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Genderei?

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  1. Genderei?

    Autor: Oktavian 01.11.21 - 16:24

    Ich möchte einfach mal die Regel verstehen.

    Warum wird Entwickler gegendert, Admin aber nicht? Warum wird Mitarbeiter gegendert, Profi aber nicht? Experte wird gegender, Sysadmin wieder nicht.

    Irgendwie wirkt das sehr inkonsistent auf mich, so in etwa als meinte jemand, es halt gelegentlich tun zu müssen, aber aber dann doch nicht so richtig zu wollen.

    Oder gibt es da Regel*Innen, die ich einfach nicht sehe?

  2. Re: Genderei?

    Autor: jg (Golem.de) 01.11.21 - 16:31

    Admin ist dieselbe Abkürzung für Administrator oder Administratorin, Profi hat keine weibliche Form, Mitarbeiter und Experte hingegen schon. Gruß, Juliane

    Juliane Gunardono
    Golem.de

  3. Re: Genderei?

    Autor: Tiles 01.11.21 - 17:52

    Daf ich fragen wieso hier überhaupt gegendert wird? Das ist doch keine deutsche Rechtschreibung. Und ich fühle mich ehrlich gesagt von diesem Gegendere diskriminiert. Es erreicht genau das Gegenteil von dem was es eigentlich erreichen will.

    Deswegen würde mich einfach mal der Beweggrund hinter dem Gegendere interessieren.

  4. Re: Genderei?

    Autor: dodageka 01.11.21 - 18:24

    Ich kann natürlich nicht für Golem sprechen, aber ich finde gendern einfach "gerechter" weil es deutlich alle möglichen Adressaten anspricht. Das Argument der Rechtschreibung führt meiner Meinung nach völlig ins leere, da 1) die Rechtschreibung sowieso nicht verpflichtend ist und 2) Sprache sich weiterentwickeln muss, und das kann nur passieren indem neue Arten zu schreiben ausprobiert werden und dann für gut oder schlecht befunden werden und dadurch wieder verschwinden oder irgendwann übernommen werden.

    Das generische Maskulinum im Deutschen ist kein Naturgesetz sondern das Ergebnis eines Aushandlungsprozesses und Abbild der zu der Zeit verbreiteten Denkstrukturen. Aktuell erleben wir diesen Aushandlungsprozess live und in Farbe aufs neue, weil sich die Denkstrukturen geändert haben bzw. andere Denkstrukturen an Verbreitung gewonnen haben. Ich bin neugierig wie es in 5, 10, 25 Jahren aussehen wird - gendern dann alle, sind wir zurück beim generischen Maskulinum, vielleicht aber auch beim generischen Femininum oder sogar ganz neuen, neutralen Konstrukten. Spannende Zeiten.

  5. Re: Genderei?

    Autor: Oktavian 01.11.21 - 19:38

    > und das kann nur passieren indem neue Arten zu
    > schreiben ausprobiert werden und dann für gut oder schlecht befunden werden
    > und dadurch wieder verschwinden oder irgendwann übernommen werden.

    Soweit gehe ich mit. Das bedingt natürlich, dass man Genderei jederzeit ablehnen kann, indem man dagegen argumentiert oder diese Form einfach nicht nutzt, ansonsten wäre der freien Erprobung neuer Formen Grenzen gesetzt.

    Damit ist insbesondere abzulehnen, dass an einigen Hochschulen Studenten schon Punktabzug bei Hausarbeiten hinnehmen mussten, weil sie die Genderei ablehnten.

    Das bedingt auch, dass ich mich jederzeit über die Genderei (nicht die Personen dahinter) lustig machen kann, diese Marotte veralbern kann, die satirisch durch den Kakao ziehen kann. Und natürlich darf jeder das mit meinen Posts genauso machen, da nehme ich mich nicht aus.

    Das Problem ist hier eher, dass Genderisten oft sehr fanatisch an die Sache gehen, ihre Ausdrucksweise für ein moralisch hohes Gut halten, und auch hier werden Diskussionen zu diesem Thema ja regelmäßig abgewürgt und gelöscht. Das passt nicht so recht zum freien Ausprobieren von Formen.

    > Das generische Maskulinum im Deutschen ist kein Naturgesetz sondern das
    > Ergebnis eines Aushandlungsprozesses

    Bestimmt.

    > und Abbild der zu der Zeit
    > verbreiteten Denkstrukturen.

    Das ist Überinterpretation a posteriori.

