1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Telefónica Deutschland: Massiver…

Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: paratio 03.02.15 - 13:18

    Auch wenn ich jetzt als der böse Buhmann abgestempelt werde, was ich mit o2 (DSL Anschluss) CallCenter-Mitarbeitern erlebt habe geht auf keine Kuhhaut. zum Glück bin ich weg von dem Verein.

    Ich will nicht alles aufzählen, aber den letzten Kontakt mit denen Schildern.

    (Ich brauche meine letzte Rechnung)
    Wechsel zum neuen Anbieter Vollzogen, ich bekomme von o2 eine Email, dass meine Rechnung im Portal abrufbar wäre, Login ist aber im Portal nicht möglich, kein Anruf bei der Hotline möglich, da ja meine Festnetznummer anscheinend nicht mehr bekannt ist.

    Ich gebe beim Anruf der Hotline die Festnetznummer meiner Eltern durch (noch o2 Kunden aus alice Zeiten), erkläre der Dame warum das nicht meine Nummer ist und gebe ihr Kundnenummer durch (bei jedem Anruf das gleiche Spiel)

    1. Anruf sie müssen im Portal ihr Geburtsdatum angeben, habe mein Passwort und mein Geburtsdatum probiert login ist nicht möglich. Ich schicke ihnen das neue passwort per Email.

    Email angekommen, da steht Telefonnummer und Geburtsdatum sind der Zugang zum Portal, natürlich funktioniert das nicht.

    2. Anruf alles von vorne erklärt, wurde zum Techniker verbunden, der sagt, wenn man kein Kunde mehr ist, kann man sich nicht einloggen, er verbindet mich zur Buchhaltungsabteilung ???

    Die Frau zählt mir den Inhalt meiner Rechnung auf, ich sage aber ich brauche die Rechnung, die könne Sie mir aber nur gegen Gebühr (ich glaube 2.60 oder 3.00 ¤) einschicken. Ich sage nein ich möchte die Gelegenheit bekommen kostenlos an meine Rechnung zu kommen. Sie sagt sie könne mich für das Portal freischalten und innerhalb des Tages müsste ich eine Email bekommen.

    Natürlich ist keine Email angekommen, nach 3 Tagen kam ein Brief in dem stand Benutzername: myirgendetwas + passwort. Login geht natürlich nicht


    3. Anruf wieder alles erzählt, es wurde wieder versucht mir per email ein passwort zu schicken , ich habe denen erklärt das es nicht funktioniert, nach 5 min hat die Person aufgegeben und gesagt, das System lässt es nicht zu Passwort zu verschicken. Ich wurde weiter verbunden, noch einmal alles von vorne Erzählt.

    Nach 5 Tagen kam endlich eine Rechnung per Brief an.

    Das war harmlos, ich hatte sehr oft Verbindungsabbrüche und Telefon hat nach austausch (router/modem iad6431) nicht funktioniert, dass war ein Martyrium die Schuld wurde auf mich geschoben, weil ich hinter deren Router meine Fritzbox dranne hatte, ich wurde ausgelacht, es wurde einfach aufgelegt.

    Ich bin weg von dem Verein und siehe da bis jetzt keine Probleme und bei meinem neuen Anbieter, macht das alles immer die gleiche Person wenn was anliegt oder ich schicke eine Email die schnell bearbeitet bzw. umgesetzt wurde.

    Was für unqualifizierte Leute arbeiten da in den o2 CallCenter ?

    Das ist ja schlimmer als die Callcenter Mitarbeiter von der Telekom, als damals DSL eingeführt wurde, in Berlin-Mitte, wo es zu Anfang auch Verbindungsabbrüche gab, bei einem Freund, ich sagte ihm bitte erzähl am Telefon nicht, dass wir ein CD-Rom Laufwerk eingebaut haben (weil die immer nachgefragt haben ob wir was gemacht haben am Rechner, Stromstecker draußen etc) . Er tat es und natürlich sollte das die Ursache sein, laut dem Mitarbeiter^^ Das war es natürlich nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.02.15 13:18 durch paratio.

