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2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

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  1. 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: KuJo 28.04.22 - 21:10

    Wo bleibt denn da das Augenmaß?

    Wenn der Höttges jetzt bei 9,1 Mio. Euro nun 300.000 Euro mehr bekommt, dann waren es vorher 8,8 Mio. ... was umgerechnet 3,4% mehr bedeutet. Und wenn man bedenkt, dass er bereits im vergangenen Frühjahr eine Erhöhung auf 8,5 Mio. bekommen hat, dann sind das innerhalb von 12 Monaten 600.000 Euro mehr ... das sind dann innerhalb eines Jahres rund 7% mehr.

    Sorry, aber das fehlt mir echt das Verständnis für.

  2. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: Single Density 28.04.22 - 21:50

    Das zeigt, dass Du Dich nicht für das Top-Management qualifizierst, weil dann hättest Du Verständnis dafür. Umgekehrt hättest Du dann auch überhaupt kein Verständnis für die überhöhten Forderungen der Belegschaft, die nur Dank Deiner Fähigkeiten überhaupt was verdient, und eigentlich ohnehinschon zu viel.

    Edit: Ich kann nur diese Lektüre empfehlen:
    Überleben der Spezies



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.22 21:54 durch Single Density.

  3. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: Sharra 28.04.22 - 21:57

    Die Frage, die man sich stellen sollte ist auch eher, warum muss so ein Manager Millionen verdienen? Würde sich niemand finden, der das auch für ein paar Hundertausend im Jahr machen würde?
    Ist ja nun nicht so, dass diese Leute zaubern, oder irgendetwas könnten, was nur 10 Menschen auf diesem Planeten können.

  4. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: Mingfu 28.04.22 - 22:22

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage, die man sich stellen sollte ist auch eher, warum muss so ein
    > Manager Millionen verdienen? Würde sich niemand finden, der das auch für
    > ein paar Hundertausend im Jahr machen würde?
    > Ist ja nun nicht so, dass diese Leute zaubern, oder irgendetwas könnten,
    > was nur 10 Menschen auf diesem Planeten können.

    Aber wenn man viel Geld zahlt, kann man sich der Illusion hingeben, dass man auch wirklich den Besten hat. Würde man weniger Geld zahlen und die Leistung ist nicht optimal, würde man sich immer fragen, ob man mit mehr Geld nicht einen besseren Manager gefunden hätte. Sind dessen Leistungen dagegen gut, würde die Konkurrenz bei einem solchen Schnäppchenpreis natürlich dann versuchen zuzuschlagen.

    Zumal die Vorstandsgehälter mit dem Aufsichtsrat, also den Aktionärsvertretern, ausgehandelt werden. Dahinter steht aber so viel Geld, dass es auf ein paar Millionen überhaupt nicht ankommt, wenn im Gegenzug der Wert um Milliarden steigt.

  5. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: snoxx 28.04.22 - 22:58

    Für das Russland Desaster sollte das Managment ein saftiges Minus bekommen.

  6. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: chacka 28.04.22 - 23:20

    Der Punkt ist dass es ein strukturelles Problem ist, verdienen tun die Herren selbstverständlich nicht so viel Geld aber sie selbst und ihre "Kumpanen" können darüber entscheiden wieviel sie unverdient bekommen. Dass ist das klassische Bock zum Gärtner machen. Darf es denn ein "Milliönchen" mehr sein? Ja gerne!

  7. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: Sharra 29.04.22 - 00:42

    Tja, dann kann man eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass der Telekom Chef eine absolute Niete ist. Im Vergleich zu Tim Cook verdient der nichts.

  8. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: papp_peter345 29.04.22 - 05:37

    Im Vergleich zu Tim Cook leistet er auch wenig. Was die Marktkapitalisierung und Gewinne abgeht..

  9. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: Oktavian 29.04.22 - 07:38

    > Sorry, aber das fehlt mir echt das Verständnis für.

    Dann hast Du das Grundprinzip einer AG noch nicht verinnerlicht. So ein Vorstand ist nicht sowas wie der erste Angestellte, so eine Art Primus inter Paris. Er steht eher außerhalb des Unternehmens und ist von dem Besitzern des Unternehmens (die Aktionäre via Aufsichtsrat) beauftragt, den Wert und den Gewinn des Unternehmens zu mehren.

    Der Vorstand bekommt nicht deutlich mehr, obwohl die Angestellten nur wenig mehr bekommen. Er bekommt deutlich mehr, weil die Angestellten nur wenig mehr bekommen. Es ist kein Widerspruch, wenn Leute aus unprofitablen Bereichen entlassen werden und ein Vorstand dafür einen Bonus bekommt, es ist eine logische Folge.

    Stell Dir einfach vor, es gäbe keinen Vorstand und die Aktionäre treffen jede Entscheidung per Voting. Gute Entscheidungen aus ihrer Perspektive sind die, die Gewinn oder Unternehmenswert steigern. Und wenn ein Vorstand solche Entscheidungen trifft, dann wird er genau dafür belohnt, denn das ist sein Ziel.

  10. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: MrKlein 29.04.22 - 08:31

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist kein Widerspruch, wenn Leute aus unprofitablen
    > Bereichen entlassen werden und ein Vorstand dafür einen Bonus bekommt, es
    > ist eine logische Folge.

    Nein sorry, dass ist einfach nur krank und zeigt wie kaputt unser Wirtschaftssystem ist. Ein paar ganz ganz wenige Verdienen unfassbar viel (Musk, Cook, Gates, etc.), ein paar Mehr verdienen immer noch scheiße viel (solche SEOs) und der Rest kann schauen wo er bleibt. Das ist weder fair, noch logisch, noch sozial oder gerecht. Das ist einfach nur kranker Kapitalismus, nicht mehr und nicht weniger.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.04.22 08:31 durch MrKlein.

