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Rechnen wir doch mal...

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  1. Rechnen wir doch mal...

    Autor: gaym0r 04.08.20 - 12:46

    "Der Firmenchef kassiert Millionen, Beschäftigte in der Qualitätssicherung bekommen den Mindestlohn"

    30 Mio für den Top-Manager
    9000 Mitarbeiter

    verzichtet der Top-Manager auf 2/3 seines Gehalts ergibt das 20 Mio Dollar, welche dann auf die 9000 Mitarbeiter verteilt werden. Das ergibt 2200 Dollar pro Jahr, brutto. Also 180 Dollar brutto im Monat. Ob denen damit geholfen wäre?

  2. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: Dai 04.08.20 - 13:08

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > verzichtet der Top-Manager auf 2/3 seines Gehalts ergibt das 20 Mio Dollar,
    > welche dann auf die 9000 Mitarbeiter verteilt werden. Das ergibt 2200
    > Dollar pro Jahr, brutto. Also 180 Dollar brutto im Monat. Ob denen damit
    > geholfen wäre?

    Damit könnten die Angestellten doch schonmal wenigstens in der eigenen Kantine essen :)

  3. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: Mr.Coolschrank 04.08.20 - 13:38

    Ganz grob mal Kalkuliert:
    Bei 40 Stunden Pro Woche*4 Wochen wären das 160 Stunden pro Monat.
    Der Mindestlohn liegt in den USA zwischen 10 und 15 Dollar (nur New York ist so hoch, Daten laut wikipedia), also wären 180 Dollar eine Steigerung von grob 10%, das wäre doch schon was.

  4. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: Emanuele F. 04.08.20 - 14:05

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Der Firmenchef kassiert Millionen, Beschäftigte in der Qualitätssicherung
    > bekommen den Mindestlohn"
    >
    > 30 Mio für den Top-Manager
    > 9000 Mitarbeiter
    >
    > verzichtet der Top-Manager auf 2/3 seines Gehalts ergibt das 20 Mio Dollar,
    > welche dann auf die 9000 Mitarbeiter verteilt werden. Das ergibt 2200
    > Dollar pro Jahr, brutto. Also 180 Dollar brutto im Monat. Ob denen damit
    > geholfen wäre?

    Ich halte das pro Mitarbeiter ehrlich gesagt für sehr viel, dafür dass nur ein Mensch auf einen Teil seines Gehalts verzichtet (und dann ja immer noch so 10 Mio. pro Jahr verdient). Gerade für Mitarbeiter, die für den Mindestlohn arbeiten, machen geschätzte 100 USD netto pro Monat mehr schon einen Unterschied: In den Urlaub fahren oder nicht!

  5. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: Sharra 04.08.20 - 14:19

    Kalifornien = 12$ Mindestlohn.
    Dafür kostet eine halbwegs brauchbare Hütte dort aber ab 850k$ aufwärts. Und dann hast du nichts tolles, sondern einfach nur der typische US-Holzbau.
    Nur um mal die Werte etwas in Relation zu setzen.

  6. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: gaym0r 04.08.20 - 14:24

    Mr.Coolschrank schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz grob mal Kalkuliert:
    > Bei 40 Stunden Pro Woche*4 Wochen wären das 160 Stunden pro Monat.
    > Der Mindestlohn liegt in den USA zwischen 10 und 15 Dollar (nur New York
    > ist so hoch, Daten laut wikipedia), also wären 180 Dollar eine Steigerung
    > von grob 10%, das wäre doch schon was.

    Eine Steigerung von 10% haben doch scheinbar einige erhalten und die anderen lagen darunter (was alles heißen kann... 9,5%?)

