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Gefährlich/lukrativ ist nur das Microglücksspiel

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  1. Gefährlich/lukrativ ist nur das Microglücksspiel

    Autor: tbone 16.08.17 - 17:37

    Spiele die einem zufälligen Mist mit einer geringen Chance auf schöne/wertvolle DLC für ein paar Euro verkaufen und klar Kinder und Menschen mit Glücksspielproblemen ansprechen sind im kommen. Das müsste eigentlich in jedem Spieletest klar ausgeweisen werden.

    Spiele wie Overwatch, CS, DOTA, das kommende Single-Player Mordor Spiel usw enthalten Mikroglückspiel, keine Mikrotransaktionen.

    Normale (kosmetische) Mikrotransaktionen, wo vorher genau klar ist, was man bekommt sind ja inziwschen (leider) gang und gebe und kaum noch wegzudenken.

  2. Re: Gefährlich/lukrativ ist nur das Microglücksspiel

    Autor: sofries 16.08.17 - 18:29

    Ich finde dass solche Spiele automatisch ab 18 sein sollten. Jeder Automatenbesitzer in Deutschland wird - zurecht - von allen Seiten überprüft und mit neuen regularien bombardiert, aber jedes Kleinkind kann im netto ne 20¤ iTunes Karte kaufen und zuhause Slot Maschine Simulator xy mit echtgeld spielen.

    Genauso auch bei nicht Pay to win spielen wie dota. Die Sammler können sich nicht mehr die seltenen Sets so kaufen sondern müssen Level kaufen um Truhen zu öffnen um dann eine Chance zu haben einen seltenen Gegenstand zu bekommen. Ständig sehe ich Leute mit 3-4 stelligen battle Pass Leveln was je nach Spielzeit und wiederverwertung von Leveln bis zu mehrere hundert Euro gekostet haben muss.

    Fifa ist noch schlimmer. Die jungen Spieler bezahlen 50¤-70¤ pro Jahr für das vollpreis Spiel und legen dann noch mindestens die gleiche Summe für fut Transaktionen rauf damit sie in dem Spiel Modus Wettbewerbsfähig sein können.

  3. Re: Gefährlich/lukrativ ist nur das Microglücksspiel

    Autor: ElMario 16.08.17 - 21:22

    > Fifa ist noch schlimmer. Die jungen Spieler bezahlen 50¤-70¤ pro Jahr für
    > das vollpreis Spiel und legen dann noch mindestens die gleiche Summe für
    > fut Transaktionen rauf damit sie in dem Spiel Modus Wettbewerbsfähig sein
    > können.

    Willkommen in der schönen, neuen Welt...in der Zukunft.

  4. Re: Gefährlich/lukrativ ist nur das Microglücksspiel

    Autor: Hotohori 16.08.17 - 21:50

    ElMario schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Fifa ist noch schlimmer. Die jungen Spieler bezahlen 50¤-70¤ pro Jahr
    > für
    > > das vollpreis Spiel und legen dann noch mindestens die gleiche Summe für
    > > fut Transaktionen rauf damit sie in dem Spiel Modus Wettbewerbsfähig
    > sein
    > > können.
    >
    > Willkommen in der schönen, neuen Welt...in der Zukunft.

    Und unser Jugendschutz sieht einfach zu. Da sieht man wie gut unser Jugendschutz bei Spielen ist... war die USK nicht vorher schon ein Witz, ist es durch die Tatsache noch mehr.

    Extrem viele Spiele (auch gerade im Free2Play Bereich mit P2W etc.) finanzieren sich dadurch, das die Schwäche von Menschen ausgenutzt wird, die nicht mit Geld umgehen können, dazu muss es nicht mal Glücksspiel direkt sein. Es wird bewusst darauf gesetzt das die Leute denken "ach, ist ja nur 1 Euro" und dabei vergessen wie viel dutzend mal sie das davor schon gesagt haben.

    Auf die Art Geld zu verdienen gehört generell verboten. Das da der Verbraucherschutz nicht darauf reagiert finde ich auch interessant. Bei Videospielen scheint man wohl mit nahezu allem durch zu kommen. Da sieht man mal wie wenig ernst Videospiele 2017 noch immer genommen werden.

