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Leben wir in der Matrix?

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  1. Leben wir in der Matrix?

    Autor: Hakuro_off 13.08.18 - 11:40

    Wie hieß es noch? "Ein Land in dem wir gut und gerne leben"?
    Sind mit "wir" die Bürger gemeint, oder die Konzerne?

    Ich lese überall: Deutschland hinkt den anderen westlichen Staaten hinterher. Im Breitbandausbau, in der Bildung , in der Absicherung vor Altersarmut, in der Chancengleichheit, in den wichtigen Technologien des 21 Jahrhundert, in der Eigenheimquote, in der Entlastung der Steuerzahler, in den Gehältern bei echten Fachkräften, in der medizinischen Versorgung, in Bauprojekten ... Eigentlich in so ziemlich allen, was das Leben innerhalb der Gesellschaft verbessert und wichtig ist.

    Wo sind die Deutschen führend? In der Gewinnmaximierung der Konzerne.
    Jetzt fangen Firmen ja schon wieder an in Deutschland zu produzieren und sich nur das Material aus China liefern zu lassen. Offensichtlich hat man das Lohnniveau nun tief genug gedrückt und genug Möglichkeiten der prekären Beschäftigung geschaffen, dass man wieder mit chinesischen Fachkräften konkurieren kann, die 400¤/Monatlich verdienen.

    Langsam habe ich so meine Zweifel, ob es uns wirklich so gut geht, wie uns die Propheten sagen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.08.18 11:43 durch Hakuro_off.

  2. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: a user 13.08.18 - 11:49

    Hakuro_off schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie hieß es noch? "Ein Land in dem wir gut und gerne leben"?
    > Sind mit "wir" die Bürger gemeint, oder die Konzerne?
    >
    > Ich lese überall: Deutschland hinkt den anderen westlichen Staaten
    > hinterher. Im Breitbandausbau, in der Bildung
    Bis hier stimmt das mehr oder weniger, aber
    >, in der Absicherung vor
    > Altersarmut, in der Chancengleichheit,
    Das sicher nicht.
    > in den wichtigen Technologien des 21
    naja, teilweise
    > Jahrhundert, in der Eigenheimquote,
    Hier hinken wir Ländern mit kleinerer einwohnerdichte hinterher (egal ob westlich oder nicht, oder erste Welt oder nicht), was aber in der Natur der Sache liegt.
    > in der Entlastung der Steuerzahler, in
    > den Gehältern bei echten Fachkräften, in der medizinischen Versorgung,
    Quatsch
    > in
    > Bauprojekten ... Eigentlich in so ziemlich allen, was das Leben innerhalb
    > der Gesellschaft verbessert und wichtig ist.
    Lass dir nicht jeden Hetzerquatsch aufschwatzen.
    >
    > Wo sind die Deutschen führend? In der Gewinnmaximierung der Konzerne.
    Da nicht.
    > Jetzt fangen Firmen ja schon wieder an in Deutschland zu produzieren und
    > sich nur das Material aus China liefern zu lassen. Offensichtlich hat man
    > das Lohnniveau nun tief genug gedrückt und genug Möglichkeiten der prekären
    > Beschäftigung geschaffen, dass man wieder mit chinesischen Fachkräften
    > konkurieren kann, die 400¤/Monatlich verdienen.
    Deutschland hat eines der besten Lohnniveaus der Welt.
    >
    > Langsam habe ich so meine Zweifel, ob es uns wirklich so gut geht, wie uns
    > die Propheten sagen.
    Du solltest mal was von der Welt sehen. Du scheinst echt keine Ahnung zu haben wie gut es uns hier geht.

  3. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: scrumdideldu 13.08.18 - 11:49

    Hakuro_off schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo sind die Deutschen führend? In der Gewinnmaximierung der Konzerne.
    Nope. China, USA oder die Arabischen Staaten. Für richtige Gewinnmaximierung haben Deutsche Arbeitnehmer bei weitem zu viele Rechte.

