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Bald haben nur noch 10% Arbeit

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  1. Re: Grundeinkommen oder Diktatur ?

    Autor: Lockmittel 05.12.09 - 17:31

    Jetzt wird mir auch noch vorgeworfen, dass ich mir die Umverteilung von Arm nach Reich wünschen würde. Das ist natürlich wünschenswert. Wenn ihr Brüder zu solchen Mitteln greifen müsst, sind euch offensichtlich die Demagogen-Argumente durch die Lappen gegangen.

    Euer Modell würde trotzdem die Armen deutlich härter treffen, da Leben in dieser Form des Kapitalismus nunmal Konsum _ist_. Und blind konsumieren konnte die breite Bevölkerung noch nie, dass ist ein typisches Verschleierungsgefasel, blind konsumieren konnte schon immer nur der Geldadel.

    Überhaupt: die zahlen die du anbringst: 30% auf Kaviar und 20% auf den Golf? Warum nicht 300% auf den Kaviar? Und dass wäre noch immer nicht verhältnismäßig! 20% für den Durchschnittsverdiener sind immernoch deutlich mehr als 300% Kaviarbesteuerung für den Geldadel. Zumal Kaviar nicht in dem Umfang gegessen wird, als das hiermit erhebliche Steuerausfälle durch Wegfall der Lohnsteuern ausgeglichen werden könnten. Selbst bei einer Kaviarsteuer von 3000% könnte das nicht gedeckt werden.

    Letztendlich bezahlt dann also doch die Masse, was vorher vom Gewinn der Eliten abgegangen ist.

    Und noch was: Die großen produzierenden Unternehmen, die hier so gerne Beispielhaft mit ihren Fabriken angeschleppt werden, sind vernachlässigbar an der Lohnsteuer beteiligt. Der Mittelstand zahlt ihr real das Meiste. Und der Mittelstandschef ist meist kein Millionär, würde also überdurchschnittlich an eurer Umverteilung leiden.

  2. Re: Grundeinkommen oder Diktatur ?

    Autor: Lockmittel 05.12.09 - 17:40

    Immernoch nicht verstanden: Sich in den Konkurrenzkampf begeben zu müssen ist der Grund des Übels. Was eigentlich passieren müsset ist folgendes: der Lebensstandard in China und Afrika müsste schnellstmöglich so stark angehoben werden, dass keine Vorteile mehr bestehen. Aber das wird nicht passieren, da dieses Szenario keine Gewinne mehr ermöglicht. Also muss eher der Lebensstandard weltweit abgesenkt werden / eingefroren werden, um die Gewinnspannen konstant steigend zu halten. Bei steigender Produktivität und steigender Effizienz wird es keine Gewinnbeteiligungen der Arbeiter mehr geben. Nur einen Inflationsausgleich, der als Lohnerhöhung verkauft wird. Das ist die Zukunft, Leute, anders können die Eliten ihre steigenden Ansprüche nämlich nicht mehr befriedigen. Und das wird man durchsetzen, wenn nötig auch mit Waffengewalt.

  3. Re: Grundeinkommen oder Diktatur ?

    Autor: Akku 05.12.09 - 17:46

    Wenn es keine ausbeutbaren Potentialunterschiede mehr gibt, herrscht stillstand wie bei einem leeren Akku.

    Aber dagegen helfen Moden (heute ist es der schwarze Regenschirm, morgen der rote), es helfen auch die lebensnotwendigen Bedürfnisse im Sinne von Verbräuchen, die ja nachgeführt werden müssen. Weiterhin spielen auch politische Fehlentscheidungen eine Rolle: Durch Misswirtschaft in einem Land, entsteht wieder ein neuer Unterschied, der durch andere abgebaut werden kann. Auch Katastrophen und Kriege schaffen abbaubare Potentialunterschiede. Ebenso kann durch geistige Kräfte ein Unterschied erzeugt werden (deshalb haben die Industrienationen ja auch alle ihre Unis).

