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OpenSUSE hat ein Problem!

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  1. OpenSUSE hat ein Problem!

    Autor: matbhm 05.11.14 - 00:38

    So richtig pfiffig wird die Distribution offensichtlich nicht mehr! Ubuntu, Linux Mint usw. graben OpenSUSE mehr und mehr das Wasser ab - weil vieles bei OpenSUSE einfach falsch gemacht wird. Schon die zeitliche Verzögerung ist unbefriedigend. Man soll eben nichts ankündigen, was man dann nicht bieten kann - lieber Mal ein wenig warten. Lächerlich auch, dass schließlich auf der OpenSUSE-Seite "noch 1 Tag" angezeigt wurde. Als dieser definitiv mehr als vorbei war, nämlich nach 28 Stunden, hieß es plötzlich "noch 18 Stunden". Auch diese Marke wurde deutlich gerissen. Und selbst jetzt ist der Download der aktuellen Version jedenfalls auf der deutschen Seite der Distribution nicht ordnungsgemäß verlinkt. Wer auf der Eingangsseite auf den grünen Button "jetzt verfügbar" klickt, wird auf die Seite mit der Version 13.1 zum Download weitergeleitet. Erst über die Menüleiste und dort "Downloads" kommt man zur Version 13.2. Das ist der bei OpenSUSE inzwischen typische Schlendrian. Ärgerlich auch, dass die aktuelle Version des Kernels nicht dabei ist. Das ist schon deswegen misslich, weil man unter OpenSUSE kein volles Update hinbekommt. Es muss immer der Versionskernel Kompatibilitätsgründen mitinstalliert bleiben. Ich bin ja Mal gespannt, ob wenigstens bei dieser Version die deutsche Übersetzung in Yast geklappt hat.

  2. Re: OpenSUSE hat ein Problem!

    Autor: Anonymer Nutzer 05.11.14 - 01:14

    OpenSuse und von Debian abhängende Derivative-Distributionen wie Ubuntu,haben eigentlich grundsätzlich eine unterschiedliche Zielgruppe.

    Die Unterschiede könnten eigentlich kaum größer sein und das gilt für ein Ubuntu Derivat wie Linux Mint natürlich umso mehr.
    Von Suse wechselt man vermutlich eher direkt auf Debian oder zB RHEL.

  3. Re: OpenSUSE hat ein Problem!

    Autor: GodsBoss 05.11.14 - 07:41

    > OpenSuse und von Debian abhängende Derivative-Distributionen wie
    > Ubuntu,haben eigentlich grundsätzlich eine unterschiedliche Zielgruppe.
    >
    > Die Unterschiede könnten eigentlich kaum größer sein und das gilt für ein
    > Ubuntu Derivat wie Linux Mint natürlich umso mehr.
    > Von Suse wechselt man vermutlich eher direkt auf Debian oder zB RHEL.

    Ich hätte jetzt OpenSUSE deutlich als an nicht ganz so versierte Endanwender gerichtet gesehen, so wie Ubuntu und Linux Mint auch. Ich selbst nutze Debian und käme nie auf die Idee, ernsthaft zu einem von den Dreien zu wechseln. Meine Erfahrungen mit OpenSUSE habe ich alle daher, dass es ein Bekannter von mir benutzt und ich ihn ab und zu unterstütze.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  4. Re: OpenSUSE hat ein Problem!

    Autor: Trottelvernichter 05.11.14 - 08:09

    Fassen wir mal zusammen, openSUSE hat ein Problem, weil:

    - Es nicht so pfiffig ist, was immer damit auch gemeint ist,

    - Andere openSUSE das Wasser abgraben, wofür Zahlen und Belege fehlen.

    - Das es sich angeblich zeitlich verzögert, obwohl schon ewig bekannt gemacht wurde, dass es diesmal länger dauert.

    - Weil der Countdown auf der Webseite scheinbar nicht stundengenau funktioniert. Klar das ist wirklich schlimm.

    - Angeblich ein Link nicht auf den richtigen Download verweist. Der große orangene "Get It" Knopf auf der Hauptseite geht aber mindstens seit gestern Abend auf die richtige Version und der grüne "Jetzt verfügbar" geht auf das Portal der Version 13.2.

