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Auch für viel Homeoffice braucht es erst einmal den Breitbandausbau...

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  1. Auch für viel Homeoffice braucht es erst einmal den Breitbandausbau...

    Autor: Snooozel 07.01.19 - 08:03

    Glaubt mir, es macht keinen Spaß mit 2MBit, und S4B/Teams mag das auch nicht besonders.
    Besonders problematisch dabei: der übertrieben gedrosselte Upload in Deutschland.

  2. Re: Auch für viel Homeoffice braucht es erst einmal den Breitbandausbau...

    Autor: CHU 07.01.19 - 08:06

    Du hast recht. Am besten gleich noch ein Gesetz, welches die Upload-Bandbreite auf mindestens 25% des Downloads setzt.

  3. Re: Auch für viel Homeoffice braucht es erst einmal den Breitbandausbau...

    Autor: Sharra 07.01.19 - 08:07

    Snooozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glaubt mir, es macht keinen Spaß mit 2MBit, und S4B/Teams mag das auch
    > nicht besonders.
    > Besonders problematisch dabei: der übertrieben gedrosselte Upload in
    > Deutschland.


    Der Großteil, die Homeoffice machen könnten, braucht weder eine dicke Leitung noch geringe Latenzen. Aber ja, genau das könnte durchaus ein Grund dafür sein, dass eine Firma dann sagt "geht nicht". Aber das muss dann eben regelmässig so sein, und nicht nut 1x im halben Jahr. Alternativ kann man den Kram dann ja auch per Stick oder Festplatte persönlich in die Firma bringen, wenn man fertig ist.
    Will sagen, viele Leute arbeiten nur mit Texten. Dafür brauchts keine Gigabit symmetrisch.

  4. Re: Auch für viel Homeoffice braucht es erst einmal den Breitbandausbau...

    Autor: M.P. 07.01.19 - 08:12

    Zum Teil sitzen bei unseren Meetings fast die Hälfte nur noch virtuell an Besprechungstisch.
    Video-Bildübertragung ist natürlich Luxus, aber das Sharen des Wand-Bildschirmes mit den Sitzungsdokumenten mit den Kollegen im Home-Office ist schon essentiell. Aber selbst das geht zur Not auch mit ADSL+ und 16/1...

  5. Re: Auch für viel Homeoffice braucht es erst einmal den Breitbandausbau...

    Autor: aPollO2k 07.01.19 - 08:33

    Also für alles was ich mache würde mir auch eine 16k DSL Leitung reichen und ich arbeite in der IT. Ich dürfte halt nicht mehr so verschwenderisch arbeiten "ach ich lade mir die vm mal lokal und probiere was aus" oder so. Aber das ist auch nicht unbedingt notwendig bei mir. Nur ein Luxus der Vectoring Leitung den ich mir manchmal gönne

  6. Re: Auch für viel Homeoffice braucht es erst einmal den Breitbandausbau...

    Autor: sedremier 07.01.19 - 08:52

    Ich wohne leider in einer Gegend in der die ISDN Abschaltung noch dafür sorgt, dass es nur noch Analog gibt...

    Glücklicherweise hat unser Zweckverband jetzt den Glasfaserausbau begonnen. Das sollte dann bis 2020 eigentlich was werden. Aber ohne eine Versorgungsverpflichtung mit Breitband ist ein Recht auf Homeoffice echt lächerlich theoretisch.

  7. Re: Auch für viel Homeoffice braucht es erst einmal den Breitbandausbau...

    Autor: PiranhA 07.01.19 - 09:00

    Zum einen gibt es viele Büroaufgaben, wie bspw. in der Verwaltung, wo keine großen Bandbreiten benötigt werden. Zum anderen haben laut Breitbandatlas bereits 83% der Haushalte Zugang zu 50 MBit oder mehr. Wenn ich per VPN auf große Daten zugreifen möchte, sind mehr zwar immer besser, aber ich kann auch einfach den Bildschirm streamen (Citrix).

  8. Re: Auch für viel Homeoffice braucht es erst einmal den Breitbandausbau...

    Autor: tzarchen 07.01.19 - 09:25

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Snooozel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Glaubt mir, es macht keinen Spaß mit 2MBit, und S4B/Teams mag das auch
    > > nicht besonders.
    > > Besonders problematisch dabei: der übertrieben gedrosselte Upload in
    > > Deutschland.
    >
    > Der Großteil, die Homeoffice machen könnten, braucht weder eine dicke
    > Leitung noch geringe Latenzen. Aber ja, genau das könnte durchaus ein Grund
    > dafür sein, dass eine Firma dann sagt "geht nicht". Aber das muss dann eben
    > regelmässig so sein, und nicht nut 1x im halben Jahr. Alternativ kann man
    > den Kram dann ja auch per Stick oder Festplatte persönlich in die Firma
    > bringen, wenn man fertig ist.
    > Will sagen, viele Leute arbeiten nur mit Texten. Dafür brauchts keine
    > Gigabit symmetrisch.

    Ja, man benötigt keine 100Mbit, aber mit den angesprochenen 2Mbit gehen weder Video Konferenz noch Bildschirmfreigabe (ausgehend) . Etwas mehr sollte es im Besten Fall schon sein.

  9. Re: Auch für viel Homeoffice braucht es erst einmal den Breitbandausbau...

    Autor: aLpenbog 07.01.19 - 09:35

    Snooozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glaubt mir, es macht keinen Spaß mit 2MBit, und S4B/Teams mag das auch
    > nicht besonders.
    > Besonders problematisch dabei: der übertrieben gedrosselte Upload in
    > Deutschland.

