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  5. › Stephen Elop: Ex-Nokia-Chef besteht…

Vertrag ist Vertrag,

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  1. Vertrag ist Vertrag,

    Autor: expat 26.09.13 - 08:40

    und es gibt keine Verpflichtung auf Geld zu verzichten das einem zugesprochen wird.

    Das Problem lautet nicht, warum ELOP nicht aufs Geld verzichtet. Das Problem lautet, wie er überhaupt zu diesen Anspruch kommen konnte.

    Ich würde auch nicht auf die 19 Mio verzichten.

  2. Re: Vertrag ist Vertrag,

    Autor: R3cc4 26.09.13 - 09:13

    Traurig aber wahr.

    Ich möchte mal Wissen was die bei sich so in den Verträgen drin stehen haben. Vielleicht sowas:

    "Wenn Sie die Firma erfolgreich gegen die Wand gefahren haben bekommen Sie eine Abfindung von <hier irrsinning hohen Betrag einsetzen> Euro."

    Natürlich trägt der Arbeitnehmer hier den Betrag selber ein <.<

  3. Re: Vertrag ist Vertrag,

    Autor: derKlaus 26.09.13 - 11:00

    expat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem lautet nicht, warum ELOP nicht aufs Geld verzichtet. Das
    > Problem lautet, wie er überhaupt zu diesen Anspruch kommen konnte.
    +1

  4. Re: Vertrag ist Vertrag,

    Autor: throgh 26.09.13 - 11:34

    expat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    > Ich würde auch nicht auf die 19 Mio verzichten.

    Aha und du hast sicherlich schon eine solche Summe überhaupt vor dir gesehen? Auf der Überweisung zum Beispiel oder auf dem Konto? Einmal ehrlich: Für uns "normales Volk" sind das doch utopisch grausame Zahlen. Zum Einen laufen wir damit weiter im Rad ... kaufen und schuften, erzeugen Konsum ... damit wir vielleicht nur einen einstelligen Prozentanteil davon eines schönen Tages doch bekommen - das Prinzip hat etwas von der Mohrrübe im Sichtfeld des Pferdes auf dem Acker. Man nehme an es wären ca. 35.000 EURO die man jährlich verdient und man würde 45 Jahre arbeiten OHNE auch nur einen Teil davon auszugeben und tatsächlich die volle Summe zu erhalten im Jahr ... man hätte gerade die erste Millionen zusammen am ENDE seines Lebens. Nur einmal auch für das Protokoll der Relationen - die schon längst nicht mehr stimmen. Zum Anderen: Was ist das für eine Begründung? Aufgrund seiner laufenden Scheidung? Was hat das Unternehmen damit am Hut?

    Insgesamt ist es korrekt: Vertrag ist Vertrag! Aber man sollte sich die Frage stellen warum dieser Mensch überhaupt eine solche Summe bekommt. Es mag so wirken als sei ich neidisch, dem ist aber nicht so. Es kann nur in meinen Augen nicht sein, dass diese "Herrschaften" den Hals nicht voll bekommen und irrsinnige Gehälter bekommen während die Werkschaffenden teils am Rande der Armut leben. Manager sind auch Menschen, keine Maschinen. Dort ist auch nach einer Anzahl Stunden Feierabend. Kaum begründbar warum sie das teils Hundertfache und mehr an Gehalt bekommen und dann auch nicht vielleicht auf einen Teil davon verzichten wollen.

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

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  5. Re: Vertrag ist Vertrag,

    Autor: abzhibilt 26.09.13 - 11:39

    Letztenendes ist es nix anderes als ein Gehalt. Nokia wollte Elop einstellen nur das Gehalt war Ihm zu wenig, Nokia wollte aber nicht mehr Zahlen also schaut man sich nach anderen Optionen um die Bezahlung zu erhöhen z.B. Firmenwagen, Aktienoptionen oder eben wie hier Boni... (vermutlich auch alles).

    Man sollte zudem Bedenken das ein Großteil davon von Microsoft gezahlt wird.
    Was solln sie machen? Wenn jemand eine Top-Fachkraft (Ansichtssache, aber irgendwas wird der Mann schon draufhaben) einstellen möchte muss er eben einen entsprechenden Preis zahlen oder auf sie verzichten.

    Nichtsdestotrotz eine enorme summe.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.13 11:39 durch abzhibilt.

  6. Re: Vertrag ist Vertrag,

    Autor: throgh 26.09.13 - 11:47

    Es geht nicht darum, dass es sich um ein Gehalt handelt. Gutes Geld für gute Arbeit, keine Frage. Es geht aber darum auch, dass wir in einer Zeit leben, in welcher solche irrsinnigen Summen scheinbar schon normal sind oder sein sollen. Ich gönne ihm seine Entlohnung, keine Frage. Aber diese Neuigkeit wirft erneut die Frage auf, was konkret diese Summen und Zahlungen der Unternehmen rechtfertigt. Und ohne Herrn Elop jetzt zu verurteilen, aber er steht mit seiner Forderung auch vielen seiner Management-Kollegen in nichts nach ... egal was für ein Mensch er nun privat sein mag!