    - Nicht der aller aktuellste Kernel verwendet wird. In anderen Foren wurde openSUSE dagegen zerrissen, weil bei der Veröffentlichung der Beta Version noch angekündigt war, den Kernel bis zur fertigen Version nochmals zu wechseln. Ich fand es übrigens richtig den Kernel nicht mehr nach Veröffentlichung der Beta-Version zu ändern und damals war eben 3.16 noch aktuell.

    - Weil man angeblich kein volles Update hin bekommt, obwohl ich das bei mehreren Udadtes mittels zypper dup nun recht komfortabel hin bekommen habe. Zugegeben, Update über den DVD Installer habe ich nicht probiert. Mit der Rolling Release Tumbleweed bekommt man sogar quasi bei Bedarf immer den aktuellsten Stand.

    Alles in allem wirklich furchtbare Probleme, aber ich kann damit leben und werde openSUSE weiter verwenden. Wobei, wenn das mit dem Countdown auf der Webseite bis zur nächsten Release nicht behoben ist, muss ich nochmal darüber nachdenken .... Das ist schon gravierend. Ich werde den Countdown auf der openSUSE Webseite einen Tag vor dem nächsten Release auch über Nacht beobachten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.14 08:11 durch Trottelvernichter.

  5. Re: OpenSUSE hat ein Problem!

    Autor: vinLeiger 05.11.14 - 10:18

    Naja gut ich fand OpenSuses Qualität zwischenzeitlich mal nicht so prall, das hatte sich aber mit 13.1 wieder gelegt. Außerdem vermisse ich einige Software in den Repositories, die andere Distributionen mitliefern, was dank des Build Services aber kein großes Problem ist. Alles in allem finde ich, dass OpenSuse immer noch eine der besten Allround-Distributionen ist. Und eine der Distributionen mit der besten KDE-Integration. Von den genannten kleinen Schwächen mal abgesehen finde ich nicht, dass OpenSuse Probleme hat.

  6. Re: OpenSUSE hat ein Problem!

    Autor: joseejd 05.11.14 - 22:43

    OpenSuse nutze ich jeden Tag ausgiebig. Es läuft Rund macht seinen Dienst ohne zu Murren sowohl auf Desktop als auch Server.

    Die Standard Repos von Suse bringen nicht alle Software auf einmal mit - müssen sie auch nicht. Benötige ich z.B. Spiele binde ich die Spiele Quellen ein (Repository) Benötige ich die neueste Firefox Ver... usw... suw.

    Kurz: "Es ist einfach nur geil!" :-)

  7. Re: OpenSUSE hat ein Problem!

    Autor: brainslayer 05.11.14 - 23:02

    ich würde vor allem opensuse nicht mit ubuntu vergleichen. ubuntu hat für mich mit linux nicht mehr viel zu tun. zuviel funktioniert auf shellebene nicht korrekt oder von eigebürgerten standards abweichend. der uniti gui is ganz nett und schön übersichtlich. klar, es enthält ja auch nichts.
    un nich rumunken. ich hab es letzte woche mal aus spaß installiert und war schockiert was ich alleine für handling bugs auf kommandozeilenebene gefunden habe.
    nun ich werde nach über 15 jahren suse auch diesmal weiterhin nicht wechseln

  8. Re: OpenSUSE hat ein Problem!

    Autor: LarsK 26.11.14 - 12:24

    Den Schlendrian bei Opensuse kann ich nur bestätigen. Ich habe die Version 13.2 und Tumbleweed getestet, jeweils mittels Webinstall, gestartet von den dafür bereitgestellten Iso-Images. In beiden Fällen konnte die WLAN-Verbindung nicht hergestellt werden (das klappt bei mir mit allen anderen Linux-Distributionen wunderbar), und ich musste zur Installation ein Netzwerkkabel anschließen. Im Falle Tumbleweed klappte der Neustart nach der Installation nicht, da der Bootloader (grub) nicht korrekt installiert war - den habe ich dann durch Start des Rescue-Sytems von Hand nachinstallieren müssen). Weiterhin sind die die Dokumentationen im Web unvollständig oder nicht up to date. Besonders die deutschsprachigen Seiten sind total ungepflegt - wenn man das nicht hinkriegt, sollte man vielleicht besser ganz auf die deutschsprachige Version verzichten.

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