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Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

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  1. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: DaTebe 26.11.14 - 12:59

    lottikarotti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > z.B. Projektmanagement? Oder Softwarekonzepte entwickeln, aber nicht
    > selber
    > > implementieren. Es gibt genug.
    > Das sind mir die liebsten :-D

    Ansichtssache. Jedem ist seine Meinung die Beste. Daher ist vor allem in einer anonymen Umgebung wie diesem "Experten"-Forum eine Diskussion nicht zielführend.
    Ich kann nur sagen:
    -ich studiere Informatik
    -mir macht das Spaß
    -programmieren lernen tue ich nebenher als Werkstudent (da an Uni sehr knapp)
    -ich möchte später nicht nur programmieren (dann hätte auch ne FH oder Ausbildung gereicht)

    soviel dazu. Und wenn es einem nicht passen sollte => Pech =)

  2. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: DaTebe 26.11.14 - 13:00

    Insomnia88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe bisher keinen projektmanager getroffen, der Informatik studiert
    > hat. Also dafür brauchste das absolut nicht.

    Ich schon. Und jetzt? Studie erheben und gucken wer seine Statistik am besten fälscht? ;)

  3. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: Trollster 26.11.14 - 13:00

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ihr von Anfang an
    > Spezialwissen wollt, das größtenteils auf ein Unternehmen zugeschnitten
    > ist, dann macht eine Ausbildung.

    Eine Ausbildung als FIAE ist genau so sinnlos, weil du da viel nutzloses Zeug drin hast und auch eigentlich die Berufsschule ziemliche Zeitverschwendung ist. Die Praxis kannst du dir auch genauso als Werkstudent holen (ist in meinen Augen sogar sinniger).

  4. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: lottikarotti 26.11.14 - 13:05

    > Ansichtssache. Jedem ist seine Meinung die Beste. Daher ist vor allem in
    > einer anonymen Umgebung wie diesem "Experten"-Forum eine Diskussion nicht
    > zielführend.
    Da gebe ich dir ausnahmsweise mal recht ;-)

    > Ich kann nur sagen:
    > -ich studiere Informatik
    > -mir macht das Spaß
    > -programmieren lernen tue ich nebenher als Werkstudent (da an Uni sehr
    > knapp)
    > -ich möchte später nicht nur programmieren (dann hätte auch ne FH oder
    > Ausbildung gereicht)
    Das ist ja alles schön und gut. Ich weiß eben nur aus eigener Erfahrung, dass man kein Studium braucht, selbst wenn man in der IT-Branche "nicht nur programmieren" bzw. Projektmanagement o.ä. machen will. Das heißt aber nicht, dass ein Studium per se eine schlechte Idee ist. Es hängt ganz vom Standpunkt ab. Ich habe bereits vor meiner Ausbildung selbstständig IT-Projekte umgesetzt. Ein Studium wäre für mich also Zeitverschwendung gewesen. Allerdings habe ich mich auch bereits in der 7. Klasse für IT entschieden.

    > soviel dazu. Und wenn es einem nicht passen sollte => Pech =)
    Nein, alles gut :-)

    R.I.P. Fisch :-(

  5. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: lottikarotti 26.11.14 - 13:07

    Da muss nun mal jeder seinen Weg finden. Was für den einen funktioniert, kann für den anderen fatal sein.

    R.I.P. Fisch :-(

  6. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: Schattenwerk 26.11.14 - 13:44

    An meiner Uni gibts/gabs zwei Kurse: OOP und imperative Programmierung, Ende.

    Ansonsten beschäftigt man sich mit Methodiken, Fakten, Verfahren, usw.

    Ein Programmierer kommt bei einer Uni am Ende nie raus, bei einer FH ggf. mehr aber auch nicht zwingend.

    Nach meinem Studium kann ich dir aber im Detail erläutern wie Konzepte einer Programmiersprache funktionieren, wie der dazugehörige Kompiler funktioniert und welche Grenzen es gibt und vor allem WIESO.

    Ein Programmierer kann seinen Code schrubben. Er arbeitet mit dem Hammer und dem Hobel, ohne jedoch meist die Details unter der Oberfläche zu kennen.

  7. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: /mecki78 26.11.14 - 13:51

    GodsCode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde nicht nochmal Informatik an meiner Hochschule studieren.

    Uni oder FH? Ich war ja auf der Uni und ich würde das auch nicht nochmal machen. Ich habe viel gelernt, dass ich nie wieder gebraucht habe und von den wirklich wichtigen Dingen viel zu wenig. Ja klar, man kann von einem Studenten erwarten sich so etwas selber bei zu bringen, aber dann brauch ich keine Uni besuchen, weil alles was ich heute für den Job brauche hätte ich mir genauso selber bei bringen können.

    Vielleicht hätte ich zur FH gehen sollen, da habe ich schon viel positives gehört. Hängt natürlich auch immer von der jeweiligen Uni oder FH ab, aber so krass werden die sich doch nicht unterscheiden, oder? Weil sonst wären die Abschlüsse ja gar nicht vergleichbar.

    /Mecki

  8. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: DaTebe 26.11.14 - 14:01

    lottikarotti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da muss nun mal jeder seinen Weg finden. Was für den einen funktioniert,
    > kann für den anderen fatal sein.

    Ja. Genau das ist die Kernaussage zu diesem Thema. Schön zusammengefasst!

  9. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: Schattenwerk 26.11.14 - 14:05

    Dann hast du leider den falschen Ort gewählt. Wer an einer Uni lernt um danach im Job gut ausgebildet zu sein hat das Prinzip einer Uni nicht verstanden.

