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Im Nachhinein war es zu teuer.

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  1. Im Nachhinein war es zu teuer.

    Autor: Anonymer Nutzer 19.07.12 - 15:06

    Keine Erfahrung ist negativ solange sie eine Erfahrung ist. Die GA ist aber recht teuer und die Ausbildung die man dort hat ist zwar stark auf Spiele fokusiert(eigentlich nur) aber man kann sich das auch selbst beibringen, bzw. hat teilweise bessere Chancen wenn man richtig Informatik studiert.

    Bei den Artists, keine Ahnung da kommt es wohl viel mehr drauf an wieviel Zeit man persoenlich reinsteckt. Da gibt die GA einem zwar einen festen Rahmen an aber den koennte man sich auch selbst bauen.

    Wer in die Spielebranche will, kann gerne zur GA gehen, kann sich aber auch selbst hinsetzen und schauen dass er/sie fokussiert eine deutlich guenstigere Ausbildung macht und sich dort dann Schwerpunkte setzt.

    Die GA ist keine Jobgarantie.

  2. Re: Im Nachhinein war es zu teuer.

    Autor: Xalcon 20.07.12 - 09:20

    Ich spiele schon einiger Zeit mit dem Gedanken, dort meine "Ausbildung" zu machen und dein Beitrag bestätigt genau das, was ich mir schon seit einiger Zeit gedacht habe. Leider gibt es eine Sache, die man sich selbst nicht so leicht (was nicht heißt, das es nicht geht) beibringen kann: Best Practise!

    Ich habe nun schon viele kleine Programme und Spiele geschrieben und jedes mal eine andere Art und Weise gewählt, wie ich etwas implementiere... und jedes mal frage ich mich, ob das nun so sinnvoll war, wie ich es gemacht habe.

    Aber vieleicht stolpert hier ja jemand rein, der ein paar Tipps zu diesem Thema hat ;)

  3. Re: Im Nachhinein war es zu teuer.

    Autor: Anonymer Nutzer 20.07.12 - 09:46

    Fuer Best Practise gibts genug Buecher online. Und eine normale Ausbildung zum Informatiker oder ein Informatikstudium bringt einem das auch bei nur guenstiger.

    Bzw. lernst du an der GA kein Best Practise. Da gehts im ersten jahr ueberhaupt um die Anfaenge der Programmierung.

  4. Re: Im Nachhinein war es zu teuer.

    Autor: SvenLiebe 21.07.12 - 14:40

    Eine Jobgarantie ist sowas nie. Die GA bietet allerdings dennoch Vorteile, die man beim Selbststudium nicht hat. Einerseits sind da die Semesterprojekte die man im Team bastelt, jedes Semester eins. Dort kann man gut die Teamarbeit erlernen, die einem beim Selbststudium Zuhause fehlen würde. Andererseits hat man somit 4 Projekte für sein Portfolio und eine solches Portfolio zu haben ist schon für einen Job in der Spieleindustrie wichtig, natürlich kommen Spiele welche auch auf dem Markt gelandet sind besser an aber ich denke diese 4 GA Projekte sind besser als nichts oder etwas was man alleine Zuhause gebaut hat. Ausserdem werden diese Projekte ja auch auf Messen und Veranstaltungen gezeigt und so kann man auch schonmal seinen Namen auf den Markt bringen.

    Wenn man sich sachen selbst beibringt läuft man auch Gefahr bestimmte Sachen "falsch" zu lernen, das sollte bei der GA eher nicht der Fall sein. Ist zwar nur ein kleiner Punkt, sollte aber genannt werden. Manche Menschen lernen auch besser, wenn andere Leute ihnen was beibringen, als wenn sie selbst lernen, für diese ist die GA auf jedenfall besser, muss man aber selbst wissen welche Lernmethoden für einen am besten sind.

    Dass ein normales Informatikstudium für Programmierer besser ist zweifle ich ein wenig an. Zuerersteinmal ist dieses sehr trocken, langweilig und sehr theoretisch gehalten (weswegen mehrere meine Freunde das abgebrochen haben) und weiterhelfen in der Spielebranche tut es warscheinlich weniger. Leute von der GA brauchen sicherlich weniger Einarbeitung um mit ihrem Job anfangen zu können als Leute mit einem Informatikstudium, aber das hängt wohl davon ab wieviel man sich neben dem Studium in Eigenarbeit beigebracht hat. Ein Informatikstudium wäre allerdings ideal um diesen eher unschönen leeren Fleck im Lebenslauf zu vermeiden den man hätte, wenn man sich zum Beispiel über 1-2 Jahre die Spieleprogrammierung selbst beigebracht hätte ohne was nebenbei zu machen.

    Im Endeffekt, ja: eine Jobgarantie ist die GA sicherlich, aber ich denke sie bietet dennoch gute Chancen, welche man aber halt auch ergreifen muss. Das habe ich sogar schon von einem Dozenten der GA gehört: Leute die nur dahingehen, zuhören, nie auffallen und halt gerade so bestehen, für die ist das Geld eindeutig verschwendet, aber Leute welche die Chancen nutzen, die die GA einem gibt, die profitieren sicher von der Ausbildung. Denn das Diplom was man am Ende bekommt ist gerade mal soviel Wert wie das Papier auf dem es steht, die Erfahrung, Kontakte und Chancen jedoch sind Gold wert... wenn man sie umsetzen kann.

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