Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Studienabbrüche: Schwundquote im…

Antwort - ganz einfach (jedenfall Karlsruhe)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Antwort - ganz einfach (jedenfall Karlsruhe)

    Autor: Desertdelphin 01.12.17 - 09:46

    "Durfte" in Karlsruhe in einigen IT Fächern teilnehmen (über Wirtschaftsinformatikstudium) und diese gilt ja als beste IT Uni (laut Karlsruhe :) - habe es nicht überprüft).

    Dort war die Taktik folgende: Kein NC und jeden annehmen, nach Semester 1 sind die Säle schon deutlich leerer. Daher zu Mindest dort die hohe Quote.

    Nicht das man jetzt anfängt auf Grund falscher Datenbasis wieder in blinden Aktionismus zu verfallen... Ich finde die Taktik trotzdem schei... da man in Sälen von 800 Plätzen mit 1600 Leuten "saß".

    Wenn die Taktik überall so gefahren wird und es keinen NC gibt, ist klar wieso es so eine hohe Quote gibt.

    PS: War 2008 - kann natürlich inzwischen anders sein :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.12.17 09:52 durch Desertdelphin.

  2. Re: Antwort - ganz einfach (jedenfall Karlsruhe)

    Autor: Keridalspidialose 01.12.17 - 10:03

    Das war auch 1995 so. Ich habe zwar nicht Informatik an der TH studiert, aber ich kannte einige dort.

    Nach 2000 müsste das Interesse a Informatik zudem weit größer geworden sein.

    Kein NC ist allerdings kein Problem. Man muss es nur richtig machen, wie in den kreativen Berufen, was ich studiert habe.

    Kein NC, aber eine Aufnahmeprüfung um festzustellen ob der Bewerber sich für das Fach eignet. Damit könnte man schonmal alle Bewerber identifizieren die sich ein Informatikstudium falsch vorstellen.

    ___________________________________________________________

  3. Re: Antwort - ganz einfach (jedenfall Karlsruhe)

    Autor: PiranhA 01.12.17 - 10:06

    So was wie NC halte ich beim Studium und insbesondere bei Fächern wie Informatik auch vollkommen fehl am Platz. Dann lieber einen Eignungstest mit Mathe- und Logikaufgaben, sowie etwas Fachwissen.

  4. Re: Antwort - ganz einfach (jedenfall Karlsruhe)

    Autor: Port80 01.12.17 - 10:06

    Aufnahmeprüfungen heißt aber wieder Aufwand. Stell man einen an, der innerhalb von 2 Monaten 1600 Leute überprüft - und das dann am besten nicht nur für Informatik

  5. Re: Antwort - ganz einfach (jedenfall Karlsruhe)

    Autor: PiranhA 01.12.17 - 10:20

    Da gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man macht mein ein Online-Test mit Zeitlimit. Nimmt also das Risiko in Kauf, dass die Leute nebenher recherchieren. Dürfen sie später im Berufsleben aber ja auch, aber das Zeitlimit sorgt dafür, dass man nicht alles nachschlagen kann.
    Oder man hat ja einen Saal für 800 Leute. Heißt also einen halben Tag (2 mal 2h) Leute einladen und Zettel ausfüllen lassen. Für die Kontrolle kann man auch ein halbes Dutzend Studenten bezahlen. Dürfte insgesamt immer noch weniger Aufwand sein als 800 Leute ein Semester lang zu verwalten.

  6. Re: Antwort - ganz einfach (jedenfall Karlsruhe)

    Autor: Desertdelphin 01.12.17 - 10:20

    1600 klingt jetzt viel, aber schauen wir mal:

    4 Wochen = 20 Tage = 80 Tests pro Tag zu prüfen. Einen Teil des Tests (ist ja ein Schultest), kann man automatisiert auswerten lassen und den Rest machen dann 1-2 Personen.

    Stattdessen ist es besser 800 Menschen ein halbes Jahr studieren zu lassen, dem guten Rest nahezu unzumutbare Studienbedingungen zu "bieten"?

    Also rein Volkswirtschaftlich ist es eine Katastrophe - Lebens- und Arbeitszeit geht verloren, Wohnraum wird unnötig beansprucht und die einzigen die sich freuen sind die Vermieter.

