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Microsofts Vision für Teams

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  1. Microsofts Vision für Teams

    Autor: Fenix.de 05.07.20 - 13:59

    Der Herr Butterfield ist über seinen größten Konkurrenten sehr schlecht informiert.

    Teams ist weit mehr als nur Videokonferenz und strebt noch viel mehr an.
    Allein heute ist Teams mit dem ganzen Arsenal an angebundenen O365-Services wesentlich mächtiger als Slack.
    Zudem gibt es einen eigenen App-Store, eigene sPFX-Applikationen könne im Teams als eigene App laufen und vieles mehr.

    Microsoft hat auf der Build 2020 klar gemacht, dass sie mit Teams einen Marktanteil anstreben, der noch größer sein soll, als der von Windows.
    Teams wird nicht nur auf allen Plattformen (Windows, Linux, MacOS, Android, iOS) verfügbar sein, sondern Microsoft will mit Teams alle anderen Applikationen ersetzen oder diese integrieren.
    Die Zukunft soll so aussehen, dass du in deinem Unternehmen an deinem Arbeitsplatz nur noch den Teams-Client zum arbeiten öffnen musst.
    Alle Programme, die du für die tägliche Arbeit benötigst sind als App bereits eingebettet und Leben in der O365-Cloud, respektive im Azure.
    Das ist Microsofts Vision, sie haben die Services, das Backend und jede Menge Kapazität dafür.

    Slack sollte sich mal lieber warm anziehen, da werden noch harte Zeiten auf die Firma zu kommen.
    Microsoft in dem Bereich zu unterschätzen, wäre ein fataler Fehler.

  2. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: Ford Prefect 05.07.20 - 15:41

    Ich denke nicht, dass er Teams unterschätzt, eher dass er es im Hinblick auf die potentielle Kundschaft geschickt kleinredet.

  3. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: franzropen 05.07.20 - 15:56

    Gerade diese Verzahnung mit Office sehe ich als massive Wettbewerbsverzerrung.
    Microsoft kann undokumentierte APIs benutzen, weiß vorzeitig über Änderungen Bescheid, kann sich tiefer ins Betriebssytem integrieren, etc.

  4. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: Makatu 05.07.20 - 15:58

    Fenix.de schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teams ist weit mehr als nur Videokonferenz und strebt noch viel mehr an.
    > Allein heute ist Teams mit dem ganzen Arsenal an angebundenen O365-Services
    > wesentlich mächtiger als Slack.
    > ...
    > Slack sollte sich mal lieber warm anziehen, da werden noch harte Zeiten auf
    > die Firma zu kommen.
    > Microsoft in dem Bereich zu unterschätzen, wäre ein fataler Fehler.

    Ich benutze sowohl Teams als auch Slack. Ich bin eigentlich ein Microsoft-Fan, aber Teams ist aufgebläht, unübersichtlich und Scheiße zu bedienen und das sagen fast alle meine Kollegen. Slack kann weniger als Teams, ist aber darin sehr gut.

  5. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: franzropen 05.07.20 - 16:00

    Nicht zu vergessen, wenn sich der Erfolg nicht schnell genug einstellt, kann es sein, dass MS Teams ruckzuck abschießt.

  6. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: Makatu 05.07.20 - 16:08

    franzropen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht zu vergessen, wenn sich der Erfolg nicht schnell genug einstellt,
    > kann es sein, dass MS Teams ruckzuck abschießt.

    Das glaube ich nun nicht. Teams ist der Skype-Nachfolger mit besserer Office- und Outlook-Integration. Das ist schon ein strategisches Produkt, gerade weil verteiltes, kollaboratives Arbeiten die Zukunft ist.

  7. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: mibbio 05.07.20 - 18:27

    Wenn es denn in der finalen Vision überhaupt noch ein klassisches Betriebsystem gibt. Am Ende ist es nur noch ein bootfähiger Systemkern, der dann direkt die Team-Umgebung startet, wo dann sämtliche Software für den Büroalltag cloudbasiert genutzt wird.

  8. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: Der schwarze Ritter 05.07.20 - 18:36

    Okay, und wenn jemand anderes so etwas tut (Apple, hust), ist das okay? Jemand mit größerem Marktanteil MUSS also schlechtere Produkte anbieten als er könnte, damit sich die kleinen nicht auf den Schlips getreten fühlen?

  9. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: franzropen 05.07.20 - 19:03

    War Windows Mobile nicht auch mal strategisch?
    Oder WPF oder Metro bzw. Modern UI?

