1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › TK-Marktstudie: Erstmals eine…
  6. T…

Telekom-Kunden sind konservativ

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Erklärung inside

    Autor: M.P. 10.10.18 - 09:17

    Wenn der Chefarzt herausbekommt dass diejenigen nun Privatpatienten sind, könnte er schon auf die Idee kommen, seinem Untergebenen "Rosinenpickerei" vorzuwerfen, weil er die plötzlich im Wert gestiegene Rosine gerne selber gepickt hätte ...

  2. Re: Erklärung inside

    Autor: LinuxMcBook 10.10.18 - 09:27

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das koennte nicht zufaellig daran liegen, dass man Glas zufaelligerweise
    > nahezu ausschliesslich in Vierteln verbaut hatte, in denen die Kunden schon
    > von den Kabelanbietern aufgefangen wurden? Und wenn dann ein weiterer
    > Anbieter hinzukommt, der teils weniger Leistung aber dafuer fuer erheblich
    > hoehere Preie anbietet, dann kann es natuerlich sein, dass die Kunden das
    > Angebot nicht wahrnehmen.
    Da die Telekom sinniger Weise das Glasfaser natürlich zuerst in dicht besiedelten Städten verlegt hat, war da sehr wahrscheinlich schon ein Kabelanbieter am Start.
    Wie du aber FTTH von der Telekom, welches nicht überbucht ist und einen deutlich höheren Upload bietet als schlechte als DOCSIS bezeichnet, kannst wohl nur du erklären.




    > Das ist eine grundlegende Missinterpretation einfachster Regeln der
    > Wirtschaft.
    > Zum Wachsen wird Kapital benoetigt und deswegen wird im Wachstumsprozess
    > dort gewachsen, wo es am einfachsten und erfolgsversprechendesten ist.
    > Spaeter kommen dann Mitnahmeeffekte zum Tragen und die Quote kann gesenkt
    > werden, was aber ueblicherweise gar nicht der Fall sein muss, da eher der
    > Bedarf waechst, entweder, weil Hinz es ohnehin benoetigt oder auch nur will
    > und dann weil Kunz sieht, wie gut es bei Hinz funktioniert und es auch
    > haben moechte.
    Ich wette mit dir, dass die DG eher ihren Laden an irgendeinen Investor verkauft oder die Telekom wieder die meisten neuen FTTH Anschlüsse in Deutschland schaltet, bevor die Takeup-Quote der DG unter 30% fallen wird.

    > Genaugenommen ist alles ausser VDSL ein Erfolgskonzept. Ueberall sonst kam
    > und kommt man ohne wesentliche Foerdermittel aus.
    Also, ich hab auf der einen Seite DOCSIS, bei dem in den letzten 30 Jahren außer bei Neubaugebieten praktisch kein einziger Neuanschluss dazu kam und das praktisch dauerhaft überbucht ist und auf der anderen Seite die DG oder regionale Glasfaseranbieter. Wobei ich eher einen 5er im Lotto habe, als einen FTTH Anschluss, da es den entweder nur gegen Quote oder mit eingeschränkter regionaler Verfügbarkeit gibt.

    VVDSL hingegen ist schon in ca. 50% aller Haushalte vorhanden, VDSL allgemein geht streng Richtung 90%.

    Was genau war noch mal kein Erfolgsrezept?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.18 09:29 durch LinuxMcBook.

  3. Re: Erklärung inside

    Autor: bombinho 10.10.18 - 12:32

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie du aber FTTH von der Telekom, welches nicht überbucht ist und einen
    > deutlich höheren Upload bietet als schlechte als DOCSIS bezeichnet, kannst
    > wohl nur du erklären.

    Vermutlich nicht nur ich. Als da waeren, dass die Telekom erst seit kurzer Zeit hoehere Downloadgeschwindigkeiten als auf dem Kabel anbietet, dann dass die Telekom anfaenglich auf der Glasfaser Volumenbegrenzungen vertraglich vereinbart hatte und dann natuerlich der bereits genannte Preis.
    Mit solchen Hindernissen kann man schwerlich Kunden hinter dem Ofen hervorlocken.
    (Und wenn doch, dann nur in 24-Monatsintervallen)
    Die Preisbewussten sowieso nicht und die Enthusiasten auch nicht, welche mysterioese Zielgruppe da anvisiert worden war, bleibt mir schleierhaft.
    Ich gehe davon aus, dass sich die Quote verbessern wird. Da sich die Zahlen aber offensichtlich laut Definition auf Homes Passed bezogen, wird das nur mit erheblichen baulichen Masznahmen durchzusetzen sein, was nicht wirklich hilfreich ist.
    Wem nutzt es schon, dass die Glasfaser nicht weit weg ist, aber er trotzdem nicht ohne weiteres buchen kann?