    EDIT: Pirania war schneller :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.12.17 10:21 durch Desertdelphin.

  7. Re: Antwort - ganz einfach (jedenfall Karlsruhe)

    Autor: Trockenobst 01.12.17 - 10:23

    Desertdelphin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Taktik überall so gefahren wird und es keinen NC gibt, ist klar
    > wieso es so eine hohe Quote gibt.

    Achwas, die haben schnell gelernt dass man mit BWL Zielrichtung Touristik mit verschiedenen Gruppen von nicht-männlichen Kommilitionen die Hotels der Welt bereist. Und haben sich somit gegen das Tüfteln an Systemen und Code ausgesprochen. ;^)

    Bei den Maschinenbauern ist es ähnlich, ich kenne zwei die danach noch BWL oben drauf gelegt haben weil sie nicht zu abgedreht sein wollten. Die BWLer können mit den Ärzten gut feiern ;)

  8. Re: Antwort - ganz einfach (jedenfall Karlsruhe)

    Autor: Desertdelphin 01.12.17 - 10:44

    Auch das sind mehr als valide Argumente. Bin selbst von Wirtschafts-IT abgesprungen (aber eher wegen der riesigen Vorlesungen) und habe International Managment an einer FH studiert. Kleine Gruppen, Touristik nebenan. Was will man mehr :D

    Bin ja trotzdem bei der IT gelandet -> Alles bestens.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.12.17 10:53 durch Desertdelphin.

  9. Re: Antwort - ganz einfach (jedenfall Karlsruhe)

    Autor: derstef 01.12.17 - 10:59

    Desertdelphin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .... Nicht das man jetzt anfängt auf Grund falscher Datenbasis wieder in blinden
    > Aktionismus zu verfallen... Ich finde die Taktik trotzdem schei... da man
    > in Sälen von 800 Plätzen mit 1600 Leuten "saß".
    > ...

    Ja das liegt aber auch daran das jeder meint an die grossen Unis zu müssen.
    Welchen Vorteil hat denn ein Karlsruher Studium zu einem Hamburger, Münchner, Berliner ... ?

    Ich habe an einer FH studiert und im Hauptstudium waremein Matrikel zwar auch nur noch halb so gross, aber halb so gross meint hier 30 Personen.
    Die haben sich dann auf 3 Fachrichtungen (Allgemeine Inf, Technische Inf, Wirtschaftsinf) aufgeteilt.
    In der allg. Inf, welche die grösste Gruppe war, waren wir dann 18 Personen.
    Meine Profs haben mich mit Namen angesprochen und ich habe irre viel gelernt weil sie auf jeden eingehen konnten.

    Wozu also an eine riesige Uni bei der ich einer von mind. 800 bin?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.12.17 11:00 durch derstef.

  10. Re: Antwort - ganz einfach (jedenfall Karlsruhe)

    Autor: schnedan 01.12.17 - 12:39

    ist doch logisch? nur große unis sind Elite und Exzelenz gebrandlabelt...

  11. Re: Antwort - ganz einfach (jedenfall Karlsruhe)

    Autor: buuii 01.12.17 - 12:54

    derstef schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Desertdelphin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > .... Nicht das man jetzt anfängt auf Grund falscher Datenbasis wieder in
    > blinden
    > > Aktionismus zu verfallen... Ich finde die Taktik trotzdem schei... da
    > man
    > > in Sälen von 800 Plätzen mit 1600 Leuten "saß".
    > > ...
    >
    > Ja das liegt aber auch daran das jeder meint an die grossen Unis zu
    > müssen.
    > Welchen Vorteil hat denn ein Karlsruher Studium zu einem Hamburger,
    > Münchner, Berliner ... ?
    >
    > Ich habe an einer FH studiert und im Hauptstudium waremein Matrikel zwar
    > auch nur noch halb so gross, aber halb so gross meint hier 30 Personen.
    > Die haben sich dann auf 3 Fachrichtungen (Allgemeine Inf, Technische Inf,
    > Wirtschaftsinf) aufgeteilt.
    > In der allg. Inf, welche die grösste Gruppe war, waren wir dann 18
    > Personen.
    > Meine Profs haben mich mit Namen angesprochen und ich habe irre viel
    > gelernt weil sie auf jeden eingehen konnten.
    >
    > Wozu also an eine riesige Uni bei der ich einer von mind. 800 bin?


