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Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

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  1. Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: Sheep_Dirty 19.04.14 - 17:35

    Die App müsste doch wegen der illegal angebotenen Dienstleistungen aus dem Store entfernt werden, oder irre ich mich hier?

  2. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: zZz 19.04.14 - 17:52

    Es gibt doch bestimmt auch Apps, die erklären, wie man einen Joint baut o.ä.

  3. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: TrudleR 19.04.14 - 18:01

    Sheep_Dirty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die App müsste doch wegen der illegal angebotenen Dienstleistungen aus dem
    > Store entfernt werden, oder irre ich mich hier?


    Die App selbst verstösst wohl gegen kein Gesetz.
    Sie kommuniziert lediglich mit einem Server und übermittelt Standortdaten.
    Insofern nichts illegales, nach meinem Verständnis. :)

  4. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: Sheep_Dirty 19.04.14 - 18:52

    Und wenn ich die Standortdaten von Drogendealern "vermittle"?

  5. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: Prinzeumel 19.04.14 - 19:42

    Sheep_Dirty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn ich die Standortdaten von Drogendealern "vermittle"?


    Ich dachte es mir auch gerade ^^

  6. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: billyx 19.04.14 - 19:44

    Sheep_Dirty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die App müsste doch wegen der illegal angebotenen Dienstleistungen aus dem
    > Store entfernt werden, oder irre ich mich hier?

    Weil sich vielleicht nicht alle Staaten an die kruden Vorstellungen von Berlin halten?!?

  7. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: blackbirdone 19.04.14 - 20:28

    Das Unternehmen und die App sind nicht illigal. Es ist ein Mietwagenunternehmen, mit Fahrern. Das ist auch hier nicht verboten. Lediglich das die Fahrer nach beenden ihrer tour nicht sofort zurück ins Depo fahren, sondern einen neuen Kunde annehmen ist das Problem. Also wieso sollte nun die App aus dem Store fliegen? Verstößt gegen kein Gesetz.

    >Weil sich vielleicht nicht alle Staaten an die kruden Vorstellungen von Berlin halten?!?

    Hat damit ja nix zu tun

    Weiß auch net wie man mit ner Klage weiterkommen will, ich kann privat doch mitnehmen, wen ich will und mir das auch bezahlen lassen. (Was ja der eigendliche Grund für die Aufregung ist, quasie wie Mitfahrgelegenheiten



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.14 20:30 durch blackbirdone.

  8. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: cabbi 19.04.14 - 21:10

    @blackbirdone: Im oberen Teil schreibst Du vom Limo-Service gegen den die einstweilige Verfügung ergangen ist und Du erklärst auch richtig warum! Sicher verstösst man mit der Vermittlung von Limos nicht gegen das Gesetz. Wenn man aber Gesetzesverstösse damit fördert vermutlich schon sonst hätte das Gericht dem Antrag des Taxiunternehmers nicht stattgegeben.
    Im unteren Teil schreibst Du von der Vermittlung von Privatfahrern, die sich die Mitnahme von Fahrgästen nach den Vorgaben der Vermittlung bezahlen lassen können wie bei einer Mitfahrzentrale. Und genau da liegst Du falsch! Bei einer Mitfahrzentrale gibt der Fahrer vorher an, wohin er fährt und das er vielleicht für die 200 km Strecke 15,00 Euro bekommen möchte um die Spritkosten zu senken. Hier übertrifft die Einnahme nicht die Betriebskosten!!! Anders ist es bei dieser illegalen Vermittlung bzw. Fahrten. Beispiel: 27 km Fahrstrecke mit normalem Stadtverkehr bei einer Fahrzeit von 50 Minuten kosten 45,50 Euro. Hier übertrifft die Einnahme deutlich die Betriebskosten und damit ist es gewerbliche Personenbeförderung und man braucht die entsprechenden Genehmigungen der Behörden wie Finanzamt, Gewerbeamt und dem LABO. Eine Taxifahrt für die oben genannte Strecke kostet übrigens nur ca. 41,00 Euro!! Taxi- und Mietwagenunternehmen zahlen nur für die KFZ-Haftpflicht für ein Fahrzeug etwa 3500-4000 Euro pro Jahr ohne Kasko um gewerblich Fahrgäste zu befördern. Jedes Jahr müssen die Fahrzeuge zum TÜV. Beiträge zur IHK und Berufsgenossenschaft werden fällig.
    Und ganz wichtig.... diese Unternehmen zahlen Steuern weil sie über eine Gewerbegenehmigung verfügen, keine Steuern zahlen endet wie Hoeneß!

