1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Sysadmin Day 2020: Du kannst doch…

heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: freakedenough 31.07.20 - 23:48

    heutzutage kannst du nerd sein so viel du willst, am ende zählt nur mehr was am papier steht. bin ich mathe auch scheiße gewesen, das hat mir alles verbaut. hier werden massen an talenten verschwendet.

  2. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: Trockenobst 01.08.20 - 04:14

    freakedenough schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > heutzutage kannst du nerd sein so viel du willst, am ende zählt nur mehr
    > was am papier steht. bin ich mathe auch scheiße gewesen, das hat mir alles
    > verbaut. hier werden massen an talenten verschwendet.

    Der Söder hat doch für Seiteneinsteiger auf das Minimalgehalt 200¤ netto pro Monat drauf gelegt? Außerdem haben die Ämter selbst die Möglichkeit selber eine Höherstufung, die man erst nach einer Beförderung bekommt, schon früh zu vergeben.

    Ein alter IT-Kollege von mir hat familiäre Umstände die ihn nur 30h die Woche arbeiten lassen und nur der Staat hat ihm ein akzeptables Angebot gemacht. Der ist in der Rollout Planung und er sagt, es geht ihm dort gut und weil er am außerhalb der Stadt wohnt passt das mit dem Geld. Da alles eher ruhig läuft hat er viel mehr Zeit sich fortzubilden, d.h. er sitzt alleine in seinem Kabuff und schaut Trainingsvideos, während er darauf wartet das super langsame Netzwerke mehrere 100 Festplatten für einen Rollout bespielen.

  3. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: amagol 01.08.20 - 08:04

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein alter IT-Kollege von mir hat familiäre Umstände die ihn nur 30h die
    > Woche arbeiten lassen und nur der Staat hat ihm ein akzeptables Angebot
    > gemacht.

    Das Problem ist (wie mir mein Chef mal klar gemacht hat, als jemand sich beworben hat fuer max 30h) dass egal ob derjenige 30h oder 40h arbeitet - die Stelle ist besetzt. Als Teamleiter verzichtet man also auf 1/4 hat aber den gleichen administrativen Aufwand. Ausserdem ist es wahrscheinlicher, dass der MA nach 30h dann auch tatsaechlich Schluss macht, waehrend die Vollzeitler vielleicht noch ein paar Stunden extra im Buero bleiben wenn es mal eng wird.

    Ob man das gut oder schlecht findet... Teilzeit verhandelt man besser erst nach der Probezeit.

  4. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: isaccdr 01.08.20 - 08:51

    freakedenough schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > heutzutage kannst du nerd sein so viel du willst, am ende zählt nur mehr
    > was am papier steht. bin ich mathe auch scheiße gewesen, das hat mir alles
    > verbaut. hier werden massen an talenten verschwendet.


    Schon mal an einer privaten FH versucht? Da ist Mathe in der Regel auf das notwendigste beschränkt.

    Ich will das Studium nicht überbewerten aber ein wesentlicher Skill heutzutage ist doch, auch auf langfristige schwierige Ziele hin arbeiten und sich die notwendigen Kompetenzen dafür autodidaktisch aneignen zu können. Da sagt "das Papier" eben doch schon einiges aus. Wer das nicht im Studium kann, der kann das in der Regel auch nicht auf der Arbeit. Man hat eben nicht immer nur fachspezifische Hürden die einem "liegen". Wer im Studium da die Flinte ins Korn wirft, würde sich um Probleme auch auf der Arbeit herumwinden. Dafür ist dein Thread eigentlich symptomatisch: Du bist nicht da wo du hin willst, Schuld daran sind die anderen. Wärst du in der Lage da zu sein wo du hin willst, also alle Hürden und Probleme zu meistern, dann wärst du da wo du hin willst, und das Studium wäre dann auch nur eine Hürde gewesen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.08.20 08:55 durch isaccdr.

  5. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: Proctrap 01.08.20 - 13:38

    Jo, grüße von TU-Darmstadt

    50% per mathe gefiltert

    ausgeloggt kein JS für golem = keine Seitenhüpfer

  6. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: Trockenobst 01.08.20 - 15:03

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob man das gut oder schlecht findet... Teilzeit verhandelt man besser erst
    > nach der Probezeit.

    Nur musst der Staat in der Pampa fast jeden Nehmen.
    Das Firmen gerne und häufig lieber nein sagen, das kenne ich.