    > Langsam habe ich so meine Zweifel, ob es uns wirklich so gut geht, wie uns
    > die Propheten sagen.
    Das musst Du zunächst mal selbst für Dich beurteilen wie gut es Dir geht.

    Wenn ich aber um mich rum sehe da haben die meisten Familien 2 PKW, in den meisten Familien arbeitet nur 1 Person, evt. die 2. Person noch einen Minijob, die meisten gehen mehrfach im Jahr in den Urlaub. Jeder in der Familie hat ein Smartphone dazu 1-n Tablets und / oder Laptops im Haushalt und 1-n Fernseher.

    Da mag es sein dass man mit einem Durchschnittseinkommen nicht übers Jahr kommt. Aber die Frage stellt sich doch was eine "normales Leben" ist und wo Luxus anfängt.

    Meine Eltern vor 30-40 Jahren sind mit uns Kinder 1x im Jahr 2 Wochen zu Verwandten in den Urlaub gefahren. Mehr war nicht drin da das Haus bezahlt werden musste. Auto gab es lange gar keines. Einkaufen usw. wurde mit dem Fahrrad oder Bus gemacht.

    Ich für mich kann sagen dass ich mich sehr gut verdienend und auch wohlhabend fühle. Vielleicht aber auch deshalb weil ich in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen bin.

  4. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: SanderK 13.08.18 - 11:50

    Hakuro_off schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie hieß es noch? "Ein Land in dem wir gut und gerne leben"?
    > Sind mit "wir" die Bürger gemeint, oder die Konzerne?
    >
    > Ich lese überall: Deutschland hinkt den anderen westlichen Staaten
    > hinterher. Im Breitbandausbau, in der Bildung , in der Absicherung vor
    > Altersarmut, in der Chancengleichheit, in den wichtigen Technologien des 21
    > Jahrhundert, in der Eigenheimquote, in der Entlastung der Steuerzahler, in
    > den Gehältern bei echten Fachkräften, in der medizinischen Versorgung, in
    > Bauprojekten ... Eigentlich in so ziemlich allen, was das Leben innerhalb
    > der Gesellschaft verbessert und wichtig ist.
    >
    > Wo sind die Deutschen führend? In der Gewinnmaximierung der Konzerne.
    > Jetzt fangen Firmen ja schon wieder an in Deutschland zu produzieren und
    > sich nur das Material aus China liefern zu lassen. Offensichtlich hat man
    > das Lohnniveau nun tief genug gedrückt und genug Möglichkeiten der prekären
    > Beschäftigung geschaffen, dass man wieder mit chinesischen Fachkräften
    > konkurieren kann, die 400¤/Monatlich verdienen.
    >
    > Langsam habe ich so meine Zweifel, ob es uns wirklich so gut geht, wie uns
    > die Propheten sagen.
    Ich kann nicht für Dich oder sonst wen sprechen. Aber wenn ich Jammer, dann sind das zumeist "Erste Welt" Probleme.
    Wenn man dann solche Probleme hat, da zähle ich auch *BUWEHEHEHE* ich habe keinen Handyempfang. Dann scheint die Basis schon zu Stimmen. Denn anderswo @tm, machen sich die Leute um andere Dinge, der essentiellen Natur gedanken.
    Ja, stimmt schon, dass so manches 3te Welt Land ein besseres Netz hat.... also Mobilfunknetz, nicht Gesundheitsversorgung, Sozialämter und die anderen Annehmlichkeiten.

  5. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: azeu 13.08.18 - 12:43

    Wobei der Vergleich auch wieder etwas "unfair" ist. Natürlich braucht man in einem hoch technisierten Land wie Deutschland gutes Internet/Mobilfunknetz um mitzuhalten.

    DU bist ...

