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Weltraummüll?

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  1. Weltraummüll?

    Autor: Its_Me 03.08.16 - 10:20

    >Der Preisverfall löst eine Kettenreaktion aus: Sinken die Transportkosten, können
    >Firmen leichter Satelliten nachschießen, wenn einer versagt.

    Wegwerfsatelliten ist genau das, was wir wohl nicht brauchen! Da ist jetzt schon jede Menge Weltraummüll!

    http://stuffin.space/

  2. Re: Weltraummüll?

    Autor: morob65 03.08.16 - 10:22

    fast alle cubsat sind zeitlich begrenzt.

  3. Re: Weltraummüll?

    Autor: chefin 03.08.16 - 10:50

    so bei 500km Umlaufbahn muss man sich darüber keinen Kopf machen. Das ist in 10 Jahren alles wieder unten. Erst über dieser Bahn dauert es länger. Und das wird dann zum echten Problem. Weil das auch dann noch rumschwebt wenn es nicht mehr funktioniert.

    Allerdings, du unterschätzt den Platz. Ich schmeisse die ganzen teile die da draussen rumschweben zufällig verteilt auf die Erde, und zwar nur auf Landfläche. Und dann versuch mal ein Teil davon zu finden und drüber zu stolpern. ich wage mal zu bezweifeln das dein Leben lange genug ist um etwas zu finden.

    Und nun versuchen wir das selbe auf einer Oberfläche die doppel so groß ist und wo sich alles mit nahezu gleicher Geschwindigkeit in die selbe Richtung bewegt. Allenfalls musst du beim kreuzen der Bahnen aufpassen. Den ein teil kann nicht auf ein anderes Teil "auffliegen" weil sie die selbe Speed haben. Bei Speeddifferenz haben die teile unterschiedliche Entfernung zur Erde, also fliegen übereinander hinweg. Nur zwei Teile auf unterschiedlicher Inklination aber selber Speed können sich treffen. Jeweils an zwei Punkten ihrer Bahn.

    Das reduziert also die Wahrscheinlichkeit weiter.

    Auch wenn es irgendwann in 100 oder 500 Jahren vieleicht doch mal zum Problem wird, wird es auch dann Lösungen geben. Immerhin sind das Rohstoffe. Die könnte man auch sammeln.

  4. Re: Weltraummüll?

    Autor: stoney0815 03.08.16 - 10:58

    Das Problem ist nicht so dramatisch. Die kleinen Cubesats bewegen sich meist in einem sehr niedrigen Orbit, noch unterhalb von ISS oder den üblichen Spionagesatelliten. Das hat Vorteile (geringere Sendeleistung notwendig, einfacher zu erreichender Orbit) aber auch Nachteile, vor allem die höhere Reibung an der dichteren Restatmosphäre. In Folge desen ist ihre Lebenszeit begrenzt durch den verfügbaren Treibstoff an Bord. Ist er aufgebraucht, können Sie ihren Orbit nicht mehr halten umd verglühen in absehbarer Zeit in der Atmosphäre.

    Das gilt im Übrigen auch für ihren Schrott, falls sie defekt gehen oder von von anderem Schrott getroffen werden.

  5. Re: Weltraummüll?

    Autor: Its_Me 03.08.16 - 11:00

    Das Problem existiert bereits heute:

    http://www.esa.int/ger/ESA_in_your_country/Germany/Weltraumschrott_Internationale_Experten_einig_ueber_dringenden_Handlungsbedarf

    http://www.deutschlandradiokultur.de/weltraummuell-geht-die-raumfahrt-am-eigenen-dreck-zugrunde.976.de.html?dram:article_id=325487

    http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article151123781/Houston-wir-haben-ein-Impact-Problem.html

    u.s.w.

  6. Re: Weltraummüll?

    Autor: dmark 03.08.16 - 11:34

    Die Ausführungen kommen mir arg optimistisch vor.

    Wir reden beim Weltraummüll unter anderem auch von Trümmerwolken, entstanden durch Kollisionen oder Explosionen (wegen Resttreibstoff aus Oberstufe z.B.). Das ist wie eine Schrotladung mit ca. 7.5 km/s.

    Erschwerend kommt hinzu, dass Teile bei einer Kollision oder Explosion in alle Richtungen wegfliegen. Betrachtet man die Bahn in Flugrichtung, bedeutet das ein Beschleunigen oder Abbremsen und damit ein Anheben oder Absenken der Bahn. Außerdem wird die Bahn dadurch dann noch elliptisch, kreuzt dann also plötzlich mehrere "Flughöhen".

    Die Inklination wird natürlich auch verändert, wenn etwas kollidiert oder explodiert, was dann in der Folge die Wahrscheinlichkeit für weitere Treffer mit anderen Objekten erhöht.

    Und auch das Rohstoffargument zieht nicht wirklich. Die paar Tonnen Nutzlast, die seit Beginn der Raumfahrt hoch befördert worden sind und auch noch oben kreisen sind doch massenmäßig nicht der Rede wert, wie Du ja auch anhand des Beispiels mit der Verteilung auf der Landfläche selber schreibst. Da wird man auf der Erde mehr Rohstoffe finden, die auch einfacher zu erreichen sind als dass sich der Aufwand einer Bergung lohnen würde.

    Stattdessen sollte man eher von vornherein bei der Missionsplanung eines Satelliten einen Deorbit (kontrollierten Absturz) vorsehen / einplanen.

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