  2. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: b1n0ry 03.02.15 - 13:36

    paratio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >weil ich hinter deren Router meine Fritzbox dranne hatte,

  3. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: helgebruhn 03.02.15 - 13:37

    Genau sowas passiert bei ALLEN Callcentern, nicht nur im Mobilfunkbereich, was natürlich in erster Linie an den meist ungeschulten Mitarbeitern dort liegt. Da findet man alles, vom Bäcker, Schlachter über Hausfrauen oder 1 ¤-Jobber von der Arge etc.

    EIn guter Freund hat jahrelang in Callcentern gearbeitet, er meinte, was da abgeht, kann man sich nicht vorstellen,. Es gibt zwar ne Handvoll fitter Mitarbeiter, aber die Masse des Firstlevelsupports kann man in die TOnne kloppen.

    Es geht aktuell in vielen Firmen sogar soweit, den Secondlevelsupport quasi einzustampfen und vom Firstlevelsupport mitmachen zu lassen, um Geld zu sparen, denn letztere arbeiten natürlich für deutlich weniger. Mein Kumpel arbeitete übrigens für ein Sub-Subunternehmen von Apple, am Ende war er faktisch Admin, hatte alle Rechte und u.a. Server administriert (er ist da auch ziemlich fit), als FIRSTlevel wohlgemerkt. Das lief solange, bis der Betriebsrat der Firmenleitung mal richtig Feuer machte, aber wurde nur langsam verbessert. Sowas findet leider offenbar immer mehr EInzug.

  4. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: Oldschooler 03.02.15 - 13:39

    Es liegt aber nicht nur an der Schulung, es liegt oft an der Einstellung des Mitarbeiters zu seiner Arbeit! Das findet sich jedoch nicht nur bei o2 (hatte einen ähnlichen Fall), sondern bei einem ziemlich großen Anteil an deutschen Mitarbeitern... viele sehen ihre Arbeit nur als störende Zeit zwischen ihrem Privatleben, in das man ja keine Gehirnkapazität oder Leistung stecken muss.

  5. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: dren 03.02.15 - 13:55

    Na was erwartet ihr bei Mindestlohn und Zeitarbeit.

    Pay peanuts, get monkeys

    @Oldschooler, setzt dich doch mal ne Woche in einem Callcenter ans Telefon, eierschaukeln is da nicht.

  6. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: kwt 03.02.15 - 14:00

    unglaublich diese Einstellung der Mitarbeiter, bei 867euro brutto im Monat und 3 Monats vertrag kann man doch noch mehr erwarten...

  7. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: genussge 03.02.15 - 14:07

    Bei den Job die hier auf dem Spiel stehen, werden sicherlich keine CC-Mitarbeiter betroffen sein. O2 / Telefónica Deutschland wird mit 99% Sicherheit keine eigenen Call Center haben sondern Andere Agenturen/Firmen damit beauftragt haben. Die Firmen wiederum beschäftigen dann die CC-Leute und zahlen meisten nur Mindestlohn.

    Teilweise sitzen die Firmen nicht mal in Deutschland sondern Polen/Tschechien oder gar in Indien etc.

    Es ist allgemein leider so, dass man nur mit Glück einen kompetenten Ansprechpartner erreicht.

  8. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: Sysiphos 03.02.15 - 14:12

    Wenn du mal im Callcenter arbeiten müsstest wüsstest du nach sehr kurzer Zeit das man mit der besten Laune, super elan usw. ins Office kommen kann und der erste "Kunde" der einen Beleidigt, beschimpft oder komplett uneinsichtig ist ("Es ist mir egal ob das Telekom T Magenta ist, ich als Prepaid Kunde will das es Blau ist", "Ja, paperlapapp, geben Sie es zu sie haben was gegen Ausländer deswegen krieg ich keine 80% Rabatt") und das für wirklich einen Appel und ein Ei mit der Aussicht jederzeit durch jemanden der ne Schüssel Reis weniger nimmt ersetzt zu werden.