  9. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: DrWatson 19.04.14 - 21:20

    cabbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > !! Taxi- und Mietwagenunternehmen zahlen nur für die KFZ-Haftpflicht für ein Fahrzeug
    > etwa 3500-4000 Euro pro Jahr ohne Kasko um gewerblich Fahrgäste zu
    > befördern. Jedes Jahr müssen die Fahrzeuge zum TÜV. Beiträge zur IHK und
    > Berufsgenossenschaft werden fällig.

    Was dabei irgendwie inkonsequent ist: Wieso muss ein Taxi jedes Jahr zum TÜV, während jemand, der andere über Mitfahrzentrale mitnimmt, nicht andauernd zum TÜV muss?

    Welches Prinzip ist denn das?

    > Und ganz wichtig.... diese Unternehmen zahlen Steuern weil sie über eine
    > Gewerbegenehmigung verfügen, keine Steuern zahlen endet wie Hoeneß!

    Wer ein Gewerbe betreibt muss Steuern zahlen. Dafür gibt es doch bereits Gesetze.
    Was hat Uber denn jetzt mit Hoeneß zu tun?

  10. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: cabbi 19.04.14 - 21:39

    Eine Mitfahrzentrale ist etwas anderes, diese Strecke wäre der Fahrer sowieso gefahren, z.B. Berlin-Hamburg! Das ist ein Privatfahrer ohne Gewinnerzielungsabsicht.
    Wird immer nach dem Wunsch des Gastes die Strecke gewählt und damit über mehrere Stunden und Tage innerhalb der Stadt viele Kilometer gefahren, ergibt sich ein höherer Verschleiss. Alleinfahrer schaffen in 5 Jahren ca. 250 - 300 TKM, Fahrzeuge mit mehreren Fahrern auch schon mal 350 TKM in 2,5 Jahren.
    Keiner kann mir erzählen, dass mit dieser illegalen Möglichkeit der Fahrgastbeförderung nur mal so eine Fahrt gemacht wird und das war's dann mit der Schicht.
    Welches Gewerbe wird hier betrieben? Wie nennt man das? Es ist eine Personenbeförderung zur Erzielung von Gewinn und die Gewerbegenehmigung dafür bekommt nur jemand, der eine Prüfung bei der IHK abgelegt hat, eine Konzession beantragt und genehmigt bekommt und ein gewerblich versichertes Fahrzeug einsetzt!
    Da das bei den Privatfahrern nicht der Fall ist, kann er schlecht Einnahmen versteuern.
    Er bekommt ja keine Steuernummer weil er die o. g. Voraussetzungen nicht erfüllt!
    Und damit sind wir bei der Steuerhinterziehung!!! Viel Spass mit dieser Behörde!

  11. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: DrWatson 19.04.14 - 21:51

    cabbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Mitfahrzentrale ist etwas anderes, diese Strecke wäre der Fahrer
    > sowieso gefahren, z.B. Berlin-Hamburg! Das ist ein Privatfahrer ohne
    > Gewinnerzielungsabsicht.

    Ja das ist klar, ändert ja trotzdem nichts an der Tatsache, das Personen befördert werden.