  6. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: SanderK 13.08.18 - 12:49

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei der Vergleich auch wieder etwas "unfair" ist. Natürlich braucht man
    > in einem hoch technisierten Land wie Deutschland gutes
    > Internet/Mobilfunknetz um mitzuhalten.
    Im Mittelstand sehe ich das auch ein.... Ob nun RebellXXXYZBSquare, nun sein Weltbewegendes Youtube statement, nicht direkt vor Ort veröffentlicht kann.... ich bin dafür ggf halt zu alt :)
    Wenn aber Daten nicht Getauscht werden können im Mittelstand und so ggf. auch direkte Nachteile entstehen! Das kann ich Nachvollziehen :)
    In dem Fall geht es mir nicht um ->Meine<- belange, sondern was die Wirtschaft in der Tat stärkt!

  7. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: /mecki78 13.08.18 - 13:09

    Hakuro_off schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In der Gewinnmaximierung der Konzerne.

    Erzähl das mal Amazon, wenn die wieder hunderte Hilfsarbeiter anstellen müssen, weil deren Pakete im Weihnachtsgeschäft liegen bleiben, weil deren deutsche Arbeiter mal wieder im Streik sind. Deutsche streiken nämlich gerne. In anderen Ländern wird viel seltener gestreikt und in manchen Ländern gibt es das Prinzip gar nicht oder ist sogar verboten.

    Auch hat Deutschland sehr hohe Lohnnebenkosten, da ja hier Arbeitnehmer mit in die Rentenversicherung und Krankenversicherung ihrer Angestellten einzahlen müssen und das nicht gerade wenig. Dieses Konzept gibt es in anderen Ländern meistens gar nicht und selbst wenn, fallen kaum irgendwo so hohe Beiträge für diese Kassen an.

    Auch gibt es in Deutschland mehr Arbeitnehmerschutzgesetze und Arbeitsschutzgesetze, sowie Umweltgesetz und staatliche Auflagen als in vielen anderen Ländern, deren Einhaltung Geld kostet.

    Und dann wäre da noch die Sache mit der Steuer. Was glaubst du? Sind die Steuern in Deutschland eher hoch? Und es geht nicht nur um Unternehmenssteuern. Sind die Einkommenssteuern z.B. hoch, müssen Unternehmen auch mehr Lohn zahlen, weil ja den Angestellten am Ende weniger von dem Lohn zum Leben übrig bleibt.

    Deutschland ist für viele Konzerne ein eher unattraktives Pflaster, zumindest wenn der Ziel maximale Gewinnausbeute ist.

    > Langsam habe ich so meine Zweifel, ob es uns wirklich so gut geht, wie uns
    > die Propheten sagen.

    Es geht nicht jeden in Deutschland gut, aber es kann fast jedem in Deutschland gut gehen. Wenn man mal von persönlichen Schicksalsschlägen und Notsituationen absieht, für die die Betroffenen ja nichts können und wo es häufig wirklich unmöglich ist, dass sie sich aus eigener Kraft da wieder raus ziehen können, sind die meisten Menschen für ihre missliche Lager leider selber verantwortlich. Sie sind entweder selber verantwortlich dafür, dass sie in diese missliche Lage gerutscht sind (das wäre in der Vergangenheit zu verhindern gewesen) oder sie sind dafür verantwortlich, dass sie immer noch in dieser Lage festsitzen (das sie nichts oder nicht genug unternehmen, sich aus eigener Kraft aus dieser Lage zu befreien). Das Problem in unseren Sozialsystem ist IMHO, dass der Staat viel zu sehr die Menschen unterstützt, die nicht wollen und viel zu wenig die, die wollen würden, aber nicht können bzw. die es versuchen, aber einfach etwas mehr Starthilfe benötigen würden, nur sobald man es versucht, zieht sich der Staat sofort zurück und die Leute sehen auf einmal von unüberwindbaren Hürden. Es scheint fast so, als würde man dafür bestraft, dass man sich bemüht.

    /Mecki

  8. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: azeu 13.08.18 - 14:06

    > Es scheint fast so, als würde man dafür bestraft, dass man sich bemüht.

    Das ist bei der Unternehmensgründung leider auch nicht anders. Je mehr man sich da anstrengt, desto mehr wird man zur Kasse gebeten noch bevor man richtig auf die Beine kommt.

