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T-Systems mein erstes Mal...

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  1. Re: T-Systems mein erstes Mal...

    Autor: Sharra 02.02.18 - 17:24

    > "Man sollte sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren, alles was nicht
    > dazu gehört sollten andere speziallisiertere Firmen übernehmen."

    Diese Aussage ist Bullshit.
    Richtig wäre es, die Sachen auf kompetente Firmen auszulagern. Nur weil sich irgend ein Depp darauf spezialisiert hat, heisst das noch lange nicht, dass er es auch kann. Wie man an T-Systems immer wieder, und wieder, und wieder, und wieder sieht, haben sie verdammt viele Spezialisten, aber bekommen nichts hin.

  2. Re: T-Systems mein erstes Mal...

    Autor: Anonymer Nutzer 02.02.18 - 18:13

    vielleicht liegts ja nicht an den spezialisten sondern am management. :-)

  3. Re: T-Systems mein erstes Mal...

    Autor: Anonymer Nutzer 02.02.18 - 18:51

    ich bin leider noch so idealistisch zu denken es geht darum was zu wuppen anstatt sich nur rauszulavieren ... anscheinend wollen manche nur noch das leztere.

  4. Re: T-Systems mein erstes Mal...

    Autor: Anonymer Nutzer 02.02.18 - 19:03

    Das Modell dahinter, ist einfach nur Menschenfeindlich, darüberhinaus wird Betriebsicherheit nur vorgegaukelt, das ist für mich Beschiss auf allen ebenen.

  5. Re: T-Systems mein erstes Mal...

    Autor: quadronom 02.02.18 - 20:40

    carnival schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > je größer die firma desto komplexer das netz.
    > click&buy kannste da vergessen.
    > (wechler internetbreackout ist betroffen? wer betreibt das netzt? reicht
    > die bandbreite aus? gibt es einen 2. netzanbieter der berücksichtigt werden
    > muss? packen die router/swichte das? hat das einfluss auf inbound /
    > outbound traffic von services? gibt es fachseiten/lieferanten/kunden, die
    > prüfen müssen, ob es einfluss hat auf workflows, gibt es gebuchte
    > zusatzdienste, die angepasst werden müssen? und und und)

    Ja wat, da kann man nicht nen Check für bauen?
    Also wenn man sich nicht mal einen simplen VPN klicken kann, würde ich die Bude eher zumachen.

    %0|%0

  6. Re: T-Systems mein erstes Mal...

    Autor: Sharra 02.02.18 - 21:05

    Ich habe so die leise Vermutung, unseren Managern kann man so ziemlich alles verkaufen, wenn nur die Powerpointpräsentation bunt genug ist. Hier ein Kuchen, da ein Balken, und ein paar steile Kurven. Und schon kaufen sie den größten Mist teuer ein, den sie für 50% günstiger hätten selbst machen können.

    Und dann wird geheult, weil nichts läuft. Klar, wenn keiner im Haus ist, der das könnte, oder darf, und der Vertragspartner unfähig ist.

  7. Re: T-Systems mein erstes Mal...

    Autor: Snooozel 03.02.18 - 09:06

    > Weil Unternehmen immer mehr Outsourcen. Die wollen sich mit IT nicht
    > beschäftigen, sondern sich auf ihre Kernkompetenz.

    Und da fängt der Fehler an. Für ein grosses, globales Unternehmen IST IT teil der Kernkompetenzen.

