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  5. › Steuerbetrug: Beschlagnahmungen bei…

Schön

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  1. Schön

    Autor: VigarLunaris 05.01.18 - 10:03

    Kohle einziehen - und danach die Regeln endlich mal ändern gehen, das Amazon und Co. gezwungen werden immer und überall bei Verkäufen die fällige Steuer abzuführen.

    Ändern wir das mal in der Art, das der Marktplatzbetreiber die entsprechenden Steuern entrichten muss.

    Ab dem Moment wird auch Amazon, eBay und Co. ein intresse daran haben die Zahlungen ORDENTLICH über die Bühne zu bringen.

  2. Re: Schön

    Autor: MFGSparka 05.01.18 - 10:33

    VigarLunaris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kohle einziehen - und danach die Regeln endlich mal ändern gehen, das
    > Amazon und Co. gezwungen werden immer und überall bei Verkäufen die fällige
    > Steuer abzuführen.
    >
    > Ändern wir das mal in der Art, das der Marktplatzbetreiber die
    > entsprechenden Steuern entrichten muss.
    >
    > Ab dem Moment wird auch Amazon, eBay und Co. ein intresse daran haben die
    > Zahlungen ORDENTLICH über die Bühne zu bringen.

    Jetzt mal im Ernst.
    Was haben Ebay und Amazon mit den Steuerangelegenheiten von anderen Unternehmen zu tun?
    Das ist in etwa so als würde der Staat deine Bank dazu verpflichten mögliche Einfuhrsteuern und Zollgebüren für Produkte, die du persönlich über die Grenze geschmuggelt hast, zu bezahlen.

    Und zu deinem Punkt 3.
    Das ist doch alles schon realität. Es gibt Gesetze die das regeln. Hällt sich nur nicht jeder dran.
    Und ich würde mich wundern, wenn Amazon (Ebay hat keinen Bezahldienst) die Zahlungen nicht korrekt abwickeln würden.

  3. Re: Schön

    Autor: PhilSt 05.01.18 - 11:59

    MFGSparka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt mal im Ernst.
    > Was haben Ebay und Amazon mit den Steuerangelegenheiten von anderen
    > Unternehmen zu tun?
    > Das ist in etwa so als würde der Staat deine Bank dazu verpflichten
    > mögliche Einfuhrsteuern und Zollgebüren für Produkte, die du persönlich
    > über die Grenze geschmuggelt hast, zu bezahlen.

    Sehe ich genauso - den Dienstleister für Online-Shops (nichts anderes ist Amazon od. Ebay in diesem Fall) zur Abfuhr der Steuern zu verpflichten ist völliger Blödsinn - die werden ihren Anteil an den Verkäufen sicherlich im Rahmen der üblichen, beklagten aber weiterhin staatlich als Grauzone geduldeten Steuersparmodellen abführen.

    Denjenigen belangen zu wollen, der die Infrastruktur und Zahlungssystem stellt ist wirklich so, als würde meine Bank oder mein Kreditkartenunternehmen für mich gleich die Steuer abführen, wenn ich gewerblich tätig bin. Das ist doch Unfug, entstanden aus einer hilflosigkeit gegenüber den Händlern aus dem Ausland - wenn die sind schließlich nicht zu belangen. Es gibt so viele offene Baustellen, was die Steuern in diesem Land angeht - ich sag nur Steuerbetrug an Ladenkassen (wurde erst kürzlich auf 100 Mio. Euro im Jahr geschätzt) und v.a. in der Gastronomie, Schwarzarbeit... aber die würden Arbeit bedeuten, also prescht man lieber vor und prügelt auf den ohnehin schräg angeschauten Konzern ein, weil das ist einfacher und weniger kleinteilig.

  4. Re: Schön

    Autor: PaBa 05.01.18 - 13:15

    Und Amazon macht dann die Umsatzsteuervoranmeldung für die Chinesen und führt den Umsatzsteuer dann an das Finanzamt ab? Vielleicht dann sofort für alle Marketplace Händler?
    Dann haben diese sowohl Vorsteuer für deren Einkauf bezahlt, als auch die komplette Umsatzsteuer an das Finanzamt bezahlt und müssen sich dann die Vorsteuer wider vom Finanzamt holen? So kann sich der Staat auch schön kostenlos zwischenfinanzieren.

    Überhaupt, wo ist das Problem, die fällige Steuer der Chinesen (zumindest in Teilen) vorher schon abzugreifen?
    Wenn die Ware in der EU eingeht, muss diese durch den Zoll. Hier wird verzollt und die Einfuhrumsatzsteuer ermittelt. Wo ist das Problem, hier einen Faktor X aufzuschlagen, wenn die Ware für den Weiterverkauf gedacht ist? Dann hätte der chinesische Händler ein eigenes Interesse dran, eine saubere Umsatzsteueranmeldung zu erstellen, weil er ja die Vorsteuer ziehen möchte.

    Aber man will ja die Arbeit an Andere auslagern.

    Ob diese Idee dann auch für den Wochenmarkt gilt?
    Muss die Stadt, oder wer auch immer den Wochenmarkt organisiert in Zukunft auch die Umsatzsteuer für die Händler abführen? Schließlich könnten diese ohne den Markt ja nicht vor Ort verkaufen.

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