    > Ich wette mit dir, dass die DG eher ihren Laden an irgendeinen Investor
    > verkauft oder die Telekom wieder die meisten neuen FTTH Anschlüsse in
    > Deutschland schaltet, bevor die Takeup-Quote der DG unter 30% fallen wird.

    Da wuerde ich nicht dagegen halten, du wettest, dass sich ein Marktteilnehmer an die grundlegenden Regeln und Gepflogenheiten haelt. Kein sonderlich aufwaendiges Kunststueck.

    > Also, ich hab auf der einen Seite DOCSIS, bei dem in den letzten 30 Jahren
    > außer bei Neubaugebieten praktisch kein einziger Neuanschluss dazu kam und
    > das praktisch dauerhaft überbucht ist und auf der anderen Seite die DG oder
    > regionale Glasfaseranbieter. Wobei ich eher einen 5er im Lotto habe, als
    > einen FTTH Anschluss, da es den entweder nur gegen Quote oder mit
    > eingeschränkter regionaler Verfügbarkeit gibt.

    DOCSIS ist aehnlich ueberbucht wie VDSL und FTTH, insofern kann ich da der Argumentation wenig abgewinnen. Es sei denn, du koenntest in irgendeiner Weise belegen, dass man bei DOCSIS voellig andere Gleichzeitigkeitsfaktoren anwenden kann und dies auch tut. Ansonsten koennen wir das unter einem Stunt verbuchen.

    Immerhin sind ein paar hunderttausend Glasfaseranschluesse dazu gekommen, wohingegen die Anzahl der neuen DA-Anschluesse sich noch nicht einmal in den Nachkommastellen bewegt hat. Ich wuerde mal sagen, dass sich die Anzahl der DOCSIS-Neuanschluesse etwa im Bereich der DA-Neuanschluesse haelt.

    > VVDSL hingegen ist schon in ca. 50% aller Haushalte vorhanden, VDSL
    > allgemein geht streng Richtung 90%.

    Ne ne, hier verwechselst Du etwas, die Prozentzahlen geben an, wieviele Haushalte es bekommen koennten (unter entsprechender Aufruestung/Umbau), nicht wieviele Haushalte es haben.
    Aber die Quote fuer FTTH liegt doch so einige Prozentpunkte ~40% ueber der von xVDSL mit ca. 36% wenn du schaust, was genommen wird, wenn es verfuegbar ist.

    Das duerfte auch deine Frage nach dem Erfolg beantworten.
    Offensichtlich nehmen Leute bewusst VDSL nicht, die aber FTTH nehmen.
    Offensichtlich verschmaehen immer mehr Leute VDSL und nutzen DOCSIS, was gelegentlich zu lokalen Ueberlastungen fuehrt.
    Wann hast Du das letzte Mal gehoert, dass haufenweise Leute den umgedrehten Weg gegangen waeren und nun VDSL und Anbindungen irgendwo ueberlastet sind? Und wenn es das wirklich gaebe, gibt es dort ueberhaupt Alternativen?
    Merkwuerdiges Erfolgskonzept, aber wenn Du willst, rechne ich dir das auch schoen, ich brauche nur die Parameter entsprechend zu waehlen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.18 12:42 durch bombinho.

  4. Re: Erklärung inside

    Autor: bombinho 10.10.18 - 12:34

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn der Chefarzt herausbekommt dass diejenigen nun Privatpatienten sind,
    > könnte er schon auf die Idee kommen, seinem Untergebenen "Rosinenpickerei"
    > vorzuwerfen, weil er die plötzlich im Wert gestiegene Rosine gerne selber
    > gepickt hätte ...

    Stimmt auch wieder. ;)))

  5. Re: Erklärung inside

    Autor: senf.dazu 10.10.18 - 22:21

    In einem Haufen "Dörfer" rund um meinen Wohnort - so gut wie alle seit wenigen Jahren mit FTTC und zumindest 50M erschlossen - baut oder nachfragebündelt die Deutsche Glasfaser.

    Eigentlich verläuft die Nachfragebündelung in allen Orten (Niedersachsens) erfolgreich, da wird nix gepickt - die Glasfaser ist einfach bei den Bürgern angekommen. Und wenn's ein interessantes konkurrenzfähiges Angebot (gegenwärtig: etwas schneller als Supervektoring für einen leicht besseren Preis - im Notfall wird auch mal nachgelegt wie kürzlich mit der Bandbreitenverdopplung zum gleichen Preis) greifen sie halt zu.