  10. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: franzropen 05.07.20 - 19:08

    Wenn das besser auf einem unfairen Wissenvorteil basiert, dann ja.
    Wie wäre es denn wenn nur Apple die Metal-API oder nur MS DirectX verwenden könnte?

  11. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: zZz 05.07.20 - 20:42

    Fenix.de schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teams ist weit mehr als nur Videokonferenz und strebt noch viel mehr an.

    Das Problem daran ist allerdings, das Microsoft das nicht sonderlich gut umsetzt. Teams will alles sein, macht aber wenig richtig gut. Am wenigsten kann man sich wahrscheinlich über das Videotelefonie-Feature beschweren, das ist solide – aber kann auch weniger als z.B. Zoom. Eine Katastrophe ist dagegen alles, was mit Chat zu tun hat.

    - undurchsichtige Trennung von Chats und Teams, inkl. unterschiedlicher Features (warum?!)
    - unübersichtliche Threads
    - dürftiger Markdown-Support (haben allerdings die meisten Konkurrenten auch)
    - kein einfaches Note-to-Self-Feature (gibt's eine leichtere Lösung als die OneNote-App innerhalb von Teams?!)
    - keine Synchronisation von persönlichen Einstellungen über diverse Clients

    Teams könnte durchaus ein mächtiges Tool werden, aber dazu braucht es erstmal ein Konzept, wie man die vielen Features sinnvoll darstellt. Ich verwende oft die Suche, weil es anders leider sehr mühsam ist, Dinge zu finden. Teams wirkt, als würden da viele Software-Teile aus dem Microsoft Universum in kurzer Zeit zusammengeklebt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.07.20 20:45 durch zZz.

  12. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: Makatu 05.07.20 - 21:33

    zZz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teams könnte durchaus ein mächtiges Tool werden, aber dazu braucht es
    > erstmal ein Konzept, wie man die vielen Features sinnvoll darstellt. Ich
    > verwende oft die Suche, weil es anders leider sehr mühsam ist, Dinge zu
    > finden. Teams wirkt, als würden da viele Software-Teile aus dem Microsoft
    > Universum in kurzer Zeit zusammengeklebt.

    So ist es. Teams ist absolut unlogisch aufgebaut und unübersichtlich, besonders was die Chats betrifft. Man findet einfach nichts. Und wenn man es schon länger benutzt, hilft auch die Suche nicht mehr. Es macht einfach keinen Spaß, damit zu arbeiten. Slack ist da viel übersichtlicher.

    In meiner Firma nutzen wir Teams praktisch nur für Videokonferenzen und Slack für Kurzmitteilungen an einzelne Kollegen oder ganze Teams, für Chats und Telefonate. Die Sprachqualität von Slack ist übrigens ausgezeichnet.

  13. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: Conqi 06.07.20 - 08:59

    Deutlich weniger. Zudem wurde auch diese Produkte nicht von heute auf morgen abgesägt, sondern sehr lange noch weiter entwickelt und unterstützt als der ausbleibende Erfolg schon lange absehbar war. Auch nach der Abkündigung von Windows Mobile gab es zudem über zwei Jahre noch Patches. Wer sich zu Microsofts offizieller Abkehr von Windows Mobile ein neues Lumia gekauft hat, hat vermutlich mehr und länger Updates bekommen als die allermeisten Android-Geräte.

  14. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: Michael H. 06.07.20 - 09:02

    zZz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fenix.de schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Teams ist weit mehr als nur Videokonferenz und strebt noch viel mehr an.
    >
    > Das Problem daran ist allerdings, das Microsoft das nicht sonderlich gut
    > umsetzt. Teams will alles sein, macht aber wenig richtig gut.

    Nein. Das "Problem" ist, dass du nicht verstanden hast, was Teams ist.

    > Am wenigsten
    > kann man sich wahrscheinlich über das Videotelefonie-Feature beschweren,
    > das ist solide – aber kann auch weniger als z.B. Zoom. Eine
    > Katastrophe ist dagegen alles, was mit Chat zu tun hat.

    Teams ist kein Chat oder Videokonferenzclient wie Slack oder Zoom. Das will es auch gar nicht sein. Teams ist ein Frontend für das fast komplette Microsoft 365 Universum... in erster Linie Azure AD, Sharepoint und Exchange. Dazu gehören aber auch Yammer, Skype, Streams, Delve, Onedrive unvm.