    Für Schulungen die einen weiter bringen könnten müsste man sich quasi Hochschlafen(sofern man attraktiv genug ist) und ansonsten blos nicht unangenehm auffallen

  9. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: Sharkuu 03.02.15 - 14:26

    50/50

    ich sag als erstes das ich fachinformatiker bin und mich auskenne, alles mögliche von meiner seite durchprobiert habe etc. das wird einfach überhört und auf das erst beste gestürzt. wenn es dann also heißt, es liegt an meinem router, dann sage ich, nein es geht auch am zwangsgerät OHNE meinen router nicht. antwort ist dann, man kann ja sehen das mein router dahinter hängt. kopf -> tisch. natürlich fühle ich mich dann verarscht und werde ungemütlich, ganz logisch

    die 1-2 mitarbeiter die mal wirklich kompetent waren, die mussten sich auch nix anhören, die haben mir aber auch nicht unterstellt das ich lügen würde. beruht also alles auf gegenseitigkeit

  10. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: derdiedas 03.02.15 - 14:57

    Keine ordentliche Rechnung - kein Geld.

    Ich hätte die Zahlung mit dem Hinweis auf eine ordentliche Rechnung verweigert, oder wenn das Geld schon abgehoben wurde zurückfordern.

    Wenn ich Kündige entziehe ich immer mit sofortiger Wirkung die Einzugsermächtigung.
    Dann zahle ich nach Rechnungseingang per Überweisung.

    Das erspart viel Ungemach, und viele Diskussionen. Und da die meisten trotz Entzug der Einzugsermächtigung abbuchen, wird die Diskussion noch einfacher. Denn nun befindet sich der Vertragspartner im Bereich der Straftat. (http://www.frag-einen-anwalt.de/Abbuchung-ohne-Erlaubnis---f52321.html)

    Gruß ddd

  11. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: Desertdelphin 03.02.15 - 15:03

    Also der Herr "FACHINFORMATIKER" - was übrigens so ziemlich nichts heißt - weiß also mehr als ein Call-Center-Mitarbeiter. NEIN. Das wäre ja so als ob ein Physikprofessor bei seinen Studenten nachfragen muss und sich dann ärgert wenn dieser die Antwort nicht weiß. Solche ÄRSCHE würde ich als CC-Mitarbeiter auch schön ignorieren. Mal abgesehen davon das ein Fachinformatiker nicht zwangsweise was von Netzwerken bzw. deren Zubehör versteht. DAVON abgesehen sind die CC-Leute EXTERNE Mitarbeiter, um die geht es eh nicht.

    Wenn du doch so ein toller Fachinformatiker bist, dann kannst du das Problem doch sicher selbst lösen? Und wenn es nicht in deinem Ermessen liegt, kannst du das Problem doch auf eine Art und Weise schildern, die es praktisch NÖTIG macht, das ein RICHTIGER Techniker vorbeikommt. Also das schaffe ich jedes mal. Aber ich glaube Golem lesen macht eben nur zum "FACHINFORMATIKER", und nicht zu einem intelligenten Menschen. Das Wort FACH ist so süß davor....

    CC Mitarbeiter werden schlecht bezahlt, müssen alle 3 Monate um ihre Jobs bangen, haben die Aufgabe die gröbsten 90% der Fälle vorzusortieren und ansonsten weiterzuleiten. Wenn dann natürlich die arroganten Fazken kommen die als ERSTES SAGEN DAS SIE FACHINFORMATIKER SIND, dann würde ich denjenigen auch auflaufen lassen.