    Sehe ich genau so, wir haben mit 26 Studenten und einer Studentin angefangen von denen bis auf 4 alle ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben!
    Einer wurde von der Bundeswehr eingezogen (Anfang 2. Semester), einer ist durch die mündliche Ergänzungsprüfung in Einführung in die Informatik gefallen (sagt wohl alles, der war einfach falsch) und die anderen zwei waren nur selten da bis sie irgendwann gar nicht mehr da waren...
    Die Quote lässt sich aber sehen denke ich mal und es lag auch bestimmt daran das die meisten Profs einen mit Namen kannten (außer in den Vorlesungen die wir mit Etechlern oder Medientechlern zusammen hatten) und der Studiengang für 150 Studenten ausgelegt waren und dementsprechend auch die Praktikas und übungen sehr umfangreich waren weil die Profs und deren Hiwis einfach die Zeit dazu hatten... So brauchten wir auch eigentlich fast keine Tutorien weil das meiste von den Wissenschaftlichen Mitarbeitern in den Übungen vermittelt wurde ...
    Im Jahr nach uns dürfte die Anzahl derer die durchgekommen sind noch höher sein da der natürliche Feind des Informatikers die Etechnik aus dem Lehrplan gestrichen wurde :D wo viele aus meinem Semester grade so mit einer 4,0 durchgekommen sind...

  12. Re: Antwort - ganz einfach (jedenfall Karlsruhe)

    Autor: Exabitrate-sci 01.12.17 - 14:48

    buuii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >.. da der natürliche Feind des Informatikers die Etechnik aus dem
    > Lehrplan gestrichen wurde :D wo viele aus meinem Semester grade so mit
    > einer 4,0 durchgekommen sind...

    Einfach herrlich und einmalig ist diese Formulierung ".. der natürliche Feind des Informatikers: die Elektrotechnik.."!

    Ich erinnere mich gut an Vorlesungen vor Informatikern. Ich muß aber sagen, daß es doch durchaus möglich war, in diesem Kreis Interesse an der elektrotechnischen Hardware zu wecken, sofern man die Dinge nicht überdreht präsentierte und geschickt an die Denkweise von Informatikern anpaßte. Das geht eigentlich sehr gut. Man muß nur richtig motivieren, so daß die Leute aufhorchen. Wenn die Informatiker z.B. hören, daß ein Datenwort mit 1 TBit/s bei optischen Frequenzen durch eine Glasfaser ebenso schnell fliegt wie ein Datenwort mit 1 GBit/s bei elektrotechnischen Frequenzen in einem Metallkabel mit Plastikummantelung oder daß der "stream" einer mit 1 Bit/s "Daumen-modulierten" Taschenlampe sich durch die Luft ebenso schnell ausbreitet wie der Überspannungssprung beim Blitzeinschlag auf einer Hochspannungsleitung, dann hören die Leute sofort zu und stellen das Schwatzen innerhalb von Nanosekunden ein. Das wollen sie erklärt bekommen. Sie wissen nämlich, daß bei einem Datennetz die Laufzeiten und Echos bei Fehlanpassung am Ende einer Leitung eine entscheidende Rolle für die Stabilität und Funktionsweise des gesamten Netzwerks spielen. Langweilt man dagegen mit irgendwelchen Frequenzmischern oder gar noch mit Drehstromsystemen der Energietechnik, dann schlafen die Leute mit Recht ein, denn das muß sie wirklich nicht interessieren, und es wäre auch einfach der falsche Stoff.

    Es fragt sich eben, wie man es macht! Natürlich braucht man dabei viel Mathematik. Aber die Mathematikvorlesungen bei Informatikern sind ebenso hart wie bei Elektrotechnikern. Deshalb scheitern die Informatiker bei Elektrotechnikvorlesungen auch nicht an der Mathematik, sondern eher am ungeschickt ausgewählten E-Stoff.

    Dennoch: Die Formulierung ".. natürlich Feind.." ist und bleibt einfach herrlich, obwohl im Schichtenmodell doch beide Freunde sein sollten.