    Eines ist aber klar, es muss auch eine Quelle geben, die die Bedürfnisse decken kann. Wenn der Fluss ausgetrocknet ist, kann das Wasserrad sich nicht mehr drehen, da kann der Bedarf nach Wasserkraft noch so hoch sein...

    Und weiterhin gilt auch: Wer an der Quelle sitzt, der hat sein gutes Auskommen. Je weiter man von der Quelle entfernt ist, desto schlechter sind die Aussichten.

  4. Re: Grundeinkommen oder Diktatur ?

    Autor: Sklavenarbeiter 05.12.09 - 17:58

    Was du meinst lässt sich ebenfalls auch einfacher darstellen:

    Jemand staut einen Fluss und verkauft die Energie gewinnbringend. Den Staat zwingt er, ihn als Monopolist anzuerkennen. Das heißt im Klartext: Kein anderer darf an anderer Stelle den Fluss stauen.

    Versiegt nun eines Tages das Wasser, so zwingt er den Staat ihm "Sklavenarbeiter" zu genehmigen, die nun an Handkurbeln die fehlende Energie erzeugen müssen.

    In manchen Ölstaaten bekommen die "Eingeborenen" kostenlose medizinische Versorgung. Das geht gut, wenn man an einer Quelle sitzt. Versiegt die Quelle langsam, dann werden zum Schluss nur noch die Menschen selbst ausgebeutet, um den Lebensstandard einer weniger aufrecht zu erhalten.

  5. Re: Grundeinkommen oder Diktatur ?

    Autor: Lockmittel 05.12.09 - 18:02

    Akku schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es keine ausbeutbaren Potentialunterschiede mehr gibt, herrscht
    > stillstand wie bei einem leeren Akku.
    >
    > Aber dagegen helfen Moden (heute ist es der schwarze Regenschirm, morgen
    > der rote),

    Und davon willst du die Gewinnansprüche der Eliten befriedigen?

    > es helfen auch die lebensnotwendigen Bedürfnisse im Sinne von
    > Verbräuchen, die ja nachgeführt werden müssen.

    Selbst das ist nicht genug für eine Elite, die es gewohnt ist die hohen Gewinnspannen von verknappbaren Gütern einzusacken. Außer natürlich, man hält den Reispreis künstlich gerade an der Grenze zwischen Hungertot von Millionen und siechendem Vegetieren.

    > Weiterhin spielen auch
    > politische Fehlentscheidungen eine Rolle: Durch Misswirtschaft in einem
    > Land, entsteht wieder ein neuer Unterschied, der durch andere abgebaut
    > werden kann.

    Diese Lösung impliziert immer einen Verlierer. Vielleicht auch Millionen unglückliche Leben in Hunger und Leid. Da frage ich mich doch: Warum gibt sich der Mensch den Namen Homo sapiens sapiens? 2 mal das Wort "weise" drin. Realität sieht ja aufgrund von gewissenlosen Geschäftemachern ganz anders aus, wie wir alle wissen.

    > Auch Katastrophen und Kriege schaffen abbaubare
    > Potentialunterschiede.

    Die der Mensch seit jeher verstand zu erzeugen und auszunutzen. Selbstkannibalisierung scheint ein durchaus probates Mittels zu sein, so wie du das darstellst.

    > Ebenso kann durch geistige Kräfte ein Unterschied
    > erzeugt werden (deshalb haben die Industrienationen ja auch alle ihre
    > Unis).

    Die wir uns ja gerade jetzt aus freien Stücken und mit einem Liedchen von Dieter Bohlen auf den Lippen kaputtrationalisieren.

    > Eines ist aber klar, es muss auch eine Quelle geben, die die Bedürfnisse
    > decken kann. Wenn der Fluss ausgetrocknet ist, kann das Wasserrad sich
    > nicht mehr drehen, da kann der Bedarf nach Wasserkraft noch so hoch
    > sein...

