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Etwas weniger Design würde Apple gut tun

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  1. Etwas weniger Design würde Apple gut tun

    Autor: Knorpe 07.04.14 - 18:29

    Apple ist nichts besonderes mehr, es ist eine Design Firma, die unverschämt teure Smartphones herstellt, bei denen man noch nicht mal aufs Dateisystem zugereifen kann, ganz abgesehen von den bluetooth Geschichten...

    So etwas wie der Apple II auf Mobiltelefonebene würde Apple wieder nach vorne bringen, Apple wieder einen "innovativen Touch" geben. Ich würde es sehr begrüßen, wenn Wozniak wieder zurück kommen würde.

  2. Re: Etwas weniger Design würde Apple gut tun

    Autor: halfzware 07.04.14 - 20:45

    Zuerst einmal ist die Optik bei vielem ausschlaggebend, Autos, Häuser, Frauen, Staubsauger, bei allem wird bei gleichwertiger Funktion das hübschere genommen, oft sogar bei minderwertiger Funktion.

    Iphones sind immer noch effizient ohne Ende, die Akkulaufzeiten sind klasse mit recht kleinem Akku, die Leistung trotz kleinerer Taktrate und Kernanzahl herausragend und nur selten von anderen Telefonen geschlagen.

    Die Laptops laufem 40%länger als Konkurrenz und sind oft günstiger (wir reden von Premiumprodukten, also Macbook gegen die Ultrabooks/Thinkpads oder eigentlich nur gegen Thinkpads weil Ultrabooks keine Konkurrenz sind, nicht Macbook gegen Plastikbomber) und haben die beste Bedienung durch beste Eingabegeräte (auch da wieder nur Thinkpads als kleine Konkurrenz) und darauf abgestimmtes Betriebssystem.

    Die Desktops sind ÜBERRAGEND sparsam, von Mac Mini bis zum Mac Pro hält nix mit, das selbe gilt für die Größe. Glaub es oder nicht aber der neue MacPRo ist mehr als nur Design, das Kühlsystem und größe bringen Vorteile für Workstations die über ich habe XPunkte in Benchmark Y hinaus gehen.

    Fazit: Apple HAT Design, länger nichts neues aber solange die KOnkurrenz nur schlecht kopiert ist da auch kein Bedarf, das Konzept ist stimmig.
    Apple hat aber auch die beste Technik dahinter, es gibt nix das besser ist und nur wenige die überhaupt mithalten können.

    Was Apple fehlt sind günstige Produkte, ich selbst würde mir Stand jetzt niemals ein 700Euro Telefon kaufen, weder ein Iphone noch ein noch teureres Samsung (Galaxy Note, tolles Konzept aber eben sau teuer, 300euro Telefon+300euro Tablet schlagen es deutlich).
    Ich würde auch momentan keinen Imac kaufen weil ich einen Monitor besitze der mich zufrieden stellt und einen Schreibtisch der extra Platz vorsieht damit der Tower nicht sichtbar ist aber wer das Geld dafür hat wird sich niemals einen HP-Desktop kaufen sondern den iMac und das eben weil er besser aussieht, besser leistete, weniger abstürzt und weniger Energie verbraucht und nicht weil er nur besser aussieht.

    Also solange die Konkurrenz nix hervorbringt muss APple keine riesen Innovationen bringen, es reicht wenn die jetzigen Geräte jedes mal verbessert werden und das werden sie absolut wie man am Vergleich des ersten macbook air (Hitzeprobleme) gegenüber den aktuellen Macbook Air (flüsterleise unter hoher Last, sonst unhörbar. Außer bei Spielen natürlich) sieht.
    Das trifft auf die anderen Geräte auch zu, sie werden SChritt für Schritt besser nur fällt es nicht so auf weil das Design, damit sind wir wieder bei Ihrer Aussage, sich nicht ändern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.04.14 20:48 durch halfzware.

  3. Re: Etwas weniger Design würde Apple gut tun

    Autor: profi-knalltüte 07.04.14 - 21:11

    Die imac monitore haben sehr oft einen gelbverlauf von unten nach oben oder staub hinterm display, für designer nicht gerade die erste Wahl. Und meiner Erfahrung nach stürzen Programme am Mac viel häufiger ab allen voran die adobe collection. Und naja ich habe ein 6 zoll Smartphone (lumia 1320) für 280 Euro, läuft ebenfalls stabiler als die iphones und androids die ich vorher hatte. Was mir am Mac gefällt ist das design von osx, aber davon kann ich mir in einer produktiv Umgebung auch nichts kaufen, das muss stabil und schnell laufen, und da kommt mir nix über Windows 7, auch wenn ich linux noch so solle mag ... Und osx todchic ist.

    kurztherapie für trolle: https://www.youtube.com/watch?v=wRX6uYeM1gk



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.04.14 21:12 durch profi-knalltüte.