    Die Nachfragebündelung hat dabei nach meinem Eindruck mehr die Funktion möglichst viele Haushalte ins Boot zu holen - mehr als man ohne diesen Druck erreichen könnte.

    Für die Telekom macht aber möglicherweise die Nachfragebündelung nicht sonderlich viel Sinn - die Erträge mit Vektoring vs. Glasfaser je Anschluß sind nicht so bannig unterschiedlich. Telekom muß nur rechtzeitig mit Glasfaser dabei sein um einerseits nicht irgendwann ohne Netz dazustehen - und andererseits irgendwann in nicht zu ferner Zukunft dann auch das wartungsintensive Kupfernetz endgültig entsorgen zu können. Und beim letzteren helfen ähnliche Preise bei Glas und Kupfer - denn dann kann man den Hauseigentümern das Glasmesser auf die Brust setzen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.18 22:28 durch senf.dazu.

  6. Re: Erklärung inside

    Autor: Faksimile 11.10.18 - 19:19

    Die stehen bestimmt nicht ohne Netz da. Evtl. ohne Kunden, wenn sie sich weiterhin bei Privatkunden so vehement gegen Glasfaser und mit derart niedrigen Uploadraten positionieren.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Knipping Kunststofftechnik Gessmann GmbH, Gummersbach
  2. Schoeller Technocell GmbH & Co. KG, Osnabrück
  3. sepp.med gmbh, Braunschweig/Wolfsburg
  4. IOSS - Intelligente optische Sensoren und Systeme GmbH, Radolfzell

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 34,99€/49,99€ (mit/ohne Spezialangebote)
  2. (u. a. Acer KG241P 144-Hz-Monitor für 159€)
  3. (aktuell u. a. Mushkin Pilot-E 2 TB für 219,90€ + Versand)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


DSGVO: Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail
DSGVO
Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail

Die Kommunen tun sich weiter schwer mit der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung. Manche verstehen unter Daten-Verschlüsselung einen abschließbaren Raum für Datenträger.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Datenschmuggel US-Gericht schränkt Durchsuchungen elektronischer Geräte ein
  2. Digitale Versorgung Viel Kritik an zentraler Sammlung von Patientendaten
  3. Datenschutz Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt

Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test: Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen
Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test
Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen

Was passiert, wenn ein 13-Zoll-Notebook ein 15-Zoll-Panel erhält? Es entsteht der Surface Laptop 3. Er ist leicht, sehr gut verarbeitet und hat eine exzellente Tastatur. Das bereitet aber nur Freude, wenn wir die wenigen Anschlüsse und den recht kleinen Akku verkraften können.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Surface Laptop 3 mit 15 Zoll Microsoft könnte achtkernigen Ryzen verbauen

Autonomes Fahren: Wenn der Wagen das Volk nicht versteht
Autonomes Fahren
Wenn der Wagen das Volk nicht versteht

VW testet in Hamburg das vollautonome Fahren in der Stadt - und das recht erfolgreich, wie eine Probefahrt zeigt. Als größtes Problem erweist sich ausgerechnet die Höflichkeit der Fußgänger.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Volkswagen ID. Space Vizzion als Elektrokombi vorgestellt
  2. Elektroauto von VW Es hat sich bald ausgegolft
  3. ID.3 kommt Volkswagen verkauft den E-Golf zum Schnäppchenpreis

  1. Oracle gegen Google: Supreme Court wird im Java-Streit entscheiden
    Oracle gegen Google
    Supreme Court wird im Java-Streit entscheiden

    Das höchste Gericht der USA wird im Streit Oracle gegen Google um die Verwendung von Java-APIs verhandeln. Der Supreme Court befasst sich nur noch mit einem bestimmten Aspekt der Klage gegen den Android-Hersteller.

  2. Messenger: Wire verlegt Hauptsitz in die USA
    Messenger
    Wire verlegt Hauptsitz in die USA

    Die Holding hinter dem Messenger Wire sitzt seit Juli in den USA - der Wechsel führte zu hitzigen Diskussionen in den sozialen Medien. Nun meldet sich Wire zu Wort und gibt Entwarnung: Es gehe um Geld, nicht um die Nutzerdaten.

  3. Darsteller: Paypal stellt Dienste für Pornhub ein
    Darsteller
    Paypal stellt Dienste für Pornhub ein

    Paypal wickelt keine Zahlungen mehr für Darsteller auf Pornhub ab. Die Begründung dafür klingt undurchsichtig.


  1. 21:45

  2. 17:34

  3. 17:10

  4. 15:58

  5. 15:31

  6. 15:05

  7. 14:46

  8. 13:11