    > Aktuell erleben wir diesen Aushandlungsprozess
    > live und in Farbe aufs neue, weil sich die Denkstrukturen geändert haben
    > bzw. andere Denkstrukturen an Verbreitung gewonnen haben. Ich bin
    > neugierig wie es in 5, 10, 25 Jahren aussehen wird - gendern dann alle,
    > sind wir zurück beim generischen Maskulinum, vielleicht aber auch beim
    > generischen Femininum oder sogar ganz neuen, neutralen Konstrukten.
    > Spannende Zeiten.

    Ich habe da ein paar einfache Regeln gefunden.

    1. Alle negativ konnotierten Wörter setze ich im generischen Femininum:
    Mörderinnen, Vergewaltigerinnen, Betrügerinnen, AfDlerinnen, Bankerinnen, Redakteurinnen

    2. Alle positiv konnotierten Wörter lasst ich im generischen Maskulinum:
    Ärzte, Polizisten, Sanitäter, Pfleger, ITler, Entwickler, Administratoren

    3. Bei neutralen Wörtern erprobe ich alle anderen Formen des Genderns, und zwar im wilden Wechsel:
    Mitglieder_Innen, Beamtx, Lehrierende, Student(en|innen), etc.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.21 19:41 durch Oktavian.

  6. Re: Genderei?

    Autor: interlingueX 01.11.21 - 22:01

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder gibt es da Regel*Innen, die ich einfach nicht sehe?

    Der Knappe, die Knappin. Ergo: Der Adme, die Admin. Ist doch voll logo! :p

    scnr...

    ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
    Also, ich bin Generation A. Trends muss man setzen, bevor es zu spät ist.

  7. Re: Genderei?

    Autor: JE 01.11.21 - 22:06

    Eine interessante Option wäre (ent)gendern nach Phettberg. Dabei wird eine neue, neutrale Form eingeführt, die verwendet werden kann, um Menschen bzw. Gruppen von Menschen geschlechtsunabhängig zu bezeichnen.

    Bsp.: das Arzty, die Arztys
    Vorteil: sprechbar, kurze Form, es wird niemand ausgeschlossen
    Nachteil: sehr ungewohnt, klingt u.u. unseriös

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/gendergerechte-sprache-leichter-gendern-mit-phettberg-kolumne-a-ae5da027-0002-0001-0000-000176418810

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/entgendern-nach-hermes-phettberg-bis-das-arzty-kommt.1013.de.html?dram:article_id=492876

  8. Re: Genderei?

    Autor: JoeDante 01.11.21 - 22:28

    Gendern ist für Wichtigtuer und Opportunisten. Es zerstört die Sprache wird genau das Gegenteil von dem verursachen, was es soll.

  9. Erklärbärin aber schon!

    Autor: RaiseLee 02.11.21 - 05:38

    Die armen Bärenweibchen übergeht man wieder :(

  10. Re: Genderei?

    Autor: Tiles 02.11.21 - 08:19

    >Ich kann natürlich nicht für Golem sprechen, aber ich finde gendern einfach "gerechter" weil es deutlich alle möglichen Adressaten anspricht.

    Gerechter? Für dich gibt es also nur zwei mögliche Adressaten? Männchen und Weibchen?

    Was ist mit den Schwulen? Den Lesben? Den Asexuellen? Den Transgendern? Oder schlicht Menschen die gar nicht auf ein Geschlecht reduziert werden wollen?

    Für mich ist das deutlichst ungerechter. Ich fühle mich durch diese nur auf Zwei Geschlechter reduzierte Genderung diskriminiert. War nicht das Ziel des Gendersternchens für mehr Gerechtigkeit zu sorgen? Das funktioniert einfach nicht indem man für noch mehr Ungerechtigkeit sorgt.

    >Das Argument der Rechtschreibung führt meiner Meinung nach völlig ins leere, da 1) die >Rechtschreibung sowieso nicht verpflichtend ist und 2) Sprache sich weiterentwickeln muss, und >das kann nur passieren indem neue Arten zu schreiben ausprobiert werden und dann für gut oder
    >schlecht befunden werden und dadurch wieder verschwinden oder irgendwann übernommen >werden.

    Richtig. Es gibt eine Sprachentwicklung. Aber es gibt eben auch die offizielle Rechtschreibung. Und gerade die Presse**er*um hat eine Verpflichtung sich an die offizielle Rechtschreibung*ing zu halten. Denn die Presse*er verbreitet die deutsche Sprache*ler. Und selbst ohne die deutliche Diskriminierung hinter dem Gendersternchen behindert das Gendersternchen schlicht den Lesefluss.

    Fakt ist, wen ns ich nimimenmand maenr and ied epofoizielle RTscghscreibung ünlöd wird, und jeder das Zeuig rewinmpacht was ihm, grade, in, den, kopf mopmt wird das schlicht unleserlich.

