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Turbokapitalismus

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  1. Turbokapitalismus

    Autor: Itchy 20.03.18 - 10:41

    Ich kann also eine Firma kaufen und dann Teile oder sogar den ganzen Kaufpreis der Firma als Schulden bei mir eintragen lassen?

    Großartig.

  2. Re: Turbokapitalismus

    Autor: derdiedas 20.03.18 - 10:51

    Nennt man schlichtweg Betrug!

    Denn die Firma hat ja keinen Gegenwert für diese Summe bekommen.

    Ist in etwa so wie ich kaufe Deine Arbeitskraft und ziehe diese Summe von Deinem Arbeitslohn ab.

    Gruß DDD

  3. Re: Turbokapitalismus

    Autor: mucpower 20.03.18 - 10:54

    Nennt sich Heuschrecken Spekulanten, so wie es hier mit Karstadt & Co. passiert ist. Eine Firma quasi nur mit leeren Versprechungen erwerben und mit Verschuldungen bezahlen abzüglich privatisierter Gewinne.

  4. Re: Turbokapitalismus

    Autor: schap23 20.03.18 - 10:58

    Das Verfahren setzt aber voraus, daß mir der Bewertung der Firma schon vorher was nicht gestimmt hat.

    Wenn jemand einem Kredithai zum Opfer fällt, liegt es in der Regel auch daran, daß er vorher bei den regulären Banken schlechte Karten hatte.

  5. Re: Turbokapitalismus

    Autor: nurmalsoamrande 20.03.18 - 11:22

    Itchy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann also eine Firma kaufen und dann Teile oder sogar den ganzen
    > Kaufpreis der Firma als Schulden bei mir eintragen lassen?
    >
    > Großartig.

    Du hast das nicht ganz korrekt verstanden. Toys r us ist Tochterunternehmen des Finanzinvestors. Im Rahmen der Firmenübernahme hat der Investor einen Konzerninternen Kapitaltransfer getätigt, in diesem Falle die Schulden.

    das ist sogar nichts sonderlich ungewöhnliches, dass es in einer Konzernstruktur Firmen gibt, die nur Schulden produzieren. Z.B. die eigene IT oder die eigene Gebäudeverwaltung. Die Kosten Geld, bringen aber keine Einnahmen.

    Die Verluste dieser Unternehmen werden durch die anderen Tochterfirmen im Konzern ausgeglichen.

    Was der Investor hier gemacht hat, ist dass er Toys r us den Fehlbetrag ausgleichen muss, denn die Mutter beim Kauf von Toys r us erwirtschaftet hat.

    Das hat erstmal nichts mit Turbokapitalismus zu tun. Wenn du eine Ehefrau hast die Hausfrau ist und du überweist ihr jeden Monat 500¤ Haushaltsgeld, dann machst du nichts anderes, du gleichst die Fehlbeträge des anderen "Unternehmesteils" aus...

  6. Re: Turbokapitalismus

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 20.03.18 - 11:52

    nurmalsoamrande schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hat erstmal nichts mit Turbokapitalismus zu tun. Wenn du eine Ehefrau
    > hast die Hausfrau ist und du überweist ihr jeden Monat 500¤ Haushaltsgeld,
    > dann machst du nichts anderes, du gleichst die Fehlbeträge des anderen
    > "Unternehmesteils" aus...

    Um bei deinem Beispiel zu bleiben, das stimmt mM. nicht mit dem Arrtikel überein. Eher: deine Ehefrau hat dich Geld gekostet, daher forderst du jeden Monat 500¤ von ihr ein.

  7. Re: Turbokapitalismus

    Autor: nurmalsoamrande 20.03.18 - 12:44

    Naja, im Falle eines Finanzinvestors ist es tatsächlich so, dass du als Ehemann dir ein neues Auto gekauft hast und deine Ehefrau dir das monatlich beiseite gelegte geben soll...

    trotz allem, das ist noch kein Turbokapitalismus.

    -Turbokapitalismus sind sowas wie Leergeschäfte (Du leihst dir etwas, verkaufst es, und bevor du es zurück geben musst, kaufst du es neu in der Hoffnung, dass es beim Neukauf weniger kostet als wie du es verkauft hast).
    -Du wirst Großaktionär, zwingst die Geschäftsführung Kredite bis unter das Dach aufzunehmen und mit den Krediten dir Dividende auszuschütten
    - Du kaufst eine Firma auf, weidest sie aus, Verkaufst ihre Filetstücke, den Rest wirfst du in die Mülltonne.

    Was hier passiert ist, ist dass Toys r us "nur" seinen eigenen Kauf bei der Mutter bezahlen muss. Das ist zwar unschön, aber noch weit entfernt vom Turbokapitalismus, das gehört noch zum Bereich "Firmenintern-Geld-hin-und-her-schieben"...

  8. Re: Turbokapitalismus

    Autor: powa 20.03.18 - 12:57

    nurmalsoamrande schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, im Falle eines Finanzinvestors ist es tatsächlich so, dass du als
    > Ehemann dir ein neues Auto gekauft hast und deine Ehefrau dir das monatlich
    > beiseite gelegte geben soll...
    >
    > trotz allem, das ist noch kein Turbokapitalismus.
    >
    > -Turbokapitalismus sind sowas wie Leergeschäfte (Du leihst dir etwas,
    > verkaufst es, und bevor du es zurück geben musst, kaufst du es neu in der
    > Hoffnung, dass es beim Neukauf weniger kostet als wie du es verkauft
    > hast).
    > -Du wirst Großaktionär, zwingst die Geschäftsführung Kredite bis unter das
    > Dach aufzunehmen und mit den Krediten dir Dividende auszuschütten
    > - Du kaufst eine Firma auf, weidest sie aus, Verkaufst ihre Filetstücke,
    > den Rest wirfst du in die Mülltonne.
    >
    > Was hier passiert ist, ist dass Toys r us "nur" seinen eigenen Kauf bei der
    > Mutter bezahlen muss. Das ist zwar unschön, aber noch weit entfernt vom
    > Turbokapitalismus, das gehört noch zum Bereich
    > "Firmenintern-Geld-hin-und-her-schieben"...

    Hier schreibt ein wahrer Kenner. Keine Ahnung von Wirtschaft und Kapitalmarkt aber eine Meinung hat er trotzdem.

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