  12. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: phex 03.02.15 - 15:05

    Ich finde es als Informatiker schizophren zu erwarten, dass man im Callcenter jemanden ans Telefon bekommt, der mindestens die Kompetenz eines durchschnittlichen ITlers besitzt; und dies zu einem Lohn, für den man selbst nicht mal seinen Wecker stellen würde.
    Den Eingangstext betreffend. Es ist nicht die Verantwortung eines Callcentermitarbeiters, wenn ihm die Zugriffsrechte eines Admins fehlen, um die Automatismen der Buchungssoftware zu umgehen. Und wenn das Weitergeben des Problems keinen Effekt hat, ist das auch nicht dem Telefonisten zuzuschreiben.
    Und wer auch nur etwas Ahnung von Dingen wie SAP hat. Der weiß, dass die bloße Bedienung dieser Anwendungen schon ein Fach für sich ist.
    Ich habe studierte Informatiker erlebt, die nicht mal ein Betriebssystem auf eine neue Festplatte installieren konnten ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.02.15 15:10 durch phex.

  13. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: Salzbretzel 03.02.15 - 15:12

    paratio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich wurde ausgelacht, es wurde einfach aufgelegt.
    Ok, nach einer solchen Begebenheit kann ich es durchaus verstehen das man es mit den Callcentern nicht so hat.

    Ich habe ähnliche Fälle (Rechnung nachschicken) schon einige male bei der BASE Hotline gehabt. Da klappt das problemlos. Und wenn es nicht täglich ist auch kostenlos.
    Wenn die O2 Mitarbeiter wegfallen und die BASE/E-plus Mitarbeiter einspringen.

    Wobei - ehr werden die Richtlinien vereinheitlicht. Beim Service wird die Schnittmenge getroffen und Mitarbeiter die da nicht reinpassen werden entlassen. Also im Grunde die Mitarbeiter die noch im Ansatz helfen konnten.

    Das Problem ist, dass es meistens nicht die Schuld der Mitarbeiter ist. Wenn der Arbeitgeber die Mitarbeiter nach der abgearbeiteten Kunden bewertet ist der beste Mitarbeiter in den System bald verhunzt.
    Würde der Service als Wichtig erachtet werden und teure Fachkräfte als Sicherheitsleine beschäftigt werden - dann wäre das Callcenter Erlebnis sicher sehr viel besser. Aber da die Mitarbeiter etwas kosten ist das nur Wunschmusik.

  14. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: Oldschooler 03.02.15 - 15:19

    dren schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na was erwartet ihr bei Mindestlohn und Zeitarbeit.
    >
    > Pay peanuts, get monkeys
    >
    > @Oldschooler, setzt dich doch mal ne Woche in einem Callcenter ans Telefon,
    > eierschaukeln is da nicht.

    Mindestlohn und Zeitarbeit? In den meisten Callcentern (insbesondere der Banken, Telefonanbietern und Versicherungen) gibt es einen Lohn über 10 Euro. Da man so gut wie keine Ausbildung benötigt, ist dieser meines Erachtens nach gerechtfertigt. Es gibt weit aus schlimmere Jobs die erheblich schlechter bezahlt werden!

  15. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: debattierer 03.02.15 - 15:27

    Nun ja dh es Fallen 1600 qualifizierte Arbeiter weg in Zeiten von "Fachrkräftemangel". Die Schere in Deutschland öffnet sich immer weiter und weiter... Leider.

    genussge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei den Job die hier auf dem Spiel stehen, werden sicherlich keine
    > CC-Mitarbeiter betroffen sein. O2 / Telefónica Deutschland wird mit 99%
    > Sicherheit keine eigenen Call Center haben sondern Andere Agenturen/Firmen
    > damit beauftragt haben. Die Firmen wiederum beschäftigen dann die CC-Leute
    > und zahlen meisten nur Mindestlohn.
    >
    > Teilweise sitzen die Firmen nicht mal in Deutschland sondern
    > Polen/Tschechien oder gar in Indien etc.
    >
    > Es ist allgemein leider so, dass man nur mit Glück einen kompetenten
    > Ansprechpartner erreicht.