    Wenn du ein Team erstellst und in diesem Team einen Kanal, passiert im Exchange folgendes... dass ein neues freigegebenes Postfach erstellt wird. Du hast hier auch ne Mailadresse, was bedeutet, wenn du ne Mail an die Adresse schickst, wird diese im Teamkanal angezeigt. Dateien die du reinlegst in diese Unterhaltung, landen im Sharepoint und Chats sind Yammer... wenn du Videotelefonierst läufts über ich sag jetzt mal "Skype" und wenn du ein Gespräch aufnehmen willst... läuft das über Streams...

    D.h. Teams ist halt nicht einfach nur ein Client... Sondern ein Frontend für eine Vielzahl von eng verknüpften Diensten aus der Microsoft 365 Welt.

    > - undurchsichtige Trennung von Chats und Teams, inkl. unterschiedlicher
    > Features (warum?!)
    > - unübersichtliche Threads
    > - dürftiger Markdown-Support (haben allerdings die meisten Konkurrenten
    > auch)
    > - kein einfaches Note-to-Self-Feature (gibt's eine leichtere Lösung als die
    > OneNote-App innerhalb von Teams?!)
    > - keine Synchronisation von persönlichen Einstellungen über diverse
    > Clients
    >
    > Teams könnte durchaus ein mächtiges Tool werden, aber dazu braucht es
    > erstmal ein Konzept, wie man die vielen Features sinnvoll darstellt. Ich
    > verwende oft die Suche, weil es anders leider sehr mühsam ist, Dinge zu
    > finden. Teams wirkt, als würden da viele Software-Teile aus dem Microsoft
    > Universum in kurzer Zeit zusammengeklebt.

    Wie gesagt. Du hast es halt noch nicht verstanden, was es letztendlich ist. Deswegen kannst du auch noch nicht so richtig nachvollziehen wo man ansetzen muss.
    Wie mach ich dir das nur irgendwie verständlich? Schon mal in der Bildbearbeitung was gemacht?
    Ok, pass auf. Stell dir vor, du willst n Bild bearbeiten und holst dir dafür so n ganz einfaches Tool, das n paar Pinsel hat. Was zum Ausschneiden usw... was echt gut funktioniert und das kann was es soll... (Slack)
    Jetzt setzt dir jemand Photoshop vor und du willst nur etwas retuschieren bzw. aufhellen und kriegst ums verrecken nicht so einfach ein "ähnliches" Ergebnis wie mit dem vorherigen Programm und ärgerst dich, dass es so kompliziert ist und mäh... da du bei Photoshop aber mit Ebenen arbeitest und noch X Plugins einsetzen kannst, weisst du halt noch gar nicht. Alleine schon eine neue Ebene zu generieren fällt dir schwer.

    So ist das bei Teams. Um bei Teams was ordentlich zu machen... musst du halt wissen, welchen Dienst du gerade eigentlich bedienst. Es gibt halt kein "Teams" als Programm oder Dienst... du nutzt entweder Online Exchange, Sharepoint, Yammer oder was auch immer gerade... Teams ist nur die Möglichkeit, alles in deiner Organisation zielgerichtet anzusteuern und es effektiv zu nutzen.

    Um es nicht nur effektiv zu nutzen, sondern auch zu administrieren, muss man halt eigentlich schon mal hart 2 Wochen in Sharepoint und Azure AD geschult werden.

    Ich sehe Teams nicht mehr als Konkurrenz zu irgendwelchen Tools... Slack, Zoom usw... das sind alles Tools... die können was auf ihrem Gebiet und gut is... Das eine ist n Gemüsemesser, dass andere ist n Fischmesse, von mir aus aus ner japanischen Schmiede... Teams hingegen ist halt ein Messerblock der alle möglichen Messer enthält.

    Teams selbst macht so gut wie gar nix... es ist wie gesagt nur ein Frontend, für ein gigantisches übermächtiges Backend.

  15. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: Makatu 06.07.20 - 10:35

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, pass auf. Stell dir vor, du willst n Bild bearbeiten und holst dir
    > dafür so n ganz einfaches Tool, das n paar Pinsel hat. Was zum Ausschneiden
    > usw... was echt gut funktioniert und das kann was es soll... (Slack)
    > Jetzt setzt dir jemand Photoshop vor und du willst nur etwas retuschieren
    > bzw. aufhellen und kriegst ums verrecken nicht so einfach ein "ähnliches"
    > Ergebnis wie mit dem vorherigen Programm und ärgerst dich, dass es so
    > kompliziert ist und mäh... da du bei Photoshop aber mit Ebenen arbeitest
    > und noch X Plugins einsetzen kannst, weisst du halt noch gar nicht. Alleine
    > schon eine neue Ebene zu generieren fällt dir schwer.
    >
    > So ist das bei Teams. Um bei Teams was ordentlich zu machen... musst du
    > halt wissen, welchen Dienst du gerade eigentlich bedienst.
    > ...
    > Um es nicht nur effektiv zu nutzen, sondern auch zu administrieren, muss
    > man halt eigentlich schon mal hart 2 Wochen in Sharepoint und Azure AD
    > geschult werden.