    Außer, wir entwickeln rechtzeitig Ersatzideologien und -konsense, die den Kapitalismus in seiner jetzigen Form ablösen könnten. Denn so wie wir das jetzt tun, wird das früher oder später zu Selbstzerfleischung, Reise nach Jerusalem, ohne Stühle aber mit nem Planeten, den man bröckchenweise kleinhämmert.

    > Und weiterhin gilt auch: Wer an der Quelle sitzt, der hat sein gutes
    > Auskommen. Je weiter man von der Quelle entfernt ist, desto schlechter sind
    > die Aussichten.

    Was willst du eigentlich mit deinem Gefasel erreichen? Du hast nichts gesagt, nur einen Ist-Zustand beschrieben. Offensichtlich bist du unfähig konstruktiv und kreativ zu denken. Nur das offensichtliche Formulieren, ohne Diskurs ist äußerst kontraproduktiv, aber man findet dieses überflüssige Verhalten ja überall: in den Medien und nachgeplappert im persönlichen Gespräch. Langweilig und nutzlos!

  6. Re: Grundeinkommen oder Diktatur ?

    Autor: Mittelstandschef 05.12.09 - 18:10

    Wieso leidet der Mittelstandschef, wenn er für seine Arbeiter keine Lohnsteuer mehr zahlen muss?

    Er kann doch nun die Löhne ein wenig anheben und stärkt damit deren Kaufkraft.

    Es geht doch um die Stärkung derer, die selber arbeiten. Ebenso werden die weniger belastet, die auf menschliche Arbeitskraft setzen, während die, die "nur" Maschinen einsetzen, keine Erleichterung erhalten.

  7. Re: Grundeinkommen oder Diktatur ?

    Autor: Gegenleistung 05.12.09 - 18:19

    Immerhin hast du auf meine nutzlosen und sinnlosen Ansichten sehr umfangreich reagiert. Nur deine Ansichten blieben ohne konkrete Beispiel, blieben ohne realen Bezug. Dafür verwendest du dich in tollkühnen Forderungen, die sich so niemals konstituieren ließen, außer im Paradies wo Milch und Honig im Überfluss fließen.

    Dass Milliarden Menschen auf der Erde etwas haben möchten, ist doch unbestritten. Aber ohne Gegenleistung einzuplanen, verlässt dein Modell die Erde...

  8. Re: Grundeinkommen oder Diktatur ?

    Autor: Lockmittel 05.12.09 - 18:20

    Weil er privat auch die höheren Mehrwertsteuern bezahlen muss. Des weiteren wird ein Chef, der die Löhne seiner Angestellten nur "ein wenig" anheben wird, wie du das würdest, extrem unzufriedene Angestellte bekommen, denn die werden am Ende des Monats deutlich weniger in den Taschen haben, wenn Sozial-Versicherung etc pp selbst bezahlt werden müssen. Du müsstest denen den vollen Ausgleich durchgeben, dann könnten die ihre Versicherungen wie gehabt bezahlen und hätten Ende des Monats genausoviel ausgegeben wie bisher. Du hättest dann aber nichts davon. Und mehr zum Konsumieren bleibt bei euch allen nur übrig, wenn ihr auf Versicherungen und Altersvorsorge verzichtet. Und das wäre dumm.

    Anzumerken ist noch: Die USA zeigt, dass private Versicherungen um Größenordnungen teurer sind, als wir das von Deutschland kennen. Bei Versicherungs-Leistungen und -Sicherheit die man bestenfalls als imaginär bezeichnen kann.

    Das wird also wohl oder übel zu erheblich weniger Geld in den Taschen der Arbeiter führen oder Altersarmut oder Tot durch Blinddarmentzündung.

  9. Re: Grundeinkommen oder Diktatur ?

    Autor: Lockmittel 05.12.09 - 18:27

    Tja, dann hast du meine Texte nicht aufmerksam genug gelesen. Es gibt genug "Gegenleistung", diese wird nur von den Eliten wegkonsumiert. Das, was die Eliten verspielen, verprassen, verfliegen, verbauen und versniffen würde locker reichen, um allen Menschen auf der Welt einen mehr als überdurchschnittlichen Lebensstandard zu ermöglichen.