    Ich hatte in den letzten Jahren eher das Problem, dass wir junge Leute hatten die wollten Pumpen, also 50h die Woche, damit sie viel Überstunden ansammeln und diese dann als Urlaub abfeiern können. Die wollten ohne Familie auch gerne Urlaub nehmen, wenn alle anderen da sind etc.

  7. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: Cybso 02.08.20 - 10:25

    freakedenough schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bin ich mathe auch scheiße gewesen, das hat mir alles
    > verbaut.

    Ich gucke bei Bewerbungen tatsächlich auch als erstes auf die Mathenote, weil ich die Erfahrung gemacht habe

  8. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: Cybso 02.08.20 - 10:31

    freakedenough schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bin ich mathe auch scheiße gewesen, das hat mir alles
    > verbaut.

    Ich gucke bei Bewerbungen tatsächlich auch als erstes auf die Mathenote. Nicht, weil das für den Job unbedingt Voraussetzung wäre (ist es nicht), sondern weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Fähigkeit zu abstraktem Denken und zur Übertragung von Problemlösungen mit der Mathenote korreliert und dies ein guter erster Indikator ist.

    Das kann man natürlich nicht verallgemeinern, es gibt auch Ausnahmen oder unfähige Lehrer, aber die müssen dann auf anderen Wegen in der Bewerbung deutlich machen, was sie drauf haben. Beispielsweise durch
    Referenzen auf OpenSource-Projekte, an denen sie sich beteiligen.

  9. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: minnime 02.08.20 - 15:47

    Sagt die Mathenote wirklich viel über abstraktes Denken aus? Können Leute die gut in Mathe sind wirklich gut abstrakt denken und können es Leute die schlecht in Mathe sind? Was ist überhaupt abstraktes Denken wie äußert sich das in der Praxis? Juristen denken doch auch abstrakt, also wenn es ein Fach Jura gäbe würde ich eher schauen wie sich derjenige dort angestellt hat.
    Mathe ist eine eigene Disziplin für die man logisches Denken braucht und Abstraktionsfähigkeit manchmal nützlich ist und die dadurch unter Umständen trainiert werden kann. Um mit Mathe Abstraktionsfähigkeit zu schulen muss man speziell darauf eingehen aber das passiert in der Schule meist nicht, es wird nur Stoff durchgezogen und in der Uni wird dann vorausgesetzt, dass man alles schon kann.
    Ist Abstraktionsfähigkeit für die Jobs in der IT, also Entwickler für Webanwendungen oder Verwaltungssoftware überhaupt relevant? Man braucht doch in erster Linie Neugier und muss wissen wo was steht ggf. noch etwas Kreativität. Wären dann nicht die Noten aus Geschichte und Deutsch aussagekräftiger? Nützlich sind doch auch die Fähigkeiten aus Physik und da meine ich nicht die Uni-Physik wo über kosmische Zusammenhänge sinniert wird sondern die Schulphysik 7. bis 10. Klasse mit gegebenen und gesuchten Werten wo man einfach alle Formeln zusammen gesucht hat in denen diese Werte vorkamen und diese dann ineinandergestöpselt hat. Und genau das machen wir doch heute mit unseren Frameworks auch so.

  10. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: Proctrap 02.08.20 - 16:29

    Nö, du kannst in mathe 6 Punkte, im LK Info aber 14 haben, im Abitur.

    ausgeloggt kein JS für golem = keine Seitenhüpfer

  11. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: Cybso 02.08.20 - 16:33

    Meiner Meinung nach sind dies gerade für Softwareentwickler ganz wesentliche Fähigkeiten. Die Fähigkeit, etwas zu abstrahieren, ermöglicht es erst, von einem bereits erledigten Problem die Lösung für ein Anderes abzuleiten. Ohne diese Fähigkeit sitzt man jedes mal von Neuem wie der Ochs vor dem Berg. Auch rekursive Programmierung geht kaum ohne eine gehörige Portion logisches Denkvermögen.

    Und wer dies nicht hat, der ist meistens auch schlecht in Mathematik, weil dort die selben Fähigkeiten gefordert werden - es sei denn, man lernt alles auswendig. Hängt auch vom Lehrer ab, es gibt natürlich auch welche, die als Pädagogen eine absolute Fehlbesetzt sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.08.20 16:34 durch Cybso.