    Und genau das ist das Problem. Photoshop ist was für Experten, die professionelle Bildbearbeitung betreiben und setzt eine entsprechende Schulung voraus. Nur die wenigsten Menschen arbeiten beruflich damit und für privat gibt es einfachere Tools, die zugebenenmaßen nicht so mächtig sind.

    Mit Teams muss aber in mittleren und größeren Firmen praktisch jeder arbeiten, ohne die ensprechende Schulung zu erhalten und wie Photoshop ist es eben nicht intuitiv bedienbar (im Gegensatz etwa zu Slack).

    > Ich sehe Teams nicht mehr als Konkurrenz zu irgendwelchen Tools... Slack,
    > Zoom usw... das sind alles Tools... die können was auf ihrem Gebiet und gut
    > is... Das eine ist n Gemüsemesser, dass andere ist n Fischmesse, von mir
    > aus aus ner japanischen Schmiede... Teams hingegen ist halt ein Messerblock
    > der alle möglichen Messer enthält.
    >
    > Teams selbst macht so gut wie gar nix... es ist wie gesagt nur ein
    > Frontend, für ein gigantisches übermächtiges Backend.

    Und das Frontent ist beschissen (zumindest für Nicht-Profis) und eben nicht intuitiv bedienbar.

  16. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: Fenix.de 06.07.20 - 11:04

    Makatu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und das Frontent ist beschissen (zumindest für Nicht-Profis) und eben nicht
    > intuitiv bedienbar.

    Das klingt für mich ziemlich trotzig.
    Wir haben Teams mittlerweile bei sehr vielen Kunden (minimum 10k Mitarbeiter) ausgerollt und mit Hilfe von zielgerichtetem Change-Management konnten wir bisher alle Mitarbeiter problemlos abholen.

    Wenn natürlich das Management einfach vorgibt, wir benutzen jetzt Teams anstelle von Software-XY, der Admin das überall freigibt und der Mitarbeiter dadurch nur die Wahl zwischen Friss oder Stirb hat, sind Abneigung und Frust natürlich vorprogrammiert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.07.20 11:05 durch Fenix.de.

  17. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: Oktavian 06.07.20 - 12:12

    > Und genau das ist das Problem. Photoshop ist was für Experten, die
    > professionelle Bildbearbeitung betreiben und setzt eine entsprechende
    > Schulung voraus.

    Sorry, das ist naiv. Im realen Leben ist eben eben nicht so, dass ein zukünftiger Bildbearbeiter erst mal 3 Monate auf Schulung geschickt wird, und dann als frisch zertifizierter Photoshop-Guru das Cover der Vogue bearbeiten darf.

    Der zukünftige Bildbearbeiter bekommt Rechner und Programm, ein paar Beispielbilder, ein paar Tutorials im Internet, vielleicht den eingebauten Kurzkurs und darf einfach mal loslegen. Er friemelt sich was zurecht, guckt Kollegen über die Schulter, sucht per Google nach Lösungen, und wird so im Laufe der Zeit besser. Er findet seinen Weg.

    > Nur die wenigsten Menschen arbeiten beruflich damit und
    > für privat gibt es einfachere Tools, die zugebenenmaßen nicht so mächtig
    > sind.

    Richtig, aber auch Privatleute kommen gut damit zurecht, weil sie es genauso machen. Hier was fummeln, da was googlen, da ein Artikel aus ner Zeitschrift probieren. Photoshop ist ein riesiger Werkzeugkasten. Werkzeuge, die man nicht braucht oder nicht versteht, lässt man im Kasten. Werkzeuge, die nützlich sind, benutzt man, auch wenn man sie nicht im Detail versteht. Und manche braucht man oft, die beherrscht man.

    > Mit Teams muss aber in mittleren und größeren Firmen praktisch jeder
    > arbeiten, ohne die ensprechende Schulung zu erhalten und wie Photoshop ist
    > es eben nicht intuitiv bedienbar (im Gegensatz etwa zu Slack).