  11. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: Oktavian 29.04.22 - 09:03

    > Nein sorry, dass ist einfach nur krank und zeigt wie kaputt unser
    > Wirtschaftssystem ist.

    Nein, das ist simple Mathematik. Wenn man gleich viel einnimmt aber weniger ausgibt, macht man mehr Gewinn. Und wenn man mehr Gewinn macht, dann bekommt der, der einen prozentualen Anteil am Gewinn erhält, ein wenig mehr.

    > Das ist weder fair,
    > noch logisch, noch sozial oder gerecht. Das ist einfach nur kranker
    > Kapitalismus, nicht mehr und nicht weniger.

    Und jetzt kommt der Trick. Man kann auch als kleiner Angestellter daran mit teilhaben. Das ist nicht sonderlich kompliziert und funktioniert sogar mit kleinen Investitionen.

  12. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: Single Density 29.04.22 - 09:05

    Jetzt hast Du den Comic aus meinem obigen Link gespoilert... :-p

  13. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: MrKlein 29.04.22 - 09:14

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, das ist simple Mathematik. Wenn man gleich viel einnimmt aber weniger
    > ausgibt, macht man mehr Gewinn. Und wenn man mehr Gewinn macht, dann
    > bekommt der, der einen prozentualen Anteil am Gewinn erhält, ein wenig
    > mehr.

    Wenn man sparen muss, und daher weniger ausgibt, sollte man aber nicht einen Teil des gesparten wieder aufn Kopf hauen (= dem CEO ausbezahlen, weil er die tolle Idee hatte Personal abzubauen. Da kommt ja auch sonst niemand drauf^^). Sonst könnte man auch gleich nur am CEO Gehalt sparen und hätte den selben Effekt. Aber halt nein, dann hätte der arme Mann ja nur noch 4 oder 5 Mio JEDES Jahr.

    > Und jetzt kommt der Trick. Man kann auch als kleiner Angestellter daran mit
    > teilhaben. Das ist nicht sonderlich kompliziert und funktioniert sogar mit
    > kleinen Investitionen.

    Ahja, na dann glaub das mal weiter. Sich 1 Mio im Leben zusammen zusparen (das du 1 Mio auf dem Konto hast, nicht im ganzen Leben verdient hast), ist als "normaler" Angestellter nicht möglich. Und er kriegt jedes Jahr 8-9 Mio ausgezahlt (klar vor Steuern, aber das ist trotzdem ne ganz andere Liga).
    Aber dass Leute wie du das kranke System auch noch verteidigen und feiern zeigt doch nur, wie weit wir schon gekommen sind... Sorry, ich finds traurig und pervers.

  14. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: forenuser 29.04.22 - 10:58

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    (...)

    > Und jetzt kommt der Trick. Man kann auch als kleiner Angestellter daran mit
    > teilhaben. Das ist nicht sonderlich kompliziert und funktioniert sogar mit
    > kleinen Investitionen.

    Das erklär mir bitte. Wie kann ein Hiwi mit sagen wir 2.000 ,- Euro netto im Monat und Familie auf einen auch nur annährend so grünen Zweig kommen wie seine CxO? Mit Aktien? Mit mehr Arbeiten (FDP Jargon: Weniger faul sein*)?

    Des weiteren steckt da ein Denkfehler drin. Meinethalben kann jeder ein Einkommen wie die CxO haben. Aber nicht alle.


    *Das ist doch immer noch das FPD Credo, oder? Wer keine 100.000 im Jahr macht ist einfach nur faul.

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  15. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: Wasweißichdennschon 29.04.22 - 11:28

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > (...)
    >
    > > Und jetzt kommt der Trick. Man kann auch als kleiner Angestellter daran
    > mit
    > > teilhaben. Das ist nicht sonderlich kompliziert und funktioniert sogar
    > mit
    > > kleinen Investitionen.
    >
    > Das erklär mir bitte. Wie kann ein Hiwi mit sagen wir 2.000 ,- Euro netto
    > im Monat und Familie auf einen auch nur annährend so grünen Zweig kommen
    > wie seine CxO? Mit Aktien? Mit mehr Arbeiten (FDP Jargon: Weniger faul
    > sein*)?
    >
    > Des weiteren steckt da ein Denkfehler drin. Meinethalben kann jeder ein
    > Einkommen wie die CxO haben. Aber nicht alle.
    >
    > *Das ist doch immer noch das FPD Credo, oder? Wer keine 100.000 im Jahr
    > macht ist einfach nur faul.

    Vor allem ist das eine interessante Aussage vor dem Hintergrund, dass Einkommen aus Arbeit anders besteuertt wird als das aus Kapitalerträgen.

  16. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: Sterling-Archer 29.04.22 - 11:45

    das ist natürlich einfach zu verstehen, so viele manager gibt es halt nicht.

    hätten die mitarbeiter diese 600.000 bekommen, wären das 28¤ mehr. Im Jahr.

  17. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: Sharra 29.04.22 - 20:29

    Es gibt viel zu viele Manager, die sich selbst für gut halten, die von anderen ihrer Riege für gut gehalten werden, aber zu blöd sind, sich selbst die Schuhe zu binden.

  18. Re: 2% für die Beschäftigten, aber 7% für den Höttges ...

    Autor: forenuser 30.04.22 - 07:17

    Das ist richtig, auf die Masse wäre das nicht viel. Bedeutet aber nicht, dass ein CxO dieses Mehr wert ist. Da sollte man Geld besser ins Unternehmen stecken.

    --
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