  7. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: jonasz 04.08.20 - 14:54

    Ich würde mich als Angestellter eher fragen, ob ich den richtigen Arbeitgeber mir bei Blizzard ausgesucht habe. Während man kritische Stimme aus dem Konzern entfernt, auf "woke" macht und bei der ersten Gelegenheit einen China-Kritiker aus allen Events und Turnieren ausschließt. Darüber hinaus ist die Zeile entweder ein rhetorisches Mittel der Übertreibung, zu behaupten ohne Beweise, dass sich Mitarbeiter nicht einmal das Essen sich leisten oder diese Leute müssen komplett verzweifelt sein. Wenn ich nämlich eine Ausbildung der Stufe 5 besitze (Bachelor, Ing. oder HF), dann gehe ich nicht für Mindestlohn arbeiten. Da würden ein Ami-Auswanderer selbst in den baltischen Staaten oder auf dem Balkan bessere Arbeitsbedingungen vorfinden.

  8. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: Randalmaker 04.08.20 - 15:17

    850k in GANZ Kalifornien für irgendeinen Holzbau? Das glaubst du hoffentlich selber nicht...oder wir 2 verstehen unter so einem "einfachen" Holzbau völlig verschiedene Dinge. ;)

  9. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: Randalmaker 04.08.20 - 15:20

    Wie borniert muss man eigentlich sein, um zu glauben, dass für einen Arbeitnehmer im MINDESTLOHN 180$ im Monat vernachlässigbar sind? Unfassbar, was für Scheuklappen manche aufhaben.

  10. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: Emanuele F. 04.08.20 - 16:52

    Randalmaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie borniert muss man eigentlich sein, um zu glauben, dass für einen
    > Arbeitnehmer im MINDESTLOHN 180$ im Monat vernachlässigbar sind? Unfassbar,
    > was für Scheuklappen manche aufhaben.

    +1

  11. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: 486dx4-160 04.08.20 - 18:56

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Der Firmenchef kassiert Millionen, Beschäftigte in der Qualitätssicherung
    > bekommen den Mindestlohn"
    >
    > 30 Mio für den Top-Manager
    > 9000 Mitarbeiter
    >
    > verzichtet der Top-Manager auf 2/3 seines Gehalts ergibt das 20 Mio Dollar,
    > welche dann auf die 9000 Mitarbeiter verteilt werden. Das ergibt 2200
    > Dollar pro Jahr, brutto. Also 180 Dollar brutto im Monat. Ob denen damit
    > geholfen wäre?

    Na klar! 2200 USD ist mehr als ein Monatsgehalt und mehr als die 10% Gehaltserhöhung, die irgendwie im Raum zu stehen scheint.
    So viel höher als bei uns ist in Kalifornien der Mindestlohn auch nicht, und Hartz4-Aufstocken geht nur bei uns.

    In den USA sind Gewerkschaften tendenziell stärker als bei uns. Können sich die Mitarbeiter nicht gewerkschaftlich organisieren? Oder werden die dann sofort gefeuert?

  12. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: Sportstudent 04.08.20 - 21:00

    Vielleicht mal nicht nur DEN einen Top Manager in die Rechnung einbeziehen, sondern alle, die viel zu überzogene Gehälter beziehen?

  13. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: Anonymer Nutzer 04.08.20 - 21:49

    Randalmaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 850k in GANZ Kalifornien für irgendeinen Holzbau? Das glaubst du
    > hoffentlich selber nicht...oder wir 2 verstehen unter so einem "einfachen"
    > Holzbau völlig verschiedene Dinge. ;)

    Acht mal drauf, dass die in Filmen immer so leicht durch Wände fliegen :)

  14. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: subjord 04.08.20 - 22:50

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gaym0r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ---
    > In den USA sind Gewerkschaften tendenziell stärker als bei uns. Können sich
    > die Mitarbeiter nicht gewerkschaftlich organisieren? Oder werden die dann
    > sofort gefeuert?


    Die sind stärker als bei uns?
    Eher anders herum. In Europa gibt es starke Gewerkschaften. In der USA werden die Leute gerne mal gefeuert, weil man plötzlich mit den Arbeitsergebnissen der Person nicht mehr zufrieden ist.
    Die USA hat ja anders als wir hier keine starken Arbeitsschutzgesetze.

