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  5. › Streiks: Amazon und Verdi nennen…

Erpressung

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  1. Erpressung

    Autor: johnmcwho 25.11.13 - 14:19

    Also bei allem Verständnis der Zustände, aber auch Amazon muss sich nicht von Verdi erpressen lassen. Es ist genauso wie damals bei der Bahn eine Gewerkschaft nimmt die Kunden des Unternehmens in "Geiselhaft" nur um ihre Ziele umzusetzen, auch wenn sie berechtigt sind. Es geht hier um die Verhältnismäßigkeit der Mittel und die sind eindeutig zuungunsten von Amazon verschoben. Warum streiken die nicht jetzt?

  2. Re: Erpressung

    Autor: 486dx4-160 25.11.13 - 15:04

    Ja. Streiks sollten nur noch im Urlaub durchgeführt werden dürfen. Oder nach Feierabend.

  3. Re: Erpressung

    Autor: Paralyta 25.11.13 - 15:37

    [x] Ich kapiere nicht, warum es Gewerkschaften gibt und wozu Arbeiterstreits nützlich sind
    [ ] Ich verstehe worum es hier geht

    Ich habe mal für dich das passende angekreuzt.

  4. Re: Erpressung

    Autor: Himmerlarschundzwirn 25.11.13 - 15:49

    Und wo siehst du hier die Verhältnismäßigkeit?

    Als sachkundiger Arbeitskampfprofi bist du dir ja sicherlich im klaren darüber, dass Mittel im Arbeitskampf verhältnismäßig eingesetzt sein sollen. Verdi weiß das übrigens nicht, die fallen mir nicht zum ersten mal durch solche überzogenen Aktionen auf.

    Und ich bin nicht gegen das Prinzip von Gewerkschaften, aber einige neigen doch stark zu Übertreibungen.

  5. Re: Erpressung

    Autor: non_sense 25.11.13 - 15:56

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wo siehst du hier die Verhältnismäßigkeit?

    Es ist witzig, dass in einem Land nach "Verhältnismäßigkeit" geschrien wird, obwohl das Reden über das eigene Gehalt/den eigenen Lohn zum Tabu Thema Nummer 1 gehört ...

    Woher soll denn eine Verhältnismäßigkeit kommen, wenn man schon unter Arbeitskollegen unterschiedliche Gehälter/Löhne findet, obwohl sie die selbe Arbeit verrichten und auch den selben Bildungsgrad aufweisen?

  6. Re: Erpressung

    Autor: Hello_World 25.11.13 - 16:02

    Verhältnismäßigkeit hin oder her, offenbar ist das die einzige Sprache, die Amazon versteht. Es ist schließlich nicht das erste mal, dass sie wegen der Arbeitsbedingungen in der Kritik stehen. Und dass man kein Versandhändler sondern ein Logistikunternehmen sei, ist einfach nur eine dämliche Ausrede, damit man sich nicht an den Tarifvertrag halten und anständige Löhne zahlen muss. Wenn sie sich damit das Weihnachtsgeschäft versauen, ist das die gerechte Strafe.

  7. Re: Erpressung

    Autor: Hello_World 25.11.13 - 16:03

    > Woher soll denn eine Verhältnismäßigkeit kommen, wenn man schon unter Arbeitskollegen unterschiedliche Gehälter/Löhne findet, obwohl sie die selbe Arbeit verrichten und auch den selben Bildungsgrad aufweisen?
    Wenn jemand in der gleichen Zeit mehr schafft bzw. produktiver ist als ein anderer in der gleichen Position, dann ist es nur gerecht, wenn derjenige auch besser bezahlt wird.

  8. Re: Erpressung

    Autor: Paralyta 25.11.13 - 16:10

    Zur Verhältnismäßigkeit in diesem konkreten Fall kann ich nichts sagen.
    Wenn sich Amazon sich aber ungerecht behandelt fühlt, könnte das Unternehmen vors Arbeitsgericht ziehen und eine Unterlassung des Streiks erzwingen und natürlich Schadensersatz einklagen.

    Amazon unterlässt es aber übhaupt auf die Streiks zu reagieren. Entweder weil sie die Sache nicht an die große Glocke hängen wollen (und befürchten im Falle des Erfolges vielleicht als Buhmann dastehen) oder weil sie schlicht und einfach damit rechnen, dass sie verlieren und dann quasi fast schon gezwungen sind mit Verdi zu verhandeln. Man sitzt es lieber aus und rechnet damit, dass a) Verdi irgendwann die Puste ausgeht und/oder b) die Standorte in den nächsten Jahren größtenteils nach Osteuropa verlagert werden.

