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Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

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  1. Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: GodsCode 26.11.14 - 12:12

    Ich habe mein Informatikstudium nun hinter mir. Gelernt habe ich fast nur durch ständige Tätigkeiten als Werkstudent.

    Ich wurde von Leuten im 5 Semester vor einer mündlichen Prüfung gefragt:"Was ist ein Konstruktor?? Was macht das?". Endnote in der C++-Prüfung für diesen Studenten: 1.0.

    Ich finde das Beispiel symbolisch für das Informatikstudium in Deutschland - Noten sind nutzlos.

    Die Klausurzulassungen bekam man bei uns durch Partnerarbeiten. Dabei haben sich dann ständig untalentierte Studenten wie Parasiten an einen geheftet. Diese Studenten, die irgendwie noch Mathe bestanden haben, wollen meistens garnicht programmieren (zumindest in meinem Kurs). Es ist nach 5-6 Semestern zu spät für etwas neues. Das große Ziel lautet dann: Usability oder Consulting. Das sind keine Einzelfälle, wurde oft genug so geäußert. Und irgendwo bekommt ein motivierter Bewerber wegen solchen Kaspern keinen Platz mehr und muss umziehen.

    Ich würde nicht nochmal Informatik an meiner Hochschule studieren.

  2. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: ManuPhennic 26.11.14 - 12:19

    ich studiere derzeit Wirtschaftsinformatik und bisher finde ich das meiste auch eher nutzlos. Als ich im fünften Semester mein Praktikum für 6 Monate abgelegt habe, dachte ich mir nur die ganze Zeit "mein Wissensstand ist der selbe wie nach der Hauptschule - was haben mir die ersten vier Semester also nun gebracht außer gewisse Definitionen aus dem Kurzzeitgedächtnis auswendig vorzutragen"

  3. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: Bautz 26.11.14 - 12:19

    Ich war an der FH für Wirtschaftsinformatik. Was ein Konstruktur ist, haben wir trotzdem im 1. Semester gelernt (die die es noch nicht wussten).

    Aber in der freien Wirtschaft lernt man mehr. Man braucht halt den tollen Wisch um nen ordentlichen Job zu kriegen.

  4. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: plutoniumsulfat 26.11.14 - 12:23

    Noten haben mit Fähigkeiten und Wissen zumindest hier schon lange ncihts mehr gemeinsam.

    Leider braucht man oft die Papiere.

  5. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: lottikarotti 26.11.14 - 12:27

    > Aber in der freien Wirtschaft lernt man mehr. Man braucht halt den tollen
    > Wisch um nen ordentlichen Job zu kriegen.
    Das ist Blödsinn. Wer etwas auf dem Kasten hat, sich zu präsentieren weiß und einen Arsch in der Hose hat, kommt ohne Probleme an gute Jobs in der IT-Branche. Ich habe "nur" eine Ausbildung zum Anwendungsentwickler gemacht und bin mit meinem eigenen Unternehmen sehr erfolgreich. Gute Jobs / Positionen würde ich an allen möglichen Ecken jederzeit bekommen, wenn ich das wollte.

    R.I.P. Fisch :-(



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.11.14 12:28 durch lottikarotti.

  6. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: trapperjohn 26.11.14 - 12:32

    lottikarotti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe "nur" eine Ausbildung zum Anwendungsentwickler gemacht
    > und bin mit meinem eigenen Unternehmen sehr erfolgreich.

    Klar, eigenes Unternehmen kann man ohne jeglichen Schein aufmachen...

    Aber bei mir war es genauso - Anfang des Jahrtausends Fachinformatiker gelernt und nur Stellen für kleines Grundgehalt bekommen. Erst später nach angehängtem Studium öffnen sich die Türen in den Unternehmen und auch das Startgehalt hängt fast immer von der akademischen Vorbildung ab. Sinn oder Unsinn dessen mal dahingestellt...

    Wenn 3 Bewerber hier stehen mit gleicher Berufserfahrung von x Jahren, der eine hat aber nur die Ausbildung, der zweite hat die FH abgeschlossen und der dritte den Doktor, wird sich das auch 1:1 auf das Einstiegsgehalt auswirken. So meine Erfahrung in den letzten Jahren.

  7. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: 13HipHop37 26.11.14 - 12:37

    Wer Informatik studiert, um später Programmierer zu werden, verschwendet sehr viel Zeit.

    Unternehmen holen sich Programmierer von der Straße.
    Informatiker sind Gestalter und nicht Programmierer.

    Wenn ein Student nicht programmieren kann, dann ist das vollkommen egal. Du bist bestimmt auch nicht in jedem Fach der Überflieger gewesen.
    Jeder hat Module in denen er schlecht/gut ist.

    In der Informatik geht es auch um mehr, als nur um programmieren....Architekturen...Sicherheit...Governance etc...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.11.14 12:39 durch 13HipHop37.

  8. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: lottikarotti 26.11.14 - 12:39

    > Klar, eigenes Unternehmen kann man ohne jeglichen Schein aufmachen...
    Ja sicher, aber auch hier musst du dich gegenüber deiner Konkurrenz, oftmals mit Diplom ausgestattet, behaupten können. Hier trennt sich dann allerdings die Spreu vom Weizen.

    > Aber bei mir war es genauso - Anfang des Jahrtausends Fachinformatiker
    > gelernt und nur Stellen für kleines Grundgehalt bekommen. Erst später nach
    > angehängtem Studium öffnen sich die Türen in den Unternehmen und auch das
    > Startgehalt hängt fast immer von der akademischen Vorbildung ab. Sinn oder
    > Unsinn dessen mal dahingestellt...
    Hmm, jein. Man muss lediglich wissen wie man an gute Jobs rankommt. Und dieser Weg führt sicherlich nicht über die Personalabteilung, welche von Bürokraten regiert wird. Man muss Initiative zeigen, dann ist fast alles möglich - sofern die persönliche Kompetenz stimmt.