    Jetzt kann man natürlich wieder mit Leistungsträger-Begrifflichkeiten um sich spritzen, wie in einem Splatter-Movie, aber das und auch generelle Zweifel an dieser Tatsache würden nur offenbaren, aus welchem Dunstkreis du zu uns sprichst ...

  10. Re: Grundeinkommen oder Diktatur ?

    Autor: pipa 05.12.09 - 18:45

    Lockmittel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, dann hast du meine Texte nicht aufmerksam genug gelesen. Es gibt genug
    > "Gegenleistung", diese wird nur von den Eliten wegkonsumiert. Das, was die
    > Eliten verspielen, verprassen, verfliegen, verbauen und versniffen würde
    > locker reichen, um allen Menschen auf der Welt einen mehr als
    > überdurchschnittlichen Lebensstandard zu ermöglichen.
    >
    > Jetzt kann man natürlich wieder mit Leistungsträger-Begrifflichkeiten um
    > sich spritzen, wie in einem Splatter-Movie, aber das und auch generelle
    > Zweifel an dieser Tatsache würden nur offenbaren, aus welchem Dunstkreis du
    > zu uns sprichst ...

    Am besten du unternimmst mal ne Reise nach Russland und fragst die hiesige Bevölkerung wie toll sie den Kommunismus gefunden haben... Wirst bestimmt in deinem Weltbild bestätigt werden...

    Typisches "Alles für Alle" Geschmarri....

  11. Re: Grundeinkommen oder Diktatur ?

    Autor: Anonymer Nutzer 05.12.09 - 18:48

    Lockmittel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist demagogisches
    > Markt-Fundamentalisten-Gefasel, dass von den Fabrikbesitzern in die
    > Medien-Manege geworfen wurde, damit die mehr Gewinne machen können und die
    > Steuerlast (die ja auch von irgend wem erbracht werden muss) auf die
    > Bevölkerung verschoben wird.


    @LösungAnbieter ala Lockmittel:

    Findest Du Feigling es witzig, hier unter verschiedenen Namen zu posten? Du benutzt immer noch dieselben polemischen Begriffe...
    Zu Deinem letzten Post als LösungAnbieter: Nein, ich glaube nicht, daß Du ein Leistungsträger bist, der sich abgesetzt hat. Deine Argumente sind eher die eines linksverblendeten Loosers!
    Was Du hier verbreitest, ist nur dumpfe, linke Propaganda...

    Und ja, ich bin gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen. Die "Potentialunterschiede" (hier: Geld) sind nämlich auch der Grund dafür, daß Menschen früh, wenn der Wecker klingelt, aufstehen und sich zur Arbeit quälen. Solche Belohnungssysteme fürs Nichtstun gibt es schon genug (Sozialhilfe+Hartz4) bzw. Hartz4-Aufstocker bei Geringverdienern. Es gibt 2 einfache Sichtweisen dafür: 1.die Bezahler und 2.die, die bekommen. Warum sollen die Leistungswilligen immer mehr für die Leistungsunwilligen bezahlen?

  12. Re: Volksbegehren Hamburg

    Autor: Anonymer Nutzer 05.12.09 - 19:04

    Anarcho Utopist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 10% werden es vielleicht nicht sein, aber 30-40% in den nächsten 30 jahren
    > wären ja schon extrem genug.
    >
    > Fragt sich nur wie die Gesellschaft damit umgehen wird. Wird man den
    > Arbeitslosen ein Grundeinkommen zusprechen so das sie auch ohne Arbeit ein
    > würdiges Leben führen können ?
    > Oder wird man alle Erwerbslosen als Faulenzer niedermachen und mit Hilfe
    > von Bundeswehr im inneren und immer mehr Überwachung unter Kontrolle halten
    > ?
    >
    > Die Zukunft wird spannend, sie hängt aber auch von unserer Bereitschaft ab
    > für bessere Verhältnisse zu kämpfen. Wenn sich außer ein par kritischen
    > forenposts nichts weiter tut dann sehe ich schwarz für die Zukunft.
    >
    > Was auch immer passiert, die nächsten 50 Jahre werden spannend und die
    > zukünftige Geschichte der Menscheit stark beinflussen.


