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Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

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  1. Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

    Autor: Treadmill 14.10.10 - 16:51

    Bei den sogenannten seriösen Dokumentationen wird ja auch oft nur eine Schlachtszene an die andere gereiht, bzw. mehr erfunden als Fakten da sind ;)

  2. Re: Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

    Autor: irata_ 14.10.10 - 16:55

    Treadmill schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei den sogenannten seriösen Dokumentationen wird ja auch oft nur eine
    > Schlachtszene an die andere gereiht, bzw. mehr erfunden als Fakten da sind
    > ;)

    Dabei ist die Realität (aufblasbare Panzer???) wesentlich skurriler als Fiktion :-P

  3. Re: Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

    Autor: borstel 14.10.10 - 16:56

    verwechsele aber nicht das ziehen von Schlüssen aus bekannten Fakten mit dem erfinden von Fakten ... dass man bei einem späteren Wissensstand eventuell zu einer anderen Sichtweise der Dinge kommen, ist natürlich klar ...

  4. Re: Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

    Autor: irata_ 14.10.10 - 17:14

    borstel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... dass man bei einem späteren Wissensstand
    > eventuell zu einer anderen Sichtweise der Dinge kommen, ist natürlich klar
    > ...

    Und das ist das Problem, dass ich mit vielen Dokus habe.
    Da wird oft eine moderne Sichtweise darüber gestülpt, und unterschlagen, dass es zu der Zeit (oder in dem Land!) möglicherweise ganz andere Werte gegeben hat.
    Dazu noch mit dramatischer Musik unterlegt, das grenzt schon an Manipulation/Suggestion.

    Von Synchronfassungen will ich gar nicht anfangen, da erzählt jemand etwas scherzhaft und der Sprecher redet trocken monoton darüber - wenn man nicht aufpasst, könnte man das zu ernst nehmen.
    :-P

  5. Re: Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

    Autor: Treadmill 14.10.10 - 17:46

    Hehe, ja, in WWII gab es ja oft Attrappen, damit das falsche Ziel bombardiert wurde, etc ;)

  6. Re: Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

    Autor: Treadmill 14.10.10 - 17:48

    Naja, über manche historische Personen ist so gut wie nichts bekannt und dann wird das eben mal ausgeschmückt mit Darstellern, historisch korrekt ist sowas ja dann auch nicht.

  7. Re: Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

    Autor: hjfgdp 14.10.10 - 17:50

    Mir sind irgendwelche Dokus vom ZDF oder sonstwem (würde ich jetzt mein Fernseher noch nutzen, dann könnte ich u.U. noch ein paar konkrete Sender nennen) lieber, als irgend eine spinnerte Erfindung welche sich den Deckmantel "Dokumentation" lediglich aufzieht und eigentlich auch nur ein weit verrückteres Manipulationswerk ist, als ein bisschen schlecht untermalte Musik und dramatische Stimme.

  8. Re: Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

    Autor: Lalaaa 14.10.10 - 17:51

    irata_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dazu noch mit dramatischer Musik unterlegt, das grenzt schon an
    > Manipulation/Suggestion.

    Das ist Manipulation! Beim Thema 3.Reich besteht die Ironie darin, daß die Dokumacher sich im Grunde der rhetorischen Kniffe bedienen, die sie bei den Nazis gleichzeitig kritisieren.

  9. Re: Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

    Autor: _irata 14.10.10 - 20:04

    Lalaaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist Manipulation!

    So direkt wollte ich das nicht sagen, sonst wird der Thread am Ende gelöscht ;-)

  10. Re: Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

    Autor: _irata 14.10.10 - 20:12

    hjfgdp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eine spinnerte Erfindung

    Du meinst wohl "History" Channel und Konsorten,
    wo alles angeblich irgendwie von Nostradamus vorher gesagt wurde?

    Manche "ernsthaften" Dokus fallen aber auch beinahe schon in die Kategorie Propaganda.

    Weiß immer noch nicht genau, was da dran ist, dass die Deutschen (und die Japaner!) angeblich schon fleißig an der Atombombe gebastelt haben?
    Wäre natürlich die perfekte Rechtfertigung für die USA.
    Andererseits wundert es mich aber stark, warum diese "Fakten" in all den Jahrzehnten nie erwähnt wurden, erst seit ein paar Jahren ist davon die Rede.
    Vieles wurde zwar jahrzehntelang vertuscht, aber DAS wäre wohl das erste gewesen, was die USA lauthals verkündet hätten?