  12. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: minnime 02.08.20 - 17:44

    Und ich frage mich halt ob das Ableiten von Lösungen auf andere Probleme in der IT wirklich so oft vorkommt, öfter als in anderen Metiers, z.B. dem Bauhandwerk.
    Und ich zweifele dass dieses abstrakte Denken durch Mathe wirklich so gut geschult wird. Deswegen sage ich ja, wenn ich einen abstrakten Denker möchte nehme ich lieber einen Juristen.

  13. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: Profi_in_allem 02.08.20 - 18:44

    Ich frage mich wo das Problem mit Mathe sein soll? Bin kein Mathe-Fan aber in der Schule nie Probleme gehabt, auch wenn da echt schlechte Lehrer dabei waren. Mathe ist oft reine Übungssache, Formeln kann man auswendig lernen. Und man weiß doch schon recht früh, wenn man in die IT will ist Mathe & Englisch absolute Pflicht. Nen Switch anschließen und ne IP Adresse vergeben hat heutzutage auch recht wenig mit IT zutun. Die Themen sind deutlich komplexer und selbst wenn man statische IPs nutzt, lässt man dies den Praktikanten / Azubi machen.

    Ja, Papier ist wichtig! Sage ich ganz klar und ich bin auch ein Befürworter von Einstellungstests! Einfach um zu sehen ob die Person wirklich Ahnung hat oder nur daherredet, das können nämlich viele. Gute Noten bzw "Papier" zeigen vor allem auch wie diszipliniert jemand sein kann, sich auf Themen gut vorzubereiten und sich Wissen anzueignen. Ich würde die Person mit der Zwei im Zeugnis ganz klar der Person mit der 3 oder 4 bevorzugen, das würde jeder so machen denke ich! Es gibt zwar viele, die sagen wir schauen nicht auf die Noten aber das funktioniert nur im Handwerk z.b. Mechaniker, Maler oder Schlosser, da sind die Noten wirklich egal. Aber in der IT würde ich niemals jemanden mit ner 4 in Mathe oder Englisch einstellen.

  14. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: minnime 03.08.20 - 00:29

    Profi_in_allem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich wo das Problem mit Mathe sein soll? Bin kein Mathe-Fan aber
    > in der Schule nie Probleme gehabt, auch wenn da echt schlechte Lehrer dabei
    > waren. Mathe ist oft reine Übungssache, Formeln kann man auswendig lernen.

    Genau das meine ich doch. Üben abstrakter Verfahren, ein bisschen Auswendiglernen, das sagt doch nichts aus. Da kann ich auch gucken wie gut jemand im Lösen von Sudokus oder Zauberwürfeln ist. Das ist auch ein abstraktes Verfahren welches nichts mit dem Metier zu tun hat.

    > Nen Switch anschließen und ne IP Adresse
    > vergeben hat heutzutage auch recht wenig mit IT zutun.

    Na doch, solche Dinge sind nun mal das Alltagsgeschäft in der IT, was denn sonst.

    > selbst wenn man statische IPs nutzt, lässt man dies
    > den Praktikanten / Azubi machen.

    Das wollen wir mal nicht gehört haben. Azubis und Praktikanten sind keine (billigen) regulären Arbeitskräfte, die sind nur zum ausbilden da, die existieren eigentlich gar nicht, deren Vorhandensein stellt quasi einen Ausnahmefall dar.

    > Aber in der IT würde ich
    > niemals jemanden mit ner 4 in Mathe oder Englisch einstellen.

    Bei Englisch stimme ich zu aber wenn man einen braucht der z.B. Supportaufgaben wahrnehmen oder meinetwegen eine VM aufsetzen soll, dann ist mir relativ egal ob er die Binomischen Formeln verstanden hat.

  15. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: dododo 03.08.20 - 00:56

    Profi_in_allem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gute Noten bzw "Papier"
    > zeigen vor allem auch wie diszipliniert jemand sein kann, sich auf Themen
    > gut vorzubereiten und sich Wissen anzueignen. Ich würde die Person mit der
    > Zwei im Zeugnis ganz klar der Person mit der 3 oder 4 bevorzugen, das würde
    > jeder so machen denke ich! Es gibt zwar viele, die sagen wir schauen nicht
    > auf die Noten aber das funktioniert nur im Handwerk z.b. Mechaniker, Maler
    > oder Schlosser, da sind die Noten wirklich egal. Aber in der IT würde ich
    > niemals jemanden mit ner 4 in Mathe oder Englisch einstellen.

