Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Streaming: Proxy-Sperrung bei…

Globalisierung nur für die Industrie, aber nicht für den Verbraucher?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Globalisierung nur für die Industrie, aber nicht für den Verbraucher?

    Autor: motzerator 18.01.16 - 15:20

    Die Globalisierung wird immer gerne angeführt, wenn Unternehmen dem billigsten Arbeitsort mit den niedrigsten sozialen Standards hinterher hecheln. Beim Kostensparen auf Kosten der Belegschaft ist Globalisierung immer eine ganz tolle und unausweichliche Sache.

    Ganz anders wird es, wenn der Verbraucher mal globalisiert konsumieren will. Dann bekommen Datenträger eine Regionssperre und Proxis werden blockiert.

    Warum? Weil man so in reichen Ländern viel mehr Geld verlangen kann als in armen und so verhindert, das Leute aus so genannten reichen Ländern hergehen und billigere Angebote nutzen. Globalisierung zu Gunsten der Verbraucher ist nämlich eine ganz schlechte Sache, zumindest in den Augen der (Film-)Industrie.

  2. Re: Globalisierung nur für die Industrie, aber nicht für den Verbraucher?

    Autor: Zockmock 18.01.16 - 15:57

    +1 Warten wir mal wenn TISA kommt :) das wird ein Spaß ... aber nicht für uns.

  3. Re: Globalisierung nur für die Industrie, aber nicht für den Verbraucher?

    Autor: divStar 18.01.16 - 16:01

    Jup. Globalisierung ist nur für Unternehmen (und ggf. einige wenige Personen) von Vorteil. Für den üblichen "Rest" sind die Vorteile marginal bis nicht vorhanden.

    Wie kann es sein, dass ich eine Doppel-CD in Japan kaufe, dafür umgerechnet 22 Euro bezahle - aber dann nochmal 20+% hier beim Zoll abdrücken darf?! Hätte ich es mir heruntergeladen (was ich bei Musikstücken, in die ich nur reinhöre und dann lösche, auch mache) - ob nun legal oder nicht - hätte ich es nicht zahlen müssen. Zeitgemäß ist anders - aber was soll man sagen wenn selbst für Politiker Internet #Neuland oder gar ein rechtsfreier Raum ist.

  4. Re: Globalisierung nur für die Industrie, aber nicht für den Verbraucher?

    Autor: Anonymer Nutzer 18.01.16 - 17:20

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Warum? Weil man so in reichen Ländern viel mehr Geld verlangen kann als in
    > armen und so verhindert, das Leute aus so genannten reichen Ländern
    > hergehen und billigere Angebote nutzen. Globalisierung zu Gunsten der
    > Verbraucher ist nämlich eine ganz schlechte Sache, zumindest in den Augen
    > der (Film-)Industrie.

    Naja das ist jetzt aber Quatsch. Deutschland ist bestimmt nicht "reicher" als die USA, die Deutschen wollen aber kein Netflix Indien sondern Netflix USA.
    Außerdem beruht ein Großteil des Lebensstandards der immer fettleibigeren, bequemeren und verhätschelten, verjammerten Menschen der westlichen Welt darauf, dass durch Kinderarbeit und sklavereiähnliche Ausbeutung in anderen Ländern, wie zB Bangladesch oder China, all unsere Güter des täglichen Lebens billigst hergestellt und importiert werden, die noch in den 1980ern richtig teuer waren.

    Da gibt es sehr aufschlußreiche Vergleiche. Wie lange heute ein Schreiner arbeiten muss, um sich einen neuen Kühlschrank zu kaufen, wie lang vor 20, 30 oder 40 Jahren. Und zig Güter mehr. Bis hin zu hochwertiger Baumwolle, die versponnen, gefärbt und zu Kleidung vernäht heutzutage ein Wegwerfprodukt geworfen ist - unsere Großeltern kennen noch eine Zeit, in der Textilien teuer und kostbar waren, die wurden ein Leben lang gepflegt. Wer flickt heute noch Löcher in Kleidung? Wer geht heute noch zum Schneider, wenn was nicht mehr passt, weil sich die Figur verändert hat? Heutzutage wird Kleidung weggeschmissen, weil man Platz für neue Klamotten braucht. Nicht weil sie verschlißen wäre.

    Wir leben im puren Überfluss und natürlich - wir sind alles die Endkunden dieser bösen Industrie! - haben wir das einzig der Globalisierung zu verdanken. Also etwas weniger Katzenjammer bitte, wir alle werden es verkraften können die neueste Staffel The Walking Dead etwas später als die Amis sehen zu können, wenn das dein einziges persönliches Problem mit der Globalisierung ist, dann lebst du auf der Sonnenseite des Lebens mein Freund.