  16. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: cypeak 03.02.15 - 15:54

    nun ja...fachinformatiker hin oder her.

    muss man sich jetzt für seine bildung noch entschuldigen? ja, es mag seindas ein fachinformatiker eben kein tk-experte oder netzwerktechniker ist, aber ich unterstelle mal das er in technischen belangen nicht ganz so doof ist und ein problem das ausserhalb seiner einflusssphäre liegt, als solchen erkennt.

    meiner meinung ist ein kompetenter support genau dafür da, mir zu helfen wenn ich das problem eben nicht mehr selber lösen kann.
    leider ruft aber mittlerweile jeder dödel beim support an, weil er nicht in der lage ist die anleitung zu lesen und die 3 stecker in passende buchasen zu stecken und erwartet dann fern-hilfe.

    aber wenn man dann anruft und meint das wohl die signalstärke und dadurch indirekt auch der rauschabstand stark schwankt, bis er irgendwann unter das limit fällt und das modem zum neuen aushandeln der verbindung zwingt, wird sowas i.d.r. eibnfach überhört.
    stattdesen darf man dann nach muster "schalten sie den router mal aus und wieder ein.." verfahren, wo man genau weiss dass dabei wenig rauskommt. wenn man glück hat dann wird das was man beschriben hat auch vom servicemitarbeiter auch gesehen und er erstellt ein ticket für einen techniker.
    und wenn man dann _noch_ mehr glück hat, schau sich ein techniker das problem auch genauer an, anstatt wegen übrlastung pauschal das ticket zu schließen...

  17. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: bplhkp 03.02.15 - 16:16

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine ordentliche Rechnung - kein Geld.
    >
    > Ich hätte die Zahlung mit dem Hinweis auf eine ordentliche Rechnung
    > verweigert, oder wenn das Geld schon abgehoben wurde zurückfordern.

    Aus eigener Erfahrung (noch mit Alice wegen einer fälschlichen Abbuchung nach Vertragsende): wenn man zurückfordert passiert erstmal nichts, holt man den Bankeinzug zurück kommt umgehend eine Mahnung. Bis man erst die fälschliche Forderung dann nach nochmal im weiteren Verlauf geforderten Mahngebühren zurückgeholt hat, vergehen Monate, einige Telefonate und Mails und schließlich ein Einschreiben, bis endlich Alice/O2 aus Kulanz (!) auf die Forderungen verzichtet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.02.15 16:19 durch bplhkp.

  18. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: H-D-F 03.02.15 - 16:49

    Oldschooler schrieb:

    > Mindestlohn und Zeitarbeit? In den meisten Callcentern (insbesondere der
    > Banken, Telefonanbietern und Versicherungen) gibt es einen Lohn über 10
    > Euro. Da man so gut wie keine Ausbildung benötigt, ist dieser meines
    > Erachtens nach gerechtfertigt. Es gibt weit aus schlimmere Jobs die
    > erheblich schlechter bezahlt werden!

    /ironie an
    Stimmt, ca. 1000 EURO Netto sind genug zum Leben. Suchen sie sich es aus:
    Wohnung + Frau + Kinder oder Wohnung + Auto. Anders geht es leider nicht, tut uns Leid.
    /ironie aus

    Und klar gibt es schlechter bezahlte Jobs, aber alles über Werkvertrag laufen zu lassen obwohl es eine Arbeitnehmerüberlassung ist, ist natürlich rechtlich nicht zu beanstanden...

  19. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: theonlyone 03.02.15 - 17:09

    cypeak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nun ja...fachinformatiker hin oder her.
    >
    > muss man sich jetzt für seine bildung noch entschuldigen? ja, es mag
    > seindas ein fachinformatiker eben kein tk-experte oder netzwerktechniker
    > ist, aber ich unterstelle mal das er in technischen belangen nicht ganz so
    > doof ist und ein problem das ausserhalb seiner einflusssphäre liegt, als
    > solchen erkennt.
    >
    > meiner meinung ist ein kompetenter support genau dafür da, mir zu helfen
    > wenn ich das problem eben nicht mehr selber lösen kann.
    > leider ruft aber mittlerweile jeder dödel beim support an, weil er nicht in
    > der lage ist die anleitung zu lesen und die 3 stecker in passende buchasen
    > zu stecken und erwartet dann fern-hilfe.
    >
    > aber wenn man dann anruft und meint das wohl die signalstärke und dadurch
    > indirekt auch der rauschabstand stark schwankt, bis er irgendwann unter das
    > limit fällt und das modem zum neuen aushandeln der verbindung zwingt, wird
    > sowas i.d.r. eibnfach überhört.
    > stattdesen darf man dann nach muster "schalten sie den router mal aus und
    > wieder ein.." verfahren, wo man genau weiss dass dabei wenig rauskommt.
    > wenn man glück hat dann wird das was man beschriben hat auch vom
    > servicemitarbeiter auch gesehen und er erstellt ein ticket für einen
    > techniker.
    > und wenn man dann _noch_ mehr glück hat, schau sich ein techniker das
    > problem auch genauer an, anstatt wegen übrlastung pauschal das ticket zu
    > schließen...