    Eine Uni soll Akademiker für die Forschung und Entwicklung "hervorbringen", keine Leute für die Wirtschaft. Das dies bei BWL & Co. inzwischen so ist hat aber mit dem Bereich der Ingenieurwissenschaften nix zutun.

  10. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: lottikarotti 26.11.14 - 14:05

    > Ein Programmierer kann seinen Code schrubben. Er arbeitet mit dem Hammer
    > und dem Hobel, ohne jedoch meist die Details unter der Oberfläche zu
    > kennen.
    So'n Quatsch.

    R.I.P. Fisch :-(

  11. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: Schattenwerk 26.11.14 - 14:21

    Und wieso bitte? ;)

  12. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: Geistesgegenwart 26.11.14 - 14:26

    Informatiker die von der Uni kommen, könenn wirklich nur in seltenen Fällen Software Entwickeln (ich grenze das Bewusst vom "Programmieren" ab). Aus meiner Erfahrung entwickeln sich die studieren (das können auch Mathematiker oder Physiker sein) später nach ein paar Jahren Berufserfahren in der sie "Software Engineering" lernen aber zu den besseren Entwicklern bzw. Softwareingenieure.

    Bei den gelernten, besonders die ohne Abitur, sitzt oft die Softwareentwicklungspraxis wenn es z.B. um Anwendungsentwicklung oder Webanwendungen geht. Aber es mangelt dann an Allgemeinbildung, insbesondere deutsche und englische Rechtschreibung und auch oft an der Fähigkeit logische Strukturen und analytische Methoden anzuwenden. Da ist dann oft Trial'n'Error angesagt, anstatt analytisches Vorgehen.

    Und wer über Anwendungsentwicklung hinausdenkt, der kommt um studierte nicht drumherum. Spannende Themen aus dem Ingenieursbereich wie Bild- und Mustererkennung, Optimierungs- und Graphenalgorithmen, Spracherkennung, Trajektorienprädiktion etc. sind Dinge die auch in der Wirtschaft gefordert werden - und da reicht nie und nimmer ein Realschulabschluss. Allerdings ist es auch so, dass die Gehaltsspanne zwischen den studieren Informatikern und den Fachinformatikern die Webseiten bauen nicht weit auseinanderliegen. So kann ein versierter SAP Berater ohne Studium locker das doppelte bekommen wie der Dipl. Inform. im Ingenieursbereich.

    Willst du also nur Software entwickeln oder nur "Kohle verdienen", musst du nicht zwingend Informatik studieren. Wenn dich die Thematik aber interessiert und du in dem Bereich arbeiten willst, lohnt es sich.

  13. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: Auf 'ne Cola 26.11.14 - 14:33

    ausnahmen bestätigen natürlich die Regel

  14. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: Auf 'ne Cola 26.11.14 - 14:34

    Sag das mal einem technischen Informatiker

  15. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: tunnelblick 26.11.14 - 14:36

    ich würde immer wieder informatik an einer uni studieren. die theoretischen grundlagen kann man meist nur dort ordentlich erwerben - die praxis ist dann häufig natürlich noch ein mal fleißarbeit, aber die grundlagen selber nimmt dir niemand mehr in deinem leben und du kannst ein leben lang davon zehren und bist generell einfach breiter aufgestellt.
    für mich war es genau das richtige und ich bereue es nicht, dass ich nicht zu einer fh gegangen bin oder gar eine ausbildung gemacht habe.

  16. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: /mecki78 26.11.14 - 14:37

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Uni soll Akademiker für die Forschung und Entwicklung "hervorbringen",
    > keine Leute für die Wirtschaft.

    Diese Erkenntnis scheint sich aber noch nicht bis zur Wirtschaft durchgesprochen zu haben. Da solltest du die mal darüber aufklären.

    /Mecki



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.11.14 14:40 durch /mecki78.

  17. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: lottikarotti 26.11.14 - 15:14

    > Und wieso bitte? ;)
    Weil "ein Programmierer" zu sein nicht ausschließt, dass man sich mit den ökonomischen und technischen Hintergründen irgendwelcher Themenkomplexe befasst. Wie bereits an einer anderen Stelle erwähnt, finde ich das Selbststudium gerade im IT-Bereich sogar deutlich effizienter, als seine Zeit an der Uni abzusitzen.

    Aber gut, Gegenfrage: wieso sollten das nur studierte Informatiker können / wissen?

    R.I.P. Fisch :-(

  18. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: lottikarotti 26.11.14 - 15:15

    ;D

    R.I.P. Fisch :-(

  19. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: Schattenwerk 26.11.14 - 15:22

    Natürlich kann er sich das aneignen. Ich habe ja auch nie gesagt, dass sich das kein nicht studierter nicht aneignen kann. Wie viele tun dies aber? Wenn man sich die breite Masse an reinen Entwicklern ansieht, dann die Menge derer, die so etwas weiß, jedoch echt echt gering.

    Ausschließen möchte ich so etwas aber nicht. Du scheinst offenbar dich entsprechend ausreichend weiterzubilden und auch tiefer in die Materie zu schauen und fühlst dich nun wohl offenbar direkt angegriffen. Galt aber nicht dir sondern dem Großteil um dich herum ;)

  20. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: 13HipHop37 26.11.14 - 16:03

    Im Endeffekt ist es doch egal was man studiert.
    Bei RWE IT arbeitet eine Frau als Projektleiterin.

    Was hat sie studiert? Geisteswissenschaften.
    Wie ist sie da reingekommen? Vitamin B und Frauenquote. Der Rest sind studierte Informatiker und Elektrotechniker.

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