    Bei Teams ist es nicht anders. Es ist ein großer Werkzeugkasten. Manches ist nützlich, das braucht man, und man weiß, wo es liegt. Manches benutzt man nur gelegentlich, und manches braucht man nie, das lässt man halt.

    Ob die Oberfläche intuitiv ist, ist eher eine Frage, was man zuerst gelernt hat. Wer Slack kennt, findet Teams unübersichtlich, und umgekehrt. Wer Office 2016 kennt, möchte nicht mit LibreOffice arbeiten, und umgekehrt. Wer Windows kennt, findet Linux bääh, und umgekehrt.

    > Und das Frontent ist beschissen (zumindest für Nicht-Profis) und eben nicht
    > intuitiv bedienbar.

    Vielleicht hast Du auch nur die falsche Intuition. Gerade die Corona-Situation hat doch gezeigt, das auch große Gruppen von nicht-ITlern schnell und effizient mit Teams arbeiten könnten. Manche Schulen haben das eingesetzt als Paket und man halt hunderte Schüler drauf losgelassen. Wenn ein Haufen Sextaner damit zurecht kommt, sollte der ITler das doch auch schaffen, oder?

  18. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: Michael H. 06.07.20 - 12:33

    Fenix.de schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Makatu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und das Frontent ist beschissen (zumindest für Nicht-Profis) und eben
    > nicht
    > > intuitiv bedienbar.
    >
    > Das klingt für mich ziemlich trotzig.
    > Wir haben Teams mittlerweile bei sehr vielen Kunden (minimum 10k
    > Mitarbeiter) ausgerollt und mit Hilfe von zielgerichtetem Change-Management
    > konnten wir bisher alle Mitarbeiter problemlos abholen.
    >
    > Wenn natürlich das Management einfach vorgibt, wir benutzen jetzt Teams
    > anstelle von Software-XY, der Admin das überall freigibt und der
    > Mitarbeiter dadurch nur die Wahl zwischen Friss oder Stirb hat, sind
    > Abneigung und Frust natürlich vorprogrammiert.

    Und das ist halt auch meistens das Problem.
    Gut, natürlich kann man Microsoft da jetzt mangelnde Kommunikation vorwerfen... aber ich finde, wer sowas implementiert, sollte sich auch mit auskennen.
    Diese Friss oder Stirb Methode, wie schon erwähnt, ist halt auch nicht Microsofts verschulden, sondern einfach die Schuld eines unfähigen Managements/einer unfähigen IT.
    Und damit man sich bei etwas komplexen auskennt, sollte man da halt mal ne Schulung gemacht haben. Dann klappt das auch. Wie Makatu schon schrieb... es ist ein professionelles Werkzeug wie Photoshop. Du klatscht deinen Mitarbeitern doch auch nicht Photoshop hin und sagst, jetzt arbeitet damit.

    Slack ist halt auch "nur" ein Chatclient. Nicht mehr nicht weniger. Daher benötigt es hier keine weitere Schulung. Sowas kannste auch mal einfach droppen und gut ist.

    Ein Praxisbeispiel aus Teams wäre z.b., dass die Administration sich geteilt hat.
    Denn prinzipiell kann jeder ein Team bzw. auch einen Kanal aufmachen.
    Im Hintergrund, wird dann wie gesagt ne AzureAD Gruppe sowie ne Exchangegruppe inklusive Gruppenpostfach/Freigegebenes Postfach erstellt.

    Jetzt hab mal n paar Tausend Mitarbeiter... der klassische Exchange Admin wird weinen, weil auf einmal hunderte bis tausende Postfächer in seiner Exchange Administration auftauchen, die zum Teil (aktuell, soll auch noch geändert werden) relativ kryptisch sind.

    Noch dazu, dass man in Teams, sobald mal etwas erstellt ist, nicht wirklich ändern kann. Das ist wie bei Windows Benutzern und deren Profilordner.
    Du erstellst nen Account Admin und später nennst du den Benutzer in Hans um.
    Der Pfad ist dennoch C:\Users\admin\desktop und nicht C:\Users\Hans\Desktop

    Entsprechend gibts natürlich so n paar Adminleuchten die sagen... oh... ich benenn den Sharepoint Ordner einfach um, weil ich das Team jetzt "Power Rangers" genannt hab.

    Und zack findeste im Teams unter Dateien keine einzige Datei mehr und alle rasten aus.

    Lässt sich natürlich wieder rückgängig machen.