  11. Re: Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

    Autor: Hmmmmmm 14.10.10 - 20:36

    Hatten die Alliierten nicht beispielsweise vor der Invasion in der Normandie nicht auch mit Unmengen an Attrappen Aktivitäten weiter nordöstlich vorgetäuscht um eher Calais als Ziel erscheinen zu lassen?

  12. Re: Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

    Autor: Muahahar 14.10.10 - 21:15

    Das einzige woran ich mich da immer erinnere sind eigentlich nur zwei Dinge:

    Zum einen hatte man auf alliierter Seite natürlich die Befürchtung das Nazi-Deutschland diese Waffe tatsächlich entwickeln würde. Das war doch selbst zu Beginn des Manhattan-Projekt nicht mit Sicherheit klar das dies wirklich ein machbares Ziel ist. Die Möglichkeit bestand aber, also setzte man in den USA selbst alles daran hier Ergebnisse zu erzielen, bevor dies eventuell den Achsenmächten gelingt. Wieso glaubte man aber das Deutschland daran arbeiten würde? Naja, die Entdeckung der Kernspaltung wurde 1938 in Berlin vom deutschen Forscher Otto Hahn gemacht. Ist da ja nicht weit her geholt anzunehmen das die Deutschen da ein wenig Know-How haben dürften...

    Zum anderen wurden als sich die Niederlage Deutschlands in Europa abzeichnete versucht alles mögliche nützliche nach Japan zu schaffen. Dies ging von zerlegten Flugzeugen(ME) und Prototypen über technische Unterlagen und Blaupausen über Personen(Wissenschaftler/Ingenieure) bis hin zu Rohstoffen. Am bekanntesten ist hier wohl U 234, ein deutsches U-Boot welches neben haufen anderem Zeug auch eine halbe Tonne Uranoxid für die japanischen Bemühungen im Bereich der Kernforschung(die hatten schon ein Atomkraftwerk fast fertig und forschten auch an der Bombe). Das U-Boot erreichte aber während seiner Fahrt die Nachricht von der deutschen Kapitulation. Paar Japaner an Bord begingen daraufhin Selbstmord und das Boot ergab sich den USA vor deren Küste. Darum gibt es auch noch einige Gerüchte. Wieso ergaben sie sich z.B. den USA und fuhren nicht Richtung Heimat zu den Briten? Die Amis wussten nun was drin war und blockten die Funkbefehle der Briten ab, neues Ziel USA :P Des weiteren war das Zeug wohl von recht guter Qualität, da hat man ein knappes halbes Kilo bombenfähiges Uran daraus gewonnen, so erreichtes es ironischer weise doch noch das Ursprungsziel Japan...

  13. Re: Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

    Autor: hjfgdp 14.10.10 - 21:53

    > Du meinst wohl "History" Channel und Konsorten,
    > wo alles angeblich irgendwie von Nostradamus vorher gesagt wurde?

    Absolut, aber das ist nur die harmlose Sperrspitze von dem was man sonst noch so als Dokumentation untergejubelt bekommt.

  14. Re: Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

    Autor: Treadmill 14.10.10 - 22:12

    Keine Ahnung, weiss nur, dass sie es gerne mit Flugzeugen so gemacht haben. Also ein Titel wie z.B. R.U.S.E. ist dann auch gar nicht mal so weit weg von der Realität :D

    Täuschung und Finten sind eben schon immer ein Bestandteil von kriegerischen Auseinandersetzungen gewesen.

  15. Re: Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

    Autor: hjfgdp 14.10.10 - 22:16

    R.U.S.E. trägt sogar etwas Geschichte mit sich, ist also gar nicht mal so uninformativ auch wenn viele der Schlachten durch die eigene Nachstellung ein verzerrtes Bild erlangen.

  16. Re: Bei Dokus auch oft nicht differenziert genug

    Autor: Trollversteher 15.10.10 - 09:20

    >Bei den sogenannten seriösen Dokumentationen wird ja auch oft nur eine Schlachtszene an die andere gereiht, bzw. mehr erfunden als Fakten da sind ;)

    Naja, das hängt schon stark von Sender und Herkunftsland ab... Bei den Dokus auf den privaten/PayTV Sendern (die häufig aus den USA stammen oder zumindest den amerikanischen Doku-Stil als vorbild haben) trifft das sicher zu - imho eines der Argumente für den Erhalt der ÖRs...

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