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  5. › Spielzeug: Lego forscht bisher…

Wo ist das Problem?

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  1. Wo ist das Problem?

    Autor: Dwalinn 14.06.19 - 11:03

    Lego hält ewig und 3 Tage und ist dazu noch so gefragt das man es problemlos verschenken oder gar verkaufen kann.
    Im recycling ist das sicher auch gern gesehen da man nicht erst verschiedenes Plastik voneinander trennen muss.

    Muss man wirklich für jeden Müll (oder eben nicht Müll) auf Plastik verzichten? Die Einweg-Plastiktüte ist rund 3 mal besser als die Einweg-Papiertüte für die Umwelt, nur eben nicht wenn man seinen Müll in den Wald wirft.
    Idealerweise nutz man Mehrweg-Tüten und da halten die Plastikvariant oft länger als die tollen Jute- oder Baumwolltaschen. Das Spiel kann man so auch ewig fortführen, was sich ändern muss ist eher das recycling Verfahren

  2. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: rapunzel666 14.06.19 - 11:15

    Wenns irgendwann kaputt geht, kann man neue Teile verkaufen.
    So haltbar wie die Dinger jetzt sind, könnte ich wohl meine bald 30 Jahre nicht mehr genutzten Bausteine in die Spülmaschine packen, und die wären ganz normal spielbar.
    Ohne jetzt selber Kinder zu haben: Ich würde annehmen, dass Lego doch sehr gut wiederverkaufbar ist, eben auch durch die Waschbarkeit - vorausgesetzt die Kinder wollen nicht immer nur das neueste.

  3. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Herr Unterfahren 14.06.19 - 11:19

    Das Problem ist wohl die Versorgungssicherheit.

    Für nachwachsende Rohstoffe könnte Lego auf Lieferanten aus jeder Region der Welt zugreifen - solange die entsprechende Pflanze dort wächst. Erdöl kommt aus einigen wenigen, stark umkäpften Weltregionen. Ist es ethisch vertretbar, für Spielzeug Krieg zu führen?

    Dazu kommen Unwägbarkeiten für die Zukunft. Sowohl was den Preis angeht als auch die Verfügbarkeit. Wenn ein gewisser gelbhaariger Trottel die Region um den Golf herum brennen lassen würde, um die heimischen Gasexporte zu pushen, dann würde Lego leiden. Weil aus Gas lassen sich keine Klötzchen herstellen.
    Und wie sich künftige weltweite Umweltauflagen auf die Rohstofförderung und den Preis auswirken ist noch gar nicht abzusehen. Von der Seite her wäre es absolut begüßbar, einen Plan B in der Tasche zu haben - selbst wenn er aktuell teurer wäre als weiterhin einfach Erdöl zu nehmen.

  4. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Fun 14.06.19 - 11:50

    rapunzel666 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So haltbar wie die Dinger jetzt sind, könnte ich wohl meine bald 30 Jahre
    > nicht mehr genutzten Bausteine in die Spülmaschine packen, und die wären
    > ganz normal spielbar.

    Kann ich bestätigen, ich habe Teile aus jüngster Kindheit also von vor 22-32 Jahren und manche wurden seit über 20 Jahren nicht angefasst außer vom Staub. Letztes Wochenende haben wir das alte Rollbett entsorgt wo die drin lagerten, die Steine in ein Bettlaken gepackt, zu geknotet, Waschmaschine, alles wieder wie neu, fühlen sich an und sie funktional wie damals.

    Ich hätte glatt wieder mit basteln angefangen aber jetzt ist ja erst mal bei Forza Horizon 4 die Erweiterung raus wo man mit Lego fahren kann. ^^

  5. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: rapunzel666 14.06.19 - 11:59

    ja, so ein retroflash in die kindheit hat was.
    Ein Neffe hat Supermagneten in Stäbchenform und Kugeln, das hat richtig Spaß gemacht, Moleküle zu basteln😉

  6. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Neuro-Chef 14.06.19 - 16:57

    Dwalinn schrieb:
    > Idealerweise nutz man Mehrweg-Tüten und da halten die Plastikvariant oft
    > länger als die tollen Jute- oder Baumwolltaschen.
    Falls du diese korbartigen Riesentaschen meinst; die haben dafür einen irren Platzbedarf und passen ekelhafterweise nicht in die Waschmaschine. Andererseits habe ich noch gute Baumwollbeutel von Plus und anderen längst geschlossenen Läden, bei denen nur der Aufdruck etwas ausgeblichen ist.

    Sonstige Plastiktüten sind ja nicht einmal neu belastbar und zerreißen ggf. noch auf dem Weg nachhause, wenn man sie voll macht. Klar, die Papptüten auch.

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

    Verifizierter Top 500 Poster!

  7. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Umaru 14.06.19 - 18:22

    Sogar mein heißgeliebtes Militär-Cobi aus den frühen 00ern hält bombensicher und daran werden nachfolgende Generationen noch Freude haben. Bloß keine geplante Obsoleszenz in Lego einbauen!

  8. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: berritorre 14.06.19 - 19:41

    Daran hatte ich gar nicht gedacht. Es geht also wohl weniger um den Umweltgedanken, sondern mehr um die Versorgungssicherheit. Sehr interessanter Punkt.

    Denn ich dachte mir auch, ist zwar sehr löblich was Lego da vor hat, aber die Legosteine sind wohl das geringste Plastik-Problem, das wir haben. Meine Legosteine dürften auch noch bei den Eltern im Keller schlummern und bald dürfte da dann mein kleiner Neffe damit basteln, wenn er denn mal gross genug ist. Viele con den Bausteinen sind dann jetzt fast 40 Jahre alt.

  9. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Hotohori 15.06.19 - 00:53

    Also die Aldi Plastiktüten hier sind extrem haltbar. Da hab ich die älteste jetzt 2 Jahre (vorher gab es die auch noch nicht, die alten davor hielten nicht so lange) und so lange nutze ich die auch mehrmals die Woche und die macht nicht den Eindruck als könnte sie nicht nochmal 2 Jahre halten. Und ab und zu sind die auch richtig schwer, aber die Griffe halten sehr gut.

    Ich finde solche Plastiktüten sind mehr als ok. Schlimm dagegen sind dann eher diese einfachen Tüten fürs Obst, die ziemlich schnell im Müll landen, DAS muss erst mal weg. Quasi von unten anfangen, bei dem wo Plastik schnell zu Müll wird und dann nach oben arbeiten wo es Jahre im Einsatz ist.

  10. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Dwalinn 17.06.19 - 12:31

    Ich dachte eher an sowas wie die Ikeatasche aber ich habe auch immer für den kleinen Einkauf eine Plastikbeutel (gibt es oft an der Kasse für rund 3¤) Klar waschbar ist das nicht dafür kann man den Dreck leicht abwischen.

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