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Indien ist erst der Anfang

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Indien ist erst der Anfang

    Autor: demon driver 03.01.18 - 00:29

    Und die Entwicklung wird nicht bei niedrigqualifizierten Jobs stehenbleiben, es werden ja längst auch außerhalb der IT zunehmend höher qualifizierte Jobs automatisierbar. Und es wird dann auch nicht so sein, dass für weggefallene höherqualifizierte IT-Jobs noch höher qualifizierte dazukommen. Die klassische Softwareentwicklung etwa verschiebt sich ja auch heute schon immer mehr in Richtung bloßes Zusammenfügen von Fertigmodulen mit ein bisschen Oberflächendesign, und soviele Entwickler, wie da in einigen Jahren durch Baustein-Zusammenfüger ersetzt werden, werden deswegen nirgendwo, auch nicht in der Bausteinentwicklung, zusätzlich gebraucht werden.

    Die bescheuerte Frage "wo sehen Sie sich in fünf Jahren" kann ich für mich, denke ich, einigermaßen reell beantworten, aber ob der meinige in zehn Jahren noch ein gefragter Job mit Zukunftsaussichten ist, da bin ich mir schon nicht mehr so sicher.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.18 00:31 durch demon driver.

  2. Re: Indien ist erst der Anfang

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.18 - 00:43

    +1, es bleibt allein die frage wie dieser 'fortschritt' komuniziert wird. brauchen wir erneute massenarbeitslosigkeit und elend um uns zu verkleinern oder bekommen wir das auf die reie, dass jeder teilhabe erfährt ...

  3. Re: Indien ist erst der Anfang

    Autor: ronda-melmag 03.01.18 - 08:53

    Bekannte von mir war vor 20 Jahren eine Datatypistin bevor der Job wegefallen ist.
    Sprich Indien hängt etwas hinterher.
    Ich weiss ja nicht ob das eine Legende war - wo angeblich in Indien
    Telefonbücher aus Deutschland per Hand eingeben wurden (digitalisiert) um hier eine Rückwärtssuche anbieten zu können - ist auch schon paar jahre her :-)

    Und ja heute hochbezahlter Spezialist, morgen wird dein Wissen nicht mehr gebraucht.
    Ich weiss wovon ich rede, bin mittlerweile inflationsbereinigt auf 40% meines Spitzenverdienstes gelandet. Und mit der Rente wird es noch weniger :-)

  4. Re: Indien ist erst der Anfang

    Autor: taifun850 03.01.18 - 09:44

    Softwareentwicklung soll ein Zusammenfügen von Bausteinen werden? Muahah.

    Jede Firma hat ihre eigenen Prozesse und Denkweisen. In jedem Land gibt es andere Gesetze. Das muss jemand umsetzen. Und das macht keine KI. Das macht der Softwareentwickler.

  5. Re: Indien ist erst der Anfang

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.18 - 10:00

    Die KI könnte das schon, nur
    a) zu teuer
    b) zu doof

  6. Re: Indien ist erst der Anfang

    Autor: Slurpee 03.01.18 - 18:35

    @taifun850 +1

    @OP Träum weiter.

  7. Re: Indien ist erst der Anfang

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.18 - 18:42

    Hindernisse sind oft praktischer Natur.

    So braucht man in der Welt der Erwachsenen eine verantwortliche Person.

    Niemand kann und will eine KI als "Universaltool" anbieten, die dann aber auch für eine unbekannte Zahl an Anwendungen ein Haftungsrisiko für den Hersteller bringt (Unternehmen X).
    Unternehmen Y wird aber ohne solch eine Freistellung ("waiver") nichts blind einsetzen, sondern muss dann inhouse dafür verantwortliche ITler behalten. Und wer etwas verantwortet, der muss es auch komplett unter Kontrolle haben. Dann kann man sich die KI auch gleich sparen bzw höchstens als zusätzliches Hilfsmittel gebrauchen und IT Fachleute die eigentliche fachliche Arbeit machen lassen. Sie werden dabei mit KI Assistenz sicherlich produktiver (dichterer Workflow pro Zeiteinheit), aber nicht überflüssig, sondern im Gegenteil, von "dummer" Zuarbeit durch KI entlastet und in ihrer eigentlichen Tätigkeit aufgewertet.

    Das ist übrigens auch der Grund warum wieder viel Outsourcing zurückgedreht wird. Nach der demnächst geltenden, neuen EU Datenschutzgrundverordnung unterliegt jede Datenverarbeitung europäischer Unternehmen einer solch strikten Regulierung, dass viele Dienstleister ihre Verträge beenden müssen, da die Kostenrisiken zu Unwägbarkeiten werden und Dinge werden wieder inhouse erledigt, teils schon bis hin zum 1st level Kundendienst.

    Technische Machbarkeit alleine war noch nie die Richtschnur der Entwicklung und wird es auch weiterhin nicht sein. Soviel ist sicher. Alles weitere ist dann in der Glaskugel zu finden.

    PS: und wer sich Sorgen um seinen Arbeitsplatz macht, dem kann man wie in den letzten 100 Jahren der Automatisierung nur sagen "Bildung, Bildung, Bildung".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.18 18:51 durch Hackfleisch.

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