    Naja in der Regel ist das Problem eben, wenn so ein Support Mensch nur per Telefon und dem "hören sagen" des Kunden zuhört, kann ja nicht viel bei rumkommen.

    Wenn der Support praktisch alles was der Kunde will per Mausklick erledigen kann, also Verträge stornieren, umbuchen, Details dazu anzeigen, etc. pp. Dann hat der durchaus seine berechtigung.

    Natürlich werden viele auch einfach selbst diese arbeit erledigen, über die Webseite des Anbieters (geht ja in der Regel kinderleicht, wenn die Seite nicht eine Zumutung ist).

    Das macht dann solche Support Arbeiter immer unnötiger, den deren Oberfläche kann man ja praktisch auch direkt dem Kunden in die Hand drücken (mit einschränkungen versteht sich).


    Wer dann "immer" noch beim Support anruft, der muss echt verzweifelt sein, ich will nicht sagen blöd, aber SEHR fachfremd, also so fachfremd das die Benutzung eines Computers schon eine Hürde darstellt (und solche Menschen gibt es, die haben einfach keine Ahnung, die können auch fast nichts dagegen tun, die brauchen wirklich "hilfe").

  20. Re: Keine Mitleid für CallCenter Mitarbeiter von o2

    Autor: Michael H. 03.02.15 - 17:17

    Desertdelphin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also der Herr "FACHINFORMATIKER" - was übrigens so ziemlich nichts heißt -
    > weiß also mehr als ein Call-Center-Mitarbeiter. NEIN. Das wäre ja so als ob
    > ein Physikprofessor bei seinen Studenten nachfragen muss und sich dann
    > ärgert wenn dieser die Antwort nicht weiß. Solche ÄRSCHE würde ich als
    > CC-Mitarbeiter auch schön ignorieren. Mal abgesehen davon das ein
    > Fachinformatiker nicht zwangsweise was von Netzwerken bzw. deren Zubehör
    > versteht. DAVON abgesehen sind die CC-Leute EXTERNE Mitarbeiter, um die
    > geht es eh nicht.
    >
    > Wenn du doch so ein toller Fachinformatiker bist, dann kannst du das
    > Problem doch sicher selbst lösen? Und wenn es nicht in deinem Ermessen
    > liegt, kannst du das Problem doch auf eine Art und Weise schildern, die es
    > praktisch NÖTIG macht, das ein RICHTIGER Techniker vorbeikommt. Also das
    > schaffe ich jedes mal. Aber ich glaube Golem lesen macht eben nur zum
    > "FACHINFORMATIKER", und nicht zu einem intelligenten Menschen. Das Wort
    > FACH ist so süß davor....
    >
    > CC Mitarbeiter werden schlecht bezahlt, müssen alle 3 Monate um ihre Jobs
    > bangen, haben die Aufgabe die gröbsten 90% der Fälle vorzusortieren und
    > ansonsten weiterzuleiten. Wenn dann natürlich die arroganten Fazken kommen
    > die als ERSTES SAGEN DAS SIE FACHINFORMATIKER SIND, dann würde ich
    > denjenigen auch auflaufen lassen.

    Komm mal runter kurzer...

    Gerade wenn man vom Fach ist, kann man ab einem bestimmten Punkt sagen "Leute... ich habe hier alles erdenkliche ausprobiert, der Fehler liegt bei euch"...