    Ist das denn gebunden an den Wohnsitz der Mitarbeiter? Bei uns war es z.B. genau anders herum. In der Firma mit 15 Leuten und 10/10 rumgekrebst, während ich Zuhause 50/10 hatte. Gottseidank hat sich das mittlerweile geändert aber zu Stoßzeiten konnte man in der Firma kaum arbeiten.

    Außerdem reden wir ja auch nicht von rein Homeoffice und kein Firmenstandort mehr. Zur Not wird eben Remote in der Firma gearbeitet und von dort hochgeladen, wenn wirklich viel hoch muss. Lässt sich ja heute auch alles leicht machen. Gibt es die Maschine eben nochmal virtuell dort oder man fährt die Tage, wo viel anliegt eben ins Büro.

    Das meiste erfordert aber wohl kaum dicke Leitungen. Sicher gibt es Gebiete, wo das ein Problem sein mag, im großen Ganzen ist das aber ein Problem von wenigen, was eben an der Stelle behoben werden muss.

  10. Re: Auch für viel Homeoffice braucht es erst einmal den Breitbandausbau...

    Autor: Michael H. 07.01.19 - 10:05

    aPollO2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also für alles was ich mache würde mir auch eine 16k DSL Leitung reichen
    > und ich arbeite in der IT. Ich dürfte halt nicht mehr so verschwenderisch
    > arbeiten "ach ich lade mir die vm mal lokal und probiere was aus" oder so.
    > Aber das ist auch nicht unbedingt notwendig bei mir. Nur ein Luxus der
    > Vectoring Leitung den ich mir manchmal gönne

    Reicht vielleicht aus, kostet aber auch nur unnötig Zeit...
    Spiel mal das Update ein... 4,9GB Update...
    16Mbit = 41Minuten Download
    200Mbit= 3 Minuten Download

    Verarbeitungszeit Update SSD = 3-4 Minuten für Update

    Ob ich jetzt 5-6 Minuten für ein Update beim Kunden benötige oder ne dreiviertel Stunde schlägt sich meines Erachtens schon enorm auf der Rechnung aus... und wenn ich vor Ort bin, muss auch jede unnötige Warteminute gezahlt werden... wenn ich das per Fernwartung mache... isses wumpe... da kann ich auch nen Kaffee trinken gehen oder nen anderen Kunden in der zwischenzeit machen..

    16.000 geht meines Erachtens nur, wenn ich alleiniger Benutzer der Leitung bin.... für ein vernünftiges Arbeiten, rechne ich pro Benutzer im Netzwerk gern mal 5-6000KBit an Bandbreite ein die zur Verfügung stehen sollte...

    Wenn sich ein 150 Mitarbeiterunternehmen eine 16.000er Leitung teilt... dann is das einfach ganz schnell schluss wenn jeder arbeitsplatz parallel nur knapp über 100KBit/s hat

    Bei 5-6000 biste halt auch bei 10 Mitarbeitern bei ner 50MBit Leitung... dafür gibts hier halt auch dann seltener Engpässe... bei 20 Mitarbeitern ist ne 100MBit auch nicht mehr so viel... vor allem wenn man bedenkt, heute Arbeiten von diesen 20 Mitarbeitern meistens auch 16-18 fast dauerhaft am PC...

  11. Re: Auch für viel Homeoffice braucht es erst einmal den Breitbandausbau...

    Autor: Snooozel 07.01.19 - 10:06

    > Ist das denn gebunden an den Wohnsitz der Mitarbeiter? Bei uns war es z.B.
    > genau anders herum. In der Firma mit 15 Leuten und 10/10 rumgekrebst,
    > während ich Zuhause 50/10 hatte. Gottseidank hat sich das mittlerweile
    > geändert aber zu Stoßzeiten konnte man in der Firma kaum arbeiten.

    Wir haben 20MBit up/down für die Internetanbindung für eine Firma mit 500 Mitarbeitern, die hälfte ca. Angestellte. VPN geht allerdings über die MPLS zum Konzern, die hat 10MBit.
    Das kann man zur Not aber sicher aufstocken, sofern der Konzern nicht weiter blockt, es liegt Glasfaser der Telekom.
    (und der Telekomtechniker lachte sich kaputt als er hörte das diese Glasfaserder Konzernpolitik wegen von 1GBit auf 10/20MBit gedrosselt wird)

    > Außerdem reden wir ja auch nicht von rein Homeoffice und kein
    > Firmenstandort mehr.

    Jein. Wenn mehr Homeoffice kommt wird natürlich wegen der Kosten die Bürofläche abgebaut.

    > Das meiste erfordert aber wohl kaum dicke Leitungen. Sicher gibt es
    > Gebiete, wo das ein Problem sein mag, im großen Ganzen ist das aber ein
    > Problem von wenigen, was eben an der Stelle behoben werden muss.

    Inzwischen hat sich dank S4B aber eingebürgert das viele Konferenzen damit gemacht werden, dabei oft mit Desktopsharing für Präsentationen, Videos, Videochats. Auch die Kollegen unter sich nutzen Desktopsharing viel um Dinge mal eben schnell zu zeigen. Das ist mit 2MBit Leuten in der Konferenz echt mühsam und problematisch. S4B bricht oft ab wenn es irgendwo hängt und kommt mit mangelhafter Bandbreite nicht wirklich gut klar.

    Man könnte entsprechend für Homeofficeuser eine VDI Infrastruktur aufbauen um Bandbreite zu sparen, aber da gibt es dann wieder andere Probleme.
    Und das alles ist eigentlich nur für Deutschland nötig. Mangelhafte Bandbreiten sind in den anderen Standorten eigentlich so gut wie gar nicht mehr relevant.

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