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Das tolle an Informatik ist ja, das nicht jeder Depp das Studium mühelos schaffen kann!

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  1. Re: Das tolle an Informatik ist ja, das nicht jeder Depp das Studium mühelos schaffen kann!

    Autor: lottikarotti 26.11.14 - 18:17

    > Gut möglich das jemand das ohne studium kann, den letztlich ist das Studium
    > nur eine Bescheinigung das du es eben kannst ;
    Nope.

    > ohne musst du das erstmal
    > beweisen (oder du bekommst schlichtweg garnicht die Chance).
    Wenn man etwas erreichen will ist "sich beweisen" Alltagsgeschäft. Da geht es aber lange nicht mehr um die Frage "Studium oder nicht". Die Leute die dein Leben verändern können, interessieren sich auch selten für solch belanglose Dinge.

    > Wer Berufserfahrung mitbringt, da wird das Studium natürlich irgendwann
    > irrelevant ; wer sowieso viel als Hobby Programmiert und Ahnung von der
    > Materie hat (soll heißen eigene Projekte hochziehen, erfolgreich sein,
    > diverse OpenSource Projekte etc.) , dann sind das natürlich noch
    > wertvollere Belege das man es auch wirklich drauf hat.
    Nicht nur das. Dabei lernt man auch noch viele fundamental wichtige Dinge im Vorbeigehen.

    > Ob der Arbeitgeber eine solche Qualifikation sucht steht auf einem anderen
    > Blatt.
    Wenn jemand solche Qualifikationen mitbringt, interessiert er sich nicht für Arbeitgeber die diese Qualifikationen gar nicht brauchen können. Muss er auch nicht.

    > Primärer Nutzen eines Studium ist durchaus zu lernen Wissen schnell und
    > möglichst viel aufzunehmen (leider mehr das Kurz als Intensiv) , methodisch
    > vorzugehen und nicht einfach ins Blaue auszuprobieren.
    Jo, aber dafür 3 Jahre verbraten? Wer im Studium erst lernt zu lernen, der hat bereits eine Menge Zeit vergeudet - meiner Meinung nach. Aber von unserem Schulsystem bin ich ohnehin nicht allzu begeistert.

    > Mit den guten ansätzen bedeutet das natürlich nicht das jeder Student am
    > Ende einen echten Nutzen aus seinem Studium ziehen wird, für den Großteil
    > ist es schlichtweg eine bescheinigung das man noch etwas länger und
    > intensiver gelernt hat, das wars dann aber auch schon (viel relevanter für
    > den arbeitgeber sollten Arbeitszeugnisse und Projekte sein die man gemacht
    > hat, also handfeste Dinge, die nicht nur theoretischer Natur sind).
    Ich habe mit vielen CEOs aus der IT-Branche zu tun und kaum einer interessiert sich für das Studium eines Mitarbeiters. Nur werden die Mitarbeiter meistens nicht von jenen Personen ausgewählt, sondern von irgendwelchen Bürokraten. Deshalb wende ich mich aber auch generell nicht an diese Bürokraten, wenn ich einen Auftrag haben will.

    R.I.P. Fisch :-(

  2. Re: Das tolle an Informatik ist ja, das nicht jeder Depp das Studium mühelos schaffen kann!

    Autor: scroogie 26.11.14 - 22:07

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > kommt sicher auf Uni und Prof an....
    >
    > Ich denke eher nicht, denn der Stoff ist im Großen und Ganzen immer der
    > gleiche (Aufteilung und Reihenfolge variieren zwar etwas, aber bis zum
    > Abschluss muss jeder den ganzen Stoff drauf haben).

    Hat sich das seit dem Bachelor so extrem geändert? Bei dem Diplomstudiengang waren die Inhalte massiv unterschiedlich. Ich hatte Bekannte die kaum 250km weg studiert haben, deren Vorlesungen sich vollkommen anders gestaltet haben. Von den Freiheiten bei der Vorlesungswahl im Hauptstudium ganz abgesehen.

  3. Re: Das tolle an Informatik ist ja, das nicht jeder Depp das Studium mühelos schaffen kann!

    Autor: SRX-178 27.11.14 - 01:53

    Kann ich bei gleicher Mischung (Physik mit Nebenfach Info an der Uni Konstanz) nur beipflichten. In den Info-Vorlsungen habe ich tetris gespielt und der Inhalt eines semesters ließ sich locker innerhalb einer Woche mit einem guten Buch von Null auf lernen.
    In Physik und Mathe hab ich jede Vorlesung mehrere Seiten an Aufschrieb produziert und in einem semester fast mehr als in der gesamten Schule gelernt und gründlicher noch dazu.
    Und von dem was ich von einem Bekannten mitbekommen habe ist für die Informatiker auch hauptsächlich Mathe das Fach an dem die Leute scheitern. Bei uns sind damals im ersten Semester 50% durch die erste Mathe-Klausur gerauscht.

  4. Re: Das tolle an Informatik ist ja, das nicht jeder Depp das Studium mühelos schaffen kann!

    Autor: Anonymer Nutzer 27.11.14 - 02:00

    Das liegt vor allem daran, dass man in der Uni zum Bestehen Mathe wirklich verstanden haben musste - während an den Schulen man praktisch Abi besteht, wenn man den Algebra-Fähigen Taschenrechner bedienen kann.
    Da läuft gerade etwas sehr verquer ...

  5. Re: Das tolle an Informatik ist ja, das nicht jeder Depp das Studium mühelos schaffen kann!

    Autor: M. 27.11.14 - 02:38

    > Das liegt vor allem daran, dass man in der Uni zum Bestehen Mathe wirklich
    > verstanden haben musste
    Das. Wobei es zum 'wirklich verstanden haben' nicht reicht, die Gesetze richtig anwenden zu können, unabhängig vom Taschenrechner oder CAS. Ist vielleicht blöd erklärt - ein krasses Beispiel war für mich der Unterschied zwischen den Analysis- und Differentialgeometrie-Vorlesungen (Mathe) und der Vorlesungsreihe 'Mathematische Methoden der Physik'. Im Endeffekt gings in beiden um dasselbe, um Infinitesimalrechung in einer und mehr Dimensionen, um Koordinatensysteme mit metrischem Tensor != 1 (Kugelkoordinaten, Zylinderkordinaten) und ähnliches.
    In den Mathe-Vorlesungen mussten für jede Herleitung diverse Bedingungen berücksichtigt werden, um eben den allgemeinen Fall mit (wirklich) beliebigen Funktionen und Körpern abzudecken. In der Physik ist eine 'beliebige Funktion' grundsätzlich mal über R oder C und ausserdem überall stetig differenzierbar ;-)

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.

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