  5. Re: Gefährlich/lukrativ ist nur das Microglücksspiel

    Autor: Libertybell 16.08.17 - 23:46

    Bin ehrlich gesagt auch extremst überrascht das bereits seit Jahren keine Lobbygruppe oder die Regierung das Thema anspricht. Nicht das ich generell für Markteingriffe wäre, wir haben in Deutschland schon mehr als genug sozialistischen Unfug. In vielen Spielen wird jedoch inzwischen schlicht und ergreifend Glücksspiel an Minderjährige verkauft. Als Gewinn fällt zwar kein Geld an, sondern eben "nur" ein sehr seltenes item oder hoher Multiplikator. Der emotionale Wert für die Person dürfte jedoch der von Geld gleichkommen. Folge sind Suchtgefahr und andere Effekte um an Geld zu kommen.

    Eine generelle fsk 18 Freigabe halte ich für unnötig. Jedoch sollte es nur volljährigen möglich sein entsprechende Bereiche des Spiels zu nutzen. Die Kontrolle muss durch das Bezahlsystem stattfinden. Denn Glücksspiel an Minderjährige verkaufen geht selbst mir zu weit. Halte ich für unethisch. Der Begriff "Microglücksspiel" gefällt mir übrigens, beschreibt er Ursache und Problem doch sehr gut.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.08.17 23:50 durch Libertybell.

  6. Re: Gefährlich/lukrativ ist nur das Microglücksspiel

    Autor: Anonymer Nutzer 17.08.17 - 04:27

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde dass solche Spiele automatisch ab 18 sein sollten. Jeder
    > Automatenbesitzer in Deutschland wird - zurecht - von allen Seiten
    > überprüft und mit neuen regularien bombardiert, aber jedes Kleinkind kann
    > im netto ne 20¤ iTunes Karte kaufen und zuhause Slot Maschine Simulator xy
    > mit echtgeld spielen.
    Liegt einfach daran das diese slot spiele u.s.w. keine Glücksspiele im rechtlichen sinn sind.

    >
    > Genauso auch bei nicht Pay to win spielen wie dota. Die Sammler können sich
    > nicht mehr die seltenen Sets so kaufen sondern müssen Level kaufen um
    > Truhen zu öffnen um dann eine Chance zu haben einen seltenen Gegenstand zu
    > bekommen. Ständig sehe ich Leute mit 3-4 stelligen battle Pass Leveln was
    > je nach Spielzeit und wiederverwertung von Leveln bis zu mehrere hundert
    > Euro gekostet haben muss.
    >
    > Fifa ist noch schlimmer. Die jungen Spieler bezahlen 50¤-70¤ pro Jahr für
    > das vollpreis Spiel und legen dann noch mindestens die gleiche Summe für
    > fut Transaktionen rauf damit sie in dem Spiel Modus Wettbewerbsfähig sein
    > können.
    Sollte im Aufgabenbereich der eltern liegen dem Sprössling beizubringen wie man mir geld umgeht. Oder?

  7. Re: Gefährlich/lukrativ ist nur das Microglücksspiel

    Autor: robinx999 17.08.17 - 07:29

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde dass solche Spiele automatisch ab 18 sein sollten. Jeder
    > Automatenbesitzer in Deutschland wird - zurecht - von allen Seiten
    > überprüft und mit neuen regularien bombardiert, aber jedes Kleinkind kann
    > im netto ne 20¤ iTunes Karte kaufen und zuhause Slot Maschine Simulator xy
    > mit echtgeld spielen.
    >
    Vor Jahren habe ich zumindest mal in einer Pommesbude eine Slotmachine gesehen, wo dran stand. "Keine Geldauszahlung, ab 16 Jahren"
    Also gerade bei Glücksspiel kommt es vermutlich auch stark drauf an ob Geld ausgezahlt wird

  8. Re: Gefährlich/lukrativ ist nur das Microglücksspiel

    Autor: Test_The_Rest 17.08.17 - 08:18

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sollte im Aufgabenbereich der eltern liegen dem Sprössling beizubringen wie
    > man mir geld umgeht. Oder?