    >Das generische Maskulinum im Deutschen ist kein Naturgesetz sondern das Ergebnis eines >Aushandlungsprozesses und Abbild der zu der Zeit verbreiteten Denkstrukturen. Aktuell erleben >wir diesen Aushandlungsprozess live und in Farbe aufs neue, weil sich die Denkstrukturen >geändert haben bzw. andere Denkstrukturen an Verbreitung gewonnen haben. Ich bin neugierig >wie es in 5, 10, 25 Jahren aussehen wird - gendern dann alle, sind wir zurück beim generischen >Maskulinum, vielleicht aber auch beim generischen Femininum oder sogar ganz neuen, >neutralen Konstrukten. Spannende Zeiten.

    In 5 bis 10 Jahren wird kein Hahn mehr nach dem Sternchen krähen, davon bin ich überzeugt.

    Richtig, das hat sich historisch entwickelt. Das wurde mit der Gesellschaft ausgehandelt. Im Konsens, mit der Benutzung. Mit den Menschen. Nicht unter drei Leuten in einer kleinen Butze. Und die Sprache wird sich auch weiterhin mit der gesamten Gesellschaft weiterentwickeln. Aber nicht dadurch dass man den Leuten irgendwelche weltfremden Konstrukte aufzwängt. Das greift einfach zu kurz.

    Die Berufsbezeichnung Arzt ist männlich weil das historisch so gewachsen ist. Das ist aber das Geschlecht des Berufs. Nicht der Person die diesen Beruf ausübt. Und in dem Zusammenhang ist das dann schlicht ein Neutrum. Dem du durch das Gegendere plötzlich ein Geschlecht aufzwingen willst. Und dem du die historische Bedeutung und das historisch gewachsene einfach wegnimmst.

    Für mich ist das Gegendere ist einfach nur ein Versuch einiger Weniger die grosse Masse zu gängeln. Das wird von der überwältigenden Mehrheit schlicht abgelehnt. Das ist meine Erfahrung damit.

    Und ich fühle mich wie gesagt davon diskriminiert. Und das ist schon eine Person mehr als es eigentlich sein dürfte. Denn das Gendersternchen wurde angeblich eingeführt um Diskriminierung zu beseitigen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 02.11.21 08:39 durch Tiles.

  11. Re: Erklärbärin aber schon!

    Autor: Oktavian 02.11.21 - 09:19

    > Die armen Bärenweibchen übergeht man wieder :(

    Würden dann "Erklärendbärierende" gesucht?

  12. Re: Genderei?

    Autor: Serenity 02.11.21 - 09:32

    dodageka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann natürlich nicht für Golem sprechen, aber ich finde gendern einfach
    > "gerechter" weil es deutlich alle möglichen Adressaten anspricht.
    Das tut es eben nicht. Es gibt zum einem das generische Maskulinum, dass nicht nur Frau und Mann sondern jedes andere Geschlecht anspricht. Dann gibt es noch das schon seit 100Jahren bekannte "Mitarbeiterin und Mitarbeiter". Gendern mit Stern, Unterstrich und Doppelpunkt ist unnötig.

    > Das
    > Argument der Rechtschreibung führt meiner Meinung nach völlig ins leere, da
    > 1) die Rechtschreibung sowieso nicht verpflichtend ist
    Bei Verträgen und bei Gesetze glaube ich nicht, dass ich die nach meiner Gramatik verfassen und einfach gültig sind, wenn sie nicht der deutschen Rechtschreibung entsprechen.

    > und 2) Sprache sich
    > weiterentwickeln muss, und das kann nur passieren indem neue Arten zu
    > schreiben ausprobiert werden und dann für gut oder schlecht befunden werden
    > und dadurch wieder verschwinden oder irgendwann übernommen werden.
    Digga, Euder und "dö" als generisches "der,die,das" sind auch Veränderungen der Sprache, die ich ungern in meinen Wortschatz aufnehmen will.


    > Das generische Maskulinum im Deutschen ist kein Naturgesetz sondern das
    > Ergebnis eines Aushandlungsprozesses und Abbild der zu der Zeit
    > verbreiteten Denkstrukturen. Aktuell erleben wir diesen Aushandlungsprozess
    > live und in Farbe aufs neue, weil sich die Denkstrukturen geändert haben
    > bzw. andere Denkstrukturen an Verbreitung gewonnen haben. Ich bin
    > neugierig wie es in 5, 10, 25 Jahren aussehen wird - gendern dann alle,
    > sind wir zurück beim generischen Maskulinum, vielleicht aber auch beim
    > generischen Femininum oder sogar ganz neuen, neutralen Konstrukten.
    > Spannende Zeiten.