  5. Re: Globalisierung nur für die Industrie, aber nicht für den Verbraucher?

    Autor: der_wahre_hannes 19.01.16 - 09:54

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > motzerator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Warum? Weil man so in reichen Ländern viel mehr Geld verlangen kann als
    > in
    > > armen und so verhindert, das Leute aus so genannten reichen Ländern
    > > hergehen und billigere Angebote nutzen. Globalisierung zu Gunsten der
    > > Verbraucher ist nämlich eine ganz schlechte Sache, zumindest in den
    > Augen
    > > der (Film-)Industrie.
    >
    > Naja das ist jetzt aber Quatsch. Deutschland ist bestimmt nicht "reicher"
    > als die USA, die Deutschen wollen aber kein Netflix Indien sondern Netflix
    > USA.
    > Außerdem beruht ein Großteil des Lebensstandards der immer fettleibigeren,
    > bequemeren und verhätschelten, verjammerten Menschen der westlichen Welt
    > darauf, dass durch Kinderarbeit und sklavereiähnliche Ausbeutung in anderen
    > Ländern, wie zB Bangladesch oder China, all unsere Güter des täglichen
    > Lebens billigst hergestellt und importiert werden, die noch in den 1980ern
    > richtig teuer waren.
    >
    > Da gibt es sehr aufschlußreiche Vergleiche. Wie lange heute ein Schreiner
    > arbeiten muss, um sich einen neuen Kühlschrank zu kaufen, wie lang vor 20,
    > 30 oder 40 Jahren. Und zig Güter mehr. Bis hin zu hochwertiger Baumwolle,
    > die versponnen, gefärbt und zu Kleidung vernäht heutzutage ein
    > Wegwerfprodukt geworfen ist - unsere Großeltern kennen noch eine Zeit, in
    > der Textilien teuer und kostbar waren, die wurden ein Leben lang gepflegt.
    > Wer flickt heute noch Löcher in Kleidung? Wer geht heute noch zum
    > Schneider, wenn was nicht mehr passt, weil sich die Figur verändert hat?
    > Heutzutage wird Kleidung weggeschmissen, weil man Platz für neue Klamotten
    > braucht. Nicht weil sie verschlißen wäre.
    >
    > Wir leben im puren Überfluss und natürlich - wir sind alles die Endkunden
    > dieser bösen Industrie! - haben wir das einzig der Globalisierung zu
    > verdanken. Also etwas weniger Katzenjammer bitte, wir alle werden es
    > verkraften können die neueste Staffel The Walking Dead etwas später als die
    > Amis sehen zu können, wenn das dein einziges persönliches Problem mit der
    > Globalisierung ist, dann lebst du auf der Sonnenseite des Lebens mein
    > Freund.

    Danke.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Bonn
  2. Pfennigparade SIGMETA GmbH, München
  3. ADWEKO Consulting GmbH, deutschlandweit
  4. text2net GmbH, Bonn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 69,95€
  2. 26,99€
  3. (-66%) 6,80€
  4. 39,99€ (Release 14.11.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
Wet Dreams Don't Dry im Test
Leisure Suit Larry im Land der Hipster

Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
  2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Flexibles Smartphone: Samsung verspielt die Smartphone-Führung
Flexibles Smartphone
Samsung verspielt die Smartphone-Führung

Jahrelang dominierte Samsung den Smartphone-Markt mit Innovationen, in den vergangenen Monaten verliert der südkoreanische Hersteller aber das Momentum. Krönung dieser Entwicklung ist das neue flexible Nicht-Smartphone - die Konkurrenz aus China dürfte feiern.
Eine Analyse von Tobias Költzsch

  1. Flexibles Display Samsungs faltbares Smartphone soll im März 2019 erscheinen
  2. Samsung Linux-on-Dex startet in privater Beta
  3. Infinity Flex Samsung zeigt statt Smartphone nur faltbares Display

Amazons Echo Show (2018) im Test: Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude
Amazons Echo Show (2018) im Test
Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude

Die zweite Generation des Echo Show ist da. Amazon hat viele Kritikpunkte am ersten Modell beseitigt. Der Neuling hat ein größeres Display als das Vorgängermodell und das sorgt für mehr Freude bei der Benutzung. Trotz vieler Verbesserungen ist nicht alles daran perfekt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Alexa-Display im Hands on Browser macht den Echo Show viel nützlicher
  2. Amazon Echo Show mit Browser, Skype und großem Display

  1. FTTH/B: Nur 8,5 Prozent der deutschen Haushalte haben Glasfaser
    FTTH/B
    Nur 8,5 Prozent der deutschen Haushalte haben Glasfaser

    Besonders in Bundesländern ohne kommunale Netzbetreiber sieht die Glasfaserversorgung (FTTB/H) schlimm aus. Das belegen aktuelle Angaben der Bundesregierung. Schleswig-Holstein steht wegen seiner klugen Förderpolitik am besten da.

  2. Buglas: Stadtnetzbetreiber wollen Open Access für 5G-Netze
    Buglas
    Stadtnetzbetreiber wollen Open Access für 5G-Netze

    Kommunale Netzbetreiber haben eigene Pläne für lokale Mobilfunknetze. Anderen Netzbetreibern will man Open-Access-Zugang gewähren.

  3. Förderung: Verzicht auf Vectoring kostet viele Millionen Euro
    Förderung
    Verzicht auf Vectoring kostet viele Millionen Euro

    Das Upgrade von Vectoring auf Glasfaser für die Kommunen kostet einige hundert Millionen Euro. Doch auch andere Kosten steigen stark an.


  1. 22:01

  2. 21:24

  3. 20:49

  4. 20:12

  5. 18:52

  6. 18:05

  7. 17:57

  8. 17:27