    Wenn man jemanden per Mitfahrzentrale mitnimmt, dann ist der mir doch vollständig sicherheitstechnisch ausgeliefert, da trage ich doch eine viel höhere Verantwortung, als wenn ich alleine fahre, schon allein der Versicherung wegen. Konsequenterweise müsste jetzt ganz dringend irgendwas verboten werden, damit so etwas nicht mehr möglich ist.

    > Alleinfahrer schaffen in 5 Jahren ca.
    > 250 - 300 TKM, Fahrzeuge mit mehreren Fahrern auch schon mal 350 TKM in 2,5
    > Jahren.

    Also wenn sich ein Student ein gebrauchtes Taxi kauft mit 500 TKM, weil es halt billig ist und dann zufällig von Berlin nach Hamburg fährt und jemanden mitnimmt, kommt es doch aufs Gleiche raus.

    > Keiner kann mir erzählen, dass mit dieser illegalen Möglichkeit der
    > Fahrgastbeförderung nur mal so eine Fahrt gemacht wird und das war's dann
    > mit der Schicht.

    Mitfahrzentrale ist doch (noch) gar nicht illegal.

    > Welches Gewerbe wird hier betrieben? Wie nennt man das? Es ist eine
    > Personenbeförderung zur Erzielung von Gewinn und die Gewerbegenehmigung
    > dafür bekommt nur jemand, der eine Prüfung bei der IHK abgelegt hat, eine
    > Konzession beantragt und genehmigt bekommt und ein gewerblich versichertes
    > Fahrzeug einsetzt!

    Vielleicht sollten da mal die Gesetze entrümpelt werden oder?

    Bei deinem Namen cabbi, darf ich fragen, was du arbeitest?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.14 21:51 durch DrWatson.

  12. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: cabbi 19.04.14 - 22:28

    Na klar werden in jedem Fall Personen befördert. Hier geht es um entgeltliche und unentgeltliche Beförderung bzw. um Fahrten, wo die Einnahme die Betriebskosten nicht übersteigt wie bei einer Mitfahrzentrale, die in der Regel die Teilnehmer über dieses Portal versichern. Für diese Fahrten über die Mitfahrzentrale braucht man keinen Gewerbeschein weil man keine Gewinnerzielungsabsicht hat!!! Der Gesetzgeber unterscheidet nun mal zwischen entgeltlicher und unentgeltlicher Beförderung und daran hat man sich zu halten.
    Bleibt dieser Student mit dem Auto liegen hat der Mitfahrer Pech gehabt. Bleibt das Taxi liegen, verklagt der Fahrgast vermutlich das Taxiunternehmen weil er sein Schiff verpasst hat. Der Student wird vielleicht noch ein paar Kilometer in der der Woche fahren und auf 15 TKM im Jahr kommen, das Taxi fährt locker mal 50-100 Tkm im Jahr, davon 20 - 60 TKM MIT Personen, das bedeutet mehr Risiko für Versicherungen und das lassen die sich teuer bezahlen. Und natürlich auch mehr Verschleiss für das Auto.

    Ich bin Unternehmer im Personenbeförderungsgewerbe.

  13. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: jayrworthington 19.04.14 - 22:46

    Sheep_Dirty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die App müsste doch wegen der illegal angebotenen Dienstleistungen aus dem
    > Store entfernt werden, oder irre ich mich hier?

    Apple interessiert sich in der Regel nicht besonders für die Urteile eines doitschen Provinzgerichts, um die Pfründe eines Businessmodells aus dem 19. Jahrhunder zu schützen. Apple darauf hinweisen, das man mit Uber-Autos auch Festplatten mit Pornos oder (noch schlimmer) kopierten Hollywood-Filme transportieren koennte, dann wird sie sicher sofort von MAFIAA.org rausgeklagt...

  14. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: TrudleR 19.04.14 - 22:49

    Sheep_Dirty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn ich die Standortdaten von Drogendealern "vermittle"?

    Solange der Drogendealer einverstanden ist?