  4. Re: Etwas weniger Design würde Apple gut tun

    Autor: Its_Me 07.04.14 - 21:21

    Das man nicht auf das Dateisystem zugreifen kann, bzw. muss, ist ja gerade etwas, was den Erfolg ausmacht. "Normale" Menschen tun sich damit nämlich eher schwer mit Dateien umzugehen.

    Wenn die ihre Fotos, Videos, Musik und Apps verwalten können, ohne überhaupt zu wissen, dass das eigentlich Dateien sind, so ist das für die ein klarer Vorteil.

    Das scheinen hier aber viele sogenannte Experten kaum zu verstehen.

  5. Re: Etwas weniger Design würde Apple gut tun

    Autor: KruemelMonster 07.04.14 - 21:31

    Wo ist denn das Problem, einen Dateiexplorer einzubauen? Wer es nutzen will (und kann...) nutz es eben und wer nichtmal weiß, was eine Datei ist, nutzt es eben nicht.

    Mein Android Handy kann ich auch komplett ohne Dateiexplorer bedienen, da gibt es auch Apps für Musik, Bilder, Videos etc, aber wenn ich unterwegs mal ne pdf herunterlade (wo es bei iOS ja schon scheitert), ist es einfach viel kompfortabler, schneller und einfacher, im Dateiexplorer den Downloadordner anzutippen und die pdf zu öffnen. Bei iOS müsste ich erst Safari öffnen, die pdf irgendwo im WWW suchen, nochmal neu laden...

  6. Re: Etwas weniger Design würde Apple gut tun

    Autor: Its_Me 07.04.14 - 22:12

    Das Problem ist, dass das System durch einen Dateiexplorer einfach komplizierter wird. Und Apple versucht halt immer alles so einfach wie möglich zu machen.
    Wenn ich mir z.B. Unter iOS ein PDF herunter lade, so habe ich das danach in iBooks und kann es dort lesen.
    Ich lade also ein Buch und kann es in iBooks lesen. Wozu brauche ich eine Datei?

    Wenn man aber auf Dateiebene denkt, so ist das natürlich nichts.

    Ich selber habe ein iPad und ein Android Smartphone. Ich sehe die Vorzüge von beiden Systemen. Leuten die im Umgang mit Computern eher unbedarft sind, würde ich aber immer ein iPhone empfehlen.

  7. Re: Etwas weniger Design würde Apple gut tun

    Autor: 0xenwumme 07.04.14 - 23:53

    Its_Me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist, dass das System durch einen Dateiexplorer einfach
    > komplizierter wird. Und Apple versucht halt immer alles so einfach wie
    > möglich zu machen.

    Das ist mehr eine Marketingentscheidung als alles Andere. Apple bewirbt seine iPhones auch nicht so richtig wie Technik, es soll nicht wirken wie Technik. Deswegen auch das Design. Dadurch versuchen sie sich von anderen Herstellern abzuheben - Und die Kunden mehr in das Ökosystem von Apple einzuschließen.

  8. Re: Etwas weniger Design würde Apple gut tun

    Autor: raumundzeit 08.04.14 - 00:23

    ich halte die Aussage das viele Normaluser auf einfache Weise "Daten" verwalten wollen grundsätzlich richtig, aber Apple hatte mit iTunes sicher nie ein einfaches und intuitiv bedienbares Produkt auf dem Markt.
    Wenn iPhone, iPod und iPad Besitzer schimpfen, dann als erstes über iTunes und dessen Bedienung.
    Heute wird über die iCloud geschimpft.