    Naja Noten sind höchstens ein Indikator. Sie vermitteln zwar den Eindruck der objektiven Vergleichbarkeit sind aber extrem subjektiv bzw. sehr individuell einzuordnen. Das ergibt sich allein schon aus den vielen Faktoren die dabei hinein spielen.

    Das beginnt etwa schon beim Bundesland (wenn man Mal bei Deutschland bleibt), eine 3 in Bayern und eine 2 in Bremen sind schonmal unter völlig unterschiedlichen Grundvoraussetzungen entstanden und das ist nur das offensichtlichste. Selbst an zwei Schulen in Nachbarstädten sind Noten überhaupt nicht mehr vergleichbar da jede Schule die Bildungspläne eigenständig interpretiert und daraus dann ihre Lehrkonzepte entwickelt, dazu kommt dann natürlich die individuelle Umsetzung der Lehrkraft die massiv schwanken kann (wie in jedem Beruf).
    Weiter fließt die Stärke des Jahrgangs/der Klasse mit ein, ist man in einem besonders starken Jahrgang/Klasse kann die selbe Leistung mal zu einer 2, mal zu einer 3 führen, einfach nur weil der Rest ein anderes Leistungsniveau hat.

    Und das sind jetzt nur Beispiele welche mit der individuellen Person noch überhaupt nichts zutun haben. Hier können noch viele weitere Faktoren einfließen, etwa Unterstützung durch das Elternhaus, Vorurteile durch die Lehrkraft (allein schon der Name kann hier einen Unterschied machen, sei es weil er ausländisch klingt oder anders gebrandmarkt ist, Stichwort "Kevin", in der Regel nicht einmal mutwillig), persönlicher Umgang mit dem Unterrichtsstil (Menschen lernen unterschiedlich), etc.

    Das sind alles Faktoren die einfließen noch bevor die individuelle Leistung überhaupt zum Tragen kommt. Man könnte hier jetzt natürlich darüber streiten ob das klassische Notensystem sinnvoll ist oder aber nicht andere Methoden zur Leistungsbewertung besser wären. Aber das beiseite gestellt muss man sich einfach im Klaren darüber sein, dass die Noten so wie sie aktuell entstehen als Mittel zur Vergleichbarkeit zweier Bewerber nicht wirklich taugen. Sicher jemand der fast ausschließlich überall Einsen geschrieben hat, wird sehr wahrscheinlich keine Niete sein, aber darunter ist die Spanne schlicht zu weit.

    Gerade dein Beispiel mit zwei Bewerbern welche sich lediglich durch eine Note unterscheiden ist unter diesen Bedingungen nicht sehr sinnvoll, das kann man vielleicht machen wenn man aus hunderten irgendwie aussieben muss (und selbst dann ist das nicht die beste Lösung), aber doch nicht wenn man sich zwischen Zweien entscheiden muss. Da gibt es viel wichtigere Faktoren, gerade im IT Bereich z.B. persönliches Interesse an IT Themen, private Projekte, passt die Person ins Team, etc.

    Das ist auch mein Eindruck davon wie es meist gehandhabt wird, Noten dienen als grober Indikator ob man einen Bewerber generell für passend empfindet und einlädt (unter einigen anderen Indikatoren und meist auch nur bei jungen Bewerbern). Danach bei der Auswahl/dem Vergleich der Bewerber sind sie meist weniger interessant und werden eher weniger berücksichtigt.

  16. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: Norbert Lamberti 03.08.20 - 01:30

    Ihr messt den Notes etwas zu viel Bedeutung bei. Es wird sicherlich nirgendwo so sein, dass sich zwei fast identische Kandidaten bewerben, nur der eine hat eine 1 in Mathe und der andere eine 2. In der Praxis sind die Menschen zum Glück unterschiedlich und ich würde eher denjenigen nehmen, der von der Persönlichkeit besser ins Team passt.

    Soll aber nicht heißen, dass Noten irrelevant sind! Nur werden sie eher bei Extrema spannend. Die meisten haben doch eh eine 1 oder noch eine 2 in Schul-Mathe. Und die Abschlussnote des Studiums ist doch bei fast allen im 1.x-Bereich. Nur wenn dies nicht so ist und der Bewerber gerade so mit Ach und Krach durchgekommen ist, darf man stutzig werden.

