  11. Re: soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

    Autor: Nebukadneza 18.04.13 - 16:05

    Da geb ich asic recht, ich habe mal in einer Firma gearbeitet, die sich buchstäblich
    "tot-gemeetet" hat, für jeden noch so kleinen Mist ein Meeting - und zwar mit ALLEN,
    mir eingeschlossen, der Grund für das Meeting, ein Problem in der
    Lokalvermarktung hat mich aus der Sende und Empfangstechnik nicht betroffen,
    kein Bischen ging mich das was an, aber 3 Stunden im Meeting sitzen und Fresse
    halten, als ich gefragt habe wieso ich da dabei sein musste, bekam ich nur eine
    kurze Antwort "von oben": Meetings sind nunmal wichtig!

    Gut das ich da weg bin...

  12. Re: soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

    Autor: DJD 18.04.13 - 16:22

    Ich kenne die Problematik nur allzugut. Ich werde einfach permanent von der Arbeit abgelenkt, sei es die SMS meiner Freundin im halbstundentakt oder mein permanenten Schauen auf Newsseiten wie golem , ob es etwas neues gibt. jedes mal unterbricht es meine arbeit.
    sogesehen leidet bei mir dir produktivität sehr durch digitale ablenknung/infos/kommunikation.

  13. Re: soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

    Autor: theFiend 18.04.13 - 16:23

    Man muss ja letztlich nur ansehen von wem solche Studien erstellt werden.
    Hier geht es klar um die weitere "Produktivitätssteigerung" des ja ach so teuren Arbeiters.

    Dabei geht die Studie davon aus, das ein "normaler" Arbeitstag quasi immer produktiv wäre.

    Viel interessanter fände ich dagegen eine Studie, die aufzeigt wie unproduktiv die häufigen und nicht selten absolut überflüssigen Meetings im IT Bereich so sind. Nur werden die meistens vom Arbeitgeber veranlasst, und können schon per se nicht als unproduktiv gelten...

  14. Re: soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

    Autor: nicoledos 18.04.13 - 16:27

    du könntest aber auch ein Buch zur Hand nehmen und dich weiter bilden. Oder nebenbei was tolles mit PowerPoint fürs nächste meeting erarbeiten. oder dich der nächsten Aufgabe widmen. Oder ein, zwei Anrufe bei Kunden machen. Ja, nicht dein Job. Aber du könntest es.

    Ob das jetzt weniger Bournout verursacht als Facebook sei mal dahin gestellt.

  15. Re: soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

    Autor: mxcd 18.04.13 - 17:56

    +1

  16. Re: soso..mal wieder eine Milchmädchenrechnung "like music industry"

    Autor: Maxiklin 19.04.13 - 07:57

    Tut mir leid, aber die komplette Studie ist an Lächerlichkeit nicht überbietbar ;.)

    Niemand kann auch nur annähernd bewerten, wie produktiv/unproduktiv sich etwas auf paar Milliarden (!) Arbeitnehmer auf dieser Erde auswirkt. Wieviel Firmen auf der Erde gibt es überhaupt ? Weiß NIEMAND, wieviel Arbeitnehmer ebenfalls nicht und wer wie produktiv arbeitet, auch "ohne" Ablenkungen ebenfalls nichtmal ansatzweise.

    Und dann wissen wir ja alle, daß Besprechungen/Meetings etc. fast durch die Bank mit zu dem Unproduktivsten überhaupt gehören, wirklich wichtige Dinge passieren eher in den Pausen und Abends an der Theke,

    Und Dienstreisen sind meist noch unproduktiver. Statt mehr VIdeokonferenzen zu machen, reisen viele durch die Welt.

    Dazu kommt noch, daß ja nicht jeder Facebook oder andere soziale Netze dazu nutzt, um mit seiner Freundin zu flirten, sondern auch, um Geschäftskontakte in anderen Teilen der Welt zu pflegen oder neue zu knüpfen, also kann man selbst die FB-Nutzung an sich nicht per se als unproduktiv abtun.

    Warum so ein Machwerk wie diese Studie überhaupt Raum bekommt, hier oder anderswo genannt zu werden, entzieht sich meiner Kenntnis, aber finde sowas schlimm.

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