  9. Re: Etwas weniger Design würde Apple gut tun

    Autor: fabigg 08.04.14 - 02:08

    Als Mac und Androiduser kann ich, ich folgendes sagen: Macs sind spitze, als Rechner sind sie meist schwach aber alles ist bis ins extremste angepasst was viel ausmacht. OSX ist geil schnell flüssig und wenn was läuft dann läuft es richtig, aber manches eben nicht. Es stürzt auch schon mal ab aber ein mal in 2 Monaten das gönne ich Ihm auch (27"iMac) machte mein Linux/Win Desktop auch so. Für mich kann er alles was ich aus Windows/Linux brauche in einem schicken Kleid OS und Rechner. Aber oft ist kann das Design auch ein Nachteil. Auch wenn der Ottonormal-User nicht repariert oder aufrüstet, und Mac zugegebenerweise selten kaputt geht .an sollte es können. BESONDERS beim Mac Pro der zugegebner-weise ein Schmuckstück ist aber für den Profi ein Albtraum. Ich kann auch kein 17" Notebook haben wenn ich es haben will oder ein BlueRay Laufwerk.

    iOS lehne ich komplett ab. Es ist verschachtelt, hat keine Widgets, ist restriktiv und leitet den User nicht sonder bevormundet ihn. Es ist einfach aber nicht genial. WindowsPhone ist viel intuitiver, Android viel vielseitiger und bietet die Möglichkeit ganz simpel zu sein - in einem Ökosystem eingebettet, ohne weniger komfortabler oder komplizierter zu sein. Wer einmal ein Nexus in der Hand hatte weiß was ich meine. Und GoogleNow sagt mir was ich wissen will bevor ich Siri gefragt habe ;)

    Mein Fazit ist: Technologie sollte Möglichkeiten bieten und nicht Wege asphaltieren auf denen der User zu gehen hat. Design ist eine tolle Sache aber es sollte bei Technologie noch der Funktion folgen und nicht umgekehrt. Apple hat sich gewandelt aus dem Technologieführer ist ein Premium-Designschmiede geworden. Klar sind die Produkte hochwertig und raffiniert, aber auch sehr Beschränkt in ihren Möglichkeiten.

  10. Re: Etwas weniger Design würde Apple gut tun

    Autor: Sander Cohen 08.04.14 - 02:54

    Gelbstich? Oft? Nicht wirklich & wenn > Apple Support!

    Das Display ist mit dem Glas verklebt, wo soll da staub hinter?

    Adobe Programme stürzen oft am Mac ab? Ist mir in 5 Jahren OSX nicht ein einziges mal passiert & ich arbeiten oft mit diesen Programmen... Also wenn wirklich mal was abstürzt ist das meist OpenSource...

    "Läuft stabiler als alles andere"? Woran machst du das fest? :D

    PS: OSX ist sau schnell & stabil ;)

  11. Re: Etwas weniger Design würde Apple gut tun

    Autor: Sander Cohen 08.04.14 - 02:58

    Das sind dann meist die Leute die an Windows gewöhnt sind & daher nur den vertrauten umständlichen weg kennen.

    Sobald man ihnen dann mit was neues kommt, auch wenn dieses sehr viel einfacher & besser ist, wird halt erstmal gemeckert...

    So ist das halt immer...

  12. Re: Etwas weniger Design würde Apple gut tun

    Autor: Anonymer Nutzer 08.04.14 - 05:29

    Its_Me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist, dass das System durch einen Dateiexplorer einfach
    > komplizierter wird. Und Apple versucht halt immer alles so einfach wie
    > möglich zu machen.

    Das System hat ein Speicher-Register auf das fast ausschließlich Software von Drittanbietern zugreifen kann und der Nutzer hat nur wenig Möglichkeiten diese Zugriffe zu realisieren.
    Ein Filemanager würde diese Zugriffe aber auch kaum beeinflussen, wenn er direkt von Apple kommt,wahrscheinlich sogar überhaupt nicht. Und beim Thema Einfachheit muss ich immer an diesen Mutanten von Musik-Player denken über den ich wahrscheinlich bezahlte Workshops im Bekanntenkreis halten sollte. So oft wie ich schon jemanden den "iTunes for dummys" Vortrag gehalten habe ist das mit der Einfachheit mMn etwas weit her geholt.
    Zugegeben, Musik-Player die intuitiver sind haben idR auch deutlich weniger Funktionen.


    > Wenn ich mir z.B. Unter iOS ein PDF herunter lade, so habe ich das danach
    > in iBooks und kann es dort lesen.


    Das ist das was einen gescheiten PDF-Viewer seit Jahrzehnten ausmacht.Und mein Browser speichert mir am Desktop auch nicht jedes Dateiformat einfach in einen Download-Ordner, sondern nach meinen individuellen Bedürfnissen. Und ein PDF ist bei mir zb idR ein Dokument und wäre in iBooks in der völlig falschen Software.


    > Ich lade also ein Buch und kann es in iBooks lesen. Wozu brauche ich eine
    > Datei?

    Wozu du die Datei brauchst interessiert hier weniger und wenn sie garnicht von dir erstellt wurde erst recht nicht.

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