    Wenn man das ganze Konstrukt einmal überblickt könnte man ketzerisch fragen, ob die Unternehmen noch ganz bei Trost sind: Im Prinzip riskieren sie es ja, dass die Menschen irgendwann die Nase voll davon haben ausgebeutet zu werden und bestenfalls die Arbeit niederlegen. Wie gesagt: Ketzerisch! Das Ganze findet aus anderen Gründen nicht statt. Das führt aber zu weit! :-)
    Etwas platt: Für mich ist Herr Elop wieder einmal nur ein geldgieriger Manager, der keine Wertschöpfung sondern nur Kosten produziert. Am Schluss jammern die Unternehmen dann wieder von wegen mangelnde Gewinne / Umsätze, zum Beispiel Microsoft ... und wer zahlt die Zeche? Genau, die Mitarbeiter, welche dann den Hut nehmen.

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    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.13 11:48 durch throgh.

  7. Re: Vertrag ist Vertrag,

    Autor: Beazy 26.09.13 - 12:30

    Erschwerend kommt dazu, dass Elop eigentlich die ganze Zeit weniger im Sinne von Nokia sondern eher wie ein Microsoft-Maulwurf gehandelt hat. Mich widert die ganze Geschichte an.

  8. Re: Vertrag ist Vertrag, und das Volk will es so!

    Autor: derdiedas 26.09.13 - 17:28

    Das solche Unsummen für Manager humbug sind ist doch wohl allen klar, aber 41,5% der Wähler haben die Union und 4,8% die FTP gewählt. Das macht in Summe 46,3% derjenigen die gewählt haben. Und die haben mit der Union (und die vergeblich FDP gewählt haben wollten das auch so) genau DIE Partei gewählt die gegen eine Begrenzung von Managergehältern eintritt.

    Das Manager nehmen was Sie kriegen können ist menschlich, oder sagt hier einer "och armer Chef mit dem Weihnachtsgeld nee das lass mal sein"? Es ist das Volk das solche Parteien wählt die solche Exzesse tolerieren wenn nicht sogar fördern. Und das schlimme auch die 25,7% der SPD Wähler werden diesen Weg weiter ausbauen wenn es zur großen Koalition kommt.

    Also nicht auf die Manager schimpfen, sondern wenn es zu solchen Stammtischdebatten kommt mal kurz Fragen wer CDU/CSU/FTP wählt. Denn die dürfen sich dazu schon mal nicht äußern. Und die SPD Wähler müssen bei einer großen Koalition auch die Klappe halten da Ihr Kreuz auf dem Wahlzettel die SPD legitimiert das zu unterstützen. Und mit den wenigen restlichen Wählern bekommt man keine Diskussion mehr hin...

  9. Re: Vertrag ist Vertrag, und das Volk will es so!

    Autor: throgh 27.09.13 - 10:57

    Erstens - auch wenn es jetzt schulmeisterisch klingt: FTP ist ein Netzwerkprotokoll. :-) Ich nehme aber an Jeder hier kann die FDP einordnen.

    Zweitens: Der Vergleich zwischen Weihnachtsgeld und einer solchen Zahlung ist wie konkret gegeben? Allein auf der Meta-Ebene? Mensch nimmt einen Betrag entgegen! Okay, damit können wir dann aber auch JEDEN Betrag dort einsetzen. Für mich besteht ein herber Unterschied wenn ein Mitarbeiter sein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld entgegennimmt und das Management sich Sonderzahlungen genehmigt. Oder wird demnächst auch eine Empfangspauschale eingerichtet für jeden Mitarbeiter? Andernorts habe ich bereits eine ähnliche Diskussion geführt. Es mag sein, dass Herr Elop mitunter gute Entscheidungen getroffen hat. Aber wo berechtigt ihn das zum Empfang eines solchen Betrags? Er darf gerne Millionenbeträge einkassieren. Aber ich lese hier nichts von Mitarbeitern, die am Efolg beteiligt wurden und ebenso einen "Bonus" bekommen haben. Ohne sie kann keine Managemententscheidung durchgesetzt werden und sei sie noch so "toll".

    Ich lehne mich auch einmal aus dem Fenster: Diesen Betrag würde ich zum Beispiel nicht annehmen. Das klingt jetzt wirklich nach "Stammtisch". Aber ich sehe darin den Ausverkauf der Seele. Insofern hat Herr Elop auch in gewisser Form mein Mitleid denn nunmehr wird von ihm Einiges erwartet werden, was diesen Betrag rechtfertigt. Fragt sich natürlich noch ob wir hier dann über den weiteren Verlauf und Ausgang etwas erfahren.

    Nebenher: Ich habe weder Union noch FDP oder gar SPD gewählt! :-)

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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.09.13 10:58 durch throgh.

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