    Eine Pleite. Nicht nur von der Wahlbeteiligung und den Wählern.

    Die Bürger in diesem Land sind einfach immer noch, wie schon im 3 Reich unter Adolf, zu dämlich eine Stimme für sich selbst abzugeben. Der größte Teil besteht nur aus Schleimern und Speichelleckern. Der andere Teil geht zu gunsten der selbstgefälligen und der Rest, der noch denken kann hat leider gegen eine solche dämlich vor sich hinschleimende Masse keine Chance.

    Das sind wir.

  13. Re: Volksbegehren Hamburg

    Autor: pipa 05.12.09 - 19:06

    firehorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anarcho Utopist schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 10% werden es vielleicht nicht sein, aber 30-40% in den nächsten 30
    > jahren
    > > wären ja schon extrem genug.
    > >
    > > Fragt sich nur wie die Gesellschaft damit umgehen wird. Wird man den
    > > Arbeitslosen ein Grundeinkommen zusprechen so das sie auch ohne Arbeit
    > ein
    > > würdiges Leben führen können ?
    > > Oder wird man alle Erwerbslosen als Faulenzer niedermachen und mit Hilfe
    > > von Bundeswehr im inneren und immer mehr Überwachung unter Kontrolle
    > halten
    > > ?
    > >
    > > Die Zukunft wird spannend, sie hängt aber auch von unserer Bereitschaft
    > ab
    > > für bessere Verhältnisse zu kämpfen. Wenn sich außer ein par kritischen
    > > forenposts nichts weiter tut dann sehe ich schwarz für die Zukunft.
    > >
    > > Was auch immer passiert, die nächsten 50 Jahre werden spannend und die
    > > zukünftige Geschichte der Menscheit stark beinflussen.
    >
    > Eine Pleite. Nicht nur von der Wahlbeteiligung und den Wählern.
    >
    > Die Bürger in diesem Land sind einfach immer noch, wie schon im 3 Reich
    > unter Adolf, zu dämlich eine Stimme für sich selbst abzugeben. Der größte
    > Teil besteht nur aus Schleimern und Speichelleckern. Der andere Teil geht
    > zu gunsten der selbstgefälligen und der Rest, der noch denken kann hat
    > leider gegen eine solche dämlich vor sich hinschleimende Masse keine
    > Chance.
    >
    > Das sind wir.

    Du bist auch Deutschland!... Leider!

  14. Re: Bald haben nur noch 10% Arbeit

    Autor: Automatisierung 05.12.09 - 19:31

    Stimmt so nicht ganz, weil die Nachfrage größer war und nicht bedient werden konnte. Mit Rad war eine Leistungssteigerung pro Person und eine Mehrproduktion möglich, für die es auch mehr als genug an Abnehmern gab.

    Heute sieht das in vielen Fällen anders aus. Der Bedarf an Autos kann gedeckt werden, eine weitere Produktionssteigerung ist nicht mehr möglich und deshalb schlägt eine weitere Automatisierung voll und ganz zurück.

  15. Re: Bald haben nur noch 10% Arbeit

    Autor: Maßnahmen 05.12.09 - 19:55

    Ein Beispiel:

    Ein Bauer könnte heute mit GPS gesteuerten Erntemaschinen ohne Fahrer den Acker bearbeiten lassen und er alleine könnte eine ganze Großstadt versorgen. Dadurch wird der Ackerbau nicht überflüssig, denn der Bedarf ist ja vorhanden, aber es werden viele Bauern überflüssig.