  8. Re: T-Systems mein erstes Mal...

    Autor: Cok3.Zer0 04.02.18 - 00:51

    Es gibt weder eine zentrale Stelle mehr, wo der gesamte(!!!) Netztraffic eines global verteilten Unternehmens zusammenläuft (teuer!!!) und dann ins Internet gelangt, noch einzelne Ausleitungen an den Standorten des Unternehmens a.k.a. Breakout. Bei letzerem müssten Netzwerkaufgaben (Malwarescannen, Regeln, Incident Response, ...) einzeln vorhanden sein (teuer!!!).
    Sondern der (Cloud-)Anbieter hat global verteilte Proxyserver a.k.a. Cloudknoten, wo dies geschieht, der jeweils beste wird vom Unternehmensstandort genommen.
    Der Anbieter übernimmt da auch die eben genannten Aufgaben. Man braucht nur noch die Infrastruktur beim Unternehmen, die Daten auszuleiten.
    Hört sich theoretisch klasse an, oder?
    Abgesehen davon, dass Malwarescannen im Netzwerk nicht ausreicht und man dies beim Endpoint auch erledigen muss. Immerhin können die Reports dann in der Cloud korreliert und ausgewertet werden. Datentransfer zwischen Nodes im Netzwerk dürfe auch Komplexität bringen, ebenfalls Dinge wie "Bring your own Device" oder IoT-Geräte, auf denen keine Endpoint-Lösung vorhanden ist und man doch irgendwie das lokale Netzwerk scannen muss. ;)
    Wird das auch von T-Systems erledigt?
    Fazit: Nicht auf die Cloud verlassen!

  9. Re: T-Systems mein erstes Mal...

    Autor: berritorre 04.02.18 - 02:50

    Ein Spezialist wäre nach meiner Definition jemand, der sich in einem Bereich besonders gut auskennt. Nicht jeder der sich Spezialist nennt, ist auch einer. Aber die Aussage ist deswegen nicht gleich "Bullshit".

  10. Re: T-Systems mein erstes Mal...

    Autor: berritorre 04.02.18 - 03:01

    Leider haben es interne Abteilungen halt auch oft prima hingekriegt, dass man diesen Eindruck bekommen könnte.

    Wir hatten jahrelang in der Firma eine eigene, nennen wir es mal "Analyse"-Abteilung. Ein interner Serviceprovider für die anderen Abteilungen.

    Als ich in der Firma nach dem Studium als Freelancer anfing, habe ich dort kurz mal ausgeholfen. Alles was mit ein bisschen Arbeit verbunden war oder etwas komplizierter war haben sie mir auf den Tisch gelegt. Die meiste Zeit haben sie mit Internetsurfen verbracht und irgendwelche Produkte auf Ebay ver- bzw gekauft.

    Als ich dann fest bei der Firma gearbeitet haben, hatte ich das vergnügen hin und wieder interer Kunden dieser Schiffschaukelbremser zu sein. Da hast du dann Analysen bekommen die offensichtlich falsch waren. Also zurück. Wiederbekommen, weitere Fehler gefunden, etc. Das haben die Gaukler dann pro Stunde auf unsere Kostenstelle abgerechnet. D.h. je mehr Fehler sie machten, desto besser standen sie da.

    Und dann kam irgendwann die Krise auch bei uns an und zum ersten Mal in über 60 Jahren Firmengeschichte wurden Leute aus betriebswirtschaftlichen Gründen in den deutschen Filialen entlassen. Tja, und die Analyse-Abteilung wurde endlich zugemacht. Die guten Leute wurden in anderen Abteilungen untergebracht,oder machten sich selbstständig mit dem versprechen, dass sie "preferred provider" werden. Denen Leuten geht es jetzt allen gut. Um die anderen Schiffschaukelbremser war es aber nicht schade.

    Und siehe da, es klappt viel besser. Wenn dir der Provider heute Analysen mit Fehlern schickt (die er zu verantworten hat), dann schickst du die zurück und bekommst sie ohne extra-kosten wieder. Du wirt also nicht mehr dafür bestraft, dass ein anderer Fehler gemacht hat.

  11. Re: T-Systems mein erstes Mal...

    Autor: Sharra 04.02.18 - 08:35

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Spezialist wäre nach meiner Definition jemand, der sich in einem
    > Bereich besonders gut auskennt. Nicht jeder der sich Spezialist nennt, ist
    > auch einer. Aber die Aussage ist deswegen nicht gleich "Bullshit".


    Nein, ein Spezialist ist nach der Definition jemand, der sich auf ein (oder mehrere Gebiete) spezialisiert hat. Ich kann mich auch auf die Auffindung von Monden mit Schokoladegechmack spezialisieren. Alle anderen Monde sind mir dabei egal. Besonders gut werde ich aber wohl nie werden. Aber ich bin dann ein Spezialist.

