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  5. › Steve Ballmer: "Windows Vista war…

Trottel

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  1. Trottel

    Autor: jenstanning 13.12.13 - 09:57

    Steve B. ist so ein Weichei und dermassen unsymphatisch. Wie kann man so jemanden an die Spitze eines Unternehmens stellen? Nach Jahren blinden Eifers und Machens fängt er jetzt an, auf den Knien zu rutschen, unsägliche Varianten von Entschuldigungen loszutreten und die Probleme von Microsoft in sich zu personalisieren zu wollen.
    Als Vista aktuell war, hat doch noch keiner bei MS an Mobiltelefone gedacht, da wurde die Nase doch noch ganz hoch getragen, was ist das wieder für ein Spruch.
    Jedes vernünftige Update ihres Betriebssystemes wurde seit jeher für teuer Geld durch geschickte Marketingstrategien verkauft. Das ist m.E. alleine der Tatsache geschuldet, dass sie bei den ersten waren, die ein Betriebssystem mit grafischer Oberfläche angeboten haben und die Leute zu träge sind, über Alternativen nachzudenken.
    Bei jeder neuen Betriebssystemvariante muss ich mir altbekannte Funktionen neu zusammensuchen, weil Microsoft sie wie zu Ostern neu versteckt hat, wirkliche Neuerungen gibt es nicht. Ein kompletter Schuss in den Ofen zumindest bei Desktops war jetzt das Kachelsystem. In 8.2 sollen die Kacheln als Fenster auf einem Desktop dargestellt werden, damit User sich wieder zurechtfinden.
    Die rudern so oft vor und zurück und der gute Ballmer hisst jetzt noch die weisse Flagge, armselig, armselig.
    Seit 30 Jahren mache ich das mit und nutze privat seit Jahren nur noch Linux. Auch Kunden sind mit Linux sehr zufrieden, ich versuche einfach alles, um die Leute von Microsoft abzubringen, wenn es die Soft- und Hardwareperipherie irgendwie erlaubt. Ich bin kein Apple-Fan, verstehe aber jeden, der Microsoft nicht mehr in sein Leben lässt.
    http://www.whylinuxisbetter.net/index_de.php?lang=de



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.12.13 10:00 durch jenstanning.

  2. Re: Trottel

    Autor: Anonymer Nutzer 13.12.13 - 10:19

    Ich finde es nur natürlich, dass er jetzt über die Fehler nachdenkt. "Die Fehler in sich zu personalisieren", wie du es nennst, ist doch eigentlich ein guter Schachzug um Microsoft besser dastehen zu lassen. So gesehen ist das eher selbstlos. Ich mag Ballmer. Er ist total durchgeknallt, aber ich mag ihn.

    Linux ist nicht schlecht, benutze es selbst auf meinem Netbook, da hat es kürzlich Windows Vista ersetzt. Auf meinem "großen PC" setze ich WIndows 8.1 ein. Vor allem, da es dort die Software gibt, die ich brauche.

    Würde ich mir einen neuen PC kaufen (was hoffentlich nicht vor 2015 geschen muss) würde ich mir aber eventuell wieder einen Mac besorgen.

