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Werbung mit Javascript, Flash und Cookies

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  1. Werbung mit Javascript, Flash und Cookies

    Autor: emkay443 27.03.13 - 17:57

    Eine Sache habe ich nie verstanden: Warum brauchen manche Werbungen Javascript, Flash und/oder Cookies, um mir und anderen Internetnutzern irgendwelche Dinge oder Dienstleistungen anzudrehen?
    Reicht da nicht einfach eine Grafik (von mir aus sogar eine animierte GIF), mit etwas Text drin und drumherum, die mit einem simplen HTML-Link zur Seite des Anbieters verweist?
    Warum soll mein Rechner dafür x-beliebigen Code von einem x-beliebigen Anbieter ausführen oder sogar noch x-beliebige Dinge auf meiner Festplatte speichern, die ich nicht einmal _wissentlich_ angefordert habe?

    Damit die Werbung "Nutzerbezug" hat? Was, wenn ich das gar nicht will?
    Das grenzt meiner Ansicht nach doch an Spionage und Verarsche von vorn bis hinten.

  2. Re: Werbung mit Javascript, Flash und Cookies

    Autor: Leviath4n 27.03.13 - 18:25

    emkay443 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damit die Werbung "Nutzerbezug" hat?

    Du hast dir ja die Antwort schon selbst gegeben.
    Natürlich will ein Tamponhersteller nur dann sein Banner anzeigen
    und dafür Geld bezahlen, wenn vor dem Rechner mit hoher
    Wahrscheinlichkeit eine Frau sitzt.

  3. Re: Werbung mit Javascript, Flash und Cookies

    Autor: lear 27.03.13 - 20:25

    Aufmerksamkeit - "wer am lautesten schreit wird wahrgenommen".

    Daß das alle machen und der Adressat sich dann natürlich komplett verweigert, ist für den individuell Werbenden ein externes Problem (dh. daß er sich seiner Verantwortung hier nicht bewußt ist und wegen dem dummen Nash auch nicht einseitig abweichen will oder wird)

    Im Prinzip geht es nur, wenn sich der Intermediär aktiv einbringt und zugunsten *der* Werbenden, des beworbenen und vor allem seiner selbst die Werbung vernünftig auspegelt.

    Das dumme ist, daß auch hier (der Intermediär - Golem - ist i.A. kein Monopolist) Nash voll greift und kein Anbieter von Werbekontexten es sich wirklich leisten kann, einseitig gewollte Werbeformate abzulehnen.
    Die Konsequenz ist dann, daß jeder mit vollem Adblocker unterwegs ist selbst *wenn* zB. Golem seine Werbung auf ein erträgliches (kein Ton, wenig Animation, kein Flash, indealerweise kein stilistischer aber durchaus als Artikelbruch) Maß herunterschrauben würde (weil Du den Andblocker anmachst um im Netz keinen epileptischen Anfall zu kriegen - um Details und Whitelists kümmert sich ehrlicherweise dann niemand mehr)

    => Es ginge im Prinzip nur, wenn zum. die dominanten Werbeanbieter sich kartellisieren, sehr deutliche (monopolistisch optimierte) Regeln für Werbeinhalte schaffen und die dann ggü. ihren Werbekunden (zugunsten aller und insbesondere der Werbeanbieter aber zu Ungunsten jedes anderen Individuums) radikal durchdrücken (Monopole sind zwar regulierungsbedürftig aber prinzipiell einzig paretofähig)

  4. Re: Werbung mit Javascript, Flash und Cookies

    Autor: SaSi 27.03.13 - 23:27

    das sag bitte mal den idioten, die deren werbung als transparenter link über die gesamte seite gelegt wird, nur auf deren seite zu kommen. 1. verarschung gegenüber dem werbekunden und 2. passiert genau das gegenteil beim konsumkunden - das ansehen des werbenden sinkt rapide, da sich die werbung als hindernis darstellt und man ein greul gegen den werbenden erhebt.

    daher: sowas wie die google text-anzeigen reichen völlig aus, und wenn der text verlockend ist - klickt man auch mal drauf...

  5. Re: Werbung mit Javascript, Flash und Cookies

    Autor: emkay443 28.03.13 - 20:02

    Da muss ich dir zustimmen.
    Werbung verliert an Attraktivität, wenn sie den Nutzer nur noch nervt und ihn beim Arbeiten hindert.
    Ich _will_ die "kostenfreien" Seiten ja mit Werbung unterstützen, aber nicht so! Angebot und Nachfrage, davon schon mal was gehört?
    Wenn eine Seite schon derart nervt, dass man quasi keine andere Wahl hat, als sich eines Adblockers zu bedienen oder endgültig den Verstand zu verlieren, brauchen die Werbetreibenden sich nicht zu wundern, wenn ihre Werbung auf einmal nicht mehr gesehen, geschweige denn angeklickt wird, weil sich jeder Seitenbesucher entweder gleich umdreht oder die Werbung deaktiviert.

    Auch finde ich, wie bereits eingangs geschrieben, dass eine gute, faire und nicht-nervende Werbung (die bei meiner Adblock-Installation übrigens mit einer Whitelist meistens wieder eingeblendet wird) kein Javascript, Flash oder Cookies benötigt, um wirkungsvoll zu sein. Alles andere erfüllt o.g. Kriterien nicht, geht gegen mein Verständnis von Privatsphäre und Datenschutz und wird direkt ausgeblendet.

  6. Re: Werbung mit Javascript, Flash und Cookies

    Autor: lear 28.03.13 - 21:43

    Was bringt Dich auf die Idee, ich könnte die Dummheit meiner Mitmenschen fixen?

    Das Problem sitzt meist auch nicht in den Werbeagenturen (von einigen wohl mal abgesehen...) sondern bei deren Kunden, die seltenst auf die Profis hören und ihre eigenen Vorstellung haben und nur Erfüllungsgehilfen suchen.

    "Jeder blamiert sich, so gut er kann."

    Clickcatcher würde ich auch eher unter Malware verbuchen und mich da eher an den Seitenbetreiber denn an seinen Kunden halten (evtl. noch and den Werbeagenten)
    Denn der Werbende zieht damit natürlich vorausschaubar den Frust auf sich, während einzig diejenigen profitieren, die am Click verdienen (also vom Werbenden bezahlt werden)

    Die Clicks zur Reichweitenmessung funktionieren sowieso nicht, idealerweise gäbe es mal einen Adblocker, der die Werbung ausblendet aber dafür Massenweise clicks (mit gespoofter IP) produziert. Dann hört das ja evtl. mal auf.
    (Die Seitenabrufe werden ohnehin gezählt und wenn es hinreichend traffic gibt, kannst Du auch davon ausgehen, daß genügend Leute das sehen - wohingegen "clickt hier damit wir uns finanzieren können" natürlich Verzerrung im Extrem bedeutet.

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