    Die "Großen" wiederum bekommen ein Schmiermittel nach dem anderen.

    DU bist ...

  9. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: |=H 13.08.18 - 15:09

    Da muss man auch nur mal zu den Nachbarn wie Holland, Belgien, UK.
    Was dort ein Eigenheim ist, ist bei uns von der Größe her eher ein großes Gartenhaus, höchstens ein Ferienhaus.

  10. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: /mecki78 13.08.18 - 16:31

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist bei der Unternehmensgründung leider auch nicht anders.

    Also ich habe ja höchstens Respekt für jeden, der wirklich in Deutschland ein Unternehmen auf die die Beine stellt, weil natürlich habe ich mich auch mal damit befasst, was da alles auf einen Zukommt an Bürokratie, Verpflichtungen und Kosten, und sich sag' mal so: Einfach wird es einem wahrlich nicht gemacht in Deutschland. In anderen Ländern füllt man einen Zettel aus und zahlt eine Bearbeitungsgebühr und fertig, hier holt man sich am besten gleich einen Berater, der auch wieder nicht für lau arbeitet.

    /Mecki

  11. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: dabbes 13.08.18 - 16:51

    Wenn die "meisten" Familien 2 PKW hätten, dann müssten wir ja locker über 100 - 120 Mio PKW in Deutschland haben. Wir haben 48 Mio.

    Also dein "Gefühl" mag sich in einer Wohlstandsgegenden bewahrheiten, entspricht aber nicht dem Gesamtbild und verzerrt natürlich die Statistik. Während in deiner Gegend wohl jeder 2 Autos hat, hat das restliche Land ca. 0.8 Autos.

    Und auch "mehrfach in Urlaub" gehen die meisten der unter Durchschnittsverdiener sicherlich auch nicht, es sei denn ein Besuch im lokalen Schwimmbad gehört jetzt schon dazu.

  12. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: gol.emnutzer 13.08.18 - 17:28

    Hausfrauenluxus kenne ich wieder rum nicht. Egal wen ich kenne, es gehen immer beide arbeiten (Hessen).

  13. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: SanderK 13.08.18 - 17:53

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die "meisten" Familien 2 PKW hätten, dann müssten wir ja locker über
    > 100 - 120 Mio PKW in Deutschland haben. Wir haben 48 Mio.
    >
    > Also dein "Gefühl" mag sich in einer Wohlstandsgegenden bewahrheiten,
    > entspricht aber nicht dem Gesamtbild und verzerrt natürlich die Statistik.
    > Während in deiner Gegend wohl jeder 2 Autos hat, hat das restliche Land ca.
    > 0.8 Autos.
    >
    > Und auch "mehrfach in Urlaub" gehen die meisten der unter
    > Durchschnittsverdiener sicherlich auch nicht, es sei denn ein Besuch im
    > lokalen Schwimmbad gehört jetzt schon dazu.

    Das mit dem Auto stimmt. Waren früher mehr als heute. Bin zugegeben auch Eher, ein mal im Urlaub, aber denn dann spontan.

  14. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: exxo 13.08.18 - 18:01

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und auch "mehrfach in Urlaub" gehen die meisten der unter
    > Durchschnittsverdiener sicherlich auch nicht, es sei denn ein Besuch im
    > lokalen Schwimmbad gehört jetzt schon dazu.

    Diese Gruppe gab es vor 40 Jahren auch und hatte sehr viel weniger als heute.

  15. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: narea 13.08.18 - 19:11

    scrumdideldu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Meine Eltern vor 30-40 Jahren sind mit uns Kinder 1x im Jahr 2 Wochen zu
    > Verwandten in den Urlaub gefahren. Mehr war nicht drin da das Haus bezahlt
    > werden musste.

    Ju und heute kann sich eine Familie kein Haus mehr leisten (Ost-Mecklenburg ausgenommen).
    Dank Zuzug von Millionen Sozialhilfebezieher wird es sogar schwer sich eine Mietwohnung zu leisten. Genial.