  3. Re: Trottel

    Autor: TuX12 13.12.13 - 11:29

    Ich möchte an dieser Stelle die Aussage von Ballmer aufgreifen und möchte sagen, dass Windows allgemein noch immer kein gutes Produkt ist. Windows 7 ist auch aus meiner Sicht das bislang beste Produkt, was Microsoft je herausgebracht hat, aber das lässt die offensichtlichen Probleme nicht geringer werden.
    Obwohl sich die Performance gegenüber Vista und XP vor allem auf modernen PCs deutlich gebessert hat, fühlt sich Windows vor allem bei mittlerer bis hoher Systemauslastung träge an. Während Linux durch ein schnelles, schlankes und effizientes Dateisystem glänzt, dauern Kopier- und Löschvorgänge, vor allem, wenn es um viele (kleine)Dateien geht, unter Windows xyz eine gefühlte Ewigkeit(persönlich konnte ich eine 5-10 mal längere Dauer feststellen, wenn ~4000 Dateien im Bereich weniger kB gelöscht wurden). Auch bei hoher CPU-Last fluppt z.B. ein XFCE- oder KDE-Desktop immer noch nahezu unverändert gut, Windows hat da schon Probleme beim Wechsel zwischen Anwendungen. Von der Startzeit (einschalten bis Desktop) nehmen sich beide Systeme (Windows 7 und Linux) recht wenig.
    In meinem Betrieb nutzen wir Windows 7 mit AD. Mein Team hat ~12000 PCs zu betreuen. Die häufigsten Fehler, die bei uns auftreten, sind auf Dateikorruption zurückzuführen: Zerschossene Druckertreiber(die z.T. noch Minuten vorher einwandfrei funktionierten und dies nach erneutem Kopieren der Treiberdateien auch wieder tun), Fehlerhafte CSC-Datenbank(auf Notebooks), Zerschossene, lokal gespeicherte Roaming-Profile(hat die seltsamsten Auswirkungen, die man sich vorstellen kann), Programme, die nicht mehr starten und neu installiert werden müssen. Pro Woche sind das ca. 100-120 Fälle. Auch wenn in einem Betrieb wie meinem andere Verhältnisse herrschen, kann ich nicht sehen, dass es sich hierbei ausschließlich um Hardware- oder Handhabungsfehler handelt.
    Seit 2003 verwende ich nahezu ausschließlich Linux und brauche Windows dank starker Verbesserungen in Sachen Verfügbarkeit von Software immer weniger. Ganz zu Anfang habe ich mir mein System einmal eingerichtet und das Benutzerprofil seitdem immer von Rechner zu Rechner mitgenommen. Nie gab es Probleme mit korrumpierten Dateien oder mit aktualisierter Software, die mit den alten Daten nicht klar kommt. Für die meiste Software, die nur unter Windows läuft verwende ich das wesentlich wartungsärmere und flexiblere(im Vergleich zu einem echten Windows in Dualboot oder VM) Crossover. Da kann ich die "Windows"-Umgebung mitsamt allen Anwendungen einfach auf einen Stick kopieren und überall hin mitnehmen. Auch habe ich dann kein nervtötendes Gebastel mehr, wenn es einen DLL-Versionskonflikt bei zwei Anwendungen gibt. Macht man zwei Flaschen, die sich jeweils wie ein gesondert installiertes Windows verhalten und natürlich <1 Promille einer echten Win-Installation brauchen...

  4. Re: Trottel

    Autor: ruamzuzler 13.12.13 - 12:39

    jenstanning schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Vista aktuell war, hat doch noch keiner bei MS an Mobiltelefone
    > gedacht, da wurde die Nase doch noch ganz hoch getragen, was ist das wieder
    > für ein Spruch.
    Falsch.
    Bis zum Siegeszug des Finger-Display-Verschmier-iPhone war MS Marktführer, weil sie Palm mit Mulitmedia-Gamble-Klimbim den Schneid abgekauft hatten.
    Apple hat dann die Oberfläche von Palm gestohlen, das Touchdisplay eingeführt und die Leute sind drauf abgefahren, dass sie jetzt das Display verschmieren und keine Links mit ihren Wurstfingern mehr treffen können.

    > Jedes vernünftige Update ihres Betriebssystemes wurde seit jeher für teuer
    > Geld durch geschickte Marketingstrategien verkauft. Das ist m.E. alleine
    > der Tatsache geschuldet, dass sie bei den ersten waren, die ein
    > Betriebssystem mit grafischer Oberfläche angeboten haben und die Leute zu
    > träge sind, über Alternativen nachzudenken.
    Wieder falsch.
    Apple hatte zuerst das urprünglich von Xerox entwickelte grafische OS.

    > Ein kompletter Schuss in den Ofen
    > zumindest bei Desktops war jetzt das Kachelsystem. In 8.2 sollen die
    > Kacheln als Fenster auf einem Desktop dargestellt werden, damit User sich
    > wieder zurechtfinden.
    Im Hinblick auf den Paradigmenwechsel in der Bedienung durch die Mobilgeräte eine konsequente Entscheidung, nur ohne Touchscreen de facto eine Verschlechterung. Aber Classic Shell ist auch nur einen Mausklick entfernt.

  5. Re: Trottel

    Autor: peterkleibert 13.12.13 - 13:15

    Ich schliesse mich an. Dieser Mann agiert einfach nur auf eine widerliche Art und Weise.