    Und dies dann bewusst zu ignorieren und mit "Haben sie schon alle Kabel überprüft" und "da muss ihr Router schuld sein" abzuwürgen... finde ich mehr als nur Ekelhaft...

    Als Fachinformatiker kann man nur die Probleme lösen, die ab der Dose ins Haus auflaufen... wenn an der Dose schon nichts ankommt... oder nur gehacktes... dann ist der Anbieter schuld... und wenn der dann vehement behauptet man macht etwas falsch... ist das noch die Krönung...

    Bei meinem letzten Fall ging es um die Schaltung eines neuen Businessanschlusses bei den Telekomikern... wir alles installiert... Termin war ausgemacht... Leitung sollte geschalten werden... nichts geht... wir bei der T-Com angerufen... die im Callcenter hat uns gesagt, dass alles funktioniert... nichts... 2 Wochen später nach 20 Anrufen, wird uns per Post geschrieben, dass eine Schaltung des Anschlusses wegen fehlender Leitungen in dem Gebiet nicht möglich ist...

    So und da ist jetzt der Fachinformatiker schuld und soll es selber lösen?

    Nach knapp einem Monat habe ich mal eine kompetente Ansprechpartnerin bekommen die dann dort Techniker vorbeigeschickt hat... bis man dann gemerkt hat, dass die Leitung doch frei ist, weil sie gedacht haben Hausnummer 6 und 6a gehören zu einem Anschluss... somit waren dann noch 3 Leitungen für den Neubau dort verfügbar und 2 Tage später war das Ding erledigt... dennoch hat der Kunde einen Monat kein Telefon und Internet gehabt, da die Komiker dort uns erstmal Wochenlang verzählen wollten das alles funktioniert und wir etwas falsch machen...

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG, München
  3. Hochland SE, Heimenkirch, Schongau
  4. über duerenhoff GmbH, Augsburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-15%) 42,49€
  2. gratis (bis 02. April, 17 Uhr)
  3. 9,99€
  4. 27,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Homeschooling-Report: Wie Schulen mit der Coronakrise klarkommen
Homeschooling-Report
Wie Schulen mit der Coronakrise klarkommen

Lösungen von Open Source bis kommerzielle Lernsoftware, HPI-Cloud und Lernraum setzen Schulen derzeit um, um ihre Schüler mit Aufgaben zu versorgen - und das praktisch aus dem Stand. Wie läuft's?
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Kinder und Technik Elfjährige CEO will eine Milliarde Kinder das Coden lehren
  2. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  3. Mädchen und IT Fehler im System

Microsoft Teams im Alltag: Perfektes Werkzeug, um Effizienz zu vernichten
Microsoft Teams im Alltag
Perfektes Werkzeug, um Effizienz zu vernichten

Wir verwenden Microsofts Chat-Dienst Teams seit vielen Monaten in der Redaktion. Im Alltag zeigen sich so viele Probleme, dass es eigentlich eine Belohnung für alle geben müsste, die das Produkt verwenden.
Von Ingo Pakalski

  1. Coronavirus Microsoft muss einige Azure-Dienste und Teams einschränken
  2. Microsoft Investition in Entwickler von Gesichtserkennung soll enden
  3. Adobe-Fontbibliothek Font-Sicherheitslücke in Windows ohne Fix

Coronakrise: Welche Hilfen IT-Freelancer bekommen
Coronakrise
Welche Hilfen IT-Freelancer bekommen

Das Hilfspaket des Bundes in Milliardenhöhe sieht kaum Leistungen vor, mit denen IT-Freelancer etwas anfangen können. Den Bitkom empört das nicht.
Ein Bericht von Gerd Mischler

  1. Jobporträt Softwaretester "Ein gesunder Pessimismus hilft"
  2. Frauen in der IT Software-Entwicklung ist nicht nur Männersache
  3. Virtuelle Zusammenarbeit Wie Online-Meetings nicht zur Zeitverschwendung werden