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könnte an didaktisch unfähigen Dozenten liegen ...

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  1. könnte an didaktisch unfähigen Dozenten liegen ...

    Autor: tearcatcher 30.11.17 - 18:44

    ... das ich persönlich auch nur ein Semester Informatik studiert habe (vor 2 Jahren), lag sicher noch an anderen entscheidenden Faktoren, aber ich erinnere mich da nur einen Prof. der hinter jeder 'Erklärung' sagte "aber das ist ja trivial ... erklärt sich von selbst" und hat da aufgehört, wo noch (gefühlt) keiner was verstanden hat ... so wird das nix

    Fachkompetenzen zu haben ist wirklich(!) wichtig .... aber wenn man das KnowHow und Kompetenzen nicht vermitteln können, dann sind sie nutzlos

    Wissen/Kompetenzen: a = 100%
    Didaktik: b = 0%
    Lehrbefähigung: c = 0%(!!!) --> einfache Rechnung: a * b = c

    AMEN

  2. Re: könnte an didaktisch unfähigen Dozenten liegen ...

    Autor: Hawk321 01.12.17 - 14:26

    Kenne ich auch.
    Netzwerkdozent:
    'OSPF kenne ich nicht' oder 'einfach einstöpseln und gut ist'

    Linuxdozent:
    'CentOS was ?'

    Securitydozent:
    'Ne mit Firewalls mach ich nichts hier, dafür Metasploit'

    Datenbank:
    'Backups wie???'

    So geht das durch, egal welche FH/Uni...da pauschalisiere ich mal kackfrech. Von den miesen Ausbildungen der IhK mal abgesehen (unser guter ! Azubi hat Subnetting erst im 2 Lehrjahr!!!!)


    ROTZE ist das in meinen Augen.

    Aber die Firmen wollen dann alles aufeinmal.
    Hab meine Linux Stelle und das was ich kann (Netzwerk, Sicherheit und Planen) kapiert man nicht und es wird ignoriert...aber Postfix, openLDAP und co soll ich können. Arbeit man sich ein, wird alles wieder kaputt gemacht mit Frickelei und Chaos...

    Genau so agiert es auch in der Uni!

    In den USA gibt es Netzwerkprofs die mehrere CCIE Ttitel haben oder Experten in Bereich XY sind und dicke Erfahrung AUSSERHALB der Uni haben.

    Deutschland ? Da hört es im Bereich Netzwerk bei PacketTracer auf....
    Wir hatten auch "Partnerunternehmen" die machten Ihre fake Werbung....angeblich wird gesucht, doch in Wirklichkeit war es nur Marketing und deren Bedürfnisse lagen meilenweit neben dem, was unterrichtet wird.

    Genau hier liegt der Hase im Pfeffer, die Schulen und Firmen brüsten sich mit angeblichen Kooperationen und missbrauchen Logos (Cisco Academy oder MS Academy) für Werbezwecke, wirkliche Förderung und zusammenarbeiten kommt nicht....zumal obige Beispiele der Dozenten mir bewiesen hat, das hier kein individuelles Problem vorliegt sondern ein strukturelles .

    Ich hatte Java und mit glatt 1 abgeschlossen....das was wir gemacht haben, kann ich ....reicht dennoch nicht ansatzweise aus um damit einen Job zu ergattern. Gemeinsame Teams die sich Projekte aufbauen? Fehlanzeige....zusammenarbeiten und wirtschaftliches Denken wird nicht gefördert noch gelebt. Erfolgreiche Teams wie z.b. es in den USA massig gab/gibt ist in der BRD selten (mein Eindruck nach).

    Back to Java:
    Java kann ich als Linux Netzwerk Windows Mann nicht gebrauchen....BASH und PYTHON....jo....aber das nimmt keiner durch...folglich wieder eine Baustelle die privat abgearbeitet werden muss zzgl. all den ganzen anderen Kram.

  3. Re: könnte an didaktisch unfähigen Dozenten liegen ...

    Autor: bjs 01.12.17 - 14:34

    keines der vier themen hat mit informatik an einer uni zu tun. welche ausbildung hast du gemacht?

  4. Re: könnte an didaktisch unfähigen Dozenten liegen ...

    Autor: Hawk321 01.12.17 - 15:53

    Ach, Linux, Sicherheit und Windoof sind nicht in einem IT Studium ?

    Etwas nur der Abakus ?
    Welche Ausbildung hast Du den gemacht ?

  5. Re: könnte an didaktisch unfähigen Dozenten liegen ...

    Autor: bjs 01.12.17 - 16:02

    informatik und it sind nicht das gleiche. ich gebe dir schon recht, dass es it themen sind. aber es sind keine informatik themen.

    informatik studiert.

  6. Re: könnte an didaktisch unfähigen Dozenten liegen ...

    Autor: Hawk321 01.12.17 - 16:14

    Angewandte Informatik hier...

    Du sprichst übrigens ein großes Problem an...das Kind und seine Namen.

  7. Re: könnte an didaktisch unfähigen Dozenten liegen ...

    Autor: sofries 02.12.17 - 00:31

    Der Sinn eines Studiums ist es nicht eine bestimmte Software zu können. Genauso wenig wie ein BWL Studium ein Datevkurs oder ein Maschinenbaustudium CAD für Fortgeschrittene sind.

    Ein guter Absolvent ist einfach in der Lage a) sehr schnell die Anforderungen der Arbeit zu überblicken und b) sich das erforderliche Wissen in diesem Bereich zügig anzueignen.

    Es wäre selten dämlich, wenn man nach 5 Jahren Studium als fertiger CentOS Admin rauskommt, das ist nicht der Sinn einer Hochschule.

    Ich kenne viele Absolventen, die erstmal frisch in eine Traineestelle reinkommen und sich erstmal verschiedene Stationen anschauen. Dann legt man sich auf eine fest und nach ein paar Monaten Einarbeitung ist man so weit, dass man bei größeren Projekten eine wichtige Rolle übernimmt. Die benötigten Tools und Best Practices der Unternehmen eignet man sich bei der Arbeit an.

    Auch ich kenne mich trotz Studium in vielen Bereichen nicht aus, aber das erwartet auch keiner. Aber ich weiß, dass ich mir im Zweifelsfall eine neue Programmiersprache oder ein neues Projektmanagementverfahren problemlos aneignen kann, wenn es gefordert wird und diese Flexibilität sorgt dafür, dass man sich um die berufliche Zukunft kaum Sorgen machen muss.

    Wenn jedoch jemand nur stur eine spezielle Nische verfolgt, dann kann das schnell gefährlich werden. Heute denkt man noch, dass Flashentwicklung der heiße Trend ist und morgen benutzt das kaum ein Mensch mehr.

    Heutzutage ist es wichtig, dass man wissensdurstig ist und gerne weiter lernt. Wer nur studiert um einfach einen Job zu bekommen, kommt meist entweder gar nicht bis zum Abschluss oder nimmt nicht alles mit, was einem so ein Studium bietet.

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