    Wer glaubt, dass seine späte Einsicht altruistischer Natur ist, ist naiv. Dieser Mann will bloss nicht als gescheitertet Manager von der Mattscheibe verschwinden. Obwohl er genau das ist: Ein Führer, der unzählige Male gescheitert ist, und sich mit "Vitamin B" über 10 Jahre lange an der Macht halten konnte. Der will bloss weiter im Business bleiben.

    Wenn er ehrlich wär, hätte er Windows 8 als Fehler bezeichnet. Aber das kann der verlogene Kerl nicht, weil er sich nicht entschuldigen kann, und der Verweis auf frühere Zeiten hier nicht so einfach funktioniert.

  6. Re: Trottel

    Autor: exxo 13.12.13 - 13:37

    @jenstanning: Wo warst Du in den letzten Jahren? Gnome und KDE haben ihre Desktops mittlerweile grundlegend verändert, die Diskussion dazu laufen selbst heute noch. Von Unity hast Du wahrscheinlich auch nix mitbekommen.

    **********************

    @tux12: mich würde ernsthaft mal interessieren was für Probleme ein Team hat das 12000 Linuxboxen administriert? Das dein Linux Rechner privat wenig ärger macht, halte ich für wenig repräsentativ, meine Windows Box daheim macht auch weniger Probleme als das Windows Notebook das ich beruflich verwende. Beide Beispiele sind statistisch irrelevant weil es Einzelfälle sein könnten. Da Linux auf dem Desktop nicht wirklich verbreitet ist, lässt sich ein seriöser Vergleich hinsichtlich der Stabilität nicht wirklich bewerkstelligen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.12.13 14:10 durch ap (Golem.de).

  7. Re: Trottel

    Autor: exxo 13.12.13 - 14:22

    Nachtrag:

    Die Windows Images die in Firmen ausgerollt werden sind in der Regel so stark modifiziert, das die Version die Microsoft ausgeliefert hat nur noch ein Rohling ist. Leider hat die IT Abteilung nicht die Kapazität das alles vernünftig zu testen, was sich dann nach dem Rollout bemerkbar macht.

    Hier werden zwei goldene Regeln für Admins missachtet:

    Nothing is done until it's tested.

    und

    Use defaults whenever possible.

    ;D

  8. Re: Trottel

    Autor: TuX12 15.01.14 - 17:13

    exxo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @tux12: mich würde ernsthaft mal interessieren was für Probleme ein Team
    > hat das 12000 Linuxboxen administriert? Das dein Linux Rechner privat wenig
    > ärger macht, halte ich für wenig repräsentativ, meine Windows Box daheim
    > macht auch weniger Probleme als das Windows Notebook das ich beruflich
    > verwende. Beide Beispiele sind statistisch irrelevant weil es Einzelfälle
    > sein könnten. Da Linux auf dem Desktop nicht wirklich verbreitet ist,
    > lässt sich ein seriöser Vergleich hinsichtlich der Stabilität nicht
    > wirklich bewerkstelligen.

    Ein Bekannter arbeitet bei einem mittelständischen IT-Dienstleister und betreut in der Hauptsache Linux-Systeme auf Desktop und Server. Seiner Erfahrung nach treten dort weniger und vor allem auch weniger gravierende Probleme auf, als in vergleichbaren Windows-Installationen. Einen direkten Zusammenhang zwischen der Qualität der Hardware und der Häufigkeit von Softwareproblemen scheint es subjektiv ebenfalls zu geben. Was ihm jedoch noch nie untergekommen ist, ist eine wirklich vollkommen plötzlich und zufällig auftretende Dateikorruption unter Linux.
    Mir ist sowas im Privatbereich zwar schon unter beiden Systemen passiert, hier war aber defekter RAM schuld. Im Privatbereich nutze ich schon seit 10 Jahren das gleiche Benutzerprofil und ziehe das immer von Installation zu Installation bzw. Rechner zu Rechner mit. Der Aufwand ist minmal im Vergleich zu Windows. Mir ist auch noch nie ohne eigenes Verschulden eine Debian-Installation kaputtgegangen, Windows dagegen installierte ich noch immer alle 6 Monate neu, weil es im Lauf der Zeit träge oder instabil wurde. Vielleicht bin ch auch einfach für Windows zu doof und mach irgendwas falsch...

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