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„Chaos“ nach Präsidentenwahl

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  1. „Chaos“ nach Präsidentenwahl

    Autor: roklein 22.10.20 - 12:25

    Das „Chaos“ dürfte wohl im wesentlichen in den Medien stattfinden.

    Bis 20. Januar ist auf jeden Fall Donald Trump Präsident. Wenn der Präsident für die anschließende Amtsperiode nicht rechtzeitig feststeht übernimmt erst mal die Sprecherin des Repräsentantenhauses (Nancy Pelosi) das Kommando. Das Präsidentenamt bleibt dann kommissarisch bei dem Amt „Sprecher des Repräsentantenhauses“ bis geklärt ist, wer gewählter Präsident ist oder Ende der aktuellen Amtszeit. Weiteres auch im „Presidential Succession Act“.

  2. Re: „Chaos“ nach Präsidentenwahl

    Autor: Bouncy 22.10.20 - 12:41

    roklein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bis 20. Januar ist auf jeden Fall Donald Trump Präsident. Wenn der
    > Präsident für die anschließende Amtsperiode nicht rechtzeitig feststeht
    > übernimmt erst mal die Sprecherin des Repräsentantenhauses (Nancy Pelosi)
    > das Kommando.
    Das ist aber nur deswegen ein brauchbarer Rettungsanker, weil die Frau seit etwa 250 Jahren in der Politik ist und halbwegs weiß, was sie tut. Wenn es zur Taiwanfrage käme wäre es trotzdem schwierig, ein kommissarischer Präsident würde ohne eine langfristige politische Agend einen militärischen Großkonflikt steuern. Sowas führt wohl eher selten zu Erfolg...

  3. Re: „Chaos“ nach Präsidentenwahl

    Autor: derLaie 22.10.20 - 14:12

    Die Entscheidung wird ohnehin von Militär Oberbefehlshabern gefällt. Der Präsident verkündet diese nur. Stellt sich Pelosi quer ist Trump ganz schnell zurück im Amt. Unter Trump hat das Militär das Sagen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.10.20 14:12 durch derLaie.

  4. Re: „Chaos“ nach Präsidentenwahl

    Autor: Trollversteher 22.10.20 - 14:15

    >Die Entscheidung wird ohnehin von Militär Oberbefehlshabern gefällt. Der Präsident verkündet diese nur. Stellt sich Pelosi quer ist Trump ganz schnell zurück im Amt. Unter Trump hat das Militär das Sagen.

    Also ich würde sagen, hat jemand ein paar Verschwörungs-Polit Thriller zuviel gesehen...
    Mal abgesehen davon, dass Trump in der Vergangenheit auch dem ein oder anderen mächtigen Militär ordentlich auf die Füße getrampelt ist, ohne dass man ihn wie in einer Militär-Junta abgesetzt hätte...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.10.20 14:17 durch Trollversteher.

  5. Re: „Chaos“ nach Präsidentenwahl

    Autor: Denni 22.10.20 - 15:24

    dafür sind die thinktanks da.. und so abwegig ist das ganze nicht.

    1. china unter druck, da sie EUV Maschinen nicht so einfach kopieren können
    2. sofern keine atomwaffen eingesetzt werden, würde tsmc schnell fallen
    3. alle würden darunter massiv leiden und das kann nicht das ziel chinas sein als export nation, aber in ein paar Jahren, kann das nochmal deutlichst anders aussehen

  6. Re: „Chaos“ nach Präsidentenwahl

    Autor: foho 22.10.20 - 16:43

    woher kommt eigentlich der glaube das die chinesen die EUV-Technik nicht kopieren könnten?
    das ist maschinen/anlagenbau und physik. das können die chinesen doch auch.

  7. Re: „Chaos“ nach Präsidentenwahl

    Autor: GangnamStyle 22.10.20 - 17:28

    foho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > woher kommt eigentlich der glaube das die chinesen die EUV-Technik nicht
    > kopieren könnten?
    > das ist maschinen/anlagenbau und physik. das können die chinesen doch auch.

    Die EUV-Technik, die nur von ASML angeboten wird, ist nicht so einfach zu kopieren. Wenn es so einfach wäre, dann hätten die Anlagenanbieter in Japan oder USA ebenfalls im Angebot.

  8. Re: „Chaos“ nach Präsidentenwahl

    Autor: Pflechtfild 01.11.20 - 11:28

    Die Technik dürfte hauptsächlich durch Patente eingezäumt sein.
    Im Krisenfall wird da keiner wirklich mehr daran halten.

    Nicht vergessen: die Chinesen sind doch hinter dem Mond...
    (ganz real mit ihrer festen Station)

  9. Re: „Chaos“ nach Präsidentenwahl

    Autor: Crass Spektakel 03.11.20 - 04:07

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist aber nur deswegen ein brauchbarer Rettungsanker, weil die Frau seit
    > etwa 250 Jahren in der Politik ist und halbwegs weiß, was sie tut. Wenn es
    > zur Taiwanfrage käme wäre es trotzdem schwierig, ein kommissarischer
    > Präsident würde ohne eine langfristige politische Agend einen militärischen
    > Großkonflikt steuern. Sowas führt wohl eher selten zu Erfolg...

    Wo ist das Problem? Der Notstopfen-POTUS sagt zum Obergeneral "mach die PLA in Taiwan weg" und der Obergeneral holt Plan9 from Outer Space aus der Schublade und legt los. Da wird nicht wirklich viel geplant. Da wird geschossen bis einer nicht mehr mag und das dürfte im Fall Taiwans nach spätestens sechs Wochen der Fall sein.

    Eine Invasion in Taiwan erfordert ganz andere Mittel als die Unterstützung Nordkoreas. China muß dafür einen sehr langen Seeweg absichern, zehntausende Truppen, Fahrzeuge, Panzer bewegen, Nachschub ranholen und das alles ohne weitere Atlantikstützpunkte und mit sämtlichen eigenen Nachschubhäfen in Feuerweite der mächtigsten Hochseestreitkräfte aller Zeiten.
    Und das alles in einem Land in dem China so gut wie keine Sympatisanten vorfindet.
    Und das alles in einer Umgebung in der es 135 Stützpunkte von Pro-Taiwan-Kräften gäbe die ausserhalb der Reichweite des chinesischen Festlandes liegen aber in Reichweite von Taiwan.

    Ein Krieg um Taiwan wäre vermutlich so oder so in zwei Wochen entschieden und dann gäbe es noch vier Wochen Hornberger Schiessen und dann Grabesruhe. Dann ist der Käse gebissen und China entweder vernichtend geschlagen oder international auf Jahrhunderte isoliert.

    Eigentlich gibt es für China hier nur eine Möglichkeit zu gewinnen: Der Japanische Weg von 1937. Sie erklären der Welt den Krieg, erobern alles und alle ergeben sich China. Hat in Japan ja auch toll geklappt und ist mit einem lauten Knall zuende gegangen...

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