1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › T-Systems und Thyssenkrupp: 700…

Ahh, T-Systems hat nicht alleine Schuld,

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ahh, T-Systems hat nicht alleine Schuld,

    Autor: KlugKacka 01.02.18 - 17:17

    Ist aber auch nicht unschuldig.
    "Grund hierfür sind veränderte strategische Zielprioritäten auf Seiten beider Unternehmen sowie veränderte Rahmenbedingungen auf dem Outsourcing-Markt."

    *Thyssen will doch Tatsächlich Strafen bei Nichterfüllung und auch das Lastenheft wollen die erfüllt bekommen. Wir wussten das nicht, und können so das Angebot nicht mehr ausführen weil wir zu doof sind"

    "Angesichts der Marktreife neuer Technologien sind umfassende Verträge wie bei unite im Vergleich zum gezielten Sourcing einzelner Services für thyssenkrupp ínzwischen nachteilig."

    *Wir haben keine Ahnung was wir machen, aber wir machen es.

    "thyssenkrupp wird die Konsolidierung seiner IT Landschaft künftig schrittweise vorantreiben und dabei neuen technologischen Entwicklungen Rechnung tragen."

    *Die machen nicht alles mit einmal, was doof ist, da man dann die Fehler nicht mehr auf die Komplexität schieben kann, und das durcheinander bei uns.

    " Hinzu kommen veränderte Schwerpunkte bei T-Systems hinsichtlich des Portfolios in einigen Regionen, die zu Einschränkungen in der globalen Service-Abdeckung des Unite-Vertrages geführt hätten."

    * Also den Auftrag hätten wir ohne Probleme ausführen können, wenn die ihre Standorte in Tohuwabohu und katmanschu gehabt hätten. Aber so, nej.

  2. Re: Ahh, T-Systems hat nicht alleine Schuld,

    Autor: bvanlaak 01.02.18 - 18:48

    Traumhafte Übersetzung. So habe ich es auch ungefähr verstanden :D :D :D (Y)

  3. Re: Ahh, T-Systems hat nicht alleine Schuld,

    Autor: ElMario 01.02.18 - 19:40

    Daumen hoch !³

  4. Re: Ahh, T-Systems hat nicht alleine Schuld,

    Autor: SatanKlaus 01.02.18 - 21:16

    Magenta hat den Auftrag mit einem Kampfangebot abgegriffen, vorher war HP (HP-E) Partner, natürliche Folge des Aufkaufs von TKI (Thyssen Krupp Informatik) durch HP. Obwohl HP die bestehenden Strukturen bis auf den Knochen reduziert hat war es irgendwie möglich den Normalbetrieb zu erhalten. Nachdem dem Vorstand von TK-Europe klar geworden war, dass dies "immer noch zu teuer" war haben die Herren sich entschieden das ganze an einen Mitbewerber auzugliedern, der nicht einen Tag da war um sich anzuschauen WAS man da machen sollte, sondern einfach sagte "wir machen das besser und billiger". HP-Es (DXC) Leistung ist und war kein Gold, weiss Gott nicht, aber um so erbärmlich abzustinken, dazu braucht man T-Kom Manger, anders geht es nicht.

  5. Re: Ahh, T-Systems hat nicht alleine Schuld,

    Autor: Mandri 02.02.18 - 07:20

    Wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt: Pro 8 PC ein Server.
    Das kann nur das Chaos schlechthin sein.

    Dass die PCs wahrscheinlich alle FAT-Clients unter Windowe sind, macht es auch nicht besser.

    BTW: Von was auf was wollen die eigentlich migrieren? Das wird in dem Artikel überhaupt nicht erwähnt.

  6. Re: Ahh, T-Systems hat nicht alleine Schuld,

    Autor: DannyMueller 02.02.18 - 07:40

    Danke. Super Kommentar. Sie waren stets bemüht!

  7. Re: Ahh, T-Systems hat nicht alleine Schuld,

    Autor: nixnuzz 02.02.18 - 08:02

    Ändere mal den Blickwinkel, schau von oben auf beide Unternehmen und nimm zwei Zeilen aus dem Gesamttext hier bei Golem.

    Laut einer Insiderquelle der Wirtschaftswoche habe T-Systems Thyssenkrupp "Lösungen versprochen, die es überhaupt nicht liefern konnte".

    Unwahrscheinlich, dass die Insiderquelle der WiWo bei T-Systems sitzt. Vermutlich wird das eher ein Thyssenkrupp Mitarbeiter sein, der warum auch immer, ein Interesse daran hat das Desaster publik zu machen. Vielleicht war es einer der erwähnten 100, die jetzt zu Thyssenkrupp zurück dürfen oder müssen.

    Dann nimmst Du Fragemente aus dem Statement der T-Systems "Grund hierfür sind veränderte strategische Zielprioritäten auf Seiten beider Unternehmen" und "thyssenkrupp wird die Konsolidierung seiner IT Landschaft künftig schrittweise vorantreiben"

    Das umschreibt - Blickwinkel T-Systems - in businesssprech "Thyssenkrupp wollte seinen Teil des Vertrags nicht mehr erfüllen, weil die Ländergesellschaften nicht mitspielen".
    Irgendwo in den Kommentaren war auch schon von der möglichen Fusion mit Tata die Rede.