    Ähnliches trifft auch für Autobauer zu. In Japan stehen dort die meisten Roboter, das ließe sich bis Ultimo ausbauen. Hier haben wir aber ein Beispiel, bei dem Überproduktion herrscht. Und genau das wird das Endergebnis in allen Bereichen werden. Die Produktion ist vollautomatisiert, die Produkte sind unschlagbar billig, aber es lässt sich längst nicht mehr alles verkaufen.

    Auf Grund dieser Konsequenz werd der Anteil der erwerbslosen Menschen weiter ansteigen. Mit H4 wird der Staat das nicht mehr bewältigen können, also drückt er die Kosten auf diesem Gebiet und treibt einen stetig anwachsenden Teil seiner Einwohner in ein soziales Elend. Ein Recht auf Bildung und Ausbildung wird ersatzlos gestrichen werden. Es wäre vergebene Liebesmühe.

    Jetzt kommt es auf die Medien an. Bieten die die nötigen Beruhigungspillen, oder stacheln sie an? Dem kann man vorbeugen, wenn man einen hohen Preis für Informationen verlangt, dort erfährt man dann etwas mehr über die Wahrheit. Alle anderen werden mit Bohlen & CO kostenlos versorgt.

    Wie man sieht, scheint es da schon konkrete Maßnahmen zu geben...

  16. Re: Grundeinkommen oder Diktatur ?

    Autor: stigmatisierend 05.12.09 - 20:01

    ...wobei ich hier nicht von leistungsunwilligen sprechen würde, das ist zu allgemein und zu stigmatisierend. Sprich lieber von den Nichtgebrauchten, den Überfüssiggewordenen, den vom Produktionsprozessausgespuckten...

  17. Re: Grundeinkommen oder Diktatur ?

    Autor: Lockmittel 05.12.09 - 20:01

    1. Ja ich bin ein und derselbe.
    2. Seinen Nick zu ändern als Feige zu bezeichnen ist reaktionär, wie übrigens alles, was du hier bis jetzt fabriziert hast.
    3. Es ist mir vollkommen Wurst, was du glaubst, ich spreche zu all denen, die hier nur mitlesen, du bist nur der tumbe Baumstamm, an dem ich mich abarbeite.
    4. Auch ich kein linker Dogmatiker, ich bin nur im Gegensatz zu dir fähig, die Ist-Situation der Welt objektiv zu begreifen. Das die Beschreibung dieser Ist-Situation sich wie linke Propaganda anhört, dass musst du nicht mir vorwerfen, sondern denen, die sie zu verantworten haben. Damit meine ich die Situation und deine indoktrinierte Wahrnehmung, von dem, was dir als linke Propaganda erscheint.
    5. Auch ich halte ein Bedingungsloses Grundeinkommen für Blödsinn und Vertikalspannungen (in vulgo: Potentialunterschiede) für essentiell.

    Aber: ich nehme mir nicht heraus, ein offensichtlich inhumanes und chaotisches System verteidigen zu müssen.

    Des weiteren habe ich nirgends irgendwelche kommunistischen oder sozialistischen Sprüche geklopft, noch Heilsversprechen im Sinne einer marktwirtschaftlichen Vulgärreligion abgegeben, ganz im Gegenteil zu dir.