  15. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: gaym0r 05.08.20 - 08:27

    Randalmaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie borniert muss man eigentlich sein, um zu glauben, dass für einen
    > Arbeitnehmer im MINDESTLOHN 180$ im Monat vernachlässigbar sind? Unfassbar,
    > was für Scheuklappen manche aufhaben.

    Bitte nicht DE und USA verwechseln. :)

  16. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: Randalmaker 05.08.20 - 10:11

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Randalmaker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie borniert muss man eigentlich sein, um zu glauben, dass für einen
    > > Arbeitnehmer im MINDESTLOHN 180$ im Monat vernachlässigbar sind?
    > Unfassbar,
    > > was für Scheuklappen manche aufhaben.
    >
    > Bitte nicht DE und USA verwechseln. :)

    Willst du also behaupten, ein Mindestlohn-Arbeiter in Kalifornien geht mit 3000+ nach Hause im Monat oder wie? Ansonsten spielen 180$ nämlich sehr wohl eine Rolle. Zumal die Einkommenssteuer in den USA deutlich niedriger ist als bei uns, da bleibt also auch ein größerer Teil am Ende übrig.

  17. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: gaym0r 05.08.20 - 13:51

    Randalmaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gaym0r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Randalmaker schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wie borniert muss man eigentlich sein, um zu glauben, dass für einen
    > > > Arbeitnehmer im MINDESTLOHN 180$ im Monat vernachlässigbar sind?
    > > Unfassbar,
    > > > was für Scheuklappen manche aufhaben.
    > >
    > > Bitte nicht DE und USA verwechseln. :)
    >
    > Willst du also behaupten, ein Mindestlohn-Arbeiter in Kalifornien geht mit
    > 3000+ nach Hause im Monat oder wie? Ansonsten spielen 180$ nämlich sehr
    > wohl eine Rolle. Zumal die Einkommenssteuer in den USA deutlich niedriger
    > ist als bei uns, da bleibt also auch ein größerer Teil am Ende übrig.

    Im Gegenteil: Ich will sagen, dass die 180$ brutto kaum eine Rolle spielen, auch wenn sie aktuell schon wenig verdienen. Die müssten noch wesentlich mehr verdienen meiner Meinung nach. Aber unabhängig vom Gehalt des Chefs.

  18. Re: Rechnen wir doch mal...

    Autor: eechauch 05.08.20 - 14:38

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gaym0r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Der Firmenchef kassiert Millionen, Beschäftigte in der
    > Qualitätssicherung
    > > bekommen den Mindestlohn"
    > >
    > > 30 Mio für den Top-Manager
    > > 9000 Mitarbeiter
    > >
    > > verzichtet der Top-Manager auf 2/3 seines Gehalts ergibt das 20 Mio
    > Dollar,
    > > welche dann auf die 9000 Mitarbeiter verteilt werden. Das ergibt 2200
    > > Dollar pro Jahr, brutto. Also 180 Dollar brutto im Monat. Ob denen damit
    > > geholfen wäre?
    >
    > In den USA sind Gewerkschaften tendenziell stärker als bei uns. Können sich
    > die Mitarbeiter nicht gewerkschaftlich organisieren? Oder werden die dann
    > sofort gefeuert?

    Das stimmt halt nur so halb. Ja, es gibt einige sehr starke Gewerkschaften in den USA (z.B. Polizei), gleichzeitig gibt es aber sehr wenige Branchen die überhaupt gewerkschaftlich organisiert sind. Denn einerseits haben Unions einen schlechten Ruf, den sie sich teilweise in der Vergangenheit durchaus verdient haben, der aber von den Unternehmen auch sehr erfolgreich aufrecht erhalten wird. Und andererseits ist Union-Busting sehr einfach, weil du ja Leute mehr oder weniger grundlos fristlos entlassen kannst. So was wie Arbeitnehmerrechte kennen die USA nicht wirklich.

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