    Hab eben den Kurzartikel in der WiWo gelesen, Golem scheint da auch nur abzuschreiben. Ganz zum Schluss noch der Gedanke - welche Aufgaben hatten denn die 100 Thyssen Mitarbeiter? Wenigstens die müssen doch ihre System kennen.
    Irgendwie lässt der Artikel ganz viel Platz für Spekulationn



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.18 08:19 durch nixnuzz.

  8. Re: Ahh, T-Systems hat nicht alleine Schuld,

    Autor: Sharkuu 02.02.18 - 08:40

    datenschutz technisch wird hier vom uld sogar gefordert, das jede einzelne datenbank seinen eigenen server hat. bei den 20 hier im einsatz bräuchten wir also schon alleine 20 sql server.

    aber andersrum sind wir halt auch schon in einer zeit wo es ein klacks ist einen server für eine anwendung bereit zu stellen, um engpässe durch andere software zu verhindern. somit ist das schon nicht verkehrt. jedenfalls würde ich davon ausgehen, das nicht 10.000 physische server gemeint sind :)

  9. Re: Ahh, T-Systems hat nicht alleine Schuld,

    Autor: michael_ 02.02.18 - 09:08

    Bei der T-Systems Aussage musste ich ebenfalls lachen.
    Ausreden hoch 10.
    Klingt schön und geil, aber übersetzt ist es nur Rumgeheule.


    Ich habe auch mal das naiv ausgerechnet.
    700.000.000¤ / 90.000 Systeme (wir unterscheiden mal hier nicht zwischen dem Aufwand für Server und Rechner) = 7.777¤ pro System
    Nicht schlecht.

    Vermutlich ist thyssenkrupp aufgrund dieser Schnapszahl den Vertrag eingegangen.

  10. Re: Ahh, T-Systems hat nicht alleine Schuld,

    Autor: parafin 02.02.18 - 10:28

    nixnuzz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Laut einer Insiderquelle der Wirtschaftswoche habe T-Systems
    > Thyssenkrupp "Lösungen versprochen, die es überhaupt nicht liefern
    > konnte".

    Genau so was hab ich als damals noch T-Systems-Mitarbeiter selbst mit anschauen muessen.
    Da wurde in der Ausschreibung dem Kunden was von mehreren hundert SAP-Spezialisten erzaehlt die alle nur auf diesen Job warten, als T-Systems auf der Shortlist war (nur noch ein Mitbewerber, und den wollte der Kunde eigentlich loswerden) sind sie eingeknickt und haben zugeben muessen dass sie das personell gar nicht stemmen koennen. Der Kunde war entsprechend sauer.

    Ist also zumindest bei T-Systems anscheinend Standard, erst versprechen und danach nachschauen ob man ueberhaupt leisten kann was man da versprochen hat. Und ich fuerchte dass die nicht die einzigen sind die das so machen...

  11. Re: Ahh, T-Systems hat nicht alleine Schuld,

    Autor: cry88 02.02.18 - 14:33

    Sharkuu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jedenfalls würde ich davon ausgehen, das nicht 10.000 physische server gemeint sind :)
    Ich hab schon einige Serversoftware gesehen, da war die Bedingung, dass es zwingend auf ner physischen Kiste laufen muss.

    Ich würde mich also nicht zu weit mit der Aussage ausm Fenster lehnen^^

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. RAYLASE GmbH, Weßling
  2. ING DiBA, Frankfurt am Main
  3. Vodafone GmbH, Unterföhring
  4. Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 249,90€ inkl. Versand mit Gutschein: ASUS-VKFREI (Vergleichspreis 290€)
  2. 29,99€ + 4,99€ Versand oder kostenlose Marktabholung (Bestpreis mit Amazon)
  3. 29,99€ (Bestpreis mit Saturn)
  4. 44€ + 2,99€ Versand oder kostenlose Marktabholung (Bestpreis mit Amazon. Vergleichspreis 53...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  2. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit
  3. Coronapandemie Quarantäne-App soll Gesundheitsämter entlasten

Minecraft Dungeons im Test: Diablo im Quadrat
Minecraft Dungeons im Test
Diablo im Quadrat

Minecraft Dungeons sieht aus wie ein Re-Skin von Diablo, ist viel einfacher aufgebaut - und fesselt uns trotzdem an den Bildschirm.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Mojang Studios Mehr als 200 Millionen Einheiten von Minecraft verkauft
  2. Minecraft RTX im Test Klötzchen klotzen mit Pathtracing
  3. Raytracing Beta von Minecraft RTX startet am 16. April

Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Astro Slide Neues 5G-Smartphone mit aufschiebbarer Tastatur
  2. Galaxy S20 Ultra im Test Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht
  3. Red Magic 5G Neues 5G-Gaming-Smartphone kommt mit 144-Hz-Display