  17. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: GodsBoss 03.08.20 - 07:31

    > Sagt die Mathenote wirklich viel über abstraktes Denken aus? Können Leute
    > die gut in Mathe sind wirklich gut abstrakt denken und können es Leute die
    > schlecht in Mathe sind? Was ist überhaupt abstraktes Denken wie äußert sich
    > das in der Praxis? Juristen denken doch auch abstrakt, also wenn es ein
    > Fach Jura gäbe würde ich eher schauen wie sich derjenige dort angestellt
    > hat.

    Abstraktion ist recht eindeutig, manche sind besser darin, andere schlechter. Die Mathenote sagt leider nur bedingt etwas darüber aus. Ich selbst hatte in der Schule Mathe-Leistungskurs und wir haben da schon spannende Sachen gemacht, mit Auswendiglernen wäre man da untergegangen. Ein Bekannter von mir war im Grundkurs und ich habe mich in einer Freistunde mal dazugesetzt. Das war schon deutlich anders. Die Fähigkeit zum abstrakten Denken wurde da höchstens am Rande geprüft.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  18. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: SoD 03.08.20 - 09:29

    amagol schrieb:
    > Ausserdem ist es wahrscheinlicher,
    > dass der MA nach 30h dann auch tatsaechlich Schluss macht, waehrend die
    > Vollzeitler vielleicht noch ein paar Stunden extra im Buero bleiben wenn es
    > mal eng wird.

    War für mich immer das Argument gegen Teilzeit, weil das mit dem nach 30h Schluss machen, bei meinen
    Arbeitgebern nicht funktioniert hätte.
    Ich hatte immer Verträge in denen mal mehr oder weniger Überstunden mit abgegolten waren und bei einem
    40-42h Vertrag dann nachher doch 45-50h zu arbeiten, kann mehr akzeptieren als wenn ich einen 30h Vertrag habe und dann doch 35h-40h arbeite.

  19. Re: heute so nicht mehr möglich dank unnötigem studienzwang

    Autor: Profi_in_allem 04.08.20 - 06:20

    Natürlich sind Noten in Zeugnissen bzw Punkte sehr aussagekräftig. Ich kenne Leute in der IT, die haben sehr schlechte Noten im Abschlußzeugnis und das korreliert direkt mit deren IT Skills. Je besser die Noten / mehr Punkte im Zeugnis, desto besser die Skills, desto höher ist die Bereitschaft sich selbständig in Themen einzuarbeiten.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. LISTAN GmbH, Glinde
  2. ING-DiBa AG, Frankfurt
  3. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  4. Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Gerlingen (bei Stuttgart)

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 60,99€ (Vergleichspreis 77,81€)
  2. (u. a. MX500 1 TB für 93,10€ mit Gutschein: NBBCRUCIALDAYS)
  3. (u. a. ASUS TUF Gaming VG32VQ1B WQHD/165 Hz für 330,45€ statt 389€ im Vergleich und Tastaturen...
  4. (u. a. The Crew 2 für 8,49€, Doom Eternal für 21,99€, Two Point Hospital für 8,29€, The...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


  1. Smartphone: Google stellt das Pixel 4 ein
    Smartphone
    Google stellt das Pixel 4 ein

    Nach nicht mal einem Jahr beendet Google die Produktion des Pixel 4 und Pixel 4 XL. Noch im Herbst soll aber der Nachfolger erscheinen.

  2. Corona: Gewerkschaft sieht Schulen schlecht digital ausgestattet
    Corona
    Gewerkschaft sieht Schulen schlecht digital ausgestattet

    In vielen Bundesländern beginnt die Schule wieder, die zuständige Gewerkschaft erwartet ein Jahr mit "viel Improvisation". Grund sei die schlechte digitale Ausstattung.

  3. Nach Microsoft: Auch Twitter soll an Tiktok interessiert sein
    Nach Microsoft
    Auch Twitter soll an Tiktok interessiert sein

    Neben Microsoft soll auch Twitter überlegen, die chinesische Social-Media-App zu übernehmen - mehr finanzielle Ressourcen dürfte aber Microsoft haben.


  1. 14:11

  2. 13:37

  3. 12:56

  4. 12:01

  5. 14:06

  6. 13:41

  7. 12:48

  8. 11:51