    Dennoch. Früher bei onPrem konnte sicherlich kein User einfach n Gruppenpostfach erstellen oder nen neuen Sharepoint Ordner wenn nicht explizit erlaubt bzw. explizit verboten.

    Der Administrator braucht sich um sowas in Zukunft halt nicht mehr zu kümmern, da er sich quasi auf die wichtigeren Administrativen Dinge fokussieren soll/kann. Ansonsten wäre er halt bei nem paar tausend Mann Unternehmen entsprechend pro Tag ewig lang damit beschäftigt Teams und Kanäle auf Anfrage zu erstellen. Ist halt auch doof.

    In meinen Augen macht Teams auch erst ab der Microsoft 365 Enterprise E3 Lizenz sinn.
    Wenn ich nur nen Chatclient brauch oder nur ne Videokonferenzsoftware... wären andere Derivate definitiv eher zu empfehlen und das mach ich auch.
    Wenn der Kunde allerdings was "gscheids" haben will um sein Unternehmen zu modernisieren... gibts zu Teams keinerlei Alternative. Und mit gscheid mein ich halt wirklich ein Vollumfängliches Kollaborationstool. Wenn ich nur Chatten oder Videokonferenzen haben will... nimm den Rest... aber! und jetzt kommt das aber... dank der Top Schnittstelle, kann eigentlich auch jeder alles in Teams einbinden.

    Im Zweifelsfall kannste in Teams auch Slack komplett integrieren...
    Und das macht halt den riesen Unterschied in der "Mächtigkeit" der beiden Produkte aus.
    Du kannst auch deine komplette Festnetztelefonie in Teams integrieren wenn du geil drauf bist, auch wenns aktuell noch abnormal teuer ist, wobei da auch Microsoft schon mit der Telekom in Verhandlungen für Flats steht.

    Wenn ich Teams richtig einsetze... vllt eh schon Dynamics nutze... brauch ich gar keine Server mehr in der Firma..

    Dann hab ich Azure AD
    Mein Fileserver liegt mit unbegrenzt Speicherplatz, sowie Versionierung aller Dateien in Sharepoint.
    Mails und jegliche Gespräche/Kommunikation ist mit InSitu Archivierung nach Aufbewahrungsrichtlinien abhängig gesetzlich gesichert. Ich muss mich nicht mehr um Backups kümmern.
    Ich kann über Teams in meiner Warenwirtschaft sowie Office/Exchange alles machen... ich kann mit x Leuten an Dokumenten arbeiten oder sogar ein komplettes Intranet via Sharepoint abbilden...
    Mit 2-Faktor und Devicemanagement kann ich auch noch zusätzliche Sicherheit schaffen, die bei den meisten Unternehmen einfach aus "kostengründen" nicht gegeben ist.
    Ich kann auch selbst sehr einfach Anwendungen und mit PowerApps auch Smartphoneanwendungen für Microsoft 365 schreiben... muss dafür aber teils noch nicht mal programmieren können, da es im vereinfachten Modus relativ einfach über vorgefertigte Programmteile geht, die man via "Drag and Drop" einfügen kann...

    Wer sowas ohne Warnung einfach droppt, dem is halt auch nicht mehr zu helfen. Ich sag mal so... um das umfänglich nutzen zu können sind ca. 3-4 Wochen Schulung in Teams, Sharepoint und Azure AD schon ganz Ratsam für nen Administrator.

    Es geht auch komplett ohne... aber man ist dann halt schon recht begrenzt, was das Potential angeht, dass einem diese Tools bieten können.

    So nachm Motto... klar kann ich dir in Photoshop n bissl die Kontraste vom Foto anheben etc... und vllt noch dieses und jenes machen... aber gegen z.B. ne Beautyretusche von nem professionellen Fotografen, der dich mal eben 5kg leichter macht und die Augenringe wegzaubert, als ob du nie welche hattest, sodass es natürlich aussieht... wird halt ned klappen ohne sich aufn Arsch zu hocken und was zu lernen.