  13. Re: Antwort - ganz einfach (jedenfall Karlsruhe)

    Autor: Clown 01.12.17 - 15:08

    Exabitrate-sci schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es fragt sich eben, wie man es macht! Natürlich braucht man dabei viel
    > Mathematik. Aber die Mathematikvorlesungen bei Informatikern sind ebenso
    > hart wie bei Elektrotechnikern. Deshalb scheitern die Informatiker bei
    > Elektrotechnikvorlesungen auch nicht an der Mathematik, sondern eher am
    > ungeschickt ausgewählten E-Stoff.

    Joar, als wir bei uns anfingen stumpf und stupide Massen an Operationsverstärkern auszurechnen, war bei mir das Interesse vorbei.

    http://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-17-Editorial-Nichts-zu-verbergen-2755486.html
    http://www.commitstrip.com/en/2016/06/02/thank-god-for-commenters/

  14. Re: Antwort - ganz einfach (jedenfall Karlsruhe)

    Autor: ManuPhennic 02.12.17 - 07:03

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So was wie NC halte ich beim Studium und insbesondere bei Fächern wie
    > Informatik auch vollkommen fehl am Platz. Dann lieber einen Eignungstest
    > mit Mathe- und Logikaufgaben, sowie etwas Fachwissen.


    Gibt es doch, nennt sich Abitur

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  3. ETAS GmbH, Stuttgart
  4. Robert Bosch GmbH, Böblingen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-35%) 38,99€
  2. (-50%) 29,99€
  3. (mindestens 16,15€ bezahlen und Vegas Pro 14 EDIT und Magix Video Sound Cleaning Lab erhalten)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mobile-Games-Auslese: Teilzeit-UFOs, Rollenspielgeschichte und Würfelpiraten
Mobile-Games-Auslese
Teilzeit-UFOs, Rollenspielgeschichte und Würfelpiraten
  1. Chicken Dinner Pubg erhält Updates an allen Fronten
  2. Mobile-Games-Auslese Abfahrten, Verliebtheit und Kartenkerker
  3. Mobile-Games-Auslese GladOS aus Portal und sowas wie Dark Souls für unterwegs

Kryptobibliotheken: Die geheime Kryptosoftware-Studie des BSI
Kryptobibliotheken
Die geheime Kryptosoftware-Studie des BSI
  1. Russische IT-Angriffe BSI sieht keine neue Gefahren für Router-Sicherheit
  2. Fluggastdaten Regierung dementiert Hackerangriff auf deutsches PNR-System
  3. Government Hack Hack on German Government via E-Learning Software Ilias

Raumfahrt: Die Digitalisierung des Weltraums
Raumfahrt
Die Digitalisierung des Weltraums
  1. Raumfahrt Mann überprüft mit Rakete, ob die Erde eine Scheibe ist
  2. Raumfahrt Falsch abgebogen wegen Eingabefehler
  3. Raumfahrt Falscher Orbit nach Kontaktverlust zur Ariane 5

  1. Auto: Jeder zweite Volvo soll ab 2025 reinen Elektroantrieb haben
    Auto
    Jeder zweite Volvo soll ab 2025 reinen Elektroantrieb haben

    Volvo will schon im Jahr 2025 die Hälfte aller Fahrzeuge mit einem rein elektrischen Antrieb verkaufen. Ab 2019 soll in jeder neu vorgestellten Baureihe ein Mildhybrid, ein Plugin-Hybrid oder ein rein batterieelektrisches Fahrzeug angeboten werden.

  2. Blue Byte: Auf dem Weg in schöner generierte Welten
    Blue Byte
    Auf dem Weg in schöner generierte Welten

    Quo Vadis Gemeinsam mit der Universität Köln arbeitet Ubisoft Blue Byte an neuen Technologien für prozedural generierte Welten. Producer Marc Braun hat einige der neuen Ansätze vorgestellt.

  3. e-NV200: Nissan packt 40-kWh-Akku in Elektro-Van
    e-NV200
    Nissan packt 40-kWh-Akku in Elektro-Van

    Nissans neue Version seines Elektro-Vans e-NV200 ist mit einem 40 kWh starken Akkupack ausgerüstet, der für eine erweiterte Reichweite sorgen soll. Das Fahrzeug kann auch als Notstromaggregat arbeiten.


  1. 08:48

  2. 08:32

  3. 08:15

  4. 07:53

  5. 17:35

  6. 17:20

  7. 16:57

  8. 16:34