  9. Re: Erpressung

    Autor: non_sense 25.11.13 - 16:12

    Hello_World schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn jemand in der gleichen Zeit mehr schafft bzw. produktiver ist als ein
    > anderer in der gleichen Position, dann ist es nur gerecht, wenn derjenige
    > auch besser bezahlt wird.

    Tja, und wenn er weniger verdient?
    Da kräht auch kein Hahn nach, weil keiner weiß, was seine Arbeitskollegen verdienen.

    Also noch mal: Wie kann man dann von einer Verhältnismäßigkeit sprechen?

  10. Re: Erpressung

    Autor: Trockenobst 25.11.13 - 16:20

    Paralyta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Standorte in den nächsten Jahren größtenteils nach Osteuropa verlagert
    > werden.

    In den Jahren 2020 bis 2025 wird erwartet, dass die KI-Roboterfähigkeiten soweit gediegen sind dass man Paketpack-Logistik zu 80% automatisieren kann. Somit muss Amazon nur noch 7-10 Jahre aussitzen und Ver.di ist weg: Roboter sind in keiner Gewerkschaft.

  11. Re: Erpressung

    Autor: Himmerlarschundzwirn 25.11.13 - 16:28

    Was hat denn das damit zu tun?

    Ich rede von dem Verhältnis zwischen Zielen (die Erhöhung eines ohnehin schon passablen Lohns) und Durchsetzung (Bestreikung eines Onlineversandhändlers zur Hauptumsatzzeit).

    Die sehe ich hier nicht gegeben. Über so eine Durchsetzung könnte man reden, wenn die Leute dort für 5 Euro die Stunde malochen müssten, aber die Löhne sind in diesem Fall grob bekannt und da kann man nun wirklich nicht von Ausbeutung reden.

  12. Re: Erpressung

    Autor: Himmerlarschundzwirn 25.11.13 - 16:31

    Über 9 Euro die Stunde sind keine "anständigen Löhne"?

  13. Re: Erpressung

    Autor: Paralyta 25.11.13 - 16:56

    Ich finde es echt niedlich, wie du bestimmen möchtest, was ein passender Lohn ist und was nicht.
    Du solltest dir vielleicht mal die Vorwürfe von Verdi durchlesen, bevor du dich weiter zum Thema äußerst.
    Streiks für mehr Lohn oder um einfach den Arbeitnehmer an den Verhandlungstisch zu zwingen sind außerdem seit Jahrhunderten ein beliebtes Mittel von Gewerkschaften, da hat Verdi hier nichts Ungewöhnliches angewendet. Auch und gerade wenn es zur Hauptumsatzzeit passiert. Ob der Streikgrund in diesem Fall wirklich gerechtfertigt ist, mag aber jemand anderes bewerten.

    Wann wäre deine Meinung nach denn ein Streik gerechtfertigt? Wenn alle ohnehin Urlaub haben, wenn gerade Flaute herrscht?

  14. Re: Erpressung

    Autor: non_sense 25.11.13 - 18:00

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Über 9 Euro die Stunde sind keine "anständigen Löhne"?

    Schon mal mit einem Stundenlohn von 9,50 ¤ versucht eine Familie und ein Wohnung in Raum Hamburg oder Raum München (und Umgebung) zu finanzieren? Viel Spaß.

    Die Akademiker-Futzies sollten sich mal zum gemeinen Pöbel gesellen, und mal deren Arbeit machen, um mal zu schauen, ob sie dann noch doch lieber ihr Bürojob vorziehen, und ob die 9,50 ¤ dann weiterhin gerecht sind ...

    Ist zwar alles toll, dass die Akademiker (angeblich) so viel Verantwortung haben, aber welche Knochen sind zuerst kaputt? Die des Akademiker, der die meiste Zeit eh nur auf seinem Bürostuhl sitzt, oder derjenige, der Tagein- Tagaus auf den Beinen steht und in Akkordarbeit Pakete zusammenpackt?