    Um Gottes Willen, das darfst Du doch nicht offen sagen!
    Eigenverantwortung? Satan weiche!

  9. Re: Gefährlich/lukrativ ist nur das Microglücksspiel

    Autor: sodom1234 17.08.17 - 08:35

    Insgesamt sollten diese Lootboxen in D-Land einfach verboten werden.

    Glücksspiel ist in D-Land eigentlich grundsätzlich nur > 18jahre erlaubt.
    Die Gewinnchancen müssen deutlich kenntlich zugänglich gemacht werden und man muss beweisen das die Angaben stimmen.
    Automaten dürfen nicht zulassen, das Spieler in einer gewissen Zeit mehr als x Euro verlieren können.
    Casinos sind verpflichtet Spielsüchtige nicht spielen zu lassen.

    usw. usw.

    PS: Schon klar das Casinos ihren Verpflichtungen nicht nachkommen und Automaten einfach via "Risiko"-taste das Gesetzt aus hebeln.

  10. Re: Gefährlich/lukrativ ist nur das Microglücksspiel

    Autor: Anonymer Nutzer 17.08.17 - 11:11

    sodom1234 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Insgesamt sollten diese Lootboxen in D-Land einfach verboten werden.
    >
    > Glücksspiel ist in D-Land eigentlich grundsätzlich nur > 18jahre erlaubt.
    > Die Gewinnchancen müssen deutlich kenntlich zugänglich gemacht werden und
    > man muss beweisen das die Angaben stimmen.
    > Automaten dürfen nicht zulassen, das Spieler in einer gewissen Zeit mehr
    > als x Euro verlieren können.
    > Casinos sind verpflichtet Spielsüchtige nicht spielen zu lassen.
    >
    > usw. usw.
    >
    > PS: Schon klar das Casinos ihren Verpflichtungen nicht nachkommen und
    > Automaten einfach via "Risiko"-taste das Gesetzt aus hebeln.

    Wie gesagt, im rechtlichen sinn handelt es sich nicht um Glücksspiel. Entsprechend kannst du auch nicht diese Maßstäbe ansetzen.

  11. Re: Gefährlich/lukrativ ist nur das Microglücksspiel

    Autor: Hotohori 17.08.17 - 12:24

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie gesagt, im rechtlichen sinn handelt es sich nicht um Glücksspiel.
    > Entsprechend kannst du auch nicht diese Maßstäbe ansetzen.

    Aha, und deswegen sollen wir das Problem ignorieren? Es interessiert hier nicht ob es rechtlich anders gehandhabt wird sondern ob es praktisch etwas anderes ist und das ist es nur bedingt. Entsprechend sollte es auch rechtlich gleich oder sehr ähnlich behandelt werden und nicht als Ausrede gelten es nicht vergleichen zu können.

  12. Re: Gefährlich/lukrativ ist nur das Microglücksspiel

    Autor: Anonymer Nutzer 17.08.17 - 14:06

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prinzeumel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie gesagt, im rechtlichen sinn handelt es sich nicht um Glücksspiel.
    > > Entsprechend kannst du auch nicht diese Maßstäbe ansetzen.
    >
    > Aha, und deswegen sollen wir das Problem ignorieren? Es interessiert hier
    > nicht ob es rechtlich anders gehandhabt wird sondern ob es praktisch etwas
    > anderes ist und das ist es nur bedingt. Entsprechend sollte es auch
    > rechtlich gleich oder sehr ähnlich behandelt werden und nicht als Ausrede
    > gelten es nicht vergleichen zu können.
    Dann wende dich bitte an einen politiker deines vertrauens und bespreche mit ihm das Problem und schau ob er sich dafür begeistern lässt da politisch druck aufzubauen um gesetze zu ändern.
    Bis dahin lebe mit der Situation, übe Selbstbeherrschung und bring ggf. deinem Nachwuchs den richtigen umgang mit solchen spielen bei.

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