    > Wenn 3 Bewerber hier stehen mit gleicher Berufserfahrung von x Jahren, der
    > eine hat aber nur die Ausbildung, der zweite hat die FH abgeschlossen und
    > der dritte den Doktor, wird sich das auch 1:1 auf das Einstiegsgehalt
    > auswirken. So meine Erfahrung in den letzten Jahren.
    Das kommt natürlich immer darauf an wen man da vor sich sitzen hat.

    R.I.P. Fisch :-(

  9. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: plutoniumsulfat 26.11.14 - 12:42

    Programmierer sind auch Informatiker. In der Regel studiert man das Zeugs, um es zu lernen. Auf der Straße lernen ist eher knifflig.

  10. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: DaTebe 26.11.14 - 12:44

    @ 13HipHop37

    genau so ist es.
    Das "Programmieren lernen" hole ich mir nebenher als Werkstudent ab. Ich will nach meinem Master nicht zur Arbeit fahren um da den ganzen Tag zu proggen. Dafür wäre mir mein Studium zu schade.

  11. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: GodsCode 26.11.14 - 12:49

    Ich sag ja. Es war ein Fehler. Nur, wozu studiert man dann Informatik und führt eine Programmierübung nach der nachsten durch?

  12. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: DaTebe 26.11.14 - 12:50

    @GodsCode
    bei mir an der Uni gibt es so gut wie keine Programmierübungen...

  13. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: GodsCode 26.11.14 - 12:51

    DaTebe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @ 13HipHop37
    >
    > genau so ist es.
    > Das "Programmieren lernen" hole ich mir nebenher als Werkstudent ab. Ich
    > will nach meinem Master nicht zur Arbeit fahren um da den ganzen Tag zu
    > proggen. Dafür wäre mir mein Studium zu schade.


    Sorry aber...was machst du dann sonst??? Im Starbucks mit deinem Mac sitzen oder apps schreiben? ;)


    Dein Informatikstudium unterscheidet sich von meinem eventuell so stark, weil ich an der FH studiert habe...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.11.14 12:52 durch GodsCode.

  14. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: lottikarotti 26.11.14 - 12:52

    > Programmierer sind auch Informatiker. In der Regel studiert man das Zeugs,
    > um es zu lernen. Auf der Straße lernen ist eher knifflig.
    Gerade wenn es um Softwareentwicklung geht, was technologisch ein sehr schnelllebiges Feld ist, finde ich das Selbststudium - wenn man mal fundierte Grundlagen aufgebaut hat - deutlich effizienter, als 3-4 Jahre an einer Uni herumzusitzen.

    R.I.P. Fisch :-(

  15. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: DaTebe 26.11.14 - 12:52

    z.B. Projektmanagement? Oder Softwarekonzepte entwickeln, aber nicht selber implementieren. Es gibt genug.

  16. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: lottikarotti 26.11.14 - 12:53

    > Das "Programmieren lernen" hole ich mir nebenher als Werkstudent ab. Ich
    > will nach meinem Master nicht zur Arbeit fahren um da den ganzen Tag zu
    > proggen. Dafür wäre mir mein Studium zu schade.
    Wieso dann ein Informatikstudium?

    R.I.P. Fisch :-(

  17. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: lottikarotti 26.11.14 - 12:54

    > z.B. Projektmanagement? Oder Softwarekonzepte entwickeln, aber nicht selber
    > implementieren. Es gibt genug.
    Das sind mir die liebsten :-D

    R.I.P. Fisch :-(

  18. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: matok 26.11.14 - 12:56

    Mann Leute, es geht im Studium nicht um Scheine. Es geht auch nicht darum, für einen bestimmten Job vorbereitet zu werden. Es geht darum, einen breiten Wissensschatz aufzubauen für Flexibilität, sich durchzubeißen, Methoden zu lernen bzw. entwickeln, sprich schnelles Lernen zu lernen. Das sind die Dinge, die von einem Absolventen erwartet werden. Das Spezialwissen könnt ihr euch dann im Job erarbeiten. Wenn ihr von Anfang an Spezialwissen wollt, das größtenteils auf ein Unternehmen zugeschnitten ist, dann macht eine Ausbildung.

  19. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: lottikarotti 26.11.14 - 12:57

    > Mann Leute, es geht im Studium nicht um Scheine. Es geht auch nicht darum,
    > für einen bestimmten Job vorbereitet zu werden. Es geht darum, einen
    > breiten Wissensschatz aufzubauen für Flexibilität, sich durchzubeißen,
    > Methoden zu lernen bzw. entwickeln, sprich schnelles Lernen zu lernen. Das
    > sind die Dinge, die von einem Absolventen erwartet werden. Das
    > Spezialwissen könnt ihr euch dann im Job erarbeiten. Wenn ihr von Anfang an
    > Spezialwissen wollt, das größtenteils auf ein Unternehmen zugeschnitten
    > ist, dann macht eine Ausbildung.
    Aber dafür muss man 3-4 Jahre an die Uni?

    R.I.P. Fisch :-(

  20. Re: Informatikstudium war ... irgendwie befriedigend

    Autor: Insomnia88 26.11.14 - 12:59

    Ich habe bisher keinen projektmanager getroffen, der Informatik studiert hat. Also dafür brauchste das absolut nicht.

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