  19. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: Fenix.de 06.07.20 - 14:42

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fenix.de schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Makatu schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Und das Frontent ist beschissen (zumindest für Nicht-Profis) und eben
    > > nicht
    > > > intuitiv bedienbar.
    > >
    > > Das klingt für mich ziemlich trotzig.
    > > Wir haben Teams mittlerweile bei sehr vielen Kunden (minimum 10k
    > > Mitarbeiter) ausgerollt und mit Hilfe von zielgerichtetem
    > Change-Management
    > > konnten wir bisher alle Mitarbeiter problemlos abholen.
    > >
    > > Wenn natürlich das Management einfach vorgibt, wir benutzen jetzt Teams
    > > anstelle von Software-XY, der Admin das überall freigibt und der
    > > Mitarbeiter dadurch nur die Wahl zwischen Friss oder Stirb hat, sind
    > > Abneigung und Frust natürlich vorprogrammiert.
    >
    > Und das ist halt auch meistens das Problem.
    > Gut, natürlich kann man Microsoft da jetzt mangelnde Kommunikation
    > vorwerfen... aber ich finde, wer sowas implementiert, sollte sich auch mit
    > auskennen.
    > Diese Friss oder Stirb Methode, wie schon erwähnt, ist halt auch nicht
    > Microsofts verschulden, sondern einfach die Schuld eines unfähigen
    > Managements/einer unfähigen IT.
    > Und damit man sich bei etwas komplexen auskennt, sollte man da halt mal ne
    > Schulung gemacht haben. Dann klappt das auch. Wie Makatu schon schrieb...
    > es ist ein professionelles Werkzeug wie Photoshop. Du klatscht deinen
    > Mitarbeitern doch auch nicht Photoshop hin und sagst, jetzt arbeitet
    > damit.
    >
    > Slack ist halt auch "nur" ein Chatclient. Nicht mehr nicht weniger. Daher
    > benötigt es hier keine weitere Schulung. Sowas kannste auch mal einfach
    > droppen und gut ist.
    >
    > Ein Praxisbeispiel aus Teams wäre z.b., dass die Administration sich
    > geteilt hat.
    > Denn prinzipiell kann jeder ein Team bzw. auch einen Kanal aufmachen.
    > Im Hintergrund, wird dann wie gesagt ne AzureAD Gruppe sowie ne
    > Exchangegruppe inklusive Gruppenpostfach/Freigegebenes Postfach erstellt.
    >
    > Jetzt hab mal n paar Tausend Mitarbeiter... der klassische Exchange Admin
    > wird weinen, weil auf einmal hunderte bis tausende Postfächer in seiner
    > Exchange Administration auftauchen, die zum Teil (aktuell, soll auch noch
    > geändert werden) relativ kryptisch sind.
    >
    > Noch dazu, dass man in Teams, sobald mal etwas erstellt ist, nicht wirklich
    > ändern kann. Das ist wie bei Windows Benutzern und deren Profilordner.
    > Du erstellst nen Account Admin und später nennst du den Benutzer in Hans
    > um.
    > Der Pfad ist dennoch C:\Users\admin\desktop und nicht
    > C:\Users\Hans\Desktop
    >
    > Entsprechend gibts natürlich so n paar Adminleuchten die sagen... oh... ich
    > benenn den Sharepoint Ordner einfach um, weil ich das Team jetzt "Power
    > Rangers" genannt hab.
    >
    > Und zack findeste im Teams unter Dateien keine einzige Datei mehr und alle
    > rasten aus.
    >
    > Lässt sich natürlich wieder rückgängig machen.
    >
    > Dennoch. Früher bei onPrem konnte sicherlich kein User einfach n
    > Gruppenpostfach erstellen oder nen neuen Sharepoint Ordner wenn nicht
    > explizit erlaubt bzw. explizit verboten.
    >
    > Der Administrator braucht sich um sowas in Zukunft halt nicht mehr zu
    > kümmern, da er sich quasi auf die wichtigeren Administrativen Dinge
    > fokussieren soll/kann. Ansonsten wäre er halt bei nem paar tausend Mann
    > Unternehmen entsprechend pro Tag ewig lang damit beschäftigt Teams und
    > Kanäle auf Anfrage zu erstellen. Ist halt auch doof.
    >
    > In meinen Augen macht Teams auch erst ab der Microsoft 365 Enterprise E3
    > Lizenz sinn.
    > Wenn ich nur nen Chatclient brauch oder nur ne Videokonferenzsoftware...
    > wären andere Derivate definitiv eher zu empfehlen und das mach ich auch.
    > Wenn der Kunde allerdings was "gscheids" haben will um sein Unternehmen zu
    > modernisieren... gibts zu Teams keinerlei Alternative. Und mit gscheid mein
    > ich halt wirklich ein Vollumfängliches Kollaborationstool. Wenn ich nur
    > Chatten oder Videokonferenzen haben will... nimm den Rest... aber! und
    > jetzt kommt das aber... dank der Top Schnittstelle, kann eigentlich auch
    > jeder alles in Teams einbinden.
    >
    > Im Zweifelsfall kannste in Teams auch Slack komplett integrieren...
    > Und das macht halt den riesen Unterschied in der "Mächtigkeit" der beiden
    > Produkte aus.
    > Du kannst auch deine komplette Festnetztelefonie in Teams integrieren wenn
    > du geil drauf bist, auch wenns aktuell noch abnormal teuer ist, wobei da
    > auch Microsoft schon mit der Telekom in Verhandlungen für Flats steht.
    >
    > Wenn ich Teams richtig einsetze... vllt eh schon Dynamics nutze... brauch
    > ich gar keine Server mehr in der Firma..
    >
    > Dann hab ich Azure AD
    > Mein Fileserver liegt mit unbegrenzt Speicherplatz, sowie Versionierung
    > aller Dateien in Sharepoint.
    > Mails und jegliche Gespräche/Kommunikation ist mit InSitu Archivierung nach
    > Aufbewahrungsrichtlinien abhängig gesetzlich gesichert. Ich muss mich nicht
    > mehr um Backups kümmern.
    > Ich kann über Teams in meiner Warenwirtschaft sowie Office/Exchange alles
    > machen... ich kann mit x Leuten an Dokumenten arbeiten oder sogar ein
    > komplettes Intranet via Sharepoint abbilden...
    > Mit 2-Faktor und Devicemanagement kann ich auch noch zusätzliche Sicherheit
    > schaffen, die bei den meisten Unternehmen einfach aus "kostengründen" nicht
    > gegeben ist.
    > Ich kann auch selbst sehr einfach Anwendungen und mit PowerApps auch
    > Smartphoneanwendungen für Microsoft 365 schreiben... muss dafür aber teils
    > noch nicht mal programmieren können, da es im vereinfachten Modus relativ
    > einfach über vorgefertigte Programmteile geht, die man via "Drag and Drop"
    > einfügen kann...
    >
    > Wer sowas ohne Warnung einfach droppt, dem is halt auch nicht mehr zu
    > helfen. Ich sag mal so... um das umfänglich nutzen zu können sind ca. 3-4
    > Wochen Schulung in Teams, Sharepoint und Azure AD schon ganz Ratsam für nen
    > Administrator.
    >
    > Es geht auch komplett ohne... aber man ist dann halt schon recht begrenzt,
    > was das Potential angeht, dass einem diese Tools bieten können.
    >
    > So nachm Motto... klar kann ich dir in Photoshop n bissl die Kontraste vom
    > Foto anheben etc... und vllt noch dieses und jenes machen... aber gegen
    > z.B. ne Beautyretusche von nem professionellen Fotografen, der dich mal
    > eben 5kg leichter macht und die Augenringe wegzaubert, als ob du nie welche
    > hattest, sodass es natürlich aussieht... wird halt ned klappen ohne sich
    > aufn Arsch zu hocken und was zu lernen.