  12. Re: T-Systems mein erstes Mal...

    Autor: Anonymer Nutzer 04.02.18 - 10:31

    Mimifrie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ML82 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > wieso sollte man menschen die man weniger gut kennen kann mehr vertrauen
    > > entgegen bringen? der der soetwas sicherheitsrelevantes outsourced
    > sollte
    > > für mich allein schon medial gevierteilt werden, weil er damit kein
    > > vertrauen in seine eigene kompetenz zeigt!
    >
    > Ich zittiere aus meiner BWL Vorlesung:
    >
    > "Man sollte sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren, alles was nicht
    > dazu gehört sollten andere speziallisiertere Firmen übernehmen."
    >
    > Die Idee dahinter ist nicht falsch. Arbeitsteilung schafft Kostensenkungen
    > und Synergien die sonst ausbleiben.
    >
    > Das es beim Thema IT selten klappt, hat nur noch keiner Verstanden.

    IT muss heute für fast jedes Unternehmen eine Kernkompetenz sein. Der Autobauer, Verlag, die Bank, der Händler,... IT ist da nicht einfach nur Infrastruktur. Besonders kurios ist es wenn Mänädscha von Industrie 4.0 (oder ist man schon bei Industrie 10?) labern, aber dann ihre gesamte IT outsourcen.

  13. Re: T-Systems mein erstes Mal...

    Autor: Anonymer Nutzer 04.02.18 - 16:50

    ja, aber du bist dann im auffinden von schokomonden wahrscheinlich am besten. es ist eine der definitionen von spezialisiert. man ist zu einem thema dann der experte und besser als andere. aber auch das bedeutet nicht automatisch, dass man gut ist. nur dass andere wahrscheinlich schlechter sind.

    die andere definition ist, dass ein spezialist nur eine sache macht und sonst nichts. nach dieser muss er in dieser einen sache aber nicht automatisch gut sein.

    dass jemand sehr gut in der sache ist, auf die er sich spezialisiert hat, ist die erwartungshaltung.

  14. Re: T-Systems mein erstes Mal...

    Autor: Niaxa 04.02.18 - 19:38

    Es ist sicher nicht immer billiger alles auszulagern. Was zählt sind aber oft die Jahreszahlen. Personalkosten sind ein großer Punkt auf dem Papier. Die Kosten sind auch harte Kosten. Servicekosten können abgesetzt werden und machen sich als Investition bemerkbar auf den Jahreszahlen :-). So einfach ist das. Ich habe schon Firmen erlebt, die bezahlen Dienstleistern so viel (da kommt dann eine oder zwei Personen und managen alles), das sie im Umkehrschluss auch 4 IT ler 150 Jahre hätten zahlen können.

  15. Re: T-Systems mein erstes Mal...

    Autor: Cok3.Zer0 04.02.18 - 19:47

    Wie denn das? Service ist Aufwand/Instandhaltung. Das darf man eigentlich nicht als investiv abrechnen. Natürlich wird das oft in der Telko-Branche getan; legal ist es aber nicht.

  16. Re: T-Systems mein erstes Mal...

    Autor: plutoniumsulfat 07.02.18 - 10:32

    cry88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ML82 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > wieso sollte man menschen die man weniger gut kennen kann mehr vertrauen
    > > entgegen bringen? der der soetwas sicherheitsrelevantes outsourced
    > sollte
    > > für mich allein schon medial gevierteilt werden, weil er damit kein
    > > vertrauen in seine eigene kompetenz zeigt!
    > Gerade sicherheitsrelevante Sachen sollte man outsourcen. Vergeigt es die
    > eigene IT, dann ist man selber gef****, vergeigt es der Dienstleister, dann
    > ist der gef****.
    >
    > Und vergeigen ist verflucht einfach, wenn man ein riesiges Netzwerk hat,
    > was über den ganzen Globus gespannt ist.

    Und der Dienstleister verlangt für dieses Risiko einen stattlichen Betrag. Stemmst du das selbst, musst du diesen Betrag natürlich selbst vorhalten, wenn du ihn aber nicht brauchst, hast du Geld gespart. Und wenn die Hütte brennt, kann man sich immer mal kurzfristig jemanden einkaufen.

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