  18. Re: Grundeinkommen oder Diktatur ?

    Autor: Lockmittel 05.12.09 - 20:16

    Das er von den Leistungsunwilligen spricht zeigt nur die Tiefe, mit der seine Ideologie eingebrannt wurde. Offensichtlich ist ihm nicht bewusst, dass nur ein geringer Teil der Arbeitslosen wirklich leistungsunwillig ist. Aber das passt generell in das Bild dieser demagogischen Strömung: der Arbeitenden Bevölkerung die Abschaffung aller sozialen Absicherungssysteme damit schmackhaft zu machen, dass das quantitativ komplett überzogene Bild eines Sozialschmarozers an die Wand gemalt wird. Das diese angeblichen "Sozialschmarozer" das Geld des normalen Angestellten verprassen würden ist eine weitere Lüge in einer Lüge. Denn eigentlich wird das Geld des Arbeitgebers dafür ausgegeben. Real würde der Arbeitnehmer von diesem Geld zur privaten Vorsorge niemals etwas sehen, das würde komplett im Gewinn des Arbeitgebers aufgeben, wie ich schon einige Male in diesem Thread ausführlich dargelegt habe. Es geht hier also darum, dass hier eine gewisse Riege von Menschen sich Geld in die eigenen Taschen stecken will, dass eigentlich und nach deutschem Gesetz als soziale Versicherung für den kleinen Mann vorgesehen ist.

    Und wie man an Meinungsmachern wie "Alf Edel" sieht, ist diesen Leuten jedes noch so manipulative Mittel recht, um die öffentliche Meinung auf ihre Seite zu bringen: Begriffsverdrehungen, Verunglimpfungen, Beleidigungen, Diffamierungen. Dass passiert nicht nur hier in relativ kleinem Kreis, auch in der breiten Öffentlichkeit wird seit Jahren an einer anderen, asozialen Wahrnehmung des Themas gearbeitet.

    Die Resultate sieht man so langsam ...

  19. Re: Grundeinkommen oder Diktatur ?

    Autor: Steuersätze 05.12.09 - 20:25

    Ich merke schon, dass du gedanklich nicht ganz mitkommst.

    Vergleiche doch einfach nur mal den Jetztstand mit dem, was ich an Änderung vorschlage.

    Jetzt sind die Steuern hoch, weil auch viele Sozialleistungen vom Staat getragen werden "müssen". Die Arbeitslosigkeit steigt weiter an, weil immer mehr Produkte im Ausland billiger produziert werden können. Das trifft auf Produkte aus China genauso zu, wie auf Produkte, die unsere Firmen in Billigländern herstellen.

    Um das aufzufangen, könnten die Lohnnebenkosten bei uns gesenkt werden, so dass "Arbeit" bei uns nicht mehr als unbezahlbar angesehen wird. Produkte aus dem Ausland werden durch die hohe MWSt sehr teuer, eigene Produkte werden billiger, weil dort der Anteil an Lohnsteuer entfiele.

    Es muss ja nicht gleich die ganze Lohnsteuer gestrichen werden, es würde für den Anfang schon genügen, den Anfangssatz zu halbieren, über die Progression ließe sich einiges der ausgefallenen Steuern kompensieren. Der Rest kommt dann über dreifach gestaffelte MWSt wieder herein. In Frankreich gibt es auch die 30% für Luxusgüter.

    Warum Hotels jetzt nur 7% zahlen sollen verstehe ich nicht, welcher arme Mensch übernachtet denn schon im Hotel?, beim Frisör oder den kleinen Handwerkerfirmen könnte ich die 7% noch nachvollziehen... Geringe Lohnsteuer und geringe MWSt zusammen würden die Dienstleitung fördern.

    Ich halte drei Steuersätze für das fertige Produkt und gleichzeitige Kostensenkung für den Einsatz von Arbeitskräften für gerechtfertigt.

  20. Re: Grundeinkommen oder Diktatur ?

    Autor: Lockmittel 05.12.09 - 20:26

    Ich klage nur diejenigen an, die Schuld haben, ich habe mit keiner Silbe ein Heilsversprechen gemacht, oder gar irgend einen Kommunismus erwähnt.

    Deine Sprüche aber passen wirklich wunderbar in das Schema, in das du indoktriniert wurdest: Alles, was nicht auf deiner Seite ist, ist Kommunist, Sozialist und asozialer Schmarotzer.

    Marktfundamentalismus in Reinstform. Anbetung des Gottes Mammon auf seine widerlichste Weise: in der öffentlichen Verbal-Steinigung eines Ungläubigen. Ihr Fundamentalisten seid wirklich krank.

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