    Dem ist nichts hinzuzufügen, sehr schön auf den Punkt gebracht.

  20. Re: Microsofts Vision für Teams

    Autor: isaccdr 06.07.20 - 23:16

    Makatu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zZz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Teams könnte durchaus ein mächtiges Tool werden, aber dazu braucht es
    > > erstmal ein Konzept, wie man die vielen Features sinnvoll darstellt. Ich
    > > verwende oft die Suche, weil es anders leider sehr mühsam ist, Dinge zu
    > > finden. Teams wirkt, als würden da viele Software-Teile aus dem
    > Microsoft
    > > Universum in kurzer Zeit zusammengeklebt.
    >
    > So ist es. Teams ist absolut unlogisch aufgebaut und unübersichtlich,
    > besonders was die Chats betrifft. Man findet einfach nichts. Und wenn man
    > es schon länger benutzt, hilft auch die Suche nicht mehr. Es macht einfach
    > keinen Spaß, damit zu arbeiten. Slack ist da viel übersichtlicher.
    >
    > In meiner Firma nutzen wir Teams praktisch nur für Videokonferenzen und
    > Slack für Kurzmitteilungen an einzelne Kollegen oder ganze Teams, für Chats
    > und Telefonate. Die Sprachqualität von Slack ist übrigens ausgezeichnet.

    Ich nutze Teams seit gut einen Jahr und habe letztens Slack genutzt, weil der Kubernetes Guru meines Kurses, einen eigenen Slack Channel hat. Ich finde den Slack Chat katastrophal unübersichtlich.

    Kommt wohl also eher darauf an, was man gewohnt ist.

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