  15. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: luzipha 19.04.14 - 22:57

    Cabbi hat eigentlich schon alle relevanten Gründe genannt warum es im Interesse der Fahrgäste ist, dass Taxifahrten von Taxen und geschulten Fahrer durchgeführt werden und Gelegenheitsfahrten auch von Privatpersonen durchgeführt werden können. Doch anscheinend ist es einigen vollkommen egal, dass es um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer geht. Hauptsache ein sechs Jahre altes und millionen schweres Unternehmen, welches sich absurder Weise noch immer als Startup versteht, kann ihnen angebliche Billigfahrten gewähren.

    So schwierig zu verstehen sind doch die Zusammenhänge wirklich nicht.

  16. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: cabbi 19.04.14 - 23:25

    @luzipha: Vielen Dank für diesen Kommentar!

    Es freut mich, dass Sie meine Argumentation verstehen.

    Schöne Ostern.

  17. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: violator 20.04.14 - 12:40

    Weil Apps nicht aus dem Store fliegen, bloß weil ein Staat was dagegen hat?

  18. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: TrudleR 20.04.14 - 12:58

    luzipha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cabbi hat eigentlich schon alle relevanten Gründe genannt warum es im
    > Interesse der Fahrgäste ist, dass Taxifahrten von Taxen und geschulten
    > Fahrer durchgeführt werden und Gelegenheitsfahrten auch von Privatpersonen
    > durchgeführt werden können. Doch anscheinend ist es einigen vollkommen
    > egal, dass es um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer geht. Hauptsache
    > ein sechs Jahre altes und millionen schweres Unternehmen, welches sich
    > absurder Weise noch immer als Startup versteht, kann ihnen angebliche
    > Billigfahrten gewähren.
    >
    > So schwierig zu verstehen sind doch die Zusammenhänge wirklich nicht.

    Es muss eben immer alles billiger werden. Die Leute predigen Wasser und trinken Wein. Nach meiner Erfahrung tut das jeder irgendwo, mich eingeschlossen. Auch du warst bestimmt schon mal im Aldi und hast dort eingekauft.

    Ich habe mich nicht durch cabbi's Ausführungen gekämpft, aber wieso es so unsicher sein soll, mit einer Normalperson mitzufahren, verstehe ich nicht. Fährst du nie bei Kollegen mit oder lässt deine Frau ans Steuer? Wo gefährdet man denn da andere Verkehrsteilnehmer, wenn man halt jemanden mitnimmt, statt alleine fährt?

    Wenn das so gefährlich ist, könnte man doch Autofahren verbieten und nur noch Taxifahrern eine Lizenz geben.

    Uber hatte eine Idee, die bisher angeblich noch keiner Umgesetzt hat. Von der Idee her finde ich sie sogar ziemlich gut. Weniger herumfahrerei, schneller Service, so gut wie kein Zeitverlust für den Fahrer, wenn er/sie die Strecke sowieso fahren muss.

  19. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: DrWatson 20.04.14 - 12:59

    cabbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na klar werden in jedem Fall Personen befördert.

    Das ist die Konsequenz und darauf kommt es an.

    > Hier geht es um entgeltliche und unentgeltliche Beförderung

    Das ist doch sowas von egal, ob unentgeldlich oder nicht. Es werden Personen befördert, das Risiko ist das gleiche!

    Wenn irgendwo was passiert heißt es ja auch nicht in den Nachrichten: "Bei einem schweren Unfall starben 2 Menschen. Zum Glück unentgeltlich."

    So denkt doch kein Mensch. So denkt man doch nur, wenn man eine künstliche Hürde für Privatpersonen aufbauen will.

    > Für diese
    > Fahrten über die Mitfahrzentrale braucht man keinen Gewerbeschein weil man
    > keine Gewinnerzielungsabsicht hat!!!

    Wenn man eine bestimmte Schwelle überschreitet, braucht man einen Gewerbeschein. Daran ändert sich auch gar nichts. Warum man für einen Gewerbeschein mit einem Taxischild herumfahren muss oder festgesetzte Tarifen nehmen muss, erklärt sich daraus nicht.

    > Bleibt dieser Student mit dem Auto liegen hat der Mitfahrer Pech gehabt.
    > Bleibt das Taxi liegen, verklagt der Fahrgast vermutlich das
    > Taxiunternehmen weil er sein Schiff verpasst hat.

    Solche Dinge werden in den AGB geregelt. Die Deutsche Bahn zahl dir auch nur einen Witzbetrag als Entschädigung. Ist halt so.


    > Ich bin Unternehmer im Personenbeförderungsgewerbe.

    Gut, dass du so ehrlich bist.

  20. Re: Warum fliegt die App nicht aus dem Store?

    Autor: luzipha 20.04.14 - 14:28

    TrudleR schrieb:
    > Es muss eben immer alles billiger werden. Die Leute predigen Wasser und
    > trinken Wein. Nach meiner Erfahrung tut das jeder irgendwo, mich
    > eingeschlossen. Auch du warst bestimmt schon mal im Aldi und hast dort
    > eingekauft.
    Sicherlich kaufe ich auch nicht immer nur teuer ein. Jedoch tätige ich Anschaffungen, ob Lebensmittel, Verbrauchsgüter oder Dienstleistungen, mit Bedacht. So würde ich nicht wissentlich ein brandgefährliches Netzteil kaufen nur weil es billiger als die sicherere Alternative ist.

    > Ich habe mich nicht durch cabbi's Ausführungen gekämpft, aber wieso es so
    > unsicher sein soll, mit einer Normalperson mitzufahren, verstehe ich nicht.
    > Fährst du nie bei Kollegen mit oder lässt deine Frau ans Steuer? Wo
    > gefährdet man denn da andere Verkehrsteilnehmer, wenn man halt jemanden
    > mitnimmt, statt alleine fährt?
    Die Fahrer die für dieses Unternehmen tätig sind fahren nicht mal eben 20 Kilometer am Tag und nehmen halt mal wen mit sondern fahren Kunden um Kunden um Kunden. Hier kommen deutlich mehr Kilometer zusammen als ein durchschnittlicher Autofahrer absolviert. Durch erhöte Fahrdauer und -strecke erhöht sich auch das vom Fahrer ausgehende Gefährdungspotential.
    Desweiteren ist der Verschleiß am Fahrzeug erheblich höher weswegen Taxen auch jährlich zum TÜV müssen und dort strenger kontrolliert werden. Auch gibt es für Taxen andere Vorschriften was zB die Bereifung anbelangt. Diese Regelungen treffen alle nicht für die Fahrzeuge zu die für Uber fahren. Dadurch entstehen weitere Gefahren.
    Auch dürfen Taxifahrer nicht beliebig lange Schichten absolvieren. Dies soll verhindern, dass sie übermüdet am Straßenverkehr teilnehmen. Fahrer bei Uber unterliegen auch dieser Beschränkung nicht und dürften somit gern mal 16 Stunden ab stück hinter dem Steuer sitzen.

    > Uber hatte eine Idee, die bisher angeblich noch keiner Umgesetzt hat. Von
    > der Idee her finde ich sie sogar ziemlich gut. Weniger herumfahrerei,
    > schneller Service, so gut wie kein Zeitverlust für den Fahrer, wenn er/sie
    > die Strecke sowieso fahren muss.
    Die einzige Neuerung an der Idee von Uber ist der Einsatz von privaten Fahrzeugen und Fahrern zu gewerblichen Zwecken. Alles andere gab es schon. So gibt es in diversen Großstädten Apps für den Taxifunk. Und für den privaten Bereich der Mitfahrgelegenheiten gibt es ebenfalls Apps.

    Ich bin übrigens nicht in diesem Gewerbe tätig sondern nutze nur die Dienstleistung hin und wieder.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.04.14 14:29 durch luzipha.

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