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Rücksendung einmal kostenlos, danach kostenpflichtig

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  1. Rücksendung einmal kostenlos, danach kostenpflichtig

    Autor: Schattenwerk 29.10.21 - 15:17

    Meiner Meinung nach kann man das Problem recht einfach eindämmen: Die erste Rücksendung pro Jahr ist umsonst, danach zahlt der Kunde, fertig.

    Oft bekomme ich mit wie irgendwas online bestellt wird, weil man es ja gratis zurücksenden kann. Für mich persönlich ein Unding, wenn ich überlege, dass ich in den letzten Jahren nur einmal ein paar Schuhe wegen einer falsch ausfallenden Größe zurückgesendet habe.

    Kleidung kaufe ich tatsächlich deswegen auch bewusst im Geschäft. Einmal weil ich die Kleidungsstücke anprobieren, fühlen und so testen möchte. Ich habe einmal vor Jahren Kleidung im Internet bestellt, ein Drama. Kann man ja genug hier im Forum von lesen.

    Wenn man also wirklich die Anzahl der Rücksendungen reduzieren möchte, dann muss man den Menschen einfach mal wieder dazu kriegen sich zu überlegen, ob man das wirklich so bestellen möchte. Mit Konsequenzen. Weil wenn man nun jedes mal 4-5 Euro Rücksendung zahlen müsste, wette ich, dass die Anzahl eben solcher drastisch einbricht.

  2. Re: Rücksendung einmal kostenlos, danach kostenpflichtig

    Autor: LH 29.10.21 - 21:56

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meiner Meinung nach kann man das Problem recht einfach eindämmen: Die erste
    > Rücksendung pro Jahr ist umsonst, danach zahlt der Kunde, fertig.

    Das wäre unangemessen, da viele Rücksendungen durch die Händler verursacht werden. Dann müsste man im Gegenzug auch eine Aufwandsentschädigung für den Käufer einführen, wenn ein Kunde wegen falscher Angaben des Produkts oder wegen schlechter Qualität eine Rücksendung ausführen musste.

    > Kleidung kaufe ich tatsächlich deswegen auch bewusst im Geschäft. Einmal
    > weil ich die Kleidungsstücke anprobieren, fühlen und so testen möchte. Ich
    > habe einmal vor Jahren Kleidung im Internet bestellt, ein Drama. Kann man
    > ja genug hier im Forum von lesen.

    Aber warum sollte nun der Kunde für die Fehler der Händler zahlen? Wenn ein Kleidungshändler in diesem Geschäft Waren online anbietet, dann ihr ihm bewusst, dass es Retouren gibt, wenn die Ware die Kundenanforderungen bzw. -wünsche nicht erfüllt. Scheint aber nicht teuer genug für die Händler zu sein, um daran wirklich etwas im großen Stil zu ändern.

    > Wenn man also wirklich die Anzahl der Rücksendungen reduzieren möchte, dann
    > muss man den Menschen einfach mal wieder dazu kriegen sich zu überlegen, ob
    > man das wirklich so bestellen möchte.

    Und warum sollte man das machen wollen? Die Händler wollen Kunden haben, die Kunden wollen Ware kaufen. Niemand hat Interesse daran, dass weniger verkauft wird. Und den Staat geht das ganze nichts an, die Versandkosten sind eine Vereinbarung zwischen Kunde und Händler, und aktuell verzichten die Händler in den meisten fällen freiwillig auf die Versandkosten und Kosten für Retouren. Eben auch, weil sie genau wissen, dass sie einen erheblichen Anteil an den Retourenzahlen haben. Kein Kunde wird für die Fehler der Händler zahlen, und dann dort Kunde bleiben.

    Natürlich können Händler dies versuchen, aber dann wandern die Kunden eben zu Amazon und co. Da gibt es zwar auch viele falsche Produktbeschreibungen und schlechte Ware, aber Amazon hat einen guten Kundenservice und nimmt alles zurück, ohne murren.

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