  15. Re: Erpressung

    Autor: Mimus Polyglottos 25.11.13 - 18:10

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Himmerlarschundzwirn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Über 9 Euro die Stunde sind keine "anständigen Löhne"?
    >
    > Schon mal mit einem Stundenlohn von 9,50 ¤ versucht eine Familie und ein
    > Wohnung in Raum Hamburg oder Raum München (und Umgebung) zu finanzieren?
    > Viel Spaß.
    >
    > Die Akademiker-Futzies sollten sich mal zum gemeinen Pöbel gesellen, und
    > mal deren Arbeit machen, um mal zu schauen, ob sie dann noch doch lieber
    > ihr Bürojob vorziehen, und ob die 9,50 ¤ dann weiterhin gerecht sind ...
    >
    > Ist zwar alles toll, dass die Akademiker (angeblich) so viel Verantwortung
    > haben, aber welche Knochen sind zuerst kaputt? Die des Akademiker, der die
    > meiste Zeit eh nur auf seinem Bürostuhl sitzt, oder derjenige, der Tagein-
    > Tagaus auf den Beinen steht und in Akkordarbeit Pakete zusammenpackt?

    In der Sache gebe ich dir ja recht, aber ein reines Akademiker-Bashing ist echt albern...
    Da gibt es genügend Leute drunter, die auch auf schlechten Stellen landen (viele Geisteswissenschaftler) und man darf auch nicht vergessen, dass Schule+Ausbildung etliche Jahre kürzer ist und somit auf das Leben gerechnet bei den richtigen Jobs auch ordentlich Kohle bringt. Also Luft holen und die Sache differenziert betrachten ;-)

  16. Re: Erpressung

    Autor: Bouncy 25.11.13 - 18:25

    Paralyta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wann wäre deine Meinung nach denn ein Streik gerechtfertigt? Wenn alle
    > ohnehin Urlaub haben, wenn gerade Flaute herrscht?
    Das würde sich anbieten, man hätte damit seine Position klargemacht und würde trotzdem nicht Gefahr laufen, den Bestreikten so zu verärgern, dass die Segel streicht. Ein Streik soll schließlich ein Schuß vor den Bug sein, nicht das Schiff versenken, davon hätte niemand was. Aber Verdi ist lästig wie Greenpeace, wenn sie mit Harpunen auf Tanker schießen, klar wenn die dann mal sagen Schluß jetzt...

    Außerdem klar, es wird seit den Anfängen der Industrialisierung so gemacht, aber genau das ist der Punkt - wir sind nicht mehr am Anfang der Industrialisierung, Amazon baut ein Lager von der Grundsteinlegung bis zur ersten Auslieferung eines Pakets in unter 6 Monaten an jedem Punkt der westlichen Welt, das sollte man bei der Wahl seiner verstaubten Kampfmittel wohl besser berücksichtigen.

    Verdi kämpft aber schon lange einen ganz anderen Kampf, nicht den, den Gewerkschaften im Sinne ihrer Mitglieder früher mal gekämpft haben...

  17. Re: Erpressung

    Autor: non_sense 25.11.13 - 18:44

    Mimus Polyglottos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In der Sache gebe ich dir ja recht, aber ein reines Akademiker-Bashing ist
    > echt albern...
    > Da gibt es genügend Leute drunter, die auch auf schlechten Stellen landen
    > (viele Geisteswissenschaftler) und man darf auch nicht vergessen, dass
    > Schule+Ausbildung etliche Jahre kürzer ist und somit auf das Leben
    > gerechnet bei den richtigen Jobs auch ordentlich Kohle bringt. Also Luft
    > holen und die Sache differenziert betrachten ;-)

    Weißt du, mir gehen einfach diese Sprüche auf den Sack.
    Ich habe mehrere Jahre als Mechatroniker gearbeitet, und wer musste die Drecksarbeit erledigen, wenn der Ingenieur mal wieder zu blöd war, eine vollständige und korrekte Zeichnung anzufertigen? Ich ... So viel zum Thema: "Ich hab voll viel Verantwortung und deswegen verdiene ich mehr."

    Ich habe nichts dagegen, wenn sie mehr verdienen, schließlich haben sich auch eine menge Geld in die Ausbildung reingesteckt, aber ich hasse es, wenn sie dann so tun, als wären sie was besonderes und meinen, sie können bestimmen, was ein Handwerker/Paketzusteller/Lagerist/etc. verdienen soll, weil das eh nur niedrige Arbeit ist, die jeder erledigen kann. Viele vergessen, dass ein Unternehmen sehr tief fallen kann, wenn sie nicht die richtigen Arbeiter finden. In einer Tischerlei können noch so viele BWL-Absolventen in der Chef-Etage sitzen, aber wenn sie keinen Tischler finden, dann können sie den Laden auch gleich zu machen.