  16. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: YouGetBetter 13.08.18 - 20:18

    narea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > scrumdideldu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Meine Eltern vor 30-40 Jahren sind mit uns Kinder 1x im Jahr 2 Wochen zu
    > > Verwandten in den Urlaub gefahren. Mehr war nicht drin da das Haus
    > bezahlt
    > > werden musste.
    >
    > Ju und heute kann sich eine Familie kein Haus mehr leisten (Ost-Mecklenburg
    > ausgenommen).
    > Dank Zuzug von Millionen Sozialhilfebezieher wird es sogar schwer sich eine

    Ist ja voll rechts hier! Alter Schwede!

    > Mietwohnung zu leisten. Genial.

  17. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: southy 13.08.18 - 20:30

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > . In anderen Ländern füllt man einen
    > Zettel aus und zahlt eine Bearbeitungsgebühr und fertig,

    Also ich weiß ja nicht wo Du es in DE probiert hast, aber als ich das letzte mal hier ein Gewerbe angemeldet habe, lief das exakt genauso.
    Gewerbeschein dauerte ein paar Minuten und so 20 oder 30¤, genauer weiß ich es nicht mehr.

    > hier holt man sich
    > am besten gleich einen Berater, der auch wieder > nicht für lau arbeitet.

    Quatsch.

  18. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: ldlx 13.08.18 - 20:30

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In anderen Ländern wird viel seltener gestreikt und in manchen
    > Ländern gibt es das Prinzip gar nicht oder ist sogar verboten.

    Irgendwo klingelt da was mit Frankreich und Griechenland als Streikweltmeister.

  19. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: ldlx 13.08.18 - 20:33

    Hab da letztens mitm Bekannten drüber gesprochen (er hat ein Kleingewerbe als Fotograf). Einfach mal hin zur nächsten kommunalen Verwaltungsbehörde und anmelden, für die Steuer reicht eine Einnahmeüberschussrechnung und der Verwaltungsakt kostet wohl 25¤. Das ist dann natürlich noch kein Mittelstandsunternehmen mit Angestellten. Was der Steuerberater (oder nächste Verein) dafür haben will weiß ich noch nicht. Wobei die DSGVO auch dann zuschlägt, wenn man nicht mal ne Webseite hat, Kundendaten werden ja trotzdem verarbeitet.

  20. Re: Leben wir in der Matrix?

    Autor: Quantium40 13.08.18 - 20:50

    YouGetBetter schrieb:
    > > Ju und heute kann sich eine Familie kein Haus mehr leisten
    > (Ost-Mecklenburg
    > > ausgenommen).
    > > Dank Zuzug von Millionen Sozialhilfebezieher wird es sogar schwer sich
    > eine
    > Ist ja voll rechts hier! Alter Schwede!
    Mit rechts hat das wenig zu tun.
    So bitter es ist, ist die Faktenlage nun mal so, dass Flüchtlinge und Zuwanderer (auch aus dem EU-Raum) eher selten Ärzte und Ingenieure sind, und zwangsläufig schon aufgrund ihrer Anzahl und der örtlichen Verteilung für erhebliche Konkurrenz bei ohnehin knappem Wohnraum im unterem Preissegment sorgen.
    Zudem wurden in weiser Voraussicht in vielen Städten in den letzten Jahren unter dem Motto der Wohnwertverbesserung Wohnungen in großem Stil abgerissen, um die Leerstände zu vermeiden und Mieten nach oben korrigieren zu können.
    Zudem lässt es sich wohl kaum abstreiten, dass eine junge Familie mit Kindern heutzutage eher selten genügend Kapital erwirtschaften kann, um Wohneigentum zu schaffen. Für die Ursachen muss man sich eigentlich nur die Entwicklung der Reallöhne, der Preise für Güter des täglichen Bedarfs und die Entwicklung von Kapitaleinkommen ansehen.

    Gerade rechtslastige Parteien werden daran aber nichts ändern, weil die Ursachen der Situation genau dem entsprechen, was ihren Kernzielen entspricht.

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