    Da so viele, also die überwiegende Mehrheit sich gegen das Gendern ausprechen (nicht nur ältere sondern auch jüngere), ist das nur ein Phänomen.

  13. Re: Genderei?

    Autor: ibsi 02.11.21 - 09:44

    Tiles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Ich kann natürlich nicht für Golem sprechen, aber ich finde gendern
    > einfach "gerechter" weil es deutlich alle möglichen Adressaten anspricht.
    >
    > Gerechter? Für dich gibt es also nur zwei mögliche Adressaten? Männchen und
    > Weibchen?
    Das ist ja das lustige. Wollen vom Gen. Mask. weg, und tada... nun wird meistens der Gen. Fem. benutzt. Gewonnen wurde nichts.
    Beim * (oder: usw) kommt dann so was wie: Ärzt*innen oder so. Was bitte ist ein Ärzt?

    Ich bin ja dafür was anzupassen, aber doch nicht SO.
    >
    > Was ist mit den Schwulen? Den Lesben? Den Asexuellen?
    AFAIK sind Schwule Männer, Lesben Frauen. Und Asexuelle bedienen sich überall (kannst ja Trans sein und Asexuell, oder nicht?)

    > Den Transgendern?
    > Oder schlicht Menschen die gar nicht auf ein Geschlecht reduziert werden
    > wollen?
    Genau, das fehlt bei LehrerInnen.

    >
    > Für mich ist das deutlichst ungerechter.
    !

  14. Re: Genderei?

    Autor: der_wahre_hannes 02.11.21 - 15:27

    Tiles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist mit den Schwulen? Den Lesben? Den Asexuellen?

    Ernsthaft jetzt? Seit wann ist schwul, lesbisch, bi, asexuell denn ein Geschlecht?

    > Den Transgendern?

    Die sind im Gendersternchen enthalten.

    > Für mich ist das deutlichst ungerechter. Ich fühle mich durch diese nur auf
    > Zwei Geschlechter reduzierte Genderung diskriminiert.

    Dann erfinde doch bitte eine Variante, die alle anspricht und niemanden diskriminiert.

  15. Re: Genderei?

    Autor: Tiles 02.11.21 - 18:48

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tiles schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was ist mit den Schwulen? Den Lesben? Den Asexuellen?
    >
    > Ernsthaft jetzt? Seit wann ist schwul, lesbisch, bi, asexuell denn ein
    > Geschlecht?
    >
    > > Den Transgendern?
    >
    > Die sind im Gendersternchen enthalten.
    >
    > > Für mich ist das deutlichst ungerechter. Ich fühle mich durch diese nur
    > auf
    > > Zwei Geschlechter reduzierte Genderung diskriminiert.
    >
    > Dann erfinde doch bitte eine Variante, die alle anspricht und niemanden
    > diskriminiert.

    1) Sollten sie aber. Bis jetzt ist die Definition Mann die dass er männlichen Geschlechts ist und mit dem weiblichen Geschlecht Kinder zeugt. Und umgekehrt.

    2) Nein, sind sie nicht. Und dadurch dass die Endung weiblich ist wird auch noch das Feminine hervorgehoben.

    3) Wieso sollte ich? Um mich den Leuten zu beugen die denken sie könnten mich mit einem Gendersternchen gängeln? Die gleichen Leute die denken dass es nur Männlein und Weiblein zu geben hat? Echt jetzt?

    Es gibt nichts zu erfinden oder zu ändern. Die bisherige Regelung ist nicht perfekt, aber sie funktioniert seit vielen Jahren tadellos.

  16. Re: Genderei?

    Autor: Lachser 02.11.21 - 21:36

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tiles schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Den Transgendern?
    >
    > Die sind im Gendersternchen enthalten.

    Wenn der Genderstern ja bereits der Ersatz für alles Neutrale/Mehrdeutige wäre, dann könnte man ja auch einfach den Stern als Platzhalter für alle Geschlechter nehmen und wieder die einfache Form verwenden:

    "Dieser Text erzählt vom Redakteur*, der Student* und Leser* gleichzeitig ist."

    Und um es dann noch grammatikalisch zu legitimieren machen braucht es nur eine zusätzliche Fussnote, denn das war der ursprüngliche Zweck des Sterns:

    * wir meinen selbstverständlich jedes Geschlecht

  17. Re: Genderei?

    Autor: Tiles 03.11.21 - 07:52

    Und wenn man dann noch einen Schritt weitergeht lässt man den Stern einfach wieder weg :)

    Genau so ist es ja grade. Der Arzt ist die Berufsbezeichnung. Und als solches Geschlechtsneutral. Erst wenn man von einer Ärztin spricht kommt plötzlich wieder ein Geschlecht ins Spiel.

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