    Ich habe auch eine längere Zeit als Zeitarbeiter gearbeitet, und weiß, was das für ein Scheißjob das ist, ohne vernünftig bezahlt zu werden, und mit "Vernünftige Bezahlung" meine ich nicht Summe X, sondern es muss zum Leben reichen. Ein damaliger Arbeitskollege, der ebenfalls Zeitarbeiter war hat sich aufgrund der Zeitarbeit verschuldet. Von ca. 1000 ¤ im Monat kann man keine 3-köpfige Familie ernähren. Nach zwei Monaten hat er sich kündigen lassen und Arbeitslosengeld beantragt. Davon hatte er mehr, als jeden Tag um 6 Uhr auf der Arbeit zu sein.
    Ich selber kam auch nur über die Runden, weil ich zu dieser Zeit noch bei meinen Eltern gelebt habe. Von den 1000 ¤ im Monat konnte man schon mal 200 ¤ Benzinkosten abziehen, und wenn man dann noch in einem Raum wohnt, wo die Kaltmiete für eine 2-Zimmer Wohnung bei ca. 600 ¤ liegt, der kann sich ja dann ausrechnen, wie viel da dann noch einem zum Leben übrig bleibt ...

  18. Re: Erpressung

    Autor: janitor 25.11.13 - 19:24

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weißt du, mir gehen einfach diese Sprüche auf den Sack.
    > Ich habe mehrere Jahre als Mechatroniker gearbeitet, und wer musste die
    > Drecksarbeit erledigen, wenn der Ingenieur mal wieder zu blöd war, eine
    > vollständige und korrekte Zeichnung anzufertigen? Ich ... So viel zum
    > Thema: "Ich hab voll viel Verantwortung und deswegen verdiene ich mehr."
    So viel zum Thema Pauschalisierung! Solche Aussagen kann ich einfach nicht Ernst nehmen.
    Wenn du so gut bist, warum verkaufst du dich dann unter Wert?

    >
    > Ich habe nichts dagegen, wenn sie mehr verdienen, schließlich haben sich
    > auch eine menge Geld in die Ausbildung reingesteckt, aber ich hasse es,
    > wenn sie dann so tun, als wären sie was besonderes und meinen, sie können
    > bestimmen, was ein Handwerker/Paketzusteller/Lagerist/etc. verdienen soll,
    > weil das eh nur niedrige Arbeit ist, die jeder erledigen kann. Viele
    > vergessen, dass ein Unternehmen sehr tief fallen kann, wenn sie nicht die
    > richtigen Arbeiter finden. In einer Tischerlei können noch so viele
    > BWL-Absolventen in der Chef-Etage sitzen, aber wenn sie keinen Tischler
    > finden, dann können sie den Laden auch gleich zu machen.
    Du vermischt hier wieder mehrere Dinge. Die Höhe des Gehaltes richtet sich nach der Austauschbarkeit der Arbeitskraft. Verdient man zu wenig, weil der Markt mit dem eigenen Beruf übersättigt ist, kann man sich einfach spezialisieren/fortbilden und wird dadurch wirtschaftlich gesehen wertvoller.
    Dass eine Putzkraft sehr austauschbar ist, ist doch klar, da diese Tätigkeit prinzipiell von jedem gemacht werden kann.

    > Von ca. 1000 ¤ im Monat kann man
    > keine 3-köpfige Familie ernähren.
    Nur noch wenige Familien können sich mit nur einem Einkommen ernähren, das ist keine wirkliche Neuigkeit mehr.

    > Von den 1000 ¤ im Monat konnte man schon mal 200
    > ¤ Benzinkosten abziehen, und wenn man dann noch in einem Raum wohnt, wo die
    > Kaltmiete für eine 2-Zimmer Wohnung bei ca. 600 ¤ liegt, der kann sich ja
    > dann ausrechnen, wie viel da dann noch einem zum Leben übrig bleibt ...
    Als Student musste ich auch fast 7 Jahre lang mit deutlich < 1000¤ auskommen und habe nicht bei meinen Eltern gelebt. Ja und? Hat gut geklappt.
    Du bleibst selbst als nicht-Studierter nicht immer auf den 1000¤ sitzen, der Gehalt steigt auch mit der Zeit.

  19. Re: Erpressung

    Autor: non_sense 25.11.13 - 19:35

    janitor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du so gut bist, warum verkaufst du dich dann unter Wert?
    Schon mal versucht, als Mechatroniker einen Job zu bekommen?

    janitor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du vermischt hier wieder mehrere Dinge. Die Höhe des Gehaltes richtet sich
    > nach der Austauschbarkeit der Arbeitskraft. Verdient man zu wenig, weil der
    > Markt mit dem eigenen Beruf übersättigt ist, kann man sich einfach
    > spezialisieren/fortbilden und wird dadurch wirtschaftlich gesehen
    > wertvoller.
    > Dass eine Putzkraft sehr austauschbar ist, ist doch klar, da diese
    > Tätigkeit prinzipiell von jedem gemacht werden kann.
    Tja, nur leider geht dort wieder Praxis und Theorie auseinander.
    Es ist schon komisch, dass man als Mechatroniker mehrere Monate nach einem Job suchen muss, und sich sogar unter dem Wert verkaufen muss, während man nebenbei Berichte im Fernsehen sieht, dass die Industrie angeblich nach Fachkräften schreit. Ich habe nicht aus Laune heraus bei einer Zeitarbeitsfirma gearbeitet. Es war die einzige Möglichkeit, überhaupt einen Job zu haben.

    janitor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur noch wenige Familien können sich mit nur einem Einkommen ernähren, das
    > ist keine wirkliche Neuigkeit mehr.
    Tja, und das halte ich für ein großes Problem in unserer Gesellschaft, wenn Mann und Frau darauf bedacht sind, Karriere machen zu müssen, um genug Geld in der Kasse zu haben.

    janitor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Student musste ich auch fast 7 Jahre lang mit deutlich < 1000¤
    > auskommen und habe nicht bei meinen Eltern gelebt. Ja und? Hat gut
    > geklappt.
    > Du bleibst selbst als nicht-Studierter nicht immer auf den 1000¤ sitzen,
    > der Gehalt steigt auch mit der Zeit.

    Schön für dich, aber das klappt nicht überall.
    ich wüsste nicht, wie ich mit 1000 ¤ Netto im Monat leben soll, wenn davon ca. 800 ¤ angezogen werden.

  20. Re: Erpressung

    Autor: janitor 25.11.13 - 19:45

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon mal versucht, als Mechatroniker einen Job zu bekommen?
    > Tja, nur leider geht dort wieder Praxis und Theorie auseinander.
    > Es ist schon komisch, dass man als Mechatroniker mehrere Monate nach einem
    > Job suchen muss, und sich sogar unter dem Wert verkaufen muss, während man
    > nebenbei Berichte im Fernsehen sieht, dass die Industrie angeblich nach
    > Fachkräften schreit. Ich habe nicht aus Laune heraus bei einer
    > Zeitarbeitsfirma gearbeitet. Es war die einzige Möglichkeit, überhaupt
    > einen Job zu haben.
    Das ist eben Marktwirtschaft. Ist der Markt gesättigt, wird man austauschbar und der Wert der eigenen Arbeit sinkt zwangsweise, denn der Nachbar würde die gleiche Arbeit vermutlich für weniger Geld leisten.
    Weiterbildung/Umschulung/Spezialisierung hilft in diesem Fall.

    > Tja, und das halte ich für ein großes Problem in unserer Gesellschaft, wenn
    > Mann und Frau darauf bedacht sind, Karriere machen zu müssen, um genug Geld
    > in der Kasse zu haben.
    Nö, warum sollten Mann und Frau nicht beide arbeiten gehen? Wenn einer untätig zu Hause rumsitzt, würde doch ziemlich viel Arbeitskraft verloren gehen.
    Außerdem sind so beide deutlich weniger von einander abhängig und Arbeit sollte auch ein Teil der Selbstverwirklichung sein.

    > Schön für dich, aber das klappt nicht überall.
    Bei mir klappte es in München.
    > ich wüsste nicht, wie ich mit 1000 ¤ Netto im Monat leben soll, wenn davon
    > ca. 800 ¤ angezogen werden.
    Ganz einfach, Einzimmerwohnung für 400¤ oder Wohnung mit Freundin oder in WG und noch viel weniger kosten haben.

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