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Gutes Konzept...

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  1. Gutes Konzept...

    Autor: Bouncy 30.03.15 - 09:48

    Im Gegensatz zu den meisten Motzbirnen hier sieht Uber sein Potential offenbar darin, die vorhandenen Taxistrukturen aufzubrechen und die Taxifahrer in die Selbstständigkeit zu führen. Was die tun ist ganz klar ein Abwerben alter und potentiell neuer Taxifahrer, sie sollen alleine ihr Geschäft betreiben und sich von Taxibetrieben lösen - auf Basis der App natürlich. Das ist extrem clever und hat Potential große Veränderungen im Markt herbeizuführen, Uber will ein globaler Taxibetreiber werden...

  2. Re: Gutes Konzept...

    Autor: miauwww 30.03.15 - 10:35

    Kann ja sei, aber wer wird davon Vorteile haben? Das ist das alte Neoliberalistenmärchen: "jeder sein eigener Chef" und Ich-AG, aber das bringt denen nur ein Haufen Risiko und Preisdumping, zu Lasten der Fahrer.

    M.a.W.: diese Vermittlungs-Apps sind meist einfach nur Abzockmodelle. Sieht man auch bei airbnb, die per Vermittlung fast 10% vom Mietpreis wollen. Was für ein Schwachsinn, zumal man auf normalen Vermittlungsseiten von Ferienhäusern 0,5 bis 3% zahlt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.15 10:40 durch miauwww.

  3. Re: Gutes Konzept...

    Autor: Bouncy 30.03.15 - 12:12

    miauwww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann ja sei, aber wer wird davon Vorteile haben?
    Nun alle die sich scheuen für Taxibetriebe zu arbeiten oder mit den Arbeitsbedingungen - seien es Zeiten, Lohn, zugeteilter Bezirk, Kollegen, etc. - nicht zufrieden sind.
    > M.a.W.: diese Vermittlungs-Apps sind meist einfach nur Abzockmodelle.
    Ja viele Vermittlungsapps wollen hohe Provision, auch die Pizzadiensteapps sind bei weit über 10%. Aber du mußt natürlich auch bedenken, dass man im Gegenzug eine fertige Infrastruktur samt Abrechnungssystem plus einen großen Kundenkreis bekommt. Und eine Wohnung oder eine Fahrt ist nur dann etwas wert, wenn es gebucht wird, wenn kleine Ferienhausvermittler nicht in der Lage sind ein großes Publikum zu erreichen und bedientechnische Mängel auf der Seite haben, dann ist es egal wie wenig sie verlangen wenn dein Haus dafür leer bleibt, kein Geld ist weniger als wenig Geld...

  4. Re: Gutes Konzept...

    Autor: Anonymer Nutzer 30.03.15 - 12:25

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Gegensatz zu den meisten Motzbirnen hier sieht Uber sein Potential
    > offenbar darin, die vorhandenen Taxistrukturen aufzubrechen und die
    > Taxifahrer in die Selbstständigkeit zu führen. Was die tun ist ganz klar
    > ein Abwerben alter und potentiell neuer Taxifahrer, sie sollen alleine ihr
    > Geschäft betreiben und sich von Taxibetrieben lösen - auf Basis der App
    > natürlich.

    Sie sollen sich also von den alten Taxibetreibern lösen, nur um sich dann dem nächsten "globalen Taxibetreiber" an den Hals zu werfen, wo sie dann aber auf sich allein gestellt und nicht organisiert sind? Wo gesetzliche Anforderungen an Personal und Technik nichts gelten und jede Hartz-4-Mutti mal ebenso mit ihrem 95er Nissan Micra solch eine Verantwortung übernimmt? Da gehe ich lieber zu Fuß, als mich bei Uber-Fahrern ins "Auto" zu setzen.

    > Das ist extrem clever und hat Potential große Veränderungen im
    > Markt herbeizuführen, Uber will ein globaler Taxibetreiber werden...

    Nur wäre bei dieser Strategie Uber der einzige Gewinner. Alle anderen können dabei langfristig nur verlieren.

  5. Re: Gutes Konzept...

    Autor: Bouncy 30.03.15 - 12:53

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie sollen sich also von den alten Taxibetreibern lösen, nur um sich dann
    > dem nächsten "globalen Taxibetreiber" an den Hals zu werfen, wo sie dann
    > aber auf sich allein gestellt und nicht organisiert sind?
    Ja. Organisieren können sie sich weiterhin, nur der Ausbeuterbetrieb fällt weg. Haben sie das zufällige Glück in einem der wenigen Nicht-Ausbeuterbetriebe zu arbeiten und fair behandelt zu werden, dann müssen sie natürlich auch diese Lösung nicht annehmen.
    > Wo gesetzliche
    > Anforderungen an Personal und Technik nichts gelten und jede Hartz-4-Mutti
    > mal ebenso mit ihrem 95er Nissan Micra solch eine Verantwortung übernimmt?
    > Da gehe ich lieber zu Fuß, als mich bei Uber-Fahrern ins "Auto" zu setzen.
    Das ist doch dir überlassen, ich meide auch so manches "echte" Taxi und wenn der Hintermann nicht fahren will weil er ja unbedingt die Reihenfolge einhalten muss, dann warte ich eben mal ein paar Minuten.
    Übrigens werden alte Schrottkarren sich bei professionellen Uberx-Fahrern natürlich aus den gleichen Gründen nicht rentieren, wie es bei Taxis schon der Fall ist, hoher Verbrauch und hohe Ausfallwahrscheinlichkeit.
    > Nur wäre bei dieser Strategie Uber der einzige Gewinner. Alle anderen
    > können dabei langfristig nur verlieren.
    Du gehst wirklich davon aus, dass Taxifahren ein sauberer, perfekt regulierter und durchkontrollierter Betrieb ist. Die Realität sieht anders aus, in den mafiösen Taxibetrieben geht viel Unsauberes vor sich und eine Chance zum Ausstieg ist eine gute Sache. Nicht rosarot sehen, das ist ein dreckiger Markt...

  6. Re: Gutes Konzept...

    Autor: Anonymer Nutzer 30.03.15 - 13:11

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du gehst wirklich davon aus, dass Taxifahren ein sauberer, perfekt
    > regulierter und durchkontrollierter Betrieb ist.

    Nein, ich gehe davon aus, dass kein einziger Uberbetrieb sauber, perfekt reguliert und durchkontrolliert sein wird.

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