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Kritik VOD

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  1. Kritik VOD

    Autor: dts66 16.04.15 - 19:40

    ich sehe das noch etwas kritisch was die wiedergabequallität in Bild und Ton angeht.

    Okey, ist nix zu sagen gegen einen Abend mit der Freundin auf der Couch und irgendeinen Film. Da mag das ja bei einer 2MBit DSL Leitung auch gut gehen aber mit hohen Anspruch an Bild und Ton (7.1 Ton, akustisch bearbeiteter Wohnraum, Beamer nach REC 709 eingemessen) kann das Technisch nicht funktionieren.

    Ein 90min Film hat min ca20Gb. D.h. min.400Kbps 5.1 Ton und mit min 10 000kbp Bild Datenstrom. Durchschnittlich braucht man ca 10Std bei 2MBit DSL. Und das ganze auch noch VOD Streamen? Vergiss es.

    Die Filme müssen Tot komprimiert in Bild und Ton sein. D.h. man sieht Artefakte auf der Leinwand, Schwarz ist kein wirkliches Schwarz (komprimierte gray scale) und vom Ton wollen wir gar nicht erst reden

    Das Problem liegt anscheinend nicht bei den VOD Anbieter, sondern eher an der DSL Infrastruktur da man sicherlich eine 100MBit Leitung braucht.

    Da bleibt leider die klassische BR für die nächsten 10Jahre....

    Würde mich mal interessieren was die "High ender" dazu sagen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.04.15 19:44 durch dts66.

  2. Re: Kritik VOD

    Autor: Replay 17.04.15 - 08:16

    Nichts, weil das nicht die Zielgruppe der VoD-Anbieter ist. VoD ist eine sehr neue Sache, das wird schon noch, wenn die generellen Bandbreiten höher werden und das Peering auch mal wirklich funktioniert. Deutschland hat halt das Problem des schlechten Breitband-Ausbaus und eben des oft schlechten Peerings. Amazon und Netflix haben auch das eine oder andere Angebot in 4K im Programm, dafür ist aber eine dicke Leitung notwendig.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  3. Re: Kritik VOD

    Autor: PiranhA 17.04.15 - 10:30

    dts66 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde mich mal interessieren was die "High ender" dazu sagen...

    Also ich finde die Qualität von Amazon und Netflix gar nicht so übel. Hab allerdings auch keinen Beamer, sondern "nur" 47" TV bei etwa 3m Abstand. Kompressionsartefakte fallen mir bei der höchsten Qualitätsstufe in der Regel gar nicht auf. Wobei meiner Erfahrung nach bei Netflix weniger Artefakte sichtbar werden.
    Beim Ton bieten beide 5.1 mit DD+. Ich glaube zumindest bei Netflix sind das 192kbit/s pro Kanal. Allerdings schade, dass man dazu keine konkreten Zahlen findet. 7.1 ist im Heimkino auch eher die Ausnahme, weil viele Filme gar nicht mehr als 5.1 unterstützen.

    Aktuelle Blockbuster schaue ich aber auch weiterhin per BluRay, weil ich die günstig per Lovefilm bekomme. Gerade beim Ton merke ich noch am ehesten einen Unterschied zwischen VOD und einer DTS HDMA Spur.
    Natürlich wäre ich froh, wenn die Anbieter eine noch bessere Qualität bieten würden. Meine Leitung reicht dafür auch aus problemlos aus. Aber so schlecht, dass ich auf den Komfort verzichten würde, ist es wirklich nicht. Zumindest wenn es die eigene Leitung auch hergibt (